Verständnisfrage zu Textdadeien.

Wotan57

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Bräuchte euere Meinung zu Textdadeien von Linux. Ich hab Linux Mint 20.2 Cinnamon vor kurzen installiert, und bemerkte nach der Datenübernahme von Windows das die Dateien die in Win. als .txt geführt werden nach einen Backup mit Rsync beim öffnen fragen ob ich sie ausführen will. Beim öffnen der gleichen Datei die auf den Rechner liegt werde ich nicht gefagt, ich hab natürlich von den ganzen .txt Dateien das .txt enfernt das es bei Linux keine .txt gibt. Bei .odt Dateien von Libre Office werde ich auch nicht aufgefordert, wie schon gesagt das betrifft nur .txt Dateien die ich mit Rsync auf eine HDD gebracht hatte.


Gruss
 
Dateiendungen sind grundsätzlich nur Hilfestellungen für Programme.
Weis einfach die Dateiendung .txt einem Programm zu was die öffnet, dann läuft es wie unter Windows.
Dann kannst du txt Dateien z.B. mit einem Texteditor öffnen. Oder mit einem Browser. Je nachdem was du einstellst.
 
Wotan57 schrieb:
beim öffnen fragen ob ich sie ausführen will.
dann ist das executable flag gesetzt. einfach wegnehmen (rechtsklick im datei-manager oder "chmod -x bla.txt" in der konsole), dann wird die datei ohne abfrage angezeigt.
 

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Ich hab die Dateiendung .txt nach der übernahme entfernd, und hab es auch einen Programm (Texteditor) zugewiesen das passiert aber auch mit Dateien die ich nicht übernommen hab sonder neu erstellt hab.
Ergänzung ()

@0x8100 bei den Dateien die als Rsync Backup vorliegen lässt sich das executable nicht abhacken.
 
Wotan57 schrieb:
bei den Dateien die als Rsync Backup vorliegen lässt sich das executable nicht abhacken.
magst du das erklären? sobald die dateien auf deinem linux-system sind, kannst du die berechtigungen immer ändern.
 
wie kommst du auf die Idee, dass es bei Linux kein *.txt gibt?

wie bereits gesagt wurde, Dateinamen sind Schall und Rauch. Nur Windows schleppt da noch die Altlasten von DOS vor 40 Jahren mit sich herum (eigentlich nicht Windows, aber die Anwender...)

am Ende entscheidet das Programm mit dem du die Datei öffnen möchtest darüber, WIE sie geöffnet wird.
auf der Kommandozeile wäre das die Shell, wenn du eine grafische Oberfläche verwendest, mit eigenem File-Manager, dann ist es der.
das kann (muss aber nicht) anhand des Dateinamens passieren, den "normalen" Attributen oder auch den "erweiterten" Attributen (wie sie Macs schon seit Jahrzehnten nutzen) passieren.

es gibt diese "Klicker-Tools", die sich für jede Datei merken, mit welchem Programm, Parametern usw. usf. sie das letzte Mal aufgerufen wurde und macht das beim nächsten Mal genauso.

ein klares Muster gibt es da aber gerade unter Linux nicht. KDE verhält sich anders als Gnome oder ... und selbst eine Oberfläche kann wieder komplett "kaputt gespielt" worden sein.
 
Bei der Original Datei die auf den Linuxrechner liegt lässt es sich änder, auf der Backup HDD nicht.
 
Wotan57 schrieb:
ich hab natürlich von den ganzen .txt Dateien das .txt enfernt das es bei Linux keine .txt gibt.
Käse³

Dateiendungen manuell zu ändern ist genau so unnötig wie sinnlos.
 
@ Mickey Mouse wie ich darauf komme? wenn ich auf Windows eine Textdatei erstelle hat die eine .txt Endung und bei Linux nicht. Ich bin ja kein Linux Profi und arbeite mich halt einfach Schritt für Schritt ein.
Ergänzung ()

@ Jesterfox die HDD ist in NTFS formatiert, kann es sein das da der Fehler liegt. Wäre da ext4 besser?
 
