News TSMC vs. heimische Wirtschaft: Trump will Zölle auf Einfuhren von Chips aus Taiwan

SavageSkull schrieb:
Dem Kerl scheint die Abhängigkeit von TSMC wohl nicht ganz klar zu sein.
Ich glaube das es ihm schon klar ist, bei seiner letzten Amtszeit hat er ja auch TSMC Werke in den USA forciert. Wenn TSMC dort dann auch die begehrten Fertigungsprozesse anbieten kann kriegen wir hier auch ein Problem.
 
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Kann nach hinten losgehen, muss aber nicht. Sollte China Taiwan angreifen, war es das eh mit Chips von dort. Auf gedeih und verderben die eigene Chipproduktion pushen, könnte sich eventuell irgendwann auszahlen.
 
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Kadett_Pirx schrieb:
Trump sieht, was offensichtlich nicht gut für die USA läuft und versucht, es mit der Macht, die die USA noch hat, zu korrigieren. Mal sehen, ob es klappt.
Ja Trump meint die billige Werkbank Asien ist auf lange Sicht nicht gut für die USA..ob er recht hat werden wir erst in vielen Jahren sehen..wenn er das durchzieht.
So falsch liegt er damit nicht,auch wenn es erstmal teuer wird für die Leute in den USA, mal sehen
 
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hierzulande wird auch groß gefeiert obwohl die Wirtschaft völlig im Eimer ist.

Also sollte man im Porzellanhaus auch nicht mit Steinen werfen.

Trump macht vieles richtig. Aber auch nicht alles. Mehr richtig als unsere aktuelle Regierung (was nicht sonderlich schwer ist)
 
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superrocko schrieb:
Vielmehr sollte man die Rahmenbedingungen verbessern, um Attraktiver zu werden.
Sowas können Populisten leider nicht. Deren Ansatz baut leider grundsätzlich darauf auf, dass man eine "Out-Group" aussucht, diese als schuldig für die aktuellen Probleme bezichtigt und dann alles dafür tut, dieser Gruppe das Leben schwer zu machen.

Als Folge wird das eigene Leben zwar nicht besser (bzw meist sogar schlechter), aber die Leben dieser anderen Gruppe werden eben nochmal überproportional ruiniert. Und dann steht man als Populist relativ gesehen natürlich besser da...
 
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Mr. Smith schrieb:
Protektionismus vom Feinsten. Mag kurzfristig funktionieren; aber nicht auf Dauer.
Eventuell will man hier aber wieder nur einen Hebel für etwaige Verhandlungen schaffen...
Man darf nicht vergessen, dass Subventionen Strafzölle in die anderen Richtung sind. Mangelnde Umwelt- und Arbeitsschutzauflagen, können auch als Subvention gelten.

Davon ab: Wenn man in einer Branche technisch zurück liegt, sind Zölle ein probates Mittel, den Aufbau einer Branche zu stützen. Man muss aber zeitig eine Exit-Stratgie haben.
 
drago-museweni schrieb:
aber mehr im eigenen Land herzustellen finde ich durchaus positiv in bestimmten Rahmen, um abhängigkeiten zu verringern.
Ist jetzt nicht auf dich persönlich gemünzt, aber sowas höre/lese ich immer wieder. Meine Frage diesbezüglich: es herrscht jetzt schon Fachkräftemangel und es soll im großen Stil abgeschoben werden. Wer um alles in der Welt soll denn da dann eigentlich die Chips herstellen, selbst wenn über Nacht zig Fabriken aus dem Boden gestampft würden? Die Frage lässt sich beliebig auf andere Sektoren anwenden. Zum Teil stellt sich da auch noch die Frage, wer von den Einheimischen denn überhaupt Bock hätte auf die zuweilen schlecht bezahlten und anstrengenden Tätigkeiten.

Ich mag mich irren, aber nach meinen Dafürhalten ist das so ein klassischer Fall von einem Horizont, der über das eigene Brett vor'm Kopp nicht hinausgeht.
 
