Sammelthread Urlaub (auch Kurztrips, Städtereise, Ausflüge)

snickii schrieb:
Bei alle 2-3 Tage Koffer packen stellen sich mir schon die Nackenhaare auf.
Mir hat hier mal jemand empfohlen 1 Woche Dinge anschauen und dann 2 Wochen Insel/Strand zum erholen.
Also insgesamt 3 Wochen - seitdem machen wir das immer so. Das echt geil finde ich.
China ist so gewaltig, da kann ich nie die Füße still halten, ich habe jetzt schon mehrere Varianten getestet ... Zentral wohnen und von dort längere Anfahrten in Kauf nehmen zu den Spots die ich sehen will oder eben rumreisen .... das rumreisen war am Ende entspannter .... echte Highlights kann man ja auch länger besuchen. Beijing, Chengdu, Shanghai, Chongqing und Hongkong sind gute Beispiele für orte wo man locker auch länger als eine Woche bleiben kann und es gibt immer mehr als genug zu sehen .... kleine Städte grast man eben schneller ab .... ich muss bei jeder Planung für China am Ende immer wieder einkürzen weil ich dazu neige mir zuviel zuzumuten, ich will dort eben ALLES sehen .... letztes mal sind wir 200 Kilometer GELAUFEN in 3,5 Wochen, da haben wir echt Mega viel gesehen. Ich hatte für Freunde und Verwandte für die letzte Reise einen Blog geführt: Chinajourney (Auch Hongkong findest Du da einiges !)

Die Variante mit ein paar Tagen Badeurlaub habe ich auch mal getestet, ich musste mich zwischen 5 Tagen Guilin/Yangshuo oder 5 Tage Relax auf Hainan entscheiden, da hatte ich mich für Hainan entschieden ... Hainan war nett, aber nach 2 Tagen tat mir meine Wahl leid da wäre ich lieber in Guilin gewesen.
snickii schrieb:
Wir wollen demnächst nach Hongkong und dann nach Lombok/Gili.
Hat jemand Tipps bzgl. Unterkunft in Hongkong?
Wir hatten uns in Hongkong bewusst für Hongkong Island entschieden, weil es
A: nicht so vollkommen überfüllt ist. Viele Reisende zieht es nach Tsim Sha Tsui oder Mongkok. Die Verkehrsinfrastruktur in Hongkong ist derart PREMIUM das es am Ende egal ist wo man wohnt. ... Du erreichst ein paar coole Sachen locker zu Fuss (Man Mo Temple ... Victoria Peak usw.)
B: ist es günstiger als z.b. an der Nathan Street zu wohnen
C. Wollte ich meinen Blick auf die Hongkong Bay vor dem schlafen gehen

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Unser Hotel war: Best Western Plus: 308 Des Voeux Road West, Hongkong, Hongkong

Nilson schrieb:
Wenn Norwegen Kreuzfahrt, warum dann nicht mit dem "Original" aka Hurtigruten?
Na ja ... Aida hat ein wenig der Geldbeutel entschieden ... Freundin ich und unsere beiden Jungs .... Hurtigruten ruft ja nochmal ein paar Cent mehr auf ... außerdem wollte ich auch ein wenig runterkommen, hatte mich grad etwas überarbeitet. Das Entertainment der AIDA lässt die Jungs etwas von mir abrücken und ich kann auch mal Relaxen
 
Sanguis schrieb:
Das Entertainment der AIDA lässt die Jungs etwas von mir abrücken und ich kann auch mal Relaxen
Kann ich verstehen, Hurtigruten ist dann doch mehr Abenteuer. Allein wenn man sich die Schiffe im Verhältnis anschaut:
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Ich war Ende Februar auf Teneriffa,
Hauptgrund: Mit dem Rennrad den südwestlichen Teil der Insel erkundigen.
Generell finde es genial neue Gegenden mit dem Rad zu erkundigen. Beansprucht alle Sinne und man ist schnell genug um "mehr" direkt zu erleben aber gleichzeitig langsam genug es auf sich einwirken zu lassen. :)

Übrigens, Teneriffa ist auf der Welt die dritthöchste Insel Vulkanischen Ursprungs.

Hier ein paar Highlights:

Auffart von nach Santiago de Teide, von Los Gigantes:
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Der Teide, Spaniens höchster Berg. Kurz vor dem Pass zur Nordseite, 1117m.

