News TKG-Reform: Wie Mieter von neuen Glasfaserregeln profitieren können

Ja, die meisten jungen Nutzer nutzen ihr Mobilteil mit WLAN, dass da in der Regel irgendwo ein Festnetzanschluss dahintersteht ist ja egal. xD

Und die meisten Funkmasten, bis auf die Ausnahmen die über Richtfunk die Verbindung zu Nachbarmasten herstellen (und diese Verbindung ist sehr anfällig für athmosphärische Störungen), sind selbst über Glasfaser ins Netz eingebunden.

Dazu ist es gerade auf dem (hügeligen/bergigen) Land ohne immensen Ausbau an Funkmasten gar nicht möglich die entsprechenden Bandbreiten unter allen Umwelteinflüssen zur Verfügung zu stellen, wenn auf einmal alle auf Mobilfunktechnologie schwenken würden.
Selbst in größeren Städten mit extrem engmaschigen Netz an Funkmasten ist nicht sichergestellt, dass die Bandbreite jederzeit bei den Endgeräten ankommt, gerade wenn mal wieder größere Menschenansammlungen in einzelnen Zellen vorhanden sind.
 
RedPanda05 schrieb:

Willst du einfach nicht zugeben, dass deine Position vollkommen falsch ist oder glaubst du deinen Müll wirklich?

Äh wieso sollte ich das zugeben ich kenne doch die steigenden Zahlen zu FWA?

Fixed Wireless Access erweist sich als starke Ergänzung zur sich entwickelnden Glasfaserlandschaft in Deutschland. Vodafone führt bei allen fünf FWA-Erfahrungsmessungen - Download (53,1 Mbit/s), Upload (17,2 Mbit/s), Zuverlässigkeit (467 Punkte), Videoerfahrung (mit "sehr guter" Erfahrung) und gleichbleibende Qualität (64,6 % der Tests erreichten die Qualitätsschwellenwerte) - und teilt sich die letztgenannte Auszeichnung mit 1&1.

Es sind bereits 1,5 Mio steigend mit einer Wachstumrate von 28% einer der am schnellsten wachsenden Märkte in D.

Die realen Zahlen sind das was entscheidend ist und nicht dioe Eigweninterpretation von Texten.

Wieso sollte jemand mit einem unlimitierten schnellen Mobilvertrag nicht auch einen LTE Router nutzen? Was bitte soll denn der Vorteil sein doppelt zu zahlen?

Die FAW Zahlen sind halt wie sie sind.
 
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@Uzer1510 aha, jetzt sind wir von Quellen, die etwas vollkommen anderes aussagen zu „ich weiß es doch, informier du dich doch selbst“ übergegangen.



Damit hast du dir einen kuscheligen Platz auf der Ignore-Liste verdient;)

PS: Lies mal ein Buch über Netzwerktechnik. Eventuell verstehst du dann, warum man das nicht will ;)
 
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Aber das doch mir egal ich werde trotzdem Beiträge von Dir dann mir realen Zahlen korrigieren wenn mir da was auffällt. :D

Nein das ist nicht irgendwas anderes FAW ist genau das um das es geht. Internetzgang ohne Festznetz egal ob ohne dsl oder ohne Glasfaser über Mobilfunk ein sehr stak wachsendes Segment.

Ich habe jetzt nur die absoluten Zahlen ergänzt für die die die anderen Texte offensichtlich nicht wirklich sinnvoll verstanden haben.


Was soll ich denn lesen? Fixed Wireless Access (FWA) ist eine Breitband-Internettechnologie, die Mobilfunknetze (4G/5G) nutzt, um Haushalte und Unternehmen drahtlos über eine feste Empfangseinheit (Antenne/Router) zu versorgen oder für Menschen wie Dich die offensichtlich nicht so technikaffin sind was ja auch nicht schlimm ist - in einem Wort LTE Router statt DSL/Glasfaser

Wer max 300 Mbit aktuell braucht kann halt mit ~ 42 Euro sein Handy und sein Haus/Wohnung versorgen mit Internet - ich finde das eine Topp Alternative wenn man 5G hat. Hat man kein 5G hat man vermutlich auch kein Glasfaser und 250 Mbit DSL und vielleicht trotzdem über 4G 200 Mbit :D

Sobald es in D 5.5G oder 6G entsprechend ausgebaut gibt und das preislich passt lege ich unseren Glasfaseranschluiss wieder still und gehe auch auf FAW Glasfaser ist halt nur Brückentechnologie.

