News Urheberrechtsverstöße: YouTube muss Mail-Adressen der Nutzer übermitteln

Andy

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#1
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#3
Aber auch bei den E-Mail Adresse muss man nichts angeben um eine solche zu bekommen, und verpflichtet ist man auch nicht seine E-Mails zu checken oder darauf zu antworten, anders als mit einem realen Postkasten.

Also bleibt wieder nur die Klage um herausgabe der IP um den richtigen Nutzer zu ermitteln gesetzt den Fall dieser nutz die Adresse überhaupt noch....
 

boncha

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#4
Wofür gibt es Trash-Mail Anbieter?
Selbst im Falle der IP - viel Spaß mit einer VPN Kaskade

Die können sich den Aufwand sparen. Video löschen und gut ist
 

R1c3

Rear Admiral
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#5
Wäre interessant zu wissen ob das nun schon gelten soll wenn ein Video oder Channel einen DMCA Takedown erhält oder erst wenn eindeutig geklärt wurde dass es sich auch tatsächlich um eine Urheberrechtsverletzung handelt, denn wir wissen alle dass mit falschen Copyright Claims Videos auf Youtube temporär gesperrt werden obwohl keinerlei Verstoß vorliegt (siehe Angriffe auf Jim Sterling und TotalBiscuit oder der digitale Amoklauf von Alex Mauer).
 

Uschi

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#6
Hehe, also ja, email Adresse ist irgendwie schon eine "Anschrift", aber reicht glaube ich nicht aus, um eine echte Person zu ermitteln oder zu verklagen. ;)
Ich meine, die Richter haben schon Recht und haben damit auch erstmal was beschlossen, was dem Kläger theoretisch weiterhelfen könnte. Aber praktisch ist dieses Urteil doch ein zahnloser Tiger, werden wieder ein Haufen Leute beschäftigt und am Ende nützt es doch nichts.

Ohne IP Adresse bzw. dadurch die echte Anschrift, wird es wohl schwer.
 
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#7
Dann hab ich ja vollkommen richtig gehandelt, als ich meinen google Account übers Ausland registriert habe und mit falscher Telefonnummer verifiziert.

Ach verdammt, jetzt hab ich mich doch glatt als Terrorist geoutet.
 

CityDuke

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#8
Kann ich aber auch teilweise verstehen. Auf Youtube werden m.E. extrem viele Urheberrechtsverstöße begangen. Und dann natürlich oft auch voll monetarisiert. Da greifen sich manche über dutzende Accounts Millionen Werbeeinnahmen ab, dagegen sind irgendwelche Raubkopierer kaum noch was dagegen (obgleich beides natürlich nicht in Ordnung ist).
Kann nicht so recht Nachvollziehen das die Rechteinhaber da offenbar wenig gegen tun.
 
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#9
Mein Anbieter gibt an, die Zuordnungen von IPs nur eine Woche lang vorzuhalten.

Bis dahin muss folgendes passieren:
1. Anfrage + Antwort Google
2. Anfrage + Antwort Mail-Anbieter
3. Anfrage + Bearbeitung Provider
Das alles setzt natürlich voraus, dass ich mich in letzter Zeit überhaupt in die Mail eingeloggt habe - mit meiner richtigen IP.

Wobei ich mir eine weitere Frage stelle:
Wenn Google selbst bei Urheberrechtsverstößen auf der eigenen Plattform keine IP rausgeben muss, gilt das dann nicht eventuell analog für den Mail-Anbieter?
 

WommU

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#10
Das ist alles andere als unbedenklich.
Ist z.B. so dass mit Mittel des Urheberrechts versucht wird von Extremisten islamkritische Videos aus dem Verkehr zu ziehen.

Siehe hier: https://www.welt.de/politik/deutsch...slamkritisches-Video-von-Henryk-M-Broder.html und hier: http://www.achgut.com/artikel/youtube_loescht_ate_abdel-samad_und_broder

Man kann sich dagegen wehren, dann werden aber die personenbezogenen Daten an diese Extremisten weitergegeben. Und dann kann man gleich Personenschutz beantragen.
 
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#12
@paunaro,


So was kann also nicht Politisch missbraucht werden? Weil Extremisten aller Art ja auch den Rechtsweg einhalten gell?
 
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#15
Lass es WommU, das bringt hier nichts. Politische Korrektheit wird bei CB hier auch ganz groß geschrieben ^^.
 
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#18
Ich denke dieses Urteil wird seine Signalwirkung verlieren, weil wie hier schon einen erwähnt haben, dass die Mail Andresse kein Aufschluss zur Identität gibt bzw. ohne seine Identität anzugeben in wenigen Minuten eine Mail-Adresse bekommen können.
 

DerPessimist

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#19
Dann hab ich ja vollkommen richtig gehandelt, als ich meinen google Account übers Ausland registriert habe und mit falscher Telefonnummer verifiziert.

Ach verdammt, jetzt hab ich mich doch glatt als Terrorist geoutet.
Für Terroristen wie dich wurde der Staatstrojaner erfunden und der Staat schiebt jedes Jahr neue Gesetze zur Begünstigung und Ausweitung der Staatsüberwachung unter der Hand nach.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Raubmordkopierer von Bildern und Videos Staatsangelegenheiten werden.

Ich kann mir schon vorstellen, wie das Aussehen muss:

Fall der kleinen Brüder Tim, Hans und Peter:
Club Penguin Bilder über knuddels verschickt und irgendwann die Bilder gelöscht.

Anklagepunkte:
- Diebstahl
- illegaler Handel mit Kulturgut
- Bildung krimineller Vereinigungen
- Vereitelungshandlung

Richtspruch:
2 Jahre Internetverbot und für die Eltern 2.000 Euro Strafe wegen Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht.
 

Mort626

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#20
Mein Router hat eine Datenschutz-Funktion, mit der ich jeden Tag eine andere IP bekomme. Was tut man in so einem Fall? ^^
 
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