News Türkis für automatisiertes Fahren: Mercedes darf in Deutschland Markierungsleuchten erproben

Zwirbelkatz schrieb:
Beobachte jedoch eine stetig steigende, rücksichtslose und aggressive Fahrweise.
Und das steht wie genau in Relation zu türkisen Lichtern bei autonom fahrenden Autos?
 
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Krik schrieb:
Lichtzeichen wären nicht unbedingt nötig. Seit Jahren will man doch schon Autos direkt miteinander kommunizieren lassen, was insbesondere für selbstfahrenden Autos nützlich wäre. Da kann man auch darüber mitteilen lassen, wer manuell oder autonom fährt.
Also willst du z.B. jeden Polizeiwagen mit entsprechender Ausstattung nachrüsten?
Würde auch nichts gegen Anrufe helfen, wo jemand einen "abgelenkten Fahrer" meldet. Dein Gedanke ist 10 Jahre zu früh. Mindestens.
 
Warum nicht so ein Licht?

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Weil mich die animierten Blinker schon genug nerven ;).
 
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Yasirrisay schrieb:
Könnte es nicht sein, dass es da dran liegt, dass 50km/h laut Autotacho echte 45km/h sind
Nein, einfach nur weil man das an die Regelungen der anderen EU Staaten angeglichen hat, in denen diese Grenze zumeist eben bei 45 Km/h liegt. Es gibt auch EU Staaten, die diese Grenze tatsächlich bei 50 Km/h eingezogen hatten und die wurde länderspezifisch beibehalten.
 
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Incanus schrieb:
Die Prüfung beim TÜV muss man natürlich nur einmal bestehen, aber auch schon zu meiner Zeit hat man in der Fahrschule Testbögen ausgefüllt und erst wenn man die bestanden hat, gab der Fahrlehrer die Empfehlung raus, sich zur theoretischen Prüfung anzumelden.
Es gab zwar eine "Empfehlung", aber wer der Meinung war, zur theoretischen Prüfung antreten zu wollen, der durfte das auch ohne "Abnicken" des Fahrlehrers. Dem Fahrlehrer war das egal, das Gros hat er mit Wiederholungen der praktischen Prüfung sowie die Vorbereitung darauf verdient
Ergänzung ()

M@tze schrieb:
Bei uns war es so, dass die Fahrschule die Ergebnisse der Kids einsehen konnte und erst wenn diese dreimal die 70% geschafft haben, wurden sie zugelassen. Finde ich aber gut, da eine Nachprüfung nur Zeit, Geld und Nerven kostet und 70% ist im Prinzip ja auch noch "Durchgefallen".
Also zahlt man dann einfach die Mehrkosten (bis man mal dreimal die 70 % geschafft hat) an den Fahrlehrer statt an die Prüfungsbehörde? ;)
Ergänzung ()

M@tze schrieb:
Wie überfordert die Leute alleine mit dieser Regelung sind, sehe ich jede Woche beim Einkauf am Supermarkt. Obwohl da "Hier gilt die StvO" steht und alle Strassen gleichberechtigt sind, wird immer wieder RvL missachtet, da man ja meint, die etwas breitere Hauptzufahrt ist damit "Hauptstrasse" und damit vorfahrtsberechtigt. :(
Im Supermarkt mag ein Schild mit "Hier gilt die StvO" stehen, das Problem ist nur, im Falle eines Unfalls, haften beide Parteien zu 50 % Prozent, weil der Unfall nicht auf einer öffentlichen Straße sondern auf Privatgrund stattfand.
Ergänzung ()

Krik schrieb:
Dann dürfte es das rechts-vor-links-Schild (Gefahrenzeichen 102) eigentlich gar nicht geben. Den RvL gilt immer, es sei denn ein Schild, eine Ampel oder ein Polizist weisen was anderes an/aus.

Anhang anzeigen 1592352
Ich könnte mir gut vorstellen, dass man mit einem solchem Schild eine bisherige Kreuzung mit "abgesenkter Bordekannte" (da müsste der von Richtung Bordkannte kommende nämlich Vorfahrt gewähren) zu einer gleichberechtigten Kreuzung macht.
 
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Incanus schrieb:
Früher durften Mopeds ja nur 40km/h fahren, warum die Begrenzung nur auf 45km/h statt gleich auf 50km/h erhöht wurde, um im Stadtverkehr mitschwimmen zu können habe ich auch noch nie verstanden.
Das ist leider so nicht ganz richtig. Am 1. April 1986 wurde in der Klasse der Kleinkrafträder die Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 auf 50 km/h angehoben. Es wurde später in 2001 wieder von 50 km/h auf 45 km/h reduziert. In dieser Zeit habe ich einige Mopeds und vor allem Roller gefahren. 40 km/h war mir gar nicht bekannt, da dies vor meiner Zeit lag.