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Auf der Nordseite. Hier sieht man auch eine leichte Wolkenansammlung, recht typisch für die Nordseite.
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Tag 2: Es ging zum Vulkanplateu des Teide über die Westauffahrt. An dem Tag war volles Rohr an Saharastaub und erst ab ca. 1900m über den Meeresspiegel wurde es klar. Höchster Punkt war dann bei 2140m über Null, beim Parador Hotel (wo oft die Radprofis übernachten), dass einzige Hotel im Teide Nationalpark.
A first: 38km lang nur Bergauf (und bergab) mit den Rennrad.

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Im Vulkankrater:
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Tag 3, nicht weniger heftig. Masca. Zuerst wieder über Santiago de Teide zur Nordseite.
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Und dann das berühmte Teno Gebirge (geologisch faszinierend) mit dem Ort Masca.
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Tag 5: Wieder in das Hochplateu des Teide, diesmal die Südauffahrt. Mein erster Sommertag des Jahres, unten waren es um die 25°C.
Hier wird Glasfaser verlegt, kilometerweit auf einer einsamen Straße. :D
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Gran Canaria im Hintergrund
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Der Teide von Süden. Man sieht wunderbar einen erstarrten Lavastrom.
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An der Kante der Westabfahrt. Traumwetter und ein Traumtag! im Hintergrund sieht man die Insel La Gomera.
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Tag 6:
Weil es so schön war und das Wetter wieder perfekt, Masca nur umgedreht gefahren.
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Hier sieht man auch gut die Straße, eng und was das Bild nicht zeigt, steil. Teilweise bis zu 16% Steigung. Die Richtung ganz klar besser mit den Rad aber braucht trotzdem 100% Aufmerksamkeit und achtsames Fahren.
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Dann hab ich noch ein paar Nicht-Radfahrer-Tage bei San Miguel de Abona verbracht. Ein schöner kleiner
Spanischer Ort. Da komplett auf der Südseite, wieder weitere Sommertage gehabt. :D
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@Shader

Netter Einblick.
Darf man fragen was du für Unterkunft, Flug und Verpflegung ~ bezahlt hast?
RR mitgehabt oder vor Ort ausgeliehen?
Wobei auch für MTB sicherlich die Insel reizvoll wäre.
 
Günstig war der Spaß nicht, die Flüge waren überall ziemlich teuer. Hatte Stuttgart, München, Frankfurt, Basel geschaut. Am Ende war es dann Memmingen mit RyanAir (mit Aufgabegepäck ca. 800€). Alle anderen wären über 1000€ gewesen. Hin und Zurück für ein 4h Flug schon eine Ansage.
Ich hatte jedoch nur nach Direktflüge geschaut, ich vermeide Zwischenlandungen.

Die Hotels kommt drauf an, Hotel war ein Pauschalreiseanbieter spezialisiert auf Radreisen der sich auch um das Mietradorganisation zum Hotel kümmert. Die kanarischen Inseln haben einen guten Radverleiher (Free Motion), der preislich auch fair ist.

Noch billiger sind Mietautos, die werden einem quasi Hinterhergeworfen.

San Miguel hatte ich mir selber dann rausgesucht und organisiert, war ca. 40% günstiger gegenüber den Tourihochburgen wie Los Cristianos und Los Gigantes.
 
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Also noch bisschen Story dazu. Route habe diesmal mit Osmand~ von F-Droid (keine Paywall) zurechtgefrickelt. Gefahren von meinem Startort über Merkstein, Eygelshoven. Dann kam ein schöner Streckenabschnitt durch den Wald, bzw. durch den Waldrand. Auf einer Seite Industriegebiet und dann auf der anderen Seite der Hügel mit der Skihalle. In der Nähe vom Kirchrather Stadion vorbei und dann nach Übachsberg*. Da ist bergab auf 4km Länge eine sehr gute Fahrradstraße (da bin ich schon mal gefahren). Auch landschaftlich hübsch dort. Dann ging es auf die Straße, die durch Schin-op-Geul und Alt-V(F)alkenburg ging. Dieser Abschnitt kann für die nächste Gelegenheit aussortiert werden. Viel Verkehr, wenn alle mit dem Auto nach Valkenburg wollen. Radweg nicht abgetrennt. Im Valkenburg wollte ich den Berg neben dem Casino vermeiden. Also dann entlang einer Landschaft, wo ich überlegt habe, ob es so ein Überschwemmungsgebiet für die Geul ist. Danach kam dann doch noch ein mittellanger Anstieg, um dann nach Maastricht runter wieder rollen zu lassen. In der Stadt dann unwissend über die älteste Brücke (St. Servatius) des Landes gefahren (hinterher rausgefunden).