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GR Supra schrieb:
Die Konzentration auf einen Zulieferer macht sonst niemand.
Mit Samsung sind es schon 2 und du hast dein Risiko halbiert.
GR Supra schrieb:
Zumal in Taiwan Krieg eher wahrscheinlich ist.
Weil? Im wessen Interesse ist es, das es dort zum Krieg kommt?
 
derbiber842 schrieb:
Sagt wer? Die Gewinnmargen bei Apple oder Nvidia Produkten sind für Massenartikel traumhaft. An den Preisgrenzen, zu dennen Produkte abgenommen werden, wird sich auch mit der Produktion in den USA nichts ändern. Der Lohnstückkostenanteil mag steigen, der Transport um die halbe Welt fällt einmal weg, jedoch kann Apple nicht für vielleicht 30% höhere Preise verkaufen. Die Gewinnmargen werden abnehmen. Genauso werden mit mehr Amerikanern in Lohn und Brot bzw. in besseren Jobs mehr Leute in den USA das Geld haben sich solche Produkte zu kaufen. Taiwan kann auch nicht so einfach die größten Kunden ziehen lassen, weil sie dann Leerlauf haben. Die werden sicher auch Gewinne aufgeben bzw. Taiwan könnte eigene Unternehmensteuern auf Zölle anrechnen. Ganz so zweidimensional wird es nicht laufen.
Du kannst davon ausgehen, dass Unternehmen vieles dafür tun werden, die Gewinnmargen hoch zu halten. Einfache Markregeln wie Nachfrage (abnehmend mit steigenden Preisen) regeln dann den Preis und ebenso die Marge. Hier wird dann in der Lieferkette der Gewinnverlust gehoben.
Aktuell herrscht schon fast Vollbeschäftigung in den USA. Wenn jetzt noch signifikant "Illegals" abgeschoben werden, wer steht dann auf dem Feld, an der Kasse oder oder...
Höhere Löhne führe immer zu steigenden Preisen.. von dem mehr Geld bleibt also nicht viel über.
Ich will damit nicht sagen, dass Lohn Dumping gut ist. Nur sprunghafte Anstiege sind Gift für eine Wirtschaft.

Wau schrieb:
Ich konnte nur gutes über ihn hören von dem Teil meiner Familie die in den USA leben. In den 4 Jahren lebten diese besser als unter Biden/Obama. Er ist ein guter Businessmann und wird versuchen das bestmöglichste für sein Land rauszuholen, fehlerfrei ist er natürlich nicht.
Die Wahrnehmung war bestimmt auch so... Gleichwohl tatsächlich eher noch der Obama Administration zuzuordnen. Das Trump das beste für sein Land rausholen will... eher nur für sich selber und seine Darstellung.. das ist ein Narzisst, wie er im Buche steht. Von Business hat er keine Ahnung.. oft bewiesen.
 
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Es ist müßig Trump verstehen zu wollen. Er ist primär erneut angetreten, um nicht in den Knast zu wandern. Er hat seiner Basis das Blaue vom Himmel versprochen und mit purer Demagogie genug Wechselwähler verängstigt oder wütend gemacht.
Jetzt geht es ihm um Rache an den Kritikern, persönliche Bereicherung und Geschenke an die Multimilliardäre. Gleichzeitig machen sich erzkonservative Aktivisten daran, den Rechtsstaat grundlegend und dauerhaft zu verändern. Im besten Fall stehen uns vier herausfordernde Jahre bevor. Die Frage ist: Wacht Europa auf und bereitet sich auf das worst case Scenario vor?
 
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Dann bereite ich mich schon einmal darauf vor das zu den fast 20% Minus von Gestern noch ein paar Prozentpunkte bei Nvidia hinzukommen. War der Dip wohl noch nicht erreicht. ;)
 
peru3232 schrieb:
Und wer ist dieser Rest der Welt? . Die Chinesen dürfen nicht und relevante Stückzahlen kommen doch nur von den großen CPU Herstellern, die praktisch alle aus den USA sind...
seit wann darf eine zen5 cpu oder ein iphone nicht mehr nach china exportiert werden. und auch andere märkten in asien werden in zukunft für hersteller wie apple, amd und nvidia dann wichtiger als de gloreichen usa. udn so bekommt auch europa vielleicht mehr prozessoren zugeteilt. sind diechips von nvidia für den automobil sektor (infotaiment systeme) eigentlich auch für den export nach china sanktioniert oder nur "ki" gpu chips?
 
chakko schrieb:
Trump hat nachweislich keine Ahnung von Ökonomie. Strafzölle haben in den letzten 100 Jahren noch nie langfristig dem Staat genutzt der sie verhängt hat.
Hast du eine Idee, wie viele Strafzölle eigentlich so existieren? Zölle sind nicht per se immer schlecht.
 
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Da werden sich so manche Firmen überlegen, ob sie nicht den Sitz in der USA wo anders hin verlagern.