Die 45 km/h wurden genommen, da viele andere EU Länder dies als Höchstgrenze hatten. Im Stadtverkehr war das lange ein Krampf, da man mit 45 km/h für alle PKWs ein Verkehrshindernis darstellte und oft gefährlich überholt wurde. Mittlerweile sind oft 40 km/h und 30 km/h in den Städten. Wobei die 30 km/h mit den 25 km/h Fahrzeugen beißen. Ich habe nie verstanden, wieso man immer so unterschiedliche Geschwindigkeiten genommen hatte. Bis 2001 wie gesagt 50 km/h und man konnte sehr gut im beruflichen Stadtverkehr mitfahren, ohne sein Leben zu riskieren.

KarlsruheArgus schrieb:
Darum ging es in meinem Satz nicht sondern um den Toleranzbereich von GPS Geräten der kleiner ist als die angesprochenen 10%.
Das habe ich doch in meinem Beitrag ausgeführt. Kurz: Zu teuer.
 
Incanus schrieb:
Früher durften Mopeds ja nur 40km/h fahren, warum die Begrenzung nur auf 45km/h statt gleich auf 50km/h erhöht wurde, um im Stadtverkehr mitschwimmen zu können habe ich auch noch nie verstanden.
Das geht auf einen der typischen EU-Kompromisse zurück. Deutschland und Frankreich konnten sich nicht einigen und so wurde aus 40 km/h (Frankreich) und 50 km/h (Deutschland) am Ende der Durchschnittswert 45 km/h in der gesamten EU. Ohne Scherz, dazu gab es mal einen Bericht auf ARTE.
Ergänzung ()

CadillacFan77 schrieb:
Stell ich mir schwierig vor. Wie wollen die das testen? Dazu müsste man ja die "Externen" befragen.
Ohne Scherz, diese "Befragungen" finden dann ja parallel auch statt (über Internet oder direkt von Meinungsforschungsinstituten mit Mitarbeitern vor Ort in Städten). Dazu kommt das Feedback der Testfahrer, die nach jeder Fahrt zu Protokoll geben, wie die Verkehrsteilnehmer auf den Level-3-Modus reagieren.

Mich wollte Mercedes vor 15 Jahren auch mal als Testfahrer rekrutieren (damals ging es noch um das Austesten der verbauten Antennen (Radio, GPS, Mobilfunk) und da hätte ich dann zum einen ständig in Hotels übernachten müssen (jeden Tag eine andere Strecke) und zum anderen viele Protokolle ausfüllen müssen.
 
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Die Nachricht gab es doch schon vor nem Jahr? Was ist denn in der Zwischenzeit passiert, nichts?
 
Krik schrieb:
Weil ich das für einen vorgeschobenen Grund halte. Wie ich schon schrieb, für mich ist das eher Werbung.
Ich lese berufsbedingt ziemlich viel Fachliteratur zum Thema Automotive und die Farbe türkis steht bereits bei mehreren Herstellern auf der Agenda, um auf den gerade aktivierten Level-3-Modus aufmerksam zu machen. Ich denke mal, am Ende wird es in einer ISO-Norm münden, die die exakte Farbtemperatur (also somit auch die Frequenz), die exakte Helligkeit und den Bauraum, wo die Lichter montiert werden müssen, genau vorschreiben.
 
.Snoopy. schrieb:
Am 1. April 1986 wurde in der Klasse der Kleinkrafträder die Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 auf 50 km/h angehoben.
Das ist auch nicht ganz korrekt, denn es gab neben den Mokicks (40Km/h, Versicherungskennzeichen) auch noch die Klasse der Kleinkrafträder, die auf 60 Km/h begrenzt waren, das normale KFZ Kennzeichen in der verkleinerten Form erhielten und auch Autobahnen nutzen durften. Die Zersplitterung in diesem Bereich wurde nach und nach beseitigt und mit der Klasse AM vereinheitlicht.
 
areiland schrieb:
Das ist auch nicht ganz korrekt, denn es gab neben den Mokicks (40Km/h, Versicherungskennzeichen) auch noch die Klasse der Kleinkrafträder, die auf 60 Km/h begrenzt waren, das normale KFZ Kennzeichen in der verkleinerten Form erhielten und auch Autobahnen nutzen durften. Die Zersplitterung in diesem Bereich wurde nach und nach beseitigt und mit der Klasse AM vereinheitlicht.
Kleinkrafträder, die bauartbedingt max. 60 km/h fahren dürfen, dürfen nicht auf Autobahnen fahren. Die 60 km/h Regelung war eine Sonderregelung, für bestimmte Kleinkrafträder aufgrund der Zusammenführung West/Ostdeutschland. Kleinkrafträder hatten nie ein kleines Nummernschild. Da verwechselt du was. Kleinkrafträder = 50er. Was du meinst, sind 80er, die nur max. 80 km/h fahren durften und für die man damals Führerscheinklasse 1b haben musste. Das sind aber Leichtkrafträder. Diese gehen mittlerweile bis 125 ccm. Diese dürfen auf Autobahnen fahren, da diese mehr als 60 km/h bauartbedingt fahren dürfen.
Mit der StVO vom 16. November 1970 (BGBl I. 9233-1) trat zum 1. März 1971 die Mindestforderung von „mehr als 60 km/h“ für die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn in Kraft. Damit waren nur „offene“ Kleinkrafträder der Fahrerlaubnisklasse 4 mit Kraftfahrzeugkennzeichen berechtigt, die Autobahn zu benutzen, sofern deren Höchstgeschwindigkeit über 60 km/h lag; die Über-60-km/h-Regelung gilt bis heute.
 
