News Umbenennung: AVM heißt jetzt Fritz!

Als ich 1996 mit DFÜ angefangen bin (Fidonet), war das zuerst analog, über ein Creatix 28k8er Modem. Ich bin dann schnell auf ISDN umgestiegen, mit einer Fritz!Card und als ich mir 2005 DSL leistete (weiterhin mit ISDN) wechselte ich zu einer Firtz!Card-DSL. - Eine Fritz!Box habe ich nie gehabt und DSL nur bis 2010: Weil es mir zu teuer wurde, habe ich Festnetz gekündigt und nutze seit dem nur noch Mobilfunk. - Damals 300 MiB für 8,50€ (anschließend ISDN-Geschwingikeit = der ehem. "Internet-Turbo" :)), inzwischen 17 GiB für 7,99€.

Mit der Fritz!-Sofware konnte man über ISDN sogar Farb-Faxe verschickt, was tatsächlich funktioniert hat: In der 4ma hatten wir eine Farb-Tintendrucker-Scanner-Fax-Kombination, mit der ich das mal ausprobiert habe. - Es sah gar nicht mal so schlecht aus, war allerdings auch vielfach langsamer als ein monochromes Fax.

Nachtrag:

Aus Ahead wurde schon 2005 Nero und aus Raider noch viel früher Twix (1991). - Ansonsten änderte sich bei allen nix. ;)
 
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EdwinOdesseiron schrieb:
Gibt es Alternativen dazu? Also von der Bedienbarkeit, Features, Kompatibilität etc.?
Kommt wie immer darauf an, was man braucht. Wenn du etwas mehr machen willst, als Geräte mit Internet über WLAN zu versorgen, dann gibt es definitiv bessere Router.
Modem (+ Telefon) müssen dann meist separat (effektiv gibt es nur mit DSL ein paar Optionen mit integriertem Modem).
 
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9t3ndo schrieb:
Als Eier legende Wollmilchsau eigentlich nur die Speedports der Telekom.
Nein, die sind technisch weit entfernt, da sie keine DHCP-Internetanbieter und kein DS Lite unterstützen. Also mit gewissen Internetanbietern ermöglicht der Speedport überhaupt keine Verbindung.

Das hauptsächliche Alleinstellungsmerkmal "All in One mit universeller Providerkompatibilität" ist Vielen gar nicht klar. Einer Fritz!Box mit DECT kommen nur manche TP-Link-Router nah, willst du dann aber auch 2,5 Gbit und 6 GHz WLAN, wie es die 5690 Pro hat, musst du tatsächlich Fritz! nehmen.
 
Das erstaunliche ist ja, dass AVM, die mit ihren ISDN Karten + CAPI Treibern und den frühen Fritzboxen (vor der 7390 im Jahr 2010) eigentlich grauenvolle Software abgeliefert haben, zwischenzeitlich wegen Ihrer guten Software einen guten Ruf genießen.
Ich würde je gerne mal bei einem oder mehreren Bierchen mit einem lngjährigen AVM Mitarbeiter schnacken, warum sich das so entwickelt hat.
 
@DLMttH
Ist aber auch logisch, weil der Speedport primär für den Telekom Anschluss entwickelt wurde.
Er kommt aber bei der simplen Bedienung den Fritzboxen am nächsten.
TP-Link wäre natürlich auch noch eine Alternative, da hast du Recht.
 
Mein Einstieg ins Internet begann 2000 mit einer Fritz!Card ISDN. Dann erstmal lange nichts von AVM bis jetzt zu 7590 AX.

Bin eigentlich zufrieden, aber schon bei der vergangenen und jetzt noch mehr bei der aktuellen Generation stört mich, dass man kein rundum glücklich machendes Produkt mehr kriegt:

- das beste WLAN gibt es nur bei der 5690 Pro (einzige mit 6GHz, WiFi7 4x4 auf 6GHZ und 5GHZ, auf 2,4GHz aber nur WiFi6), die hat dafür aber bescheidenes LAN und der SFP-Port ist nur AON und GPON-kompatibel, nicht wie noch bei 5530 und 5590 auch XGPON. Im schlimmsten Fall muss man ein Glasfasermodem an den 2.5GbE-WAN-Port anschließen und kriegt per LAN nur noch 1Gbit/s raus

- Andere Boxen haben besseres LAN, aber schlechteres WiFi (7690 und 5690 mit 2x2.5GbE +2xGbE, 4690/4690 XGS mit 1-2x10GbE + 3x2.5GbE, aber ohne 6GHz, tlw. nur auf 5GHz WiFi7)

- Ob USB2.0, 3.0 oder 3.1 ist völlig beliebig, z.B. 7690 hat nur USB2.0, aber 7630 hat USB3.0.


Klar, wenn man die Preise um von 400-500€ für TP-Link Archer BE800, Asus ROG Rapture GT-BE19000 usw sieht, dann kann man sich vorstellen, dass eine derart ausgestattete Fritzbox mit Modem noch deutlich teurer würde, aber wir hatten mit der x390, x490 und x590 mal Serien, die recht nah an das Maximum des damals technisch möglichen gingen. Zuletzt hat leider nur de 6690 WiFi6 voll ausgeschöpft, nichtmal WiFi6E.

