Verschiedene Bsods: Ursache unbekannt

Vielen Dank für die Schnelle Antwort! Memtest habe ich vor einiger Zeit bereits über Nacht durchlaufen lassen ohne Ergebnis. Ich würde gerne nicht mehr allzuviel in das Notebook reinstecken, da dies bereits einige Jahre alt ist. Kann man davon ausgehen, dass die Festplatte es noch ein paar Monate oder sogar Jahre mitmacht, ohne dass ich ein Wechsel vornehme?
Und was hat es mit den schwebenden Sektoren auf sich? Kann man diesen Fehler einfach beheben?
Viele Grüße Floddor
 
So eine Platte kann von jetzt auf gleich kaputt gehen. Oder eben nicht. Einfach regelmäßig Backups machen. Je länger du keine Backups gemacht hast, desto wahrscheinlicher ein Ausfall (Murphys Gesetz).

Ein schwebender Sektor entsteht, wenn ein Sektor nicht beschrieben werden konnte. Beim nächsten Schreibvorgang verschwindet der oder er wird zu einem "Neu zugewiesenen Sektor", d.h. der ist defekt und wurde durch einen Reservesektor ersetzt. Um den loszuwerden, muss du also die Platte beschreiben. Die simpelste Möglichkeit ist zu defragmentieren. Die aufwändigere Methode mit z.B. HDAT2 (auf der Ultimate Boot CD) ein Test auf defekte Sektoren zu machen. Beide Methoden bedeuten Stress für die Platte. Wenn du noch kein Backup gemacht hast, siehe oben.
 
Hey ihr Lieben,
nach langer Troubleshooting-Abstinenz melde ich mich zurück mit meinem mittlerweile bereits langjährigen Problem. Ich hatte leider in letzter Zeit von eben dieser nicht sehr viel zur Verfügung. Die Abstürze sind in den letzten Wochen wieder sehr häufig (2-10 am Tag), was extrem nervig und unangenehm ist. Ich habe in den letzten Wochen, zusätzlich zu den Minidump-Files, Notizen gemacht und mir die Bezeichnungen und Ursachen für die Abstürze herausgeschrieben. Im Folgenden sind die Fehlerursachen aufgelistet (Häufigkeit in Klammer):
- Kernel_security_check_failure (6)
- IRQL_Not_less_or_equal (3)
- Driver_IRQL_Not_less_or_equal (2)
- Bad_pool_header (1)
- Attempted_execute_of_noexecute_memory (1)
- System_service_exception (1)
- Video_scheduler_internal_error (1)
- PFN_List_corrupt (1)
Explizit genannte Dateien die den Crash verursachten:
- Ntfs.sys
- Ntoskrnl.exe
- HDaudbus.sys
Den Arbeitsspeicher würde ich weiterhin ausschließen, da Memtest ohne Probleme über Nacht durchlief.
Momentan suche ich nach einer Festplatte bei Bekannten um diese Fehlerursache auszuschließen.
Eine neue Spur habe jedoch im weiten Feld der Treiber gefunden:
Ich habe über CMD den Treiber-verifier laufen lassen. Nach dem Neustart wurde mir ein Bluescreen mit der Meldung: Driver_verifier_detected_violation ausgegeben. Durch den Bluescreenviewer habe ich herausgefunden, dass die Datei VBoxDrv.sys dafür verantwortlich war. Ich deinstallierte die Virtual Box von Oracle und löschte den Treiber anschließend noch manuell, da dieser erneut für einen BSOD verantwortlich war. Guter Dinge ließ ich den Treiber-verifier nochmals laufen. Dieses Mal war eine Datei von Truecrypt verantwortlich für den Bluescreen. Nachdem ich auch Truecrypt deinstallierte, wurde mir bei einem erneuten Test der Treiber HECIx64.sys als Ursache benannt. Diese Datei konnte ich nicht zuordnen und nach kurzem Googeln habe ich mich dazu entschlossen erst mal die Finger davon zu lassen.
Was meint ihr, soll ich diesen Treiber auch loswerden?
Im Anhang findet ihr die aktuellen Screenshots von:
- Bluescreenviewer
- CPU-Z
- Crystaldiskinfo

und die aktuellen Minidump-Files.
Es würde mich riesig freuen, wenn man der Ursache des Problems endlich auf die Schliche kommen würde :)
Bereits jetzt gilt euch schon mein herzlicher Dank!

Viele Grüße
Floddor
CrystalDiskInfo.jpgCPU-Z.jpgBluescreenview.JPGAnhang anzeigen Minidumps1.zipAnhang anzeigen Minidumps2.zip
 
HECIx64.sys gehört zum Intel Management Engine Interface, das kannst über Programme und Funktionen deinstallieren.

Nur weil Memtest nichts findet, heist das noch nicht, dass es nicht doch ein Speicherproblem sein kann. Im Bios erst mal die Command Rate auf 2T einstellen. Mit Prime95 dann Stresstests laufen lassen.
 
Vielen Dank für deine schnelle Antwort!
Darlis schrieb:
HECIx64.sys gehört zum Intel Management Engine Interface, das kannst über Programme und Funktionen deinstallieren.
Kann ich das ohne Bedenken deinstallieren oder ist das wichtig fürs System?
 
Bin mal gespannt, ob es nun besser wird. Daran glauben tue ich noch nicht.
Die Dumps sind voll mit Seitenfehlern (Speicher). Ich würde hier eher von einem hardwareseitige Fehlerursache vermuten.

Die G-Sense Fehler der Festplatte sind auch weiter angestiegen. Ein festplattenbedingtes Problem wäre demnach nicht ausgeschlossen.
Auch würde ich den RAM (nur weil Memtest keine Fehler gebracht) hat, auch noch nicht von der Liste streichen.
 
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