Als ob hier viele dann auf 1 TBit / 1 ms ping verzichten würden? Selbst die "nur" 10 GBit von 5.5G die es in Asien längst gibt wäre für mich ein Grund auf FAW zu gehen vor allem wenn mit Handy kombiniert - das halt die Zukunft.
Ergänzung ()

gymfan schrieb:
Was interessiert mich die angebliche Erhöhung des Wertes? Die interessiert nur, wenn ich die Wohnung teurer vermieten könnte oder wenn sie mal irgendwann teurer verkauft werden könnte.


Das eh kompletter Mumpitz mit der Wertsteigerung - ob ein Haus egal ob EFH oder MFH einen Glasfaser Anschluss hat oder ob das ein paar tausend kostet den nach dem Kauf legen zu lassen zu lassen das juckt keinen echten Käufer.

Wert sage ich mal grob ist zu 80% Lage zu 19% Kernzustand der Substanz zu 1% vorhandene Technik. Alles andere ist nice to have aber zahlt im nicht Luxussegment keiner wirklich extra für das wird dann nur halt mitgenommen.
 
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Blutschlumpf schrieb:
das stoische Ausblenden der negativen langfristigen Folgen einer Mietpreisbremse (weniger Gewinn -> weniger Neubau -> weniger Wohnungen -> höherer Preisdruck).
Stimmt nicht.
Nur Wohnungen die vor 2014 gebaut wurden sind davon betroffen und mit "umfassender Modernisierung" oder bereits vorhandener Möblierung können Vermieter/Eigentümer Schlupflöcher nutzen.
 
Naja aber jeder weiss doch aktuell sind nur die betroffen aber jeder Investor weiss natürlich dass die Hemmung die Jahreszahl anzupassen gering ist wenn so eine Regelung bereits exisitiert. Wieso in ein Land investieren das so eine Regelung hat wenn es andere EU Länder gibt bei denen das nicht der Fall ist?

Jedes Land mit solchen Regelungen bei dem der Investor sieht der Staat greift deutlich ein wird halt links liegengelassen inzwischen - die Welt ist ein Dorf aus Investorensicht - Geld verdienen und investieren kann man heute überall.

Auch Investieren ist globalisiert. Länder die unattraktiver sind als andere verlieren halt auch die heimischen Investoren im Land selber - das doch vor allem in Deutschland zu beobachten auch die Deutschen stecken selöber kein Geld mehr gross in das Land weil es woanders halt sinnvoller eingesetzt ist.
 
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Ich als Vermieter finde das ne sauerei.
Wem es nicht passt, soll doch ausziehen, anstatt das Vermieter gezwungen werden Geld zu investieren das nicht sein müsste.
Ich und alle anderen machen das ja nicht aus Spaß, weil wir nicht wissen wohin mit der Kohle

Sollen alle darüber denken was sie wollen, sind für mich einige tausend Euro extra
 
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Nun dann muss halt die Miete entsprechend angepasst werden um sowas auszugleichen - machen glaube ich private Vermieter eh viel zu selten.

Ist ja auch dann rational und keine Gier - gesetzliche bedingte Zusatzlasten werden dann nur an die durchgereicht die davon profitieren

Wenn sich private Vermieter grob an den Mietsteigerungen der Wohnungsgesellschaften orientierren dürften solche gesetzlich bedingten Zusatzausgaben doch automatisch gegenfinanziert werden? so evtl 2-3% im Jahr denke ich wäre das Minimum.

Meine aber mal gelesen zu haben dass private Vermieter das bisher zu sehr vernachlässigen solche gesetzlichen Vorgaben für Mehrausgaben durch regelmässige Mietanpassungen gegenzufinanzieren - die Grossvermieter machen das sicher- anders funktioniert das auch nicht.

Ist halt nicht ideal für die Mieter die das wie den Anschluss nicht wollen aber ist dann halt nur notwendige Gegenfinanzierung der Gesetzgebung.
 
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SportMönch schrieb:
Wem es nicht passt, soll doch ausziehen, anstatt das Vermieter gezwungen werden Geld zu investieren das nicht sein müsste.
Die Telekom schließt MFH kostenlos an, bis in die Wohnung.
 
