USB Festplatte wird spontan nicht erkannt

ARB2009

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Hallo,
heute morgen meldete WINDOWS XP (sp2), als ich meine Hitachi USB-Platte über „Arbeitsplatz“ aufrief,
„Auf S:\ kann nicht zugegriffen werden. Die Datenträgerstruktur ist beschädigt und nicht lesbar.“.
Auch der Name des Laufwerks wird seitdem nicht mehr angezeigt. Ich benutze die ein Jahr alte Platte nur zur Datensicherung (d.h. sie läuft nur ganz selten). Ich hatte sie gestern Abend noch kurz benutzt, ausgeschaltet wie immer und wollte sie heute morgen „normal“ starten, um weitere Dateien zu sichern.
Ich habe nun bereits über mehrere Stunden nach Hilfe gesucht und auch etliche Forenbeiträge gelesen, ohne dass ich mir dadurch helfen konnte. Folgendes habe ich bisher unternommen:
Seit dem Auftretens des Fehlers habe ich keine schreibenden Aktionen auf der Platte vorgenommen (so weit ich das selbst steuern konnte, also z.B. kein chkdsk o.ä.). Ich habe „TestDisk“ laufen lassen und das beigefügte Protokoll erhalten; die entspr. Bildschirmscans (u.a. Analyse, deeper search) sind ebenfalls beigefügt.
Die Ausführung von Photorec funktionierte und brachte mir nach einer von noch weiteren angekündigten 12 h bereits 11.000 jpg-Files mit kryptischen Dateinamen: Datenrettung würde also funktionieren, allerdings fehlt mir dann die Struktur meiner Archivierung auch der anderen Dokumente (Texte usw..) auf der Platte ... und die Zeit, sie wieder herzustellen.
Ich würde mich daher freuen, wenn ich einen Rat bekäme. Ich möchte mir im „Vorfeld“ durch ungeschicktes Probieren nichts verbauen und gehe daher sehr vorsichtig an die Lösung heran. Wie kann ich die Dateistruktur (damit ich die Daten lesen kann) wiedererlangen?

Bereits jetzt vielen Dank für eure Unterstützung,

MfG,
Eckhard
 

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Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung Anhang: Fehlermeldung: nicht aufgelistete files)
Versuche doch mal die Festplatte direkt an einen pasenden Controller zu verbinden. (Sata oder IDE) wenn diese Fehlermeldung dann immer noch kommt würde mit Software von Paragon oder Acronis versuchen die Partitionen wieder herstzustellen.
 
Danke für Deinen Rat.
Es handelt sich bei der Hitachi HDP725050GLA nach den Angaben verschiedener Anbieter um eine SATA-Platte. Ich habe aber nur ein Board mit IDE-Anschlüssen zur Verfügung.
Ich werde versuchen, bei Bekannten ein entsprechendes Board zu finden und es ausprobieren.
Gibt es auch eine andere Lösung?
MfG,
Eckhard


Ergänzung um am 12.10.09 um 17:39 Uhr:
1. ) Zwischenzeitlich zeigte der interne Explorer von EASEUS Partition Master 4.0 Home Edition die Verzeichnisstruktur und die (ich weiß nicht, ob wirklich alle) Dateinamen an! Außerdem gab das Programm (nach meiner Erinnerung) korrekte Angaben über den belegten und den freien Speicherplatz an.
Was soll ich davon halten? Nach einem Neustart (wg. Installation einer Paragon-Software) klappte dies allerdings nicht mehr.
2.) Die Computerverwaltung - Datenträgerverwaltung unter XP zeigt als Dateisystem "RAW" an und eine 100%ig leere Festplatte.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung: "Eigenartigkeit")
Versuche mal die Simulation einer Chkdsk-Diagnose:
chkdsk : /v >c:\ErrorLog.txt auszuführen, dann sollte man im Log (ErrorLog.txt) nachsehen ob Fehler gefunden wurden und gar abgebrochen wurde. Der Test mit dem Log und nur der Verbose Option, weil chkdsk auch nicht ganz ungefährlich ist. Repariert wird mit der zusätzlichen Option /f oder bei def. Sektoren (ein S.M.A.R.T.-Log wäre dabei hilfreich) mit Option /r. Auch hier sollte man wieder die Verbose-Option nutzen, weil nur wenige den Consolen-Buffer groß genug konfigurieren um auch ein längeres Log zu konservieren. Eine Reparatur des Filesystems würde ich nur mit einem Image (Acronis True Image und Co.) in der Hinterhand durchführen.