Übrigens, da der TP-Link Archer BE800/900/GE800 einen SFP+-Port für 10GbE haben (shared mit einem RJ45), kann man dort direkt ein GPON/XGS-PON-Modul einsetzen und ohne zusätzliches Modem Glasfaser nutzen.
 
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Bei mir verrichtet immer noch eine 7490 den Dienst als DECT-Basis und Telefonanlage. Als DSL-Router sind die Dinger mangels Funktionen leider ungeeignet, wenn man mit seinem Netzwerk etwas mehr machen möchte.
 
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@9t3ndo sehe ich tatsächlich anders, die Geräte haben grundsätzlich unterschiedliche Philosophien. Der Speedport suggeriert quasi, dass die Telekom sowieso der einzige Provider ist, den man kennen muss und landet dann auf dem Müllberg, wenn man sich anschlusstechnisch weiterentwickelt hat. Ich kann das nicht gutheißen.

PPPoE ist Mehraufwand, das sollte daher immer "zusätzlich" unterstützt werden, DHCP aber Standard sein, wie im Rest der Welt auch.
 
Ich bin vor einem halben Jahr auf einen Ubiquiti Router umgestiegen, die sind AVM was die Software angeht Meilenweit voraus.

Der Funktionsumfang entspricht aber nicht der eierlegenden Wollmilchsau von Fritz, da haben sie schon ein Alleinstellungsmermal.
 
Den Namen fand ich eigentlich noch schrecklicher als das alte Platikbomber Design aus 1960. Aber wenn sie meinen. Technisch sollten sie mal das FritzOS erweitern sonst wird das eh nichts mit der Zukunft.
 
Auch bei uns, im gesamten familiären Umfeld werkeln mittlerweile seit Jahren AVMs Fritzboxen:

Angefangen mit Fritz und Co hatten vor vielen Jahren meine Eltern, da sie auf lange Sicht mit den Speedport- Produkten überhaupt nicht zufrieden waren für ihren Telekom DSL-Anschluss.
Ihre 7490 wurde erst kürzlich nach zehn Jahren ausgetauscht gegen eine 7530AX.
Ansonsten gab es bei Familienmitgliedern im Lauf der Jahre alles, von den schwarzen 1&1 - gebrandeten Fritzboxen, bis zu diversen neueren AX- Produktlinen.

In unserem Fall werkelt aktuell noch die 7590 (ohne AX!) unauffällig am Glasfaser-ONT vor sich hin und ich hoffe, sie hält auch noch mindestens die nächsten fünf Jahre.
Sie ist auf jeden Fall einige Zeit später gebaut worden, nach der berüchtigten, fehlerhaften Produktserie, die zum Geräteaustausch aufgrund eines WLAN-Defekts oftmals führt.


PS: Wie andere es bereits schrieben, bei verstärkt internationaler Ausrichtung des Unternehmens wirkt AVM seriöser als Fritz! . Na, wenigstens haben die Engländer was zu lachen zukünftig.
 
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Hatte noch nie eine FritzBox. Hier läuft seit Jahren OPNsense - auf Hardware, die deutlich weniger kostet als die meisten FritzBoxen. WLAN außen vor, das ist logischerweise separat gelöst.

Es mag okay sein für Anspruchslose. Vor allen für solche Menschen, die Ihren Internetanschluss nicht selbst eingerichtet bekommen, sind die Teile gut. Dann ist nämlich von Vorteil, dass die Boxen ziemlich lange Updates bekommen, die normalerweise auch recht geräuschlos automatisch erfolgen.
 
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Ich würde auch gerne behaupten das der Name eines Produktes mir egal ist, aber da würde ich mich selbst belügen, ich habe eine Fritzbox trotz des Namens trifft es ganz gut denke ich. :D
 
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Ich finde die Namenänderung sehr gut. AVM hat ihnen nichts geholfen, da sie eh nur die Fritz Linie haben.:)
 
Haben wir ebenfalls seit rd. 20 Jahren. Glaube 2 mal ist eine kaputtgegangen (7170? + 7490), aber sonst könnte man eigentlich nicht zufriedener sein. Bei der nächsten in ein paar Jahren wird das schon spannender, von den aktuellen Modellen überzeugt mich keines so richtig. Früher konnte das teuerste ausnahmslos alles, heute leider nicht mehr.

Die Namensänderung ist mir ziemlich wurscht.
 
In Deutschland kommt man ja um die Marke kaum vorbei. Entweder eine billige Provider Box ohne Features oder eben eine Fritzbox.
 
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Ergibt absolut Sinn, AVM kennen nur Nerds, Fritz Box kennt in Deutschland fast jeder. Vermutlich meint der Großteil eh schon ewig, dass der Hersteller Fritz heißt.

Haben die überhaupt irgendwelche Produkte die nicht unter "Fritz" laufen?
 
Heißt das Produkt statt AVM FRITZ!Box dann tatsächlich Fritz! FRITZ!Box?
 
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