• Mitspieler gesucht? Du willst dich locker mit der Community austauschen? Schau gerne auf unserem ComputerBase Discord vorbei!

News THEA500 Mini: Neuauflage des Amiga 500 mit 25 Spielen für 2022 erwartet

Zähle mich selbst auch zu den Fans der alten Retro-Hardware, aber 130€ ist definitiv zu teuer. Vor allem, wenn man bedenkt dass es sich nur um ein funktionsloses "Mini-Gehäuse" handelt. Unter 100€ mit einem passenden Atari-Joystick wäre für mich vermutlich noch OK gewesen.

Die Lizenzen können heute ja nicht mehr sooo teuer sein, wo laufen diese 130€ also rein?
 
Chriz schrieb:
wo laufen diese 130€ also rein

Ich vermute, dass allein schon die Gehäuse für die drei Geräte ("Amiga", Maus und Gamepad) nicht ganz billig werden. Das ist ja alles nichts von der Stange. Dafür braucht man eine ganze Reihe Spritzgusswerkzeuge, die jedes leicht 5stellige Summen kosten können usw.

Keine Ahnung, wie groß die zu erwartenden Stückzahlen für so einen Amiga-Mini sind, aber sicher kein Vergleich z.B. zu Nintendos-Minikonsolen. Je geringer die Stückahl, um so mehr hauen solche einmaligen Kosten rein.

Und am Ende wollen auch noch ein paar Leute (von den Entwicklern bis zum Einzelhandel) etwas daran verdienen.

Der Preis scheint mir zumindest nicht komplett abgehoben zu sein.
Wobei er sicher hoch genug ist, um viele vom "haben will"-Impulskauf abzuhalten.
 
Für den Preis wird man sicher einige Käufer finden.
Wenn danach der Lagerbestand zu groß ist, kann man noch mal mit Preisreduzierung locken.
 
Milan28 schrieb:
Ein Fake-Tastatur? Irgendwie ist das schade. Ich hätte mir das Teil ein bisschen größer und mit funktionierender Tastatur gewünscht. So ist das letzten Endes auch nur ein Staubfänger. Da bleibe ich dann doch lieber bei meiner RetroPi. Die habe ich hinten an meinem Monitor geklebt und gut ist...
Das wird dadurch glaube ich nix. Ist zwar nicht das wichtigste auf dem Amiga. Aber wenn man sowas macht, sollte es schon die Funktionen haben, wie vor gut 30 Jahren. Emulator hin oder her, aber das ist auch für Retro Liebhaber mutmasslich kein Wunsch.

Keine Ahnung was man dafür zahlen muss, aber lieber 100 Disketten 💾 mit Original spielen, was wohl wirklich niemand hatte, und dann verkaufen, als so.

Hardware ist alles gesagt.
 
Retrocomputing macht meiner Meinung nach auf Originalhardware am meisten Spaß, ist aber bisweilen teuer und aufwendig. Genau da kommen die mit Software-Emulation arbeitenden Neuauflagen/Retrokonsolen ins Spiel. Schön finde ich etwa das Retron 77 von Hyperkin. Das Gerät verwendet ab Werk eine etwas ältere Version des exzellenten Emulators Stella, sodass man alte Atari 2600-Spiele über HDMI-Ausgabe an aktuellen TVs zocken kann. Per SD-Karte kann man jederzeit die aktuellste Stella-Version und auch einfache Benutzeroberflächen hochladen. Überdies lassen sich die meisten Originalcartridges mit dem Retron 77 ebenso verwenden wie alte Atari-Peripherie. Mit dem A500 mini kann man leider weder originale Peripheriegeräte noch Speichermedien verwenden, weshalb mir das Gerät nicht so gut gefällt.
 
Sorry... aber da bleib ich lieber beim Original. Sonst kann man ein Gotek USB Laufwerk nachrüsten... bringt wohl 100x mehr.

IMG_8344.jpg
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Bundesgerd und Herdware
Mickey77 schrieb:
Im Abschnitt "Retro-Maus und eigenwilliges Gamepad inklusive" ist die Rede von einem Atari 500, gemeint ist aber sicher der Amiga 500.
Danke für den Hinweis. Fehler wurde korrigiert! :)
 
Che-Tah schrieb:
... aber da bleib ich lieber beim Original.

Noch keine Probleme mit Elkos oder ähnlichem?
Ich glaube, da ist der A500 noch etwas robuster als die späteren (AGA-)Amigas, da gibt's dann zusätzlich zu billigen Elkos z.B. auch quasi garantiert auslaufende Batterien.
Aber irgendwann endet jede Glückssträhne. Diese Hardware ist halt einfach nicht dafür gemacht, über 30 Jahre lang zu funktionieren.

Bei meinem C128 scheint inzwischen z.B. der Ein-/Aus-Schalter defekt zu sein. Ist wohl entweder übelst oxidiert oder eine Lötstelle gebrochen. Mal sehn wann ich dazu komme, einen Reparaturversuch zu unternehmen. Leider sind meine Fähigkeiten in Sachen Elektronik/Löten begrenzt. 🙁
Bis auf weiteres liegen mein SD2IEC und das extra angeschaffte neue Netzteil zusammen mit dem alten Computer brach.

Da sind Emulatoren oder halt solche Retro-Geräte schon wesentlich unproblematischer.
 
eine frage die mich brennend interessiert: müsste es nicht neuauflage der amiga heißen?
 
