areiland
Fleet Admiral
- Registriert
- Apr. 2010
- Beiträge
- 10.290
Neueinsteiger in Linux wollen generell, dass ihre Rechner weitestgehend ähnlich funktionieren wie ihre Windows Rechner und dass sie dort für sie benutzbare Pendants zu den bisher unter Windows genutzten Programmen finden können. Was Neueinsteiger oder Umsteiger garantiert nicht wollen, das ist einer Sekte beizutreten und erst mal jahrelange Studien über die Zusammenhänge von Hard- und Software zu betreiben.gimmix schrieb:Viele Neueinsteiger raffen nämlich erstmal gar nicht, das Linux kein Selbstbedienungsladen ist, sondern dass Linux die fantastische Möglichkeit eröffnet, mehr über das Funktionieren von Hard- und Software zu lernen, und gleichzeitig gemeinschaftsbildend sein kann.
Wir sind nicht mehr in neunzehnneunzigern, wo der Einstieg ins Computing was aufregend neues für wahre Nerds war, sondern wir sind inzwischen über dreissig Jahre weiter und der mit Windows sozialisierte Nutzer erwartet auch bei Linux ein System, das nach seiner Installation läuft und ihn nicht in die Steinzeit zurückschickt, in der man seine Kernel noch selbst kompilierte, damit sie die eigene Hardware ansprechen konnten.
Genau solche elitären Ansichten wie Deine halten viele davon ab, überhaupt auf Linux umzusteigen!
Linux muss ähnlich unkompliziert sein wie Windows, muss möglichst alle Hardwarekombinationen unterstützen und muss leicht erreichbar eine sehr gute Softwarebasis bieten. Aber bestimmt kein jahrelanges Studium, nur damit man von irgendwelchen selbserannten Nerds ernst genommen wird.