Gestartet werden sollte chkdsk nicht via GUI sondern über eine Shell (CMD oder Powershell):
Start - > Ausführen - > CMD oder Powershell eingeben und abschicken, dann chkdsk in dem Fenster eingeben und ausführen.
 
1a. Danke Mueli. Habe ich Dich richtig verstanden, durch den Parameter /v wird eine Simulation durchgeführt und sichergestellt, dass chkdsk nicht auf der kaputten Festplatte schreiben wird?
Dann würde ich Deinen Tipp ausprobieren, allerdings kann ich das erst am Ende der nächsten Woche, weil ich morgen in den Urlaub fahre.
1b. Wie erzeuge ich ein S.M.A.R.T.-log?

2. Ich habe in den letzten Stunden per PC Inspector File Recovery bereits eine Menge Dateien retten können, allerdings gibt es auch Verluste und das Vorgehen ist sehr mühevoll, da man bei jedem Fehler eine entspr. Eingabe machen muss oder das Programm manchmal mitten in einem Verzeichnis hängen bleibt.
Was haltet ihr von dem Programm? Gibt es eine andere/bessere Empfehlung?

3. Wieviel Platz braucht denn so ein image meiner Platte (beschrieben ca. 350 Gb)?

Danke für eure Antworten.

Grüße,
Eckhard

p.s. Die nächsten Tage bleibt der Rechenr kalt (s.o.). Ab Ende nächster Woche werde ich an dem Problem weiterarbeiten .... und berichten.
 
Ja, mit lediglich /v als Option wird chkdsk nur durchgespielt.

Wenn man sich einen Überblick über eine Disk verschaffen will, sollte man sich das S.M.A.R.T.-Log der Disk ansehen. Das geht mit diversen Tools wie den Smartmontools, Active Smart, Victoria, Hdat2 usw., auch die Herstellertools sind i. d. R. dazu in der Lage.

Die Smartmontools werden im Kontextmenü der Partition / Disk aufgerufen, unter SMART all Info öffnet sich ein Fenster mit dem kompletten Log.
 
Erneut mein Dank für die zügige Rückmeldung, Mueli, mein Festplatten-GAU wird dadurch gleich etwas kleiner ... :) ... Mir fehlt allerdings als nebenberuflichem Datenrettungsamateur und newbie deutlich die Zeit, um mich in die Materie einzuarbeiten und die neuen Kenntnisse anzuwenden.

Zur Sache:
Leider kann ich die S.M.A.R.T.-Daten nicht auslesen (vermutlich, da die Platte am USB-Anschluss hängt). Ich werde die Platte vielleicht (noch habe ich Garantie und möchte die Platte auch ersetzt bekommen, allerdings ohne die Daten zu verlieren) nach dem Urlaub "ausbauen" und sie dann an einem anderen Rechner intern betreiben.
Zwei Fragen habe ich doch noch.
Wenn ich ein Image der kaputten Platte auf eine andere Platte spiele, kann ich dann aus dem Image (auf der heilen Platte), so wie es mir in Teilen mittels PC Inspector File Recovery an der kaputten Platte gelungen ist, direkt Dateien mit den zugehörigen Dateinamen extrahieren?
und ...
Gibt es bei den Datenrettungsprogrammen deutliche "Erfolgs-Leistungsunterschiede"? Ich kann die Qualität der von mir verwendeten freeware PC Inspector File Recovery nämlich nicht einschätzen.

Bis nächste Woche,
Eckhard.
 