Herdware schrieb:
Da sind Emulatoren oder halt solche Retro-Geräte schon wesentlich unproblematischer.
Wer keine funktionsfähige bzw. reparierbare Althardware mehr besitzt, kann aber auch auf Retrocomputer bzw. -konsolen mit FPGA setzen, die die Hardware zunehmend besser emulieren können, etwa den Ultimate64, ZX Spectrum Next oder den MiSTer. Letzterer stellt meines Erachtens den Königsweg dar, da auf einem einzigen Gerät mit FPGA zahlreiche Rechner bzw. Konsolen mit 8-/16-Bit-Architektur emuliert werden können und es eine lebendige Community gibt, die permanent neue Cores entwickelt. Leider gibt es meines Wissens noch keinen funktionsfähigen C128-Core für das FPGA des MiSTer, oder irre ich mich da?

Eine schöne Lösung bietet auch der C64 Reloaded, ein modernes Mainboard mit Nullkraftsockeln, in die alle größeren Originalchips des C64 eingesetzt werden können (also 6510, SID, VIC, CIA). Das sind wirklich gute Alternativen, auch wenn der C64 Reloaded natürlich noch funktionsfähige Originalchips voraussetzt. Allerdings werden zunehmend auch moderne Replacement Chips für die Originale entwickelt, z.B. für den SID.
 
Ja toll, ein Gamepad am Amiga...:heul: Und Emulation betreibe ich auch so schon, da benötige ich diesen komischen Fake-Mini-Amiga nun wirklich nicht.

Spannender wäre es gewesen, die alte Motorola Architektur mit heutigen Mitteln nachzubauen und damit die Software direkt zu betreiben. Aber das ist natürlich nicht so schnell gemacht und kostet auch. Ein Linux mit 'nem Emu in ein Plastikgehäuse zu packen ist halt billiger.
 
mein Amiga 500 und auch mein Commodore 64 funktionieren noch einwandfrei ^^ Brauche sowas nicht. Wenn dann nur in Original. Das ist weder Fisch noch Fleisch.
 
Austronaut schrieb:
müsste es nicht neuauflage der amiga heißen?

Ist wohl eine ähnlich unlösbare Frage, wie bei Schiffsnamen. 🙂

Der Bismarck (der Namensgeber war ja schließlich ein Kerl) oder die Bismarck? Die meisten sagen in so einem Fall "die", aber z.B. Kapitän Lindemann bestand wohl darauf, dass sein Schiff männlich sei.
Soviel ich weiß, kommt die Tradition der weiblichen Schiffe aus dem englischen Sprachraum. Wäre es etwas deutsches, dann wäre es wohl eher das Bismarck...

Bei Computern und Konsolen ist es ebenfalls etwas üblicher, das Geschlecht von dem der jeweiligen Gerätschaft zu übernehmen. Deshalb der Amiga(-Computer). Aber z.B. beim "Nintendo Entertainment System" spricht man wohl eher von dem NES.

Am einfachsten man lässt den Artikel so oft es geht weg. Bzw. wird in diesem Fall das neutrale "the" ja gleich mitgeliefert. 😁
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Austronaut
Zum Thema Joystick:
Dieser Mini-Amiga hat ja mehrere USB-Anschlüsse. Sollte also grundsätzlich kein Problem sein, einen beliebigen Controller, einschließlich diverser Retro-Joysticks, anzuschließen.

Wobei es ein nettes Feature gewesen wäre, wenn es daneben auch 1-2 alte 9pol-Anschlüsse gäbe. Allerdings neigen viele alte Joysticks meiner Erfahrung nach zu Problemen. Z.B. verhärtet der Gummiering im Competition Pro bis zur Unbenutzbarkeit.
(Ja, ich weiß, auch das kann man beheben... Trotzdem, es ist halt nicht immer alles rosig, mit alter Originalhardware.)
 
hatte anfang der 90ziger jahre einen amiga 500 und habe ihn geliebt (lotus reihe z.b.:kuss:). allein der sound war ein traum von der kiste. diese komischen retro billig konsolen werde ich aber nicht kaufen. erstens gefällt mir so ein fake plastikkasten nicht und zweitens behalte ich meine tollen erinnerungen. heutzutage wirken die spiele von damals nämlich ganz anders...

grüße
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: stendek
Als ich gesehen hab, dass das Gerät nicht in Orginalgröße produziert wird, habe ich die kommentarsektion aufgerufen und das hier geschrieben. Gute Nacht.
 
Herdware schrieb:
Noch keine Probleme mit Elkos oder ähnlichem?
Ich glaube, da ist der A500 noch etwas robuster als die späteren (AGA-)Amigas, da gibt's dann zusätzlich zu billigen Elkos z.B. auch quasi garantiert auslaufende Batterien.
Aber irgendwann endet jede Glückssträhne. Diese Hardware ist halt einfach nicht dafür gemacht, über 30 Jahre lang zu funktionieren.
Ich hatte nur einen gebrochenen Pin beim Joystick 2 Ausgang.
Kondensatoren tauschen wäre aber kein Problem. Hatte schonmal nen 400€ Sat Receiver (VU+Duo) bei dem der 10 Cent Billig Vauteil nen Serienfehler hatte.
 
Man kann so'n Ding kaufen, aber die Zeit kann man damit nicht zurückholen und dass man sich in der Zeit auch entwickelt hat. Ich hatte einen Amiga 500 und 1200 und behalte die lieber in guter Erinnerung. Alles hat seine Zeit.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: stendek
Zurück
Oben