Alternate 1

Verständnisfragen zur Partitionierung

Okay, jetzt hab ich es gecheckt.
Danke ;) ! Wirklich hilfsbereites Forum hier :) .

Mir sind noch ein paar andere Fragen eingefallen:

6) Auslagerungsdatei
Man kann ja unter Windows eine Auslagerungsdatei entweder von System selbst verwalten lassen oder sie selber festsetzen.
a) Ist es besser, die Auslagerungsdatei vom System selbst verwalten zu lassen oder sie selber festzulegen?
Beim Selber festlegen: Gilt die Faustformel: 1,5 x Ram-Größe auch bei 4GB DDR2 Ram?
b) Ist es sinnvoll diese Auslagerungsdatei auf eine andere Festplatte zu verschieben?
c) Ist vielleicht zusätzlich sinnvoll noch Temp-Ordner auf eine andere Festplatte zu verschieben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Was machst du dir eigentlich so viele Gedanken darüber? Der Nutzen, den du daraus ziehst (Performance) geht gegen null. Du bekommst keinen einzigen fps dadurch mehr, noch kannst du mit einem MB schneller kopieren. Ebenso bringt die ganze Überlegung nichts, denn irgendwann werden die Daten eh fragmentiert, was das viel viel größere Übel ist, denn dadurch muss der S/L-Kopf dauerhaft von a nach b springen.
Nummer 41 schrieb:
a) Ist es besser, die Auslagerungsdatei vom System selbst verwalten zu lassen oder sie selber festzulegen?
Beim Selber festlegen: Gilt die Faustformel: 1,5 x Ram-Größe auch bei 4GB DDR2 Ram?
Entscheide selbst, ich habe 8 GB RAM und lasse es vom System verwalten. Die Auslagerungsdatei geht in seltenen Fällen auch auf 20 GB hoch (wenn ich mit Photoshop arbeite). Da nützt dir etwas selbst festgelegtes nicht. Im Moment ist meine Auslagerungsdatei 8 GB groß. Wie groß du sie also brauchst, musst du wissen und nicht wir.
Nummer 41 schrieb:
b) Ist es sinnvoll diese Auslagerungsdatei auf eine andere Festplatte zu verschieben?
Vollkommen egal, denn ausgelagert werden immer komplette Pages und diese stehen nicht sequenziell im RAM sondern irgendwo. Außerdem werden immer nur Fragmente ausgelagert, wodurch hier wieder die Fragmentierung eintritt. Einen Performancezuwachs vom System erreichst du dadurch nicht, selbst wenn er messbar sein sollte. Kauf dir hierbei lieber eine SSD, da hast du solche Probleme nicht.
Nummer 41 schrieb:
c) Ist vielleicht zusätzlich sinnvoll noch Temp-Ordner auf eine andere Festplatte zu verschieben?[/SIZE]
[/QUOTE]
Siehe oben, sowas biegt man dann aber eher auf eine RAM-Disk um, genauso wie Cache u.ä.
 
Ist doch nicht schlimm, wenn ich mir soviele Gedanken darüber mache, oder? :D
Ich will mich halt ein bisschen informieren.
Viel Performance kann man nicht erwarten, aber ein bisschen vielleicht schon. Mich interessiert es einfach, warum Lösung X Performance bringen könnte und Lösung Y vielleicht nicht.

Also hoffe ich auf weitere hilfreiche Antworten ;) .
Ergänzung ()

@Onkelhitman
Ich hatte die Frage gestellt, welche meiner beiden Festplatten schneller sei für Videobearbeitung. Deine Antwort war:
Onkelhitman schrieb:
"b) Zwei Festplatten"

Was meinst du damit genau?
 
Zuletzt bearbeitet:
Von Festplatte A nach Festplatte B. Von Festplatte A auf Festplatte A wird nicht schnell sein.
 
Also quasi so:
Auf Festplatte A kommen die Videodateien, die ich bearbeite und auf Festplatte B wird der fertig bearbeitete Film abgespeichert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi nochmal,

ich hätte noch eine Frage zur Aufteilung bei Videoschnitt-Systemen:

Also eines ist schonmal klar:
Wichtig ist die Trennung von Quell - und Zieldateien auf zwei (große, schnelle) Festplatten.

Jetzt bleibt mir die Frage, ob es sich lohnt auch den Temp-Speicher des Schnittprogrammes auf eine dritte Festplatte zu legen oder ob es reicht diesen auf der gleichen Festplatte, wo später die Zieldateien hinkommen, zu setzen? (vielleicht auf eine andere Partition auf der selben Platte?)

Also quasi so:
1. HDD:
- System
- Tempspeicher Schnittprogramm
- Ausgabe/Zieldateien
2. HDD:
- Quellmaterial

oder so:
1. HDD:
- System
- Ausgabe/Zieldateien
2. HDD:
- Tempspeicher Schnittprogramm
3. HDD:
- Quellmaterial

Welche Variante ist besser?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nummer 41 schrieb:
Welche Variante ist besser?
Gar keine.
Nummer 41 schrieb:
Also quasi so:
1. HDD:
- System
- Ausgabe/Zieldateien
Sobald das System irgendwo mitspielt, kannst du die maximale Performance schon mal vollendes vergessen. Entweder 1. HDD System, 2. Quelle, 3. Ziel oder gar nichts. Einen Unterschied wirst du zwar nicht feststellen, da hierbei nun mal die CPU limitiert, aber auf Performancesicht lohnt es sich nun mal nur mit min. drei HDDs.

