Verständnisfrage zu Textdadeien.

Es ist toll das Linux vieles alleine erkennt. Nur ist der User die große Unbekannte... Und der erkennt besser an Dateiendungen was es für eine Datei ist.
 
kernel panic schrieb:
Ach deswegen blendet Windows standardmäßig Dateiendungen aus? ;-)
Ich möchte mal wissen, wieviel Malware-Infektionen allein darauf zurückzuführen sind das der User auf irgendein annalena_naked.jpg.exe oder rechnung.pdf.exe geklickt hat. Der Schaden für diese Default-Einstellung in Windows muss inzwischen sehr groß sein.

Ich mein, das Ausblenden wurde ja damit begründet das z.B. beim Umbenennen es ja fatal ist wenn der User die Endung (versehentlich) mit umbenennt weil das der ganze File- Association-Mechanismus nicht mehr funktioniert. Allerdings hätte man das auch anders lösen können. Bei vielen Dateimanagern ist es nämlich usus das bei der Umbenennen-Funktion nur der Stammname selected ist und die Endung erhalten bleibt.

Das finde ich eine akzeptable Kompromiss-Lösung. Aber vermutlich für Windows nicht idiotensicher genug. Microsoft kennt halt ihre Kunden. ;-)
 
kernel panic schrieb:
Ach deswegen blendet Windows standardmäßig Dateiendungen aus? ;-) 🙈
Fügt dafür aber die Symbole ein ... Wenn es die Endung erkennt als .PDF dann den installierten Reader
 
xxMuahdibxx schrieb:
Fügt dafür aber die Symbole ein ...
Das ist unter Sicherheits-Gesichtspunkten aber nur semi-hilfreich. Bei exe-Dateien z.B. können Icons in der Resource-Section untergebracht werden. Die exe-Datei kann also einfach das normale Adobe-PDF-Symbol einbauen und sieht damit aus wie ne PDF-Datei, obwohl es keine PDF-Datei ist.
 
@andy_m4 die von dir genannten Datein erhält man meist per Mail mit gesamten Namen.

Doof natürlich wenn man sich sowas per USB Stick zu stecken lässt.

Ich verstehe deine Argumente.. aber gar keine Dateiendung bringt welchen Vorteil?
 
xxMuahdibxx schrieb:
Ich verstehe deine Argumente.. aber gar keine Dateiendung bringt welchen Vorteil?
Naja. Sie haben ja schon mal überhaupt keinen Vorteil, wenn sie eh ausgeblendet werden. Aber auch so ist der Nutzen eher zweifelhaft, wenn denn der wahre Charakter einer Datei und deren Endung divergieren können.
Dann soll mir der Dateimanager lieber so anzeigen was für eine Datei es ist ohne auf den Namen Rücksicht zu nehmen. Dann weiß ich, woran ich bin und daran herum zu manipulieren ist auch nicht so leicht wie bei Dateiendungen.
 
Dann solltest du den Dateimanager so umstellen das er es mach ( sollte er können)
 
Man kann Windows veranlassen das Dateien und deren Endung angezeigt werden..
 
Das du darüber meckert was dir Windows anzeigt obwohl du schlau genug bist das es dir das richtige anzeigt.

Und das die Linux Variante mit Auslesen eines dateiheaders auch doof ist da dadurch Code ausgeführt wird aus der Datei heraus
 
xxMuahdibxx schrieb:
Das du darüber meckert was dir Windows anzeigt obwohl du schlau genug bist das es dir das richtige anzeigt.
Ich hab nicht gesagt, das das nicht geht, sondern das es per default nicht gemacht wird mit den Folgen die ich beschrieben hab.
Ich hab nie gesagt, das das für mich ein Problem ist oder das man das nicht umstellen kann.

Du hast dann noch die Frage aufgeworfen, ob Dateiendungen nicht trotzdem gut sind. Auch dazu habe ich Stellung bezogen.
That's it.

xxMuahdibxx schrieb:
Und das die Linux Variante mit Auslesen eines dateiheaders auch doof ist da dadurch Code ausgeführt wird aus der Datei heraus
Da wird kein Code aus der Datei ausgeführt. Da wird lediglich in die Datei geguckt.

Theoretisch kann es dabei aber tatsächlich zu einer Security-Problem kommen. Allerdings sind solche Bibliotheken wie das bereits von mir erwähnte libmagic extrem abgehangen. Das gibt es schon seit Jahrzehnten. Und Bugs darin treten dementsprechend auch äußerst selten auf. Um dennoch das Risiko weiter zu minimieren gibts inzwischen auch Anpassungen die ein least-privilege machen. Da werden also dem Prozess Rechte entzogen, damit der keine schädlichen Operationen machen kann.

Die einzigen beiden Sachen die wirklich für Dateityp nach Endung sprechend ist, das man sofort anhand des sieht was eine Datei ist ohne reinzugucken und das das dies auch verdammt schnell geht (libmagic ist halt im Vergleich zu nem Name-extension-check relativ langsam; wenngleich das auf modernen Computern kaum noch ins Gewicht fällt).
Aber Du hast halt ständig dieses potentielle out-of-sync-Problem.
 
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Reaktionen: xxMuahdibxx
kernel panic schrieb:
Ach deswegen blendet Windows standardmäßig Dateiendungen aus? ;-) 🙈
Die Endung ist eigentlich auch nicht so wichtig wie die Verknüpfung und die sieht man am Dateityp, der aber eingeblendet ist (in der Liste) oder am Icon.
 
Jesterfox schrieb:
Die Endung ist eigentlich auch nicht so wichtig wie die Verknüpfung und die sieht man am Dateityp,
Das ist ja gerade das Problem. Es gibt sowas wie ein Dateityp ja nicht. Für das System als solches ist eine Datei eine Datei. Ob das nun ein Bild ist oder ein Text ist dem System erst mal egal.
Weil man das aber gerne haben würde damit man halt solche Verknüpfungen mit einem Programm machen kann gibts verschiedene Konzepte. Eines davon (was insbesondere - aber nicht nur - in der Windows-Welt verbreitet ist), ist nach der Endung zu gehen. Wenn die Datei also auf .jpg endet weiß man also man macht die mit Paint (oder was auch immer) auf.
 
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