GrillSgt schrieb:
Telegärtner kann man machen, ist sehr gut, nur eben relativ teuer.
Gäbe es billigere, die vielleicht ebenfalls nur 32mm lang sind und 4x90-Einfädeloption hätten? Billiger ist natürlich immer besser, sofern nicht gerade erheblich die Qualität drunter leiden würde.
GrillSgt schrieb:
[2x Leoni Megaline F6-90 S/F 4P H]
Ist nichts dolles, Cat6 Patchkabel halt, erfüllt letztlich den Zweck, [...]
Die 2 LEONI Megaline wurden bereits 2008 verlegt im Haus, deshalb schrieb ich ja "Bestand" dazu. Soll heißen, die liegen schon fest verlegt und angeschlossen. Einzig auf die Enden kommen dann halt die Keystones.
Zudem ergaben meine Recherchen allerdings, dass es sich einerseits beim LEONI Megaline F6-90 S/F 4P H um ein CAT-7-Kabel handelt, kein CAT6, und andererseits für das Alter und die Zeit (Verlegung nämlich 2008) es erstaunlich bzw. außerordentlich gut gewesen sein soll. Mit dem aktuellen Prysmian Draka UC900 hält es bis auf die Brandschutzklassifizierungen in allen technischen Aspekten die Waage, hat im Vergleich zum Draka UC900 vom Datenblatt her sogar hie und da noch die bessere Dämpfung.
Bin erstaunt, welch gutes Kabel der Elektriker vor knapp 20 Jahren da ausgesucht hat. Also entweder stimmen hier meine Recherchen nicht, oder du meintest vielleicht ein anderes Kabel?
GrillSgt schrieb:
[Draka UC900]
Ist zwar ein Litzen- und kein klassisches Verlegekabel,
Wie kommst du darauf? Das gekaufte Kabel ist ein
UC900 HS23 CAT.7 AWG23/1 S/FTP
Die „/1“ lässt meines Wissens nach auf eindrähtig/massiv schließen. Im Draka-Katalog wird das Kabel ausdrücklich als „Installation Cable“ genannt?
GrillSgt schrieb:
Wo die 60 m herkommen - keine Ahnung -
Aber ich. Denn das ist eben die (zugegeben großzügig) gemessene / überschlagene Strecke, die es in unseren Räumlichkeiten braucht, um vom EG/Wohnzimmer erstmal via Kabelkanal hoch ins OG auf Dachboden 1 zu gelangen und von dort durch Dachboden 1 auf Holzdeckenbalken entlang rüber zu Dachboden 2, dort ebenfalls wieder ein stück an der Wand entlang und dann hin zum besagten 35 / 28mm-Hauptleerrohr, welches die Eingangspforte runter ins UG ist, von dort wieder durch diverse Räume und Kabelschächte schließlich zum Hauptrouter / Patchpanel.
Daher kommen die 60m.
Es gäbe aber, wie gesagt, auch eine kürzere Strecke, nämlich wenn man den Umweg von EG/Wohnzimmer über OG/Dachboden vermeidet und vom EG direkt schräg in der Wand runter bohren würde ins UG. Dann wäre die Strecke von Wohnzimmer zu Patchpanel im UG vermutlich sogar keine 20m lang. Dieser Weg beinhaltet aber Wand aufbohren. Der längere 60m-Weg kommt ohne Bohren aus und nutzt bereits vorhandene Leerrohre.
GrillSgt schrieb:
Aber Cat7 ist bei 10 GBase-T bis 100 m spezifiziert.
Anscheinend hängt das aber von der Kabelspezifikation ab. Cat7 ist ja nicht gleich Cat7. Das Draka UC900 ist 10 GBase-T bis auf 100m spezifiziert. Das erheblich dünnere und von
@xexex weiter vorne genannte UC Home SS26 hat aufgrund der geringeren Dicke halt einen dünneren Kupferleiter und ist somit von der Spezifikation her nur noch auf 60m 10 GBase-T spezifiziert. Dafür hat es aber den Vorteil, dass es aufgrund der Dünne evtl. besser zu verlegen wäre als 5x Draka UC900.
GrillSgt schrieb:
Aber ob das alles wirklich "perfekt" gemacht wurde, lässt sich ohne teures Messequipment eh nicht sicherstellen. So 20 € Klingeltester reichen dafür jedenfalls nicht aus um das sicherzustellen.
Ja, das hatte ich auch gelesen. Haben normale Dorf- oder Stadtelektriker denn solches Equipment, um so eine Leitung ordentlich durchtesten zu können, oder muss da wirklich schon ein rein zertifizierter Netzwerktechniker antanzen dafür?
GrillSgt schrieb:
Persönlich würde ich der Seite
ProfiPatch mal einen Besuch abstatten und prüfen ob die nicht das haben was du brauchst und willst. Dort gibt es so ziemlich alles was im Netzwerkbereich nötig ist und du kannst u. U. ein paar € sparen.
Danke für den Tipp - werde ich mal vorbeischauen. Wie oben schon gesagt: billiger ist mir immer lieber, sofern nicht direkt auch die Qualität (erheblich) leidet.