Linux stört sich aber auch überhaupt nicht daran wenn du das .txt dran lässt oder selber dran setzt.

Und zu meinem Einwurf wegen dem Dateisystem: ich vermute die externe Platte nutzt FAT oder NTFS, das sind Dateisysteme die die Unix-Berechtigungen nicht abspeichern können, daher kann man die auch nicht ändern. Die können nur über Einstellungen beim Mounten für alle Dateien vorgegeben werden.
 
NTFS unterstützt die rwx-Rechte von Linux/Unix nicht. Default werden daher von den NTFS Treibern die Dateien immer mit allen Rechten "angeboten".
 
Ich würde sagen er ist nicht der Besitzer der Dateien sondern vermutlich Root.
Für alle Dateien die schon kopiert wurden gehts in der Konsole leichter.

sudo -i gibt dir Admin rechte
chown <dein_benutzername>:<dein_benutzername> -R ./*.txt Macht dich und deine Gruppe zum Besitzer "./" navigiert in den aktuellen Ordner in dem der Terminal gerade ist. "*.txt" wählt (hoffentlich) alle txt Dateien, "-R" ist rekursiv
chmod -x ./*.txt nimmt das executeable weg

Vorsichtshalber mach solche Operationen erstmal nur in deinem Home Verzeichnis bzw Unterverzeichnissen darin unter /home/<dein_benutzername>/

chown --help zeigt eine Hilfeseite genauso wie
chmod --help

informiere dich vor dem ausführen nochmal
zb mit ls -la ./*.txt kannst du schauen ob der pfad funktioniert
 
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@ Jestfox genau das ist so wie du sagst, sowas hab ich erst in einen Linux Buch gelesen mit Mounten u. Dateirechte vergeben.

Danke.
Muss jetzt mal für 2-3 Std weg.
 
Wotan57 schrieb:
@ Mickey Mouse wie ich darauf komme? wenn ich auf Windows eine Textdatei erstelle hat die eine .txt Endung und bei Linux nicht.
das hat kaum etwas mit Windows/Linux zu tun, sondern mit welchem Programm du eine Datei erstellst!

wenn ich unter Windows eine Datei mit dem vi speichere, dann hängt der auch nicht automatisch ein .txt hinten an.
 
du kannst deine texte auch mit der dateiendung .mp3 abspeichern, wenn du lust hast.
 
Wotan57 schrieb:
wenn ich auf Windows eine Textdatei erstelle hat die eine .
Hat sie die Endung des verwendeten Textprogramm sowie die verwendete Art der Speicherung... Da dadurch Header in der Datei erzeugt werden ist es wichtig nicht einfach etwas zu löschen.

Die Dateiendung macht es einfacher einen Bezug herzustellen und sollte daher nicht gelöscht werden.

Z.b. der Tipp von @netzgestaltung funktioniert bei dir jetzt nicht so einfach weil ja kein .txt mehr da
 
So jetzt läuft es wie es soll, hab die Externe HDD in ext4 formatiert dann hatte aber Root das sagen. Hab dann mit sudo chown gertl:gertl -R /media/gertl/Test den Eigentümer geändert,jetzt passt alles.
 
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xxMuahdibxx schrieb:
Die Dateiendung macht es einfacher einen Bezug herzustellen und sollte daher nicht gelöscht werden.

Z.b. der Tipp von @netzgestaltung funktioniert bei dir jetzt nicht so einfach weil ja kein .txt mehr da
Dateiendungen sind doch nur für Windows wichtig. Linux interessiert sich doch nur für den Header einer Datei - zumindest wurde mir das vor Ewigkeiten Mal in einer Schulung gelehrt.
 
kernel panic schrieb:
Linux interessiert sich doch nur für den Header einer Datei - zumindest wurde mir das vor Ewigkeiten Mal in einer Schulung gelehrt.
Jaein. So eindeutig lässt sich das nicht beantworten. Es gibt Programme, denen ist ne Dateiendung wichtig. Es gibt aber auch Programme die gucken tatsächlich via libmagic (u.ä.), was das für eine Datei ist.
 
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