Warum habe ich jetzt schon vor dem geistigen Auge, kilometerlange Schlangen auf dem Überholstreifen, weil sich zusätzlich zum 130KMHTroll, jetzt auch Türkise Schlaftableten einreihene, die nie etwas vom Rechtsverkehr gehört haben....

Ich hoffe auf Mercedes das sie das Gemeinschaftsverträglich umsetzen. Aber wen ich an die Antworten von AI denke und die entwicklung der letzten Monaten, #lügenbots_auf_"LSD", schwahnt mir einfach nichts gutes eine Maschine ans Steuer zu lassen, die irgendwelche "Realitäten" erträumt, die halt nicht ins konzept des Führens eines Kraftfahrzeuges passen.

Zur Erklärung der nicht Autofahrer, Träumen sollte man nicht am Steuer. Rücksicht und Vorrausschauendes Fahren. Aber weder erscheinen mir die Antworten von GPT&Co Rücksichtsvoll, noch VOrrauschauend.

Jetzt könnte man natürlich anmerken, "ja das sind ja Sprachbots, hats nichts mit PKW zu tun". aber ist dem so? Ist das nicht Deeplearning? Sollen Chatbots Rücksichtslos und Kurzsichtig sein? Das glaube ich ist auch nicht das konzept. Ich halte die Technik noch lange nicht geeignet dafür. Aber ich habe auch keine Zahlen. Vieleicht ist es auch einfacher ein Auto zu führen, als einen Dialog. Binn auf jeden fall gespannt ob die Straßen durch die türkisen Lichter sicherer werden, ohne die Unfälle mit dennen Tesla in der USA immer wieder erscheinung tritt.
 
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@lynx007
Schau dir mal auf YT ein paar Fahrvideos an. Das System bleibt von alleine rechts. Insgesamt war ich beeindruckt, wie souverän das alles lief.
 
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@Krik Ich schaue mir sicher keine "Werbevideos" an. Ich bin schon Mercedes gefahren und ich bin mir durchaus bewusst das deren Ingeneure, was Maschinenbau angeht nicht auf den Kopf gefallen sind. Software soll aber Deutschland hinten drann sein. Ob das nur Entertainment betrifft weiß ich nicht.

Ich bin nur etwas überkritisch durch die Chatbots und deren Entwicklung letzter Jahren. Die Zwar nicht nur Negativ ist. Aber wo man immer öfters in Loops kommt, wo man merkt, bis zu Skynet die uns vernichtet dauerts wohl noch etwas. :evillol:

Mag sein das das bei Autotechnologie ganz anders läuft. Wobei ich schon sagen muss, dann müssten sie ja alles besser gemacht haben als Tesla. Weil die waren ja regelmäsig mit Unfällen in den Nachrichten. Sicher nicht unverschuldet durch den Fahrer. Aber solange Hersteller nicht sagen, ich übernehme die Kosten bei nem Unfall in Türkis, bleibe ich kritisch.

Aber weder Zu Unfall noch zur Haftung finde ich ein Wort im Artikel, wen ich es nicht total überlessenhabe...
 
Erstaunlich wie weit sie bei Watchdogs:Legion schon gedacht haben. Dort haben sie bei Autonom fahrenden Fahrzeugen ein A in den Scheiben mit ganz ehnlicher Farbe gewählt.

Finde so oder so das es ein unterschätzter Titel der Serie ist.
 
lynx007 schrieb:
Ich schaue mir sicher keine "Werbevideos" an.
Das Gelaber habe ich auch übersprungen. Es gibt da auch Videos, wo keiner großartig redet und man einfach nur aus der Perspektive einer Brustkamera das Geschehen sieht.

Man sieht auch deutlich die Grenzen des Systems. Es kann einfach nicht überall aktiviert werden. Das ist schon schade.

lynx007 schrieb:
Aber solange Hersteller nicht sagen, ich übernehme die Kosten bei nem Unfall in Türkis, bleibe ich kritisch.
Machen die das nicht? Ich hatte den Eindruck, dass Mercedes die Haftung für den Unfall übernimmt, sofern das Auto autonom fuhr. Dem Fahrer ist ja explizit erlaubt, was anderes zu machen. Er muss "nur" innerhalb von 10? Sekunden in der Lage sein, das Lenkrad wieder zu übernehmen, falls die KI keine Lust mehr hat.
 
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@Krik Soweit ich mich erinnere war das lange Strittig und die Auto hersteller wollten lange nicht für ihre "überlegene " Technologie gerade stehen. ^^
Aber vielleicht habe ich da auch News verpasst. Lieber @nlr , wie sieht die Rechtslage aus? Wie überzeugt ist die Auto Industrie bei einden Schadensfall bei Türkis? Wer haftet nach dem Recht, aber auch nach dem AGBs von Mercedes? Gibts da schon Infos seitens Mercedes? Was geplannt ist? Oder verhüllt man sich in schweigen, und überlässt es in Verantwortung des Fahrerers?
 
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