Im Prinzip erhöht das die Produktionskosten und Verkaufspreise der USA-Firmen massiv und vermutlich sinkt dadurch die Nachfrage. Ob damit der Gewinn steigt?
Zeitgleich steigert es dann natürlich die Nachfrage nach Alternativen. Und die machen dadurch definitiv mehr Gewinn!
 
Kuristina schrieb:
Billige Arbeiter aus dem Ausland auszunutzen, trotz eh schon hoher Gewinne?
Das kann man so sehen (Brille deutscher Arbeitnehmer). Allerdings ist das zu einfach gefasst.
Am Beispiel China lässt sich gut erkennen wie eine prosperierende und innovative Volkswirtschaft durch "Ausnutzung" entstand. Was nicht bedeutet, dass dort alles gut ist.
 
derkerl schrieb:
Ja Trump meint die billige Werkbank Asien ist auf lange Sicht nicht gut für die USA..
Wobei Asien halt nicht nur China ist. In manchen Maßstäben muß man einfach global denken und kann nicht mit dem Vorschlaghammer alles lokal zwängen.
 
Botcruscher schrieb:
Die Zölle sind Einnahmen die an anderer Stelle ganz klar wieder an die Konsumenten zurück fließen können, mit dem Plus der Wertschöpfung im Land.
Das Trump-mimimi ist auch lächerlich.
Lmao, das glaubst du doch selbst nicht. Hat die Truppe ihre wahren Absichten nicht schon deutlich genug gezeigt?
Die Einnahmen werden von den Milliardärsfreunden eingesteckt oder für völlig unsinnige Narzissmus-Bestätigung verballert.
An die Konsumenten zurück fließen? Du glaubst immer noch an Trickle Down Economics? Die Konsumenten werden aufs Limit ausgenommen, und wenn sie sich dann noch lauter beklagen, wird die Schuld einfach wieder auf irgendwen anderes geschoben. Demokraten oder Ausländer und LGBT oder whatever, irgendein Sündenbock findet sich immer.

Wirf doch mal einen Blick auf die Geschichte: Konservative in den USA schaffen es konsequent seit Jahrzehnten, in ihren Amtsperioden die Wirtschaft stark zu schwächen und stückweise an Oligarchen zu verschachern.

Das "mimimi" ist mehr als berechtigt, da diese neue Regierung in wenigen Tagen unglaublichen Schaden angerichtet hat. Sie folgen 1:1 ihrem dummen Project 2025 Plan, der nur in einem Disaster enden kann.
Jahrzehnte an Fortschritt gehen hier in kürzester Zeit verloren.
Ergänzung ()

Mr. Smith schrieb:
Deswegen liegt die größte Flotte der Amis auch direkt vor Taiwan.
Noch. Trump will auch alle NATO Truppen aus der EU abziehen.
Was auch immer man als bisherige Gehebenheiten annahm, auf nichts davon ist mit dieser US Regierung mehr Verlass.
 
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Cr4y schrieb:
Hast du eine Idee, wie viele Strafzölle eigentlich so existieren? Zölle sind nicht per se immer schlecht.

Das habe ich auch nicht gesagt, es geht um die Willkür und um einen extremen Schutzeffekt den Trump ohne Grund verhängt. Es geht ja nicht um eine kleine Zollabgabe die Konkurrenz trotzdem noch zulässt. Trump will ja Konkurrenz die nicht aus den USA kommt eliminieren und das führt langfristig zu einem großen Problem für die USA und ihre Unternehmen. Alles was er tut hat eine populistische Triebfeder und soll nur zeigen, dass er angeblich für sein Volk einsteht, tut er aber nicht, er schädigt es nachhaltig und seinen Murks darf dann der Nachfolger ausbaden.
 
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Amiga500 schrieb:
Sorry, aber er tut halt etwas für sein Land, er schafft Arbeitsplätze
Korrektur: Er tut etwas für seine reichen Loyalisten. Arbeitsplätze schaffen? Fraglich. Und wenn, dann bevorzugt unterbezahlt und möglichst ohne Arbeitnehmerschutz. Ist das wirklich erstrebenswert?
Hier gehts nicht um das Wohl der Bürger, sondern um egomanische Machtspiele und weitere Bereicherung der 1%. Die Arbeitnehmer dürfen das mit noch höheren Preisen, noch mehr Arbeit und noch weniger Schutz austragen.
 
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