Es hab dann bisschen Aufenthalt auf den beiden Plätzen. Wäre ich morgens losgefahren, hätte ich mir diese Kirchen am Vrijthof noch innen ansehen können. Und paar 100m weiter weg der andere Platz mit dem Rathaus, was mir für die Stadt eher zu klein erscheint. Die haben bestimmt noch ein größeres Rathaus in der Gegend. Ist aber alles ganz hübsch in der Gegend da. Ansonsten läuft da auch viel dubioses Klientel rum? Schon sehr auffällig, wie der Rathausplatz mit Überwachungskameras vollgeballert war.

Den Rückweg habe ich dann so gewählt, um "auf" der Stadtautobahn zu fahren. :D Mit Leitplanken abgetrennt ist dort oben auch eine Fahrrad-Roller-Straße. Vor der Auffahrt fand ich da so dermaßen irritierend, dass die Fahrradampeln getrennt von den Fußgängerampeln schalteten. Dann durch die nördlichlichen Vororten wieder raus, bei Meerssen noch ein relativ langer Anstieg. Aber dann oben neben der Landstaße über die Dörfer Groot-Haasdal usw. war doch ganz nett zu fahren, auch nichts los da. Minutenlang kein Autoverkehr dort. Hulsberg habe ich dann umfahren. Da gab es neben der Autobahn ein gut fahrbarer Feldweg, dann Klimmen, dann durch einen Golfplatz. Also bis dahin kann man die Strecke so lassen. Danach durch Voerendaal und wieder durch Übachsberg*. Also dieser Abschnitt muss dan noch raus, um da den langen Anstieg zu vermeiden, damit sich das weniger zieht. Der Abschnitt war schon bisschen ätzend. Es ging dann wieder bei Roda Kirchrath vorbei, die Locht-Straße entlang, dann Radweg neben der Stadtautobahn wieder und dann auf die Straße am Nulland-Schacht. Der Abschnitt kann dann auch noch rausgeschmissen werden. Geil, Umleitung durch den Park nebenan und bei der ersten Abzweigung dann kein Schild mehr, wo weiter. Jedes Mal, irgendwo Umleitung und später Rätselraten, wo es entlang geht. Also dann durch den Park neben der Straße entlang und dann durch die Baustelle. Und der Rest dann halt wieder Altstrecke am Herzogenrather Rückhaltebecken vorbei, um nicht auf der parallel verlaufenden Bierstraße zu fahren.

*Eigentlich Ubachsberg. Aber einfach nein, Übachsberg bitte! :freak:

War aber ansonsten völlig machbar. Essen ist essentiel. So grob mal alle 15km halten und Doppelkeks o.Ä. rein und dann 2 Getränke. Ein normales mit Zucker und eines mit Elektrolytbrausetabletten. (Kann man auch variieren, andere Leute essen Bananen und sogenannte Gels.) Ich bin der Meinung Elektrolyt hat auch bisschen gegen einschlafende Finger geholfen, aber auf jeden Fall gegen Krämpfe. Die waren nicht vorhanden, selbst Muskelkater nicht.

Wenn ich so vergleiche, damals während €orona mit gelockerten Beschränkungen nach Köln und mir mit einer (?) kleinen Flasche Wasse und paar Bonbons nach 50km zum Abk....zumute war und ich überlegte, nach Horrem zum Bahnhof zu fahren, um abzubrechen. Aber habe ich nicht getan, sondern nach Köln.

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Als nächstes könnte ich mir den Flugplatz mal ansehen gehen. Da war ich mal vor ca. 25,5 Jahren mal.

Oder wieder mal Bahntrassenradweg bis Jülich runterfahren, dann Rur-Radweg bis Düren hoch. Für den Rückweg dann mit Osmand was raussuchen, um über Langerwehe und Eschweiler zu fahren.

Falls @Hatecore (sollte es der Gesundheutszustand mal hergeben), @Öcher Tivoli ,@4Helden mal mit wollen. :D
 
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