Verkabelung Heimnetz - Fragen

Bellringer

Lieutenant
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Hallo zusammen,

ich habe eine kleine Frage, die ihr mir als Laie bestimmt gut beantworten könnt.
Ich ziehe demnächst um und in meiner neuen Wohnung liegt in jedem Zimmer ein oder mehrere Netzwerkdosen.

Jetzt hatte ich beim letzten Mal, als ich in der Wohnung war, gedacht, dass es ja dann auch irgendwo ein Patch-Panel geben müsste um die Dosen auch dementsprechend ansteuern zu können.

Ein Patch-Panel habe ich vergeblich gesucht, dafür aber das im Wohnzimmer gefunden:
IMG_3968.jpeg


Ich gehe davon aus, dass dies die einzelnen Dosen sind die in der Wohnung verteilt sind... Ist das so richtig?
Wenn ja, wär's etwas komisch da ich hier 5 Kabel zähle, es aber mehr als 5 Netzwerkdosen in der Wohnung gibt... hmmm...

So, wenn das aber nun zumindest die jeweiligen Dosen sind dann überlege ich jetzt gerade, wie ich das am besten vernetze.
Neben diese Kabel hier kommt eine FritzBox 6591 Cable.
Plan ist, dass ich hier aus dem Wohnzimmer eine Dose im Arbeitszimmer anschließe und dort im Arbeitszimmer einen FritzRepeater 1200 anstecke.
Dieser Repeater soll von der Netzwerkdose mit dem Internet versorgt werden und dementsprechend das WiFi Signal in die "hinteren" Zimmer verstärken.

So sollte das ja zumindest schon mal funktionieren, oder? :)

Jetzt noch die Frage ob mein Vorhaben dann so richtig ist:
Wenn die FritzBox dann hier neben den Kabeln steht, dann suche ich einfach das Kabel für die Dose im ARbeitszimmer hier raus und stecke diese in einen LAN Port in der FritzBox, oder?
Dann sollte die Dose im Arbeitszimmer "versorgt" sein.

Habe ich hier irgendeinen Denkfehler?

Tausend Dank für eure Hilfe schon mal
 
Also abgesehen davon, dass die Verkabelung ja nach echten Profis aussieht...

Ja, klappt so. Alternativ kaufst du einen Switch und schließt einfach alles an.
Eigentlich sollte sowas ja zentral in der Wand zusammenlaufen und nicht durch so eine offene Dose.
 
Bellringer schrieb:
da ich hier 5 Kabel zähle, es aber mehr als 5 Netzwerkdosen in der Wohnung gibt...
Sicher, dass das alles "Netzwerkdosen" sind?
ggf. sind auch ein paar in Reihe geschaltete ISDN Dosen dabei. Sind ja auch RJ45 Buchsen.
 
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Bellringer schrieb:
Neben diese Kabel hier kommt eine FritzBox 6591 Cable.
Neben diesen LAN-Kabeln ist eine TAE-Dose. Da kommt meistens DSL raus und nicht Kabelinternet. Wo bekommt die 6591 die Verbindung zum Provider?
 
Sorry, hätte ich vielleicht erwähnen sollen:
Telekom bzw. DSL an sich fällt raus, anscheinend sind alle VDSL Ports belegt und es können nur 16 MBit/s erbracht werden...
Auf dem Bild nicht ersichtlich: Ein paar cm weiter ist der Kabelanschluss und ein Vodafone 1 GBit/s Anschluss via Kabel ist aktiv.
 
Bevor du da irgendwas neues zu kaufst würde ich mir nen günstigen Netzwerktester besorgen und mal schauen, ob die Kabel überhaupt richtig aufgelegt sind.
Wenn ich schon diese Stecker, die aus der Wand komme sehe, befürchte ich fast, dass da sicher noch andere Spielereien sein werden, die nicht "Standard" sind.

Wieviele LAN Dosen hast du denn in der Wohnung?
 
Naja, die Dinger sehen aus wie:
https://www.metz-connect.com/home/p...hsen-fuer-netzwerkverkabelung/rj45~96.de.html

Das wäre dann jedenfalls schon sehr professionell (vermutlich auf 40GBit-Ethernet aufrüstbar) und nicht etwa Pfusch.
Aber halt auch keine "alte" Home-Verkabelung.

