Reden wir noch von Aufnahmen deiner Kamera?Schabing schrieb:Ja da hast du recht.
Im Moment teste ich:
- AV1, A/V Synchronisiert
- SVT, Konstante Bildfrequenz (same as source), 27RF
- 1080p, kein HDR
- volle Qualität als Rohmaterial liegt vor als Quelle
- AAC DTS 5.1 ch 1536 kbps Stereo
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Video Codec´s (AV1. h2xx...) bei 1080p Filmen
- Ersteller Schabing
- Erstellt am
@tollertyp Bei meinen eigenen Aufnahmen nutze ich externe mikros und den Originalton. Das ist bei mir aber was anderes bzw. andere Ausgangslage. Den Ton würde ich auch nie wieder im Leben bekommen.
Lange rede kurzer Sinn: nein
Lange rede kurzer Sinn: nein
Wie gesagt, wenn dir kleine Dateien wichtig sind, ist halt ne dicke DTS HD/MA Spur eher hinderlich. Da gehen halt schonmal 2-4Mbit/s nur für eine einzige Tonspur drauf.
Ich denke für Mehrkanal ist 5.1 DTS 768kbit/s oder 5.1 EAC3 640kbit/s ein guter Kompromiss (Achtung: 7.1 wird dann umgemixed auf 5.1 und auch Atmos Effekte gehen verloren). Wenn es unbedingt noch kleiner sein soll, kann man wie gesagt auch Hardcore komprimieren mit 5.1 AC3 384kbit/s. Je nach Soundequipment hört der normale Laie da auch gar keinen Unterschied. Und umcodiert werden muss auch nur, wenn die Tonspur der Quelle eine relativ hohe Bitrate hat, also 1.5Mbit/s und aufwärts. Wenn du da schon eine 640kbit/s (E)AC3 Spur hast, wozu die nochmal umcodieren.
Für Stereo-Tonspuren ist der voreingestellte AAC Codec mit 160kbit/s ebenfalls ein guter Kompromiss. Aber auch hier: Wenn die Quelle eh schon eine komprimierte (AAC, MP3) Stereospur hat, würd ich die einfach nur muxen und da gar nix groß umcodieren.
Ich denke für Mehrkanal ist 5.1 DTS 768kbit/s oder 5.1 EAC3 640kbit/s ein guter Kompromiss (Achtung: 7.1 wird dann umgemixed auf 5.1 und auch Atmos Effekte gehen verloren). Wenn es unbedingt noch kleiner sein soll, kann man wie gesagt auch Hardcore komprimieren mit 5.1 AC3 384kbit/s. Je nach Soundequipment hört der normale Laie da auch gar keinen Unterschied. Und umcodiert werden muss auch nur, wenn die Tonspur der Quelle eine relativ hohe Bitrate hat, also 1.5Mbit/s und aufwärts. Wenn du da schon eine 640kbit/s (E)AC3 Spur hast, wozu die nochmal umcodieren.
Für Stereo-Tonspuren ist der voreingestellte AAC Codec mit 160kbit/s ebenfalls ein guter Kompromiss. Aber auch hier: Wenn die Quelle eh schon eine komprimierte (AAC, MP3) Stereospur hat, würd ich die einfach nur muxen und da gar nix groß umcodieren.
ich sehe da Optimierungspotentialqiller schrieb:Wie gesagt, wenn dir kleine Dateien wichtig sind, ist halt ne dicke DTS HD/MA Spur eher hinderlich. Da gehen halt schonmal 2-4Mbit/s nur für eine einzige Tonspur drauf.
Wie schon mal erwähnt, habe ich nur noch Stereo (max. 2.1). Da gilt es jetzt halt das beste rauszuholen.
Danke für die Hinweise. Wie bei der Bildqualität sollte es nicht zu sehr komprimiert werden, soll ja ein gewissen Gleichgewicht sein.
Bei meiner recherche habe ich gelesen, AAC ist eine gute Komprimiertung und AC3 schon eine starke. Das sagt mir, AC3 ist nicht gut für das was ich will. Ist eher ein Bauchgefühl.
Gerade durchgesehen, ein Film hat standardmäßig AC3 5.1 640 kbps als Quelle. Da belasse ich es. Wundert mich, dass das nicht das bessere AAC ist.
Wie kann man die Reihenfolge empfehlen? AAC>AC3>MP3?
Dann merke ich mir mal die Faustregel "Mehrkanal ist 5.1 DTS 768kbit/s oder 5.1 EAC3 640kbit/s".
EDIT:
Ich gehe mal davon aus dass die Quelle "egal" ist, also onnn DTS-HD MA oder DTS 5.1, was es i.d.R. gibt. AC3 ist laut meiner Recherche schlechter, aber kompativbler, was bei abspielen auf PCs etc und Stereo egal wäre. Ist halt die Frage, wie eAC3 im vergleich zu AAC ist.
Zuletzt bearbeitet:
EAC3 (bzw. Dolby Digital+) ist von der Qualität ähnlich wie AC3 (bzw. Dolby Digital), es beherrscht nur mehr Features, wie höhere Bitraten, 8 Kanäle oder auch Atmos Effekte. Auch die Komprimierung soll besser sein. Ich würd wahrscheinlich bei Mehrkanalsound nach EAC3 640kbit/s konvertieren, wenn es notwendig ist. Dolby Digital Plus kann wirklich fast jeder Player abspielen. Und Stereo dann halt AAC 160kbit/s, sollte auch jeder Player hinkriegen.
Ansonsten, AAC hat den Nachteil, dass das bei Mehrkanal sehr selten verwendet wird und es denke ich abseits des PCs kaum Abspieler gibt, die Mehrkanal AAC können. Auf jeden Fall hab ich das noch nie bei Filmen gesehen. Da gibts praktisch fast nur Dolbys (E)AC3 und TrueHD (mit und ohne Atmos Metadaten) oder DTS bzw. DTSHD (mit und ohne DTS:X Effekten). Wenn AAC oder MP3 verwendet wird, kann ich mir das höchstens als Stereo Kommentar Audio Spur oder so vorstellen.
Ansonsten, AAC hat den Nachteil, dass das bei Mehrkanal sehr selten verwendet wird und es denke ich abseits des PCs kaum Abspieler gibt, die Mehrkanal AAC können. Auf jeden Fall hab ich das noch nie bei Filmen gesehen. Da gibts praktisch fast nur Dolbys (E)AC3 und TrueHD (mit und ohne Atmos Metadaten) oder DTS bzw. DTSHD (mit und ohne DTS:X Effekten). Wenn AAC oder MP3 verwendet wird, kann ich mir das höchstens als Stereo Kommentar Audio Spur oder so vorstellen.
@qiller mist, positiv denken hat nicht geholfen. Jetzt ist ein Film vom 1991 plötzlich gute 5GB groß, statt wie die anderen nur ca 2,8-3GB.qiller schrieb:Wie Spawn182 ja schon anmerkte, ist das halt nicht so einfach. Würde bedeuten, dass man dann sowas wie Filmgrain-Filter weglässt (hat ja nicht jeder Film) und man sich auf einen CRF-Wert festlegt. Dann wirst du je nach Film auch teilweise deutliche Unterschiede in den Dateigrößen feststellen können. Dann wird der eine Film mit 2h Dauer halt mal 4GB und der nächste könnte dann 8GB groß sein.
Verliere ich immer eine dreiviertel Stunde wenn ein Vorgang nichts wird.... Das mit dem AB-AV1 habe ich noch nicht zum laufen gebracht.
- Aber was ist hier ansonsten eine Lösung? Mit dem RF Regler verschieden?
- Kann ich (nutze ja AV1) den Filmgrain-Filter IMMER aktiviert lassen? Er sollte das ja automatisch erkennen und nur verwenden wenn er ihn braucht (habe das hier so verstanden).
Zuletzt bearbeitet:
(5 statt 6 GB)
Ja, wie befürchtet.Schabing schrieb:Jetzt ist ein Film vom 1991 plötzlich gute 5GB groß, statt wie die anderen nur ca 2,8-3GB.
Wie ich schon schrieb. Wenn eine feste Bitrate gewünscht ist und die Quali halbwegs vernünftig bleiben soll -> 2 Pass VBR Encode. Dauert halt länger.Schabing schrieb:Aber was ist hier ansonsten eine Lösung?
Hab den Filter bei AV1 bisher nicht genutzt, weil ich keine super kleinen Files brauche. Soweit mir bekannt, macht der Film Grain Filter nur Sinn, wenn man vorher die Stärke für jeden Film extra austestet. Da gibts keine "Fits All"-Lösung.Schabing schrieb:Kann ich (nutze ja AV1) den Filmgrain-Filter IMMER aktiviert lassen?
Das ist was komplett neues für mich, das habe ich noch nie gehört und müsste mich komplett neu einlesen und einarbeiten.qiller schrieb:Wie ich schon schrieb. Wenn eine feste Bitrate gewünscht ist und die Quali halbwegs vernünftig bleiben soll -> 2 Pass VBR Encode. Dauert halt länger.
hm, an sich kann ich da gar nicht sagen was gewünscht ist. Eigentlich ist eine nicht feste besser, was ich so gelesen habe. Dauert länger weil mehr geprüft werden muss, aber dann ggf. kleinere Datei (hoffe das habe ich richtig gelesen).qiller schrieb:Wie ich schon schrieb. Wenn eine feste Bitrate gewünscht ist und die Quali halbwegs vernünftig bleiben soll -> 2 Pass VBR Encode. Dauert halt länger.
Bisher hatte ich konstant, aber mittlere klingt ähnlich... Meinst du damit vielleicht auf der linken seite auf dem Screenshot "variable Bildfrequenz"?
Anhänge
Ich kenns halt nur von Staxrip:
Würde mich aber wundern, wenn Handbrake das nicht auch drin hat.
Edit: Ich vermute mal, das heißt bei Handbrake dann "mittlere Bitrate" mit "Encodierung in mehreren Durchläufen".
Edit2: Bei Staxrip gibts halt 3 Optionen.
Quality = RF / CRF Modus (Bitrate schwankt, hat keine feste Zielbitrate)
Variable Bitrate = VBR (Bitrate schwankt, hat aber eine feste Zielbitrate und damit feste Dateigröße)
Constant Bitrate = CBR (konstante Bitrate z.B. fürs Streaming interessant)
Würde mich aber wundern, wenn Handbrake das nicht auch drin hat.
Edit: Ich vermute mal, das heißt bei Handbrake dann "mittlere Bitrate" mit "Encodierung in mehreren Durchläufen".
Edit2: Bei Staxrip gibts halt 3 Optionen.
Quality = RF / CRF Modus (Bitrate schwankt, hat keine feste Zielbitrate)
Variable Bitrate = VBR (Bitrate schwankt, hat aber eine feste Zielbitrate und damit feste Dateigröße)
Constant Bitrate = CBR (konstante Bitrate z.B. fürs Streaming interessant)
Zuletzt bearbeitet:
das
Was gibt man da so ein?
Mit RF24 kamen ca 5GB raus bei ca. 8.000 kBit/s. Die anderen sind alle so bei 2.500 - 3.500 kBit/s. Die Antwort auf meine Frage ist sicherlich, ich gebe etwas zwischen 2.500 - 3.500 kBit/s ein?
Genau das habe ich gebraucht, DANKE!!!qiller schrieb:Edit: Ich vermute mal, das heißt bei Handbrake dann "mittlere Bitrate" mit "Encodierung in mehreren Durchläufen".
Was gibt man da so ein?
Mit RF24 kamen ca 5GB raus bei ca. 8.000 kBit/s. Die anderen sind alle so bei 2.500 - 3.500 kBit/s. Die Antwort auf meine Frage ist sicherlich, ich gebe etwas zwischen 2.500 - 3.500 kBit/s ein?
1080p24 sollten 3-4Mbit/s reichen. Mach das mit deinem zur Verfügung stehenden Speicherplatz aus :>.
PS: Falls man da übrigens mehr als 2 Passes in Handbrake einstellen kann (in Staxrip gibts nur 2 Passes): Das kannste dir sparen, das bringt sogut wie nix und kostet nur Rechenzeit.
PS: Falls man da übrigens mehr als 2 Passes in Handbrake einstellen kann (in Staxrip gibts nur 2 Passes): Das kannste dir sparen, das bringt sogut wie nix und kostet nur Rechenzeit.
x264.exe