@Micha- Also wenn du mich mit den 150 Exemplaren meinst, nein, das ist/war kein Eigenverlag, das ist die gängige Aufl. in Wissenschaftsverlagen ;-)
Und kleine Anmerkung an
@ayngush , Bücher stehen in der Regel nicht in Archiven, sondern in Bibliotheken. Da gibt es in Deutschland einerseits die DNB, die den ges. Auftrag hat, alles veröffentlichte Schriftgut zu sammeln (eigentlich sogar Webseiten, Digitalisate usf., da hakt es mitunter). Und oftmals Landes- oder Staatsbibl., die Schriftgut aus dem Bundesland oder zu speziellen Themen sammeln. Das ist alles gesetzlich geregelt. Dass Amazon ein Buch erwischt, dass es nirgendwo mehr gibt, ist extrem unwahrscheinlich. Auch als Selbstverleger musst du eigentlich ein Pflichtexemplar an die DNB und je nachdem die Landesbibliothek abführen. Das ist ebenfalls gesetzlich geregelt.
@Weyoun Ziemlich unwahrscheinlich, was du da fabulierst. Wir reden nicht über den zweiten Teil der Poetik des Aristoteles, der als allerletztes Exemplar in einem namenlosen ital. Kloster am Appenin verbrennt. Und dass du annimmst, Antiquariate (oder, lol, Universitäten an sich) machten Digitalisate bevor sie Werke verkaufen, zeigt, dass du gar keine Ahnung vom Thema hast ;-) Selbst große Bibliotheken digitalisieren in der Regel nur aus Bestandsschutzgründen, also wirkliches Rara-Material, oder zu Forschungszwecken. Alles andere ist schlicht viel zu teuer und aufwändig (weil man die Bücher eben in der Regel nicht kaputt machen darf dabei, daher Umblättern mit Druckluft, spezielle Scanner usf.). Daher haben sie sich damals auch (leider) Google Books teils mit Knebelverträgen in den Rachen geworfen.