S.M.A.R.T. bei USB ist immer so eine Geschichte, nur wenige USB-Brückenchips geben die dafür benötigten Commands an die Disk weiter, daher baue ich meine externen Disk's
fast ausschließlich selber zusammen. Die Alternative wäre sich die Funktion beim Kauf bestätigen zu lassen (externe Disk's von WD unterstützen die geforderte Funktion i. d. R. übrigens - habe mich davon selber bereits überzeugt).

Das Image müsste dann eine 1:1 Kopie (Sektor für Sektor Image) der Disk, wie es z.B. von Testdisk oder dd (aus Linux heraus) angelegt wird, sein. Derartige Images kann man dann aber nur unter Linux wie ein Filesystem wieder mounten und damit scheiden Windows-Tools aus.

bei den Datenrettungstools bestehen schon Unterschiede in der Leistungsfähigkeit, es sind aber auch die Problemfälle unterschiedlich gelagert, so dass die Anforderungen differieren. Es gibt Tools, die ihren Schwerpunkt bei der Rohdatengewinnung haben oder eben bei der fileweisen Herangehensweise. Dann gibt es bei der Datenrettung Tools, die sich auf bestimmte Filetypen spezialisiert haben, weil sie die Header in den Files erkennen. Auch kann man sagen, dass Tools, an denen schon lange entwickelt wird eine gewisse Reife erreicht wurde. Als empfehlenswert kann man den File Scavenger, beim Scan nach Dateien, Restorer Ultimate und R-Studio (mein persönlicher Favorit, weil ich selber damit gute Erfahrungen sammeln durfte) beim Rohdatenscan und auch noch GetDataBack nennen. Recuva hat unter den freien Tools schon viele Lorbeeren geerntet (zuletzt im Magazin c't).
 
neu eingestiegen: USB Festplatte wird spontan nicht erkannt

Hallo, ich bin wieder da.

1. Ich habe heute versucht, mittels „Acronis True Image Home 2010“ ein Image meiner Platte zu erzeugen. Nach dem ersten etwa 4-stündigen Versuch brach das Programm ab. Der zweite Versuch gelang nach einer ähnlich langen Zeit. Allerdings musste ich zur Fortsetzung der Prozedur wegen der Meldungen wie „... Fehler beim Lesen aus Sektor .. z.B. ..841.746.355 ... Das handle ist ungültig 0XFFF0 ....“ mehrmals auf Ignorieren bzw. alle Ignorieren drücken.
Ich vermute, dass das Image nun nicht vollständig ist. Das sehr umfangreiche Dateisystem ist größtenteils bzw. im Wesentlichen (ich weiß bei den vielen Ordnern allerdings nicht, ob einzelne verloren gegangen sind.) vorhanden. Probeweise konnte ich einige Dateien vom Image lesen. Einige Urlaubsfilme sind jedoch gestört, bzw. brechen ab. Gibt es da wohl noch etwas zu retten?

2. Chkdsk /v bei der kaputten Platte meldet:
“Fehler gefunden. CHKDSK kann im schreibgeschützten Modus nicht fortgesetzt werden.“

3. Was würdet ihr mir jetzt raten?
Soll ich jetzt mittels CHKDSK /F versuchen, die Fehler auf der kaputten Platte beseitigen zu lassen (Geht das überhaupt?)? Oder gibt es ein „sichereres“ Vorgehen, um das Dateisystem evtl. nicht noch mehr zu beschädigen.

Danke vorab für eure Ratschläge.

Mit freundlichen Grüßen, Eckhard
 
Ein Image von Volumes mit logischen und physikalischen Fehlern per Imagingtool ist immer etwas problematisch und wird vielfach nicht erlaubt bzw. vom Programm abgeschmettert. Ein Tool mit dem es fast immer gelingt wenn nicht gar so derbe physikalische Schäden vorliegen ist dd oder besser dd_rescue, letzteres überspringt beim erreichen der maximalen Retries den suspekten Sektor. Allerdings sind es reine Linux Tools, wenn es das dd auch für Windows gibt.