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Aber nur die Wohnung die einen Vertrag abschliessen nicht alle Wohnungen egal ob die einen Vertrag haben oder nicht - genau das soll ja geändert werden.

Dann bekommt in einem 6-fam Haus vielleicht der eine Mieter seinen Anschluss umsonst aber der Vermieter muss dann alle anderen 5 WE auf seine Kosten auch anschliessbar machen egal ob der Anschluss jemals genutzt wird. So ist der Entwurf formuliert und das auch der Sinn dahinter.
 
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SportMönch schrieb:
Ich als Vermieter finde das ne sauerei.
Wem es nicht passt, soll doch ausziehen, anstatt das Vermieter gezwungen werden Geld zu investieren das nicht sein müsste.
Werde ich nie verstehen, in vielen Fällen ist die Verlegung ins Haus Kostenlos ;) ob nun Lokaler Anbieter oder nicht. Ich kenne zum glück Vermieter die das verstanden haben und genutzt haben.
 
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Uzer1510 schrieb:
Aber nur die Wohnung die einen Vertrag abschliessen
Das steht in unseren Unterlagen anders. Bei der ersten Erschließung eines Gebietes wird der GF Anschluß kostenlos bis in die Wohnung gelegt.
 
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Äh ich glaube nicht dass Deine Unterlagen schon den aktuellen Gesetzentwurf enthalten.

Es geht darum wie es jetzt ist sondern wie es zukünftig anders ein soll.#

Dass irgendein Anbieter bisher alle Wohnugen angeschlossen hat egal ob die einen Vertrag haben oder nicht sorry das ist doch Unsinn - der hat in die Wohnung des Vertragspartner was gelegt und fertig.

Dort wo er nichts mit einem Vertrag verdienen kann hat er auch keine Dose gelegt und wird das auch nie kostenlos machen.
 
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Blutschlumpf schrieb:
Ich denke die wenigsten Mieter haben ne Ahnung welche Kosten ein Haus verursacht.
Na. Aus aktueller Erfahrung kann ich sagen: DG-ETW mit etwas über 120 m² WLF in einer größeren WEG liegt beim Hausgeld pro Monat bei ca. 450 €. Darin enthalten ist die Rücklagenbildung - die WEG wirtschaftet seriös und das Hausgeld ging die letzten Jahre ganz gut auf. Lage: Stuttgarter Speckgürtel (ca. 15-20 min S-Bahn). Die eine oder andere Versicherung kommt da noch dazu zum Hausgeld. Dann reden wir sicherlich von einer Kaltmiete über ca. 1400 €/Monat. Vom Hausgeld lässt sich natürlich auch noch so einiges umlegen auf die Warmmiete bzw. Nebenkosten - der Rest lässt sich als Vermieter dann eh absetzen. Kann man sich ja jetzt selber ausrechnen ... ich denke es bleibt genug übrig um auch ein vorübergehendes Leerstandsrisiko abzudecken - zumindest in diesem Beispiel.
 
Ich glaube nicht dass inbesondere die Rücklagenbildung noch zu den aktuellen Baukosten passt. Das Hausgeld hätte sich allein durch diie Steigerung der Baukosten in den letzen 5-10 Jahren sehr deutlich erhöhen müssen nur um noch gleich seriös zu sein.

Das war sicher mal seriös aber jetzt ist es das denk ich nicht mehr, ich finden den betrag viel zu niedrig für 2025/26 - das ist jetzt wie bei vielen Hausgeldern eher das Prinzip Hoffnung dass die Eigentümer dann solvent genug sind für Sonderzahlungen, da wird dann Unmut unter Eigentümer vermieden indem man sinnvolle Anpassungen frühzeitig vornimmt.

Wurden denn die Rücklagen entsprechend der Inflation im Baugewerbe denn DEUTLICH nach oben angepasst?

Als Mindest seriöse Formel gilt aktuell ~ 13 -14 Euro pro m^2 für die Rücklagen. das wären also bei 120 m^2 allein für den Posten ca 130-140 Euro monatlich und dann ist man ganz unten im Bereich "seriös" :D also wirklich ganz unten "seriös" wären für Rücklagen sicher eher so 180-200 Euro.
 
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Schwierig, bei der professionellen Arbeit, die so manche Bautrupps abliefern, kann ich die Bedenken der Vermieter verstehen. Auch die, die Eigenheimbesitzer haben. Auf der anderen Seite steht natürlich die Zukunftsfähigkeit von Kupfer.
 
