News Automatisiertes Fahren: Mercedes-Benz beteiligt sich an Lidar-Entwickler Luminar

Endless Storm schrieb:
Faktencheck:
  • Im Golf habe ich genau nur 3 Sekunden "Anfahrbereitschaft"
Wenn Du schon mit "Faktenscheck" daherkommst müsstest Du mindestens das Baujahr des Golf nennen dessen Verhalten Du hier beschreibst.


M@tze schrieb:
Na ja, wenn ich mit meinem Avant rückwärts aus der Garage rausfahre sehe ich beim besten Willen nicht, ob die kleinen Nachbarkinder gerade dem Ball hinterher rennen (bei uns ist alles Spielstraße) und dabei hinter dem Auto stehen oder die Nachbarskatze oder der Hund gerade schaut, ob es in meiner Garage nicht was interessantes zu holen gäbe. ;)
Bei Kindern verbietet sich natürlich jeder Scherz. Aber bei Hund und Katze bin ich Darwinist. Ich fahre langsam aus der Garage aus und sie haben alle Zeit der Welt auszuweichen. Tun sie das nicht....ein toter Zweig der Evolution weniger...
 
sleuftdude schrieb:
Also ich hab natürlich in erster Zeit die Grenzen ausgelotet, was das System erkennt und wie es reagiert.
Der Wagen bremst genau richtig in Situationen, wenn jemand mich schneidet oder dergleichen. Nicht abrupt oder gefährlich. Sogar mit Baustellen kommt es richtig gut zurecht. Spurwechsel macht er auch automatisch und sicher, sobald ich den Blinker setze.
Wie ich hier lesen kann, scheint es nicht so zuverlässig bei VW zu funktionieren, aber meinem Mercedes ist das System echt 1A. Auch im Stau schön fließend. Niemand würde merken, dass ich mit dem Assistent fahre.
Ich betrachte es halt kritisch. Zum einen, weil man behinnt sich draif zu vetlassen und evtl nachlässig wird, zum anderen gerade weil es wie du beschreibst leider unterschiedlich gut funktioniert
 
In meinen Augen verbranntes Geld.

Viel viel zu teuer der Kram.

Go Kamera, Go Kamera xD
 
Nore Ply schrieb:
Wenn Du schon mit "Faktenscheck" daherkommst müsstest Du mindestens das Baujahr des Golf nennen dessen Verhalten Du hier beschreibst.

Golf 7 Variant, Bj 2019, EZ 07.11.2019.
0603 CDP

Haben den im Sommer 2021 gekauft von einem VW Händler.
 
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Verstehe nicht was ihr für Probleme mit euren spurhalte Assistenten habt.. bei meinem Ford kann ich den im Tacho Menü in der intensivität einstellen..

Off
Warnen (Lenkrad vibriert)
Eingreifen (das Ding lenkt gegen)
Eingreifen und Warnen

Da mir das eingreifen zu gefährlich ist.. (blöde Situationen schon in Baustellen gehabt wo er der ursprünglichen Markierung folgen wollte.. oder in Kurven wo er das nicht ganz gecheckt hat)
Hab ich den einfach im Tacho Menü zusammen mit nem paar anderen Assistenzsystemen deaktiviert..

Einzig die Verkehrszeichen Erkennung halte ich für sinnvoll die mir sagt wie schnell ich gerade fahren darf. Und dann im Tacho blinkt wenn ich zu schnell bin.
 
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Endless Storm schrieb:
Der LaneAssist fordert ständig, das Lenkrad zu wackeln -> Unfallgefahr
Ich hab noch nie so viel wackeln müssen, dass das Auswirkungen auf die Fahrtrichtung gehabt hätte. Da reicht minimale Bewegung.

Endless Storm schrieb:
(der Golf 8 hat wohl kapazitive Lenkräder, die braucht man nur noch berühren)
Das dagegen konnte ich im letzten Frühjahr probieren - klappte da sehr bescheiden. Der hat mich regelmäßig über die komplette Strecke von 1200km angepiept, dass ich das Lenkrad nehmen soll - selbst wenn ich beide Hände am Lenkrad hatte und gerade eine Kurve gelenkt habe. Vollkatastrophe.
 
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nukin schrieb:
Wieso ist eine 0,x% Beteiligung eine Meldung wert? Die 20 Millionen spielen doch weder für Luminar noch MB eine wirkliche Rolle.
Die Meldung an sich und das Thema ist interessant.
Ab wie viel % darf CB berichten, wenn es nach dem Herrn geht???
 
@Autokiller677 : Kannst Du für den neueren Golf auch die Begrenzung der "Anfahrbereitschaft" auf maximal 3 Sekunden bestätigen?
 
Genaue Zeit kann ich nicht sagen, ich hatte den Mietwagen im letzten Frühjahr. Aber ich erinnere mich noch, dass es recht kurz war, und im Stau entsprechend nervig.
 