Ich stelle dir nochmal die Frage: WOZU DIESE ÜBERLEGUNGEN? Faktisch geht es hier um Millisekunden und wenige MB/s (außer du liest/speicherst auf der/die gleiche(n) HDD). All diese Überlegungen haben in der Praxis überhaupt keine Relevanz. Das wäre wie wenn du einen Unterschied zwischen Single- und Dual-Channel merkst. Er ist vorhanden, auf dem Blatt, aber du merkst kein einziges Bisschen davon. Bevor auch nur irgendwas davon fruchtet, müsstest du vielleicht 16 CPU-Cores besitzen. Ich weiß jetzt nicht, wieviel Mal die CPU in Realtime encoded (basierend auf x264), aber bevor die Festplatte hier merklich eingreift, müsstest du Bitraten von Gut und Böse haben. Momentane von max. ~ 30 Mb/s (= ~ 4 MB/s), reizen die Festplatte komplett gar nicht aus. Die Transferraten spielen hier aber eine untergeordnete Rolle, sondern eher die Fragmentierung ist hier das Problem wenn du von der gleichen HDD liest und schreibst. Anders sieht es aus, wenn du direkt kopierst und nur remuxt. Um eine 2 GB Datei in VirtualDub (z.B. um zwei Videos zu verbinden) auf eine RamDisk per Direct Stream Copy zu schreiben, dauert lediglich wenige Bruchteile von Sekunden. Hier zahlt sich einzig und allein eine hohe Transferrate aus, bei richtigen Encodings ist es irrelevant. Anders sähe es natürlich wieder aus, wenn du Renderfarmen benutzt (wie oben geschrieben), aber das hast du sicherlich nicht daheim stehen.

Aber um all das obige zu kürzen: Probier es doch einfach selbst aus, sammel Erfahrung und Schlussfolgere. Man könnte hier über Theorie reden wie man will, praktisch gesehen muss alles keinen Nutzen besitzen (siehe Single- und Dual-Channel).
 
Hi Yuuri,

zu deiner Frage: WOZU DIESE ÜBERLEGUNGEN?:
Ich möchte mehr Perfomance haben beim HD-Videoschnitt. Deshalb frage ich euch, wie man am Besten partitionieren/aufteilen soll, um Performance zu gewinnen.
Dass eine Aufteilung nichts bringt, wie du behauptest, kann ich ja nicht vorher wissen :D

Allerdings habe ich gerade eben das hier gelesen:

held2000 schrieb:
...
eine gute Videobearbeitungsstation hat

3 Festplatten 1 schnelle für Temponäre Dateien und Virtuellen Arbeitsspeicher zb Samsung F4 320gb
1 schnelle als Systemfestplatte normal schnell reicht
1 sichere 5400/5900 U/min für Orginale und fertig bearbeitete Filme , Arbeitskopien und zb Hilfsmittel (zb Musik)
1 schnellen sparsamen Prozessor
viiiel Arbeitsspeicher wenn nicht zu teuer CL7
sparsame leise und trotzdem Leisungsfähige GK, Prio sparsam und leise

In einem anderen Foren habe ich mittlerweile auch gelesen, dass eine Aufteilung sinnvoll ist, um schneller zu arbeiten.
Nehmt man diese Erkenntnisse und deinen Hinweis auf die Trennung von System und alles anderem, ist eine Aufteilung auf mehrere Festplatten wohl am sinnvollsten. ;)

1. HDD bzw. SSD: System + Programme
2. HDD: Tempspeicher Schnittprogramm
3. HDD: Quelldateien
4. HDD: Ausgabedatei
...
So werde ich es wahrscheinlich machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
1. HDD bzw. SSD: System + Programme
2. HDD: Tempspeicher Schnittprogramm
3. HDD: Quelldateien
4. HDD: Ausgabedatei

Genauso ist es richtig. :daumen: Würde ich auch so machen, bzw habe ich auch so.
Tempspeicher kann man aber auch auf die SSD legen -> noch schneller.
 
@Relict
Danke ;)
Du meintest, dass man den Tempspeicher auch auf die SSD legen kann, da es so noch schneller wird. Das leuchtet mir ein. Noch besser wäre es wahrscheinlich 2 SSD's zu haben:
1 SSD: OS
2 SSD: Tempspeicher
Kann ein bisschen teuer werden :D
Meinst du das bringt viel oder reicht es OS und Temp auf einer einzigen SSD zu haben?

Was ist mit der Ausgabe-Datei? Ist es dann nicht besser auch diese auf die SSD zu setzen?

Das Quellmaterial spielt keine Rolle bei mir, da es sowieso nicht auf eine SSD passen würde. Es sei denn ich gewinn in Lotto und hol mir eine 1 TB SSD für 2000€ :D
 
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