SportMönch schrieb:
Ich als Vermieter finde das ne sauerei.
Wem es nicht passt, soll doch ausziehen, anstatt das Vermieter gezwungen werden Geld zu investieren das nicht sein müsste.
Warum soll das eine Sauerei sein? Sein Eigentum zu vermieten zieht halt gewisse Pflichten nach sich, für die man als Mieter Geld ausgeben muss und die Gesetzelage bzgl. Pflichten kann sich nun mal auch gelegentlich ändern. Das wäre mit diesem Gesetzesvorschlag auch nicht neu, sondern es gibt schon immer hin und wieder Änderungen bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Wasser, Abwasser, Strom und Heizung muss man als Vermieter ja auch bereitstellen, wenn man Räume zum Wohnen vermieten will. Das gehört schlicht zu Wohnraum dazu und da kann als Vermieter auch nicht sagen, die Leute können ja ausziehen, wenn ihnen eine Wohnung ohne Wasser, Strom oder Heizung nicht passt.

Zuletzt gab es übrigens auch schon eine Gesetzesänderung, die primär Vermieter von Altbauten betrifft und wo sie Geld ausgeben müssen: striktes Verbot von Bleirohren. Da müssen die Vermieter solcher Altbauen jetzt ausnahmslos eventuell noch vorhandene Leitungen auf eigene Kosten austauschen, ob sie wollen oder nicht. Da können sie auch nicht sagen, sollen die Leute halt aussziehen, wenn sie keine Bleirohre wollen.

Und das mit dem Glasfaser wäre dann auch nur eine von vielen Gesetzesänderungen der letzten Jahrzehnte, die dem Vermieter Geld koste.
 
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Uzer1510 schrieb:
Aber nur die Wohnung die einen Vertrag abschliessen nicht alle Wohnungen egal ob die einen Vertrag haben oder nicht - genau das soll ja geändert werden.
Kommt darauf an. Gerade mit Wohnungsgesellschaften trifft die Telekom auch gerne Vereinbarungen dass Mehrfamilienhäuser gleich komplett ausgebaut werden. Z.B. gibt es da seit 3 Jahren einen Rahmenvertrag mit dem Wohnungswirtschaftsverband GdW:
"Dabei bietet die Telekom für Mitgliedsunternehmen in ihren Ausbaugebieten, den Vollausbau und den Betrieb von Glasfasernetzen bis in die Wohnung kostenlos an."

Jenseits von Wohnungsgesellschaften (die dazu bereit waren) war das bisher nicht Standard. Allerdings gerade das hat die Telekom in den letzten Monaten angekündigt zu ändern:
"Erstens gehen wir auf Vollausbau als Default. Das bedeutet, wenn wir jetzt in ein Mehrfamilienhaus gehen, dann machen wir das gesamte Haus, auch wenn es nur einen Vertrag gibt."

Für das was die Telekom anbietet braucht es natürlich auch keine Gesetzesänderung. Was gesetzlich geändert werden soll ist, dass die Telekom (und natürlich andere) ein Anrecht darauf haben einen Vollausbau durchzuziehen. Derzeit braucht sie dazu die Kooperationsbereitschaft von Eigentümern, Eigentümergemeinschaften und Wohnungsgesellschaften.
 
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Glaube damit hat kein Vermieter ein prinzipielles Problem das ja auch ein Stück weit unternehmersiches Risiko er muss halt seine Mietforderung dann jeweils so anpassen dass alle möglichen kommenden gesetzlichen Änderungen abgedeckt sind.

Für den Bestand wird das mit Mietanpassungen schon meistens gehen denke ich - und neu bauen tut ja eh niemand wirklich mehr in Deutschland - ist halt nur noch ein Jonglieren mit dem Bestand.

Viele Mieter - fast egal wie alt - wohnen sozusagen in ihrem "Sarg" :o weil sie in vielen Fällen gar nicht mehr "gleichwertig" umziehen können, denn der Wohungsmarkt wird durch die Unattraktivität des Standortes und ausbleibenden Neubauten immer enger werden - was ja auch irgendwie eine krasse Situation ist.

Hehe ausser verbeamteten Doppelverdienerehepaaren ohne Kinder / Haustiere - die können fast belibig umziehen.

Cool das schon echt vorbildliches Verhalten von der Telekom muss man ja auch mal sagen.
 
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