Ohne zu wissen, wie wichtig Dir die Daten sind, können wir Dir schlecht ein weiteres vorgehen empfehlen. Ich würde in jedem Fall ein Image ziehen, aber es ist für mich kein Problem dies auch mit Linux zu machen. Bei Acronis kannst Du ein Verify einschalten, was Du wohl nicht gemacht hast, dann wäre das Image mit dem Diskinhalt verglichen worden und Du hättest eine entsprechende Meldung erhalten.

Was ist mit dem S.M.A.R.T.-Log, kannst Du keines erstellen? Wir kennen so den Zustand der Disk immer noch nicht!
 
Hallo!
Danke für die (wieder einmal) schnelle Reaktion, MUELI!!

1. S.M.A.R.T.-Log
Ich habe die Nacht über versucht, ein S.M.A.R.T.-Log zu erstellen. Da mein Board nicht für SATA-Platten ausgelegt ist, habe ich meine Platte kurzfristig in den Rechner meines Nachbarn gehängt. Da er nur ein SATA Stromversorgungskabel im Rechner hatte und ich keines kaufen konnte, habe ich meine kaputte ausgebaute USB-Platte (ohne Betriebssystem) alternativ in den Rechner gebaut und mit einer kurzfristig gebrannten TOOLS-Disk UBCD411 als Bootdisk im DOS-Modus folgende Informationen erhalten:


Drive Fitness Test (Hitachi) meldete erneut u.a.
“Fehler beim Lesen aus Sektor 841.746.355“ und weitere. Außerdem „Das handle ist ungültig 0XFFF0“


SeaTools for DOS v 1.08 meldete:

a) kurzer Testlauf Read Scan:
SMART-Status enabled und Status: „good“, keine weiteren Informationen, wie prozentuale Angaben, wie ich sie von einem Windows-basierten SMART-Programm kenne.

b) ausführlicher Testlauf Read Scan:
„POH614“
„Drive Fails Pretest SMART Checks!!“
“Drive has been overtemp—171“
„Short DST passed“
Es wurden die LBA von den folgenden 11 fehlerhaften Sektoren ausgegeben:
LBA 841746299 841746351 841746572 841746652 841746677 841746833 841746944 841747039 841747197 841747198 910836712

Meldebox am Ende des Prozesses u.a. :„Errors detected on non Seagate Drive“
„It is suggested to contact ....“

2. Wichtigkeit der Daten:
Es gibt etliche wichtige dienstliche Dateien und viele Fotos und Filme, dienstlicher und privater Art, Urlaub, besondere Anlässe, kurz Unersetzbares (Als das „Unglück“ passierte, war ich gerade dabei, meine Sicherungen zu sortieren, zu systematisieren und Platz zu schaffen. Leider habe ich bei diesem Übergangsprozess den Fehler begangen, einige Dateien „zwischenzeitlich“ nur noch einmal zu erhalten, nämlich auf der nun defekten Platte; außerdem habe ich den Überblick (doppelte - einfach vorhandene verloren.).

Da ich leider heute und gestern wieder mein zur Verfügung stehendes Freizeit-Zeitkontingent weit überschritten habe, muss ich meine Rettungsversuche für heute beenden.

Was könnt ihr den obigen Angaben entnehmen?
Kann ich mit CHKDSK in diesem Fall hilfreich reparieren?
Welche weiteren Angaben braucht ihr, um mich beraten zu können?


Mit freundlichen Grüßen, Eckhard.

p.s.: Die Verify-Option hatte ich übersehen. Kann man dies noch nachholen? Oder muss ich das Image neu machen lassen (Ich bin froh, dass der zweite Durchgang nicht abbrach)? LINUX müsste ich installieren (bei minimalen Kenntnissen meinerseits!).
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung zum Imageziehen)
Die Hardware-Fehler müssen keine Auswirkung auf den Ausgang und Erfolg von chkdsk haben. Für einen erfolgreichen Verlauf von chkdsk sind die logischen Fehler entscheidend und auch der Füllgrad des Filesystems. Darüber hinaus geht chkdsk von etwa 100 Durchläufen 99 mal problemlos durch und versagt dann einmal. Ich lasse wie schon beschrieben einen Testlauf mit Option /v laufen und wenn der durchläuft stehen die Chancen gut.
 
