Verursacher von Kaltstart-Abstürzen gefunden -> USB-Interface - ASUS X570-E

LightBender

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Moin Leute,
ich hatte an dieser Stelle bereits einen Thread geöffnet, wo ich noch auf der Fehlersuche war.
Mittlerweile habe ich das Problem gefunden. Es hatte nichts mit dem Fast Boot zu tun, da ich nach wenigen Tagen doch wieder Abstürze hatte.

Das Problem ist ein USB-Gerät, genau genommen ein Mikrofon-Interface "Focusrite Scarlett Solo", dass die Abstürze bei Kaltstart verursacht. Ich bin darauf aufmerksam geworden, weil Windows 10 das Interface nach dem Boot regelmäßig nicht erkannt hat und ich es erst abstöpseln und wieder anstöpseln musste. Danach lief es wunderbar.

Nun meine Vermutung: An dem Interface hängt ein Mikrofon (Shure SM7B), das 48V Phantom-Power zieht. Vielleicht kommt da beim Booten nicht genug Saft an? Mit meinem Intel-System und ebenfalls ASUS-Mainboard, das ich zuvor hatte, lief das Interface problemlos.

Seit dem ich das Interface beim Booten vom Rechner trenne, gibt es auch keine Abstürze mehr obwohl Fast Boot auch wieder aktiviert ist und problemlos läuft.

Kann man da im Bios evtl. etwas aktivieren/deaktivieren, wodurch das Problem behoben werden könnte? Ich vermute es ist eine Art Bug mit den USB-Anschlüssen?

System:
Ryzen 5 3700x
ASUS X570-E Gaming
32 GB G.SKILL Trident Z Neo (2x16)
Sapphire 5700XT Nitro+
Enermax 750W Platin Netzteil
 
Bei manchen BIOSen konnte man angeben, wieviel Buspower auf die USB-Anschlüsse gegeben werden. Schau Dich doch mal im BIOS um, ob Du sowas findest.
 
Alternativ mal einen aktiven USB-Hub dazwischen hängen. Vielleicht bringt das schon was?
 
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Servus,

gibt's denn keine andere Möglichkeit, dass Mikro mit Strom zu versorgen?
 
Hej,
es könnte sinnvoll sein, sich mit Deiner recht gründlichen Analyse tatsächlich direkt an den ASUS-Service zu wenden, falls vorhandene Konfigurationsmöglichkeiten nicht ausreichen.
Mitunter brauchen die Hersteller Feedback "aus dem Feld" um nachbessern zu können - dann bestünde die Möglichkeit, dass ein BIOS-Update den Fehler behebt.
In der Realität gibt es relativ enge Grenzen fuer die erlaubte Leistungsaufnahme an USB-Anschlüssen (bis USB 2.0 war das mit 0.5A bei 5V +- 5% bis zu 2.625W, falls ich mich nicht irre) - wird das nicht eingehalten, weil ein Verbraucher am Interface einen zu grossen Strom zieht (und damit die Spannung einbricht), würde idR. der Anschluss deaktiviert.
Aus dem gleichen Grund kann es sich lohnen, einen USB3.x-Anschluss zu versuchen, die dürfen mehr "Saft" liefern.

Ach, und einen externen Hub würde ich nur nutzen, wenn er als aktiver Hub ein eigenes Netzteil hätte und das Gerät für eine gewisse Toleranz bei der Leistungsabgabe bekannt wäre.
 
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