kellyfornia schrieb:
Du könntest auch mal deine Präferenzen überdenken und nicht anderen Menschen ungefragt erklären wie sie gefälligst ihr Leben zu leben haben. Wer gerne Battlefield oder Fortnite spielt kann das gerne tun, ich mag die Spiele auch nicht, mir würde es aber nie einfallen mich so borniert über die Freizeitgestaltung andere Menschen zu äußern.
Der einzige auffällige Fanboy hier bist bisher du.
Oh, wie ihr euch triggern lasst!
Hier geht es um die
wachsenden Linux-Spielerzahlen auf Steam und nicht um eure verletzten Gefühle. Und wenn du, kellyfornia, meine Beiträge mit offenen Augen lesen würdest und nicht mit Schaum vor dem Mund, würdest du auch merken, dass ich niemandem etwas "vorschreibe", sondern lediglich meine Meinung dazu kundtue, was ich davon halte, wenn jemand Linux aus
dem Grunde ablehnt, weil er da kein Rootkit drauf installieren kann.
Ich habe nichts gegen die Spiele, ich habe etwas gegen die Unverschämtheiten, die sich die Publisher ihren Kunden gegenüber erlauben, und davon abgeleitet habe ich auch etwas gegen die Kritiklosigkeit dieser Kunden.
Und zum Topic: Wahrscheinlich ist der Anteil der Linuxnutzer in Wirklichkeit sogar höher, da viele von denen aus Prinzip nicht an Surveys teilnehmen. Aber hier liegt m.E. das eigentliche Problem: Die nackten Zahlen sind wenig aussagekräftig, wenn man sich dem Phänomen nähern möchte, dass Linux an Popularität zunimmt, während Windows an Popularität verliert.
Und weiter: Ich persönlich - aber da spreche ich diesmal wirklich nur von mir! - bin mir noch gar nicht so sicher, ob ich den Anstieg der Linux-Userzahlen gut finden soll oder nicht.
Viele Neueinsteiger raffen nämlich erstmal gar nicht, das Linux kein Selbstbedienungsladen ist, sondern dass Linux die fantastische Möglichkeit eröffnet, mehr über das Funktionieren von Hard- und Software zu lernen, und gleichzeitig gemeinschaftsbildend sein kann. Wenn etwas in der Linuxwelt nicht so funktioniert wie du erwartest, liegt es (auch) an dir, das zu ändern: Du bist nicht auf den Status des Konsumenten eines Softwareprodukts festgenagelt, du kannst dich selbst einbringen, um die Software zu verbessern. Das bieten weder Redmond noch Cupertino, das ist etwas Einzigartiges.