1. Ich bin total genervt. Eben kam es noch schlimmer. Meine neue 1TB USB-Platte, auf die ich gestern erfolgreich das Backup der kaputten Hitachi-Platte gespielt habe, wurde plötzlich nach dem ersten Betrieb an einem anderen Rechner ebenfalls NICHT MEHR ERKANNT!
? --> Wie kann das sein? Was mache ich falsch? Vielleicht das Ausschalten der Platte ohne sie vorher abzumelden (XP)? Habe ich vielleicht einen Virus?

Mir wurde es zu bunt und ich habe dann "gewagt", CHKDSK /F zweimal auf die neue Platte angewendet und dabei die angefügten Bildschirmmeldungen erhalten. Die 1TB-Platte ist nun wieder lesbar.

? --> Welche Erkenntnisse sind aus diesen Meldungen zu gewinnen?

Über Datenverluste kann ich nichts sagen, außer, dass ein Verzeichnis „found.000“ mit Unterverzeichnis „dir0000.chk“ und drei 0kB-Dateien „$ObjId“, „$Quota“ und „$Reparse“ angelegt wurde.

2. Chkdsk /v bei der kaputten Platte meldet nach wie vor:
“Fehler gefunden. CHKDSK kann im schreibgeschützten Modus nicht fortgesetzt werden.“ Ende. MUELI sagte: "Ich lasse wie schon beschrieben einen Testlauf mit Option /v laufen und wenn der durchläuft stehen die Chancen gut. ". Nur was mache ich jetzt bei nicht durchlaufendem Testlauf?

3. Mir ist es endlich gelungen, die SMART-Werte der kaputten Platte auszulesen. Ich habe die log-Datei angehängt.

? --> Kann mir jemand eine Diagnose und eine Handlungsempfehlung daraus ableiten?

Vielen Dank für eure Geduld,
Eckhard
 

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Zuletzt bearbeitet: (kleine Ergänzung)
Ich glaube nicht, dass Du mit Disk-Quota arbeitest, von daher kannst Du die diesbezügliche wie auch die anderen vergessen. Wenn Probleme mit den File ID's bestehen würden, solltest Du es merken und die Reparse Points ist ein neueres Feature in NTFS, das nutzt Du sicher nicht, bestenfalls wenige Applikationen, aber da die Files eh keine Größe haben, hast Du da auch kein Problem.

Was chkdsk ohne /f oder /r angeht, wird nur überprüft, also schreibgeschützt die Analyse gemacht, die Ausgabe sollte aber wie jede chkdsk Ausgabe aussehen inkl. der Statistik am Ende, wenn nicht ist etwas faul.

Das S.M.A.R.T.-Log zeigt def. Sektoren und eben auch welche, die noch nicht durch Austausch-Sektoren ersetzt wurden (sparing) und erst einmal für diesen Vorgang vorgesehen sind. Ich halte daher ein schreibendes chkdsk für sehr gefährlich und würde es ohne Image nicht machen. Das Image würde ich mit Acronis oder vergleichbarem Tool und eingeschaltetem Verify oder mit dd (oder wenn nötig dd_rescue) aus Linux heraus durchführen.
 
Abschluss meines Problems (1) und doch nicht (2):

Vielen Dank, besonders MUELI, für die Hilfen und die Geduld.