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ApeHunter schrieb:
Ja, so Rückfahrkameras sind ja eigentlich auch schon der größte Schwachsinn. Der Mensch hat ja schließlich auch keine Augen im Hinterkopf.
Dem muss man aber entgegenhalten, dass die Fahrzeuge zu Beginn auch übersichtlich waren. Heutzutage sind diese durch die Fahrzeugdesigns und z.T. auch Sicherheitstechnik so zugebaut, dass die Rückfahrkamera fast schon zur Pflicht wird. Eigentlich traurig.

supermanlovers schrieb:
In meinen aktuellen Toyota funktioniert der Kram leider sehr schlecht. Verliert zu oft die Spur. Pendelt in der Spur
Ein Problem der Definition. Hatte ich beim Subaru damals auch bemängelt und tatsächlich bei Volkswagen besser gesehen. Der VW hat die Spur (meist) ganz gut gehalten und versucht zentral zu bleiben. Bei Subaru (und scheinbar auch anderen Herstellern) wird dieser Assistent aber eher als Notfallsystem verstanden - sprich: du wirst bewusstlos oder schläfst ein. Das System versucht dann einen Unfall zu verhindern und zumindest ein vollständiges Verlassen der Spur/Fahrbahn zu verhindern. Es hält allerdings nicht immer zentriert die Fahrspur (vergleichbar mit (teil)autonomen Fahren).

supermanlovers schrieb:
Liegt die Zukunft nicht eher auf Kameras und KI? Der Mensch hat schließlich auch nur zwei Augen und kein Lidar bzw. Radar.
Jaein. Hier gehen Subaru und Tesla einen eigenen Weg. Subaru mit zwei Kameras hinter der Frontscheibe (Stereoskopie) und Tesla mit div. Kameras (unklar ob die auch stereoskopisch arbeiten). Das funktioniert in vielen Fällen sehr gut - zumindest für Notbremssysteme. Allerdings haben die Systeme auch Grenzen. Tesla setzt ausschließlich auf Kameras beim Autonomen fahren. Je nach Situation hat die Software aber einen querstehenden LKW damals schon als Brücke oder Schild erkannt und ist ohne Bremsen autonom dort einfach reingefahren. Je nach Lichteinfall kann es also hier zu Sondersituationen kommen, bei denen mit Kameras alleine es zu heikel wird.

Denn Merke: wir haben auch nur zwei Augen, können aber viele Situationen mit unserem Wissen sehr gut einschätzen. Bei der Kamera- und Softwaretechnik kann es (z.B. durch Blendungen, etc.) eben zu Sonderfällen kommen - ähnlich dem genannten Fall von Tesla. Hier hätte ggf. ein LIDAR ein Hindernis vor dem Fahrzeug erkannt und den Bilderkennalgorhytmus überstimmen können oder zumindest den Fahrer zur Übernahme auffordern können, denn die Daten hätten ja dann zumindest unplausible Werte geliefert (Inkonsistenz zwischen erkannter Situation der Kameras und erkannter Situation vom LIDAR).
 
Mir gefallen die neuen Mercedes nicht. Protzig und Angeberisch. Kommt jetzt nicht mit den kleinen Modelle. Da brauchts kein Mercederer
 
luckyfreddy schrieb:
Dem muss man aber entgegenhalten, dass die Fahrzeuge zu Beginn auch übersichtlich waren.
Dir ist bewußt das deutsche Hersteller noch bis in die 80er Jahre den rechten Außenspiegel nur gegen fetten Aufpreis verkauften? Soooooo... übersichtlich waren die dann aber doch nicht um dessen fehlen auszugleichen.
 
Nore Ply schrieb:
Dir ist bewußt das deutsche Hersteller noch bis in die 80er Jahre den rechten Außenspiegel nur gegen fetten Aufpreis verkauften? Soooooo... übersichtlich waren die dann aber doch nicht um dessen fehlen auszugleichen.
In dem zuvor angesprochenen Fall ging es um die Rückfahrkamera. Und da war es früher übersichtlicher mit dem Blick nach hinten.

Über die Preise und Qualität deutscher Autohersteller möchte ich lieber nicht sprechen. Habe da meine Erfahrungen machen dürfen. Sie waren nicht gut.
 
Also mir ist klar das der Post etwas um die Ecke argumentiert. Aber tatsächlich war der Blick nach hinten rechts (bei fehlendem rechten Außenspiegel) früher eben doch weit weniger gut als heute.
 
sleuftdude schrieb:
So sind besonders lange Fahrten sehr entspannt und man kann öfter den Blick zur Seite schweifen lassen.
Das System deines Autos verlangt weiterhin die Augen auf das Verkehrsgeschehen zu richten. Es ist kein eyes off System.
 
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