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Ab einer gewissen Größe sind Unternehmen ziemlich schwer totzukriegen... Sun hat ebenfalls jahrelang nicht zu knapp Verluste eingefahren und wurde oft genug abgeschrieben, dennoch - sie leben heute noch. Da reihte sich eine Hiobsbotschaft an die nächste - in meinem Empfinden schlimmer, als es derzeit bei AMD der Fall ist.
Auf jedenfall bedeutet das Jahr 2007 einen Rückschlag für AMD im selbstgesteckten Ziel, 30% x86-Marktanteil zu erreichen. Mittelfristig sollten sie aber aus der Fähigkeit, eine gesamte Plattform aus eigener Hand anbieten zu können, profitieren, ansatzweise hat der Chipsatzverkauf von AMD bereits kräftig profitiert und der Trend wird sich weiter fortsetzen.
der gewinn/verlust sagt ohne den umsatz sehr wohl was aus. nämlich wieviel mehr/weniger geld man eingenommen als ausgegeben hat. keine firma kann auf die dauer verlust machen, irgendwann geht sie konkurs, wenn keine investoren mehr da sind.
allerdings erinnere ich mich noch gut an eine ganze reihe von quartalen, in denen amd mehr verlust gemacht hat, >800 mio teilweise und damals waren sie noch kleiner als jetzt. also mal locker bleiben. was nicht darunter leiden darf ich nat. die entwicklung. grade weil intel sich jetzt, ähnlich wie die großen grafikkartenhersteller eine regelmäßigen refresh alle 12 monate als ziel gesetzt hat.
"Umsatz" stellt die durch Verkauf von Waren und Dienstleistungen erwirtschaftete Geldmenge dar.
"Gewinn" ist die Geldmenge, die nach Abzug der Kosten übrigbleibt (mal ganz einfach ausgedrückt).
In deinem Beispiel macht das Unternehmen jeden Monat / jedes Quartal /jedes Jahr (je nachdem, worauf sich deine Zahlen beziehen), 10 Millionen Verlust!
Das bedeutet, jedesmal mehr Geld ausgegeben als verdient, jedes mal weniger Geld in Bezug auf eventuell vorhandene Ersparnisse. Sind die Ersparnisse aufgebraucht -> Insolvenz!
Wenn es dich so brennend interessiert, schau doch mal HIER bei AMD vorbei. Unter Operating Income/Loss kann man die "goldenen" Jahre von AMD bewundern.
sämtliche Investitionen (Ati gekauft) werden als Ausgabe gerechnet. Somit ist doch klar das etwas mehr Geld ausgegeben wird als eingenommen. Auserdem bezahlt der der Verlust macht keine Steuern auf den Gewinn. Von daher. Ball flach halten. Vodafone hat Milliarden Verlust gemacht, und die belästigen mich immer noch mit Werbung............
Mich verwirren keine großen Zahlen.. wtf!
Aber eines ist doch klar:
Wenn ich jeden Monat 1000€ verdiene und jeden Monat 1€ in den Miesen bin - dann reicht es, wenn ich mir ne Buddel Korn spare und schon bin ich wieder im Plus ohne großartig den Lebensstil geändert zu haben. Insofern macht es einfach keinen Sinn zu sagen "AMD verliert jedes Quartal xxx Dollar" ohne die gesamten Bilanzen vor Augen zu haben. Und dass AMD im Moment nicht gerade wenig Probleme hat, ist auch allgemein bekannt - es geht mir nur um das Prinzip, dass man nicht einfach pauschalisieren kann 'AMD macht Verluste - morgen sind sie pleite!'. (Wie schlimm genau es aussieht, weiß ich nicht, schließlich werden hier ja nur "große Zahlen" ohne Zusammenhang aufgeführt.)
Wenn ich jeden Monat 1000€ verdiene und jeden Monat 1€ in den Miesen bin - dann reicht es, wenn ich mir ne Buddel Korn spare und schon bin ich wieder im Plus ohne großartig den Lebensstil geändert zu haben.
Ein gutes Beispiel!
Allerdings hast du dir gerade ein Auto für 10.000 € gekauft (ATI), kannst die Buddel Korn nicht weglassen (AMD kann die Produktion nicht runterfahren, Mitarbeiter entlassen oder billiger einkaufen) und dein Chef gibt dir nicht mehr Geld (AMD kann die Preise für CPUs nicht wieder deutlich erhöhen, ohne weitere Marktanteile zu verlieren).
Nur weil man die Zahlen nüchtern betrachtet, muß man (in diesem Falle ich) doch kein AMD-Hasser sein oder ein Monopol wünschen. Nur sollte man bei allen Unternehmen die gleichen Maßstäbe in Punkto Wirtschaftlichkeit anlegen.
ATI ist eine Investition in die Zukunft - allerdings muß man sich dies auch wirklich leisten können. Nicht jeder, der sich bei einer Firma bewirbt, investiert in einen Armani-Anzug, Gucchi-Schuhe und fährt mit einer geleasten S-Klasse vor.
Dann verstehen wir uns ja, Tunguska!
Ich persönlich lese zu wenig Zahlen darüber, wie teuer ATi genau war, wie hoch Einsparungen durch die Zusammenlegung bestimmter Bereiche sind, wieviel Schulden AMD bereits hat, wieviel Wert ihr Unternehmen darstellt, etc.
Und nochmals: Ich wollte nur die Augen für etwas mehr Objektivität öffnen.
ne aber endgültig auf 65nm umstellen und somit mehr CPU´s günstiger produzieren. Somit würde der Verlust etwas abgefedert. Marktanteile hat AMD hauptsächlich verloren weil sie durch den Deal mit dell an andere nicht liefern konnten, die haben dann bei Intel gekauft. So schnell der C2D auch ist für OEM war er zu teuer. Das ändert sich jetzt langsam und wird noch etwas schlimmer wenn die Pentiums auf Core Basis endlich da sind. Aktuell gibts ja Celerons für 25€ bei Intel, also fast geschenkt.
Auch Intel wird aktuell nicht viel verdienen. Nur schreibt da niemand was drüber, weil der C2d ja aktuell so gehypt wird.
Ich schätze aber eher, dass das IBM tun würde, denn IBM und AMD kooperieren jetzt schon und IBM hätte auch das Kapital dafür.
An alle:
Hört mal auf immer so zu übertreiben und irgendwelchen Müll von Schulden zu verzapfen. AMD hat keine Schulden sondern im letzten Quartal nur etwas mehr ausgegeben als eingenommen, was wohl an der aggressiven Preispolitik, die momentan auf dem Prozessormarkt herrscht, liegt. AMD ist ein viel zu großes Unternehmen um in einem halben Jahr pleite gehen zu können.
AMD hat keine Schulden sondern im letzten Quartal nur etwas mehr ausgegeben als eingenommen, was wohl an der aggressiven Preispolitik, die momentan auf dem Prozessormarkt herrscht, liegt.
Das sind schon ganz andere Unternehmen "über Nacht" pleite gegangen - und größere auch. Das ganze könnte in einer feindlichen Übernahme oder einer Zerschlagung enden.