1a. Ich habe die nicht lesbare Hitachi Platte (500GB) aus dem USB-Gehäuse gebaut und intern in einem „moderneren“ Rechner mit einem SATA-Anschluss verbunden. Beim Hochfahren dieses XP-Rechners verpasste ich, auf Abbrechen zu drücken, so dass er - vermutlich mit CHKDSK - automatisch (mit welchen Parametern auch immer) die Platte überprüfte und REPARIERTE, so dass sie lesbar wurde. Ich habe dann mittels der Acronis-Image-Software (verify eingeschaltet) die Platte auf eine neu gekaufte, 1TB IOMEGA (Seagate) – USB-Platte gespielt und danach nochmals die Dateien direkt auf eine zweite Partition dieser Platte kopiert. Alles, was ich geprüft habe, war dann einwandfrei. Am nächsten Tag ergab sich auch bei dieser neuen Platte das identische Problem der Nichtlesbarkeit. CHKDSK (über USB) half hierbei aber nicht, sondern machte die Daten gar nicht mehr lesbar. ich habe die 1TB-Platte neu formatiert und dann Image und Kopie der alten erzeugt.
Ich werde ich jetzt die Hitachi-Platte (mit den 11 defekten Sektoren/Bereichen einschicken und ggfls. ersetzen lassen (oder ist der Wert durchaus normal??).

2. Es bleibt aber noch eine tiefgreifende Unklarheit:
Was mag mit dem (alten) Rechner mit der USB 2.0-Karte wohl sein?? Produziert er die Fehler?
Mir ist aufgefallen, dass er zum Hochfahren sehr lange braucht und dabei manchmal „hängen bleibt“, wenn die Platte bereits angeschaltet angeschlossen ist. Dies habe ich ab dann vermieden und habe seit dem die Platte auch sicherheitshalber immer brav abgemeldet.

Viele Grüße,
Eckhard
 
Nutzt Du eigentlich einen aktuellen Virenscanner? Das solch ein Problem über die Disks 'wandert', kann ich mir mit Hardware nicht erklären.

Wenn Du Schadcode nicht ausschließen kannst, kann ich Dir nur sogen. Offline Scanner wie das Knoppicillin der C#T oder die CD-Images von Avira und Co. empfehlen.
 
Danke für den Hinweis, MUELI.
Mein Virenscanner "AVIRA AntiVir Personal free edition" läuft ständig im Hintergrund und aktualisiert sich täglich.
Ich habe in der vorigen Woche zweimal einen kompletten Virenscan mit Avira vorgenommen. Beim ersten Durchgang wurde ein Trojaner (weiß nicht mehr welche Bezeichnung) ermittelt und entfernt. Beim zweiten Durchlauf gab es keine Fehlermeldungen mehr.
Ich werde versuchen, die Knoppizillin-CD oder einen anderen Deiner Vorschläge über die Verwendung einer CD auszuprobieren.

Meine Gedanken sind aber auch noch bei der Hardware. Dazu fallen mir zwei Punkte ein.

1. Der XP-Systemstart gelingt seit einger Zeit nicht jedesmal , ohne dass der Rechner zwischenzeitlich "hängen" bleibt und erst nach einem RESET ordnungsgemäß startet. Ich meine, dass dies insbesondere dann passiert, wenn ich ein bis zwei meiner USB-Platten eingehängt habe.
2. Ich benutze einen Hauppauge WINTV-USB-Empfänger. Hier gab es bei Verwendung von ProgDVB6 in letzter Zeit mehrmals Programmabstürze.

Ich weiß, es klingt möglicherweise weit hergeholt, aber könnten hier nicht vielleicht doch
USB-Konflikte eine Ursache sein?

MfG,
Eckhard.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung zum Virenscanner)
USB ist nicht ganz unproblematisch und ich habe einige Neuinstallationen auch wegen USB machen müssen. Seitdem ich da gelegentlich aufräume ist eigentlich nichts mehr passiert. Dazu geht man in den Gerätemanager und stellt die Anzeige auf 'ausgeblendete Geräte anzeigen' um und löscht die grau hinterlegten USB-Geräte. Probleme verursachen auch Netzlaufwerke, die gelegentlich identische Laufwerksbuchstaben wie USB-Laufwerke bekommen und dann quasi doppelt belegt sind. Auch bei USB-Laufwerken können gleiche ID's genutzt werden die Windows durcheinander bringen können, auch hier hilft obiges aufräumen der Geräte.
 
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