Kenne mich mit Metz selbst aber nicht aus, kenne sowas aber von Leoni (Cat.7/Cat.8-Verkabelung).
https://www.leoni-data.com/de/produkte/kabelsysteme-kabelkonfektionen/megaline-connect100/

Vermute, dass das wie ein RJ45-Stecker funktioniert, man braucht halt Dosen oder ähnliches von Metz.
Die Sonderstecker sind erfunden, um sie gegen den Nachfolger der RJ45-Stecker austauschen zu können, falls sich da ein Standard durchsetzt (z. B. GG45 oder Connect45/100)

Scheint so zu funktionieren:
https://www.metz-connect.com/externalfiles/1401405012-I/832483.MP4
https://www.metz-connect.com/externalfiles/1401405012-I/903583.PDF

Pako1997 schrieb:
Also abgesehen davon, dass die Verkabelung ja nach echten Profis aussieht...
Das Ganze ist wahrscheinlich deutlich professioneller als du denkst und ja, da waren Profis am Werk :evillol:
Ist halt Industrieverkabelung nach den neuesten Möglichkeiten (wobei es das schon mind. 5 Jahre gibt...).
Ist halt nochmals moderner als RJ45-Keystone-Module.

Das Ganze dürfte dann in eine Art Patchpanel oder Hutschiene von Metz eingesetzt werden.
Alternative natürlich auch einfach auf ne passende (oder mehrere) Metz Aufputzdosen.

EDIT(h) sagt: nennt sich wohl Modulträger oder Consolidation Point (wie bei Leoni):
https://www.metz-connect.com/home/p...lder/leergehaeuse-und-modultraeger~f7.de.html
oder:
https://www.metz-connect.com/home/p...ation-point-scp--service-outlet-so~fd.de.html

Vermute fast, den hat der Vormieter oder so mitgehen lassen, das Zeug ist sicher nicht ganz billig.
Beim einen abgewinkelten scheint das Buchsenmodul zu fehlen.



Ich würde mich mal an der Vermieter/Besitzer oder falls Mehrpartienhaus auch an einen Nachbarn wenden.
 
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Natürlich ist es Pfusch, aber sowas von. Man legt so keine vernünftige strukturierte Verkabelung an. Wird wieder ein Elektriker gewesen sein der die Connect Metz Stecker über den Großhändler bezogen hat.

Die von @supastar geposteten Modulträger passen nicht mit den auf dem Foto vorhandenen Steckern. Hier wurde einfach so gebaut dass man es direkt in ein Endgerät stecken kann.

Würde hier an deiner Stelle mal den Vermieter fragen wie die Verkabelung dort aufgebaut ist, oder du machst dir die Mühe und sortierst es selber aus.
 
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Das wäre dann jedenfalls schon sehr professionell (vermutlich auf 40GBit-Ethernet aufrüstbar) und nicht etwa Pfusch.
Oh keine Frage; das Material ist von hoher Güte, aber für den Einsatzzweck bescheuert gewählt.

Vermute, dass das wie ein RJ45-Stecker funktioniert, man braucht halt Dosen oder ähnliches von Metz.
Nein. Das sind Stecker. Sehr teure Stecker.

Ist halt nochmals moderner als RJ45-Keystone-Module.
Draußen ist kälter als hinterm Berg ^^

Das Ganze dürfte dann in eine Art Patchpanel oder Hutschiene von Metz eingesetzt werden.
Nope. Es gibt keine Träger für Stecker. Höchstens Kupplungen (Buchse an beiden Enden) aber da wirds mit der Einbautiefe mit den fetten Feldsteckern wieder kritisch und in dem Fall hätte man direkt eine modulare Buchse nehmen können. Ist hier jetzt btw auch noch möglich, so dass man sich sein Patchpanel bauen kann.

Das ist vollkommen falsch gedacht. Der Elektriker hat das so hingerotzt weil man ja direkt in das Endgerät gehen kann und er sich keine Gedanken gemacht hat dass Installationskabel nicht als Patchkabel zu missbrauchen sind. Vom optischen mal abgesehen; bunte Kabel die ausm Loch in der Wand kommen.
 
Ok, wie gesagt, keine Ahnung von Metz :freaky:

Bei Leoni Megaline macht man schon Stecker auf die Verlegekabel, auf diese kommen wieder Buchsenmodule:
https://publications.leoni.com/file...s/megaline_verkabelungssysteme.pdf?1597657611
Die kommen dann eben fertig in Dosen (Seite 115 und folgend) oder die Verteilerfelder.

Das ist dann eine sehr aufwändige und teure, aber ungemein saubere und zukunftssichere Lösung.

Ok, sieht aus wie das auf Seite 122, damit hab ich aber nie gearbeitet und bin auch schon etwas länger raus aus der Materie ;)
 
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