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Ich habe spaßeshalber CachyOS auf einer Maschine installiert, auf einer identischen Maschine läuft Debian 13, beide mit Plasma (Debian's Plasma-Version ist natürlich einen Ticken älter). Der Login-Vorgang (Bestätigung der Passwort-Eingabe bis vollständig aufgebauter Desktop) dauert bei Debian 7 Sekunden, bei CachyOS nur 3 Sekunden. Also mehr als Faktor 2, das ist schon beeindruckend!
@tipmyredhat Mir ist nicht klar, was Du aussagen willst bzw. worüber Du Dich wunderst.
Wäre 17% zuviel oder zu wenig? Und für was? Für Server oder für Desktops?
@tipmyredhat Mir ist nicht klar, was Du aussagen willst bzw. worüber Du Dich wunderst.
Wäre 17% zuviel oder zu wenig? Und für was? Für Server oder für Desktops?
Stimmt, für Server wäre das sehr wenig, andererseits scheint mir der Wert für Desktops riesig. Reines Debian ist für den regulären User viel zu umständlich und versionsstabil.
Klar, kann man machen, v.a. im Vergleich zu früher, aber wozu?
Naja. Das ist aber auch ein Vorteil weil das System nicht so volatil ist und Du halt davon ausgehen kannst, das das System jahrelang nahezu unverändert seinen Dienst wie gewohnt verrichtet.
Und falls Dir doch mal punktuell eine aktuelle Version von irgendeinem Programm fehlt, kannst Du ja Backports oder Flatpaks benutzen.
Was ich mir auch gut vorstellen kann ist, das es den Gedanken gibt:
"Ich setze das auf dem Server ein und deshalb auch auf dem Desktop, weil ich dann ein gewohntes System hab."
Ob Debian jetzt zwangsläufig was für den "regulären User" ist, darüber kann man sicher streiten.
Ich hab mir gerade Mint installiert und stelle nun so nach und nach darauf um. Alle essentiellen Sachen laufen schon einwandfrei und der Rest kommt nach und nach. Viele der von mir unter Windows genutzten Programme sind ohnehin immer auch unter Linux verfügbar gewesen, von daher gibts da so viele Überschneidungen, dass ich kaum was vermissen werde.
Interessant wirds wohl erst recht, wenn ich Mint von seiner SATA SSD auf die NVME SSD verschoben hab denn das System ist jetzt schon rattenschnell unterwegs.
Ich hab über Karneval auch Windows in ein Image verbannt und vom Rechner getreten. Und zum ersten Mal, und ich habe das über viele Jahre immer mal wieder probiert mit unterschiedlichen Distributionen, vermisse ich auf dem Hauptrechner nichts. Das Dualboot Rennen wurde ganz klar von CachyOS gewonnen. Ich habe mich jetzt fast 2 Jahre so an CachyOS gewöhnt, ich fühle mich da echt wohl mit. Auch NVIDIA ist hier kein Showstopper, aktuell genieße ich Indiana Jones und der große Kreis, und es läuft butterweich mit allen grafischen Schmackazien.
Ich habe auf meinem kleinen YT und Surf Rechner von CachyOS auf Pop!_OS gewechselt. War neugierug auf den Cosmic Launcher.
Ich muss sagen die Installation von Pop war sau schnell, da werden allerdings auch nicht so nervige nachfragen wie "Sind sie sicher, dass sie eine neu Installation wollen? Alle bisherigen Daten auf der SSD gehen dabei verloren" gestellt werden.
Bei Cosmic fällt mir auf, dass die lokalisierung (Deutsch) nicht an allen Stellen vollständig ist und nach einer Updateinstallstion war wieder der default Bildschirmhintergrund gesetzt, statt des voeher ausgewählten individuellen.
Auch etwas nervig, Cosmic merkt sich nicht die Lautsprechereinstellung, muss immer wieder das per BT verbundene Lautsprecherpaar auswählen, er bevorzugt irgendwie immer den per HDMI angeschlossenen Monitor.
Lautsprecher Auswahl konnte ich jetzt lösen.
Unter "Klang-Einstellungen" -> "Device Profiles" (Bsp. für schlechte und fehlende Übersetzung), kann man die Lautsprecher dauerhaft deaktivieren, die man nicht nutzen möchte. Damit sind die BT-Lautsprecher jetzt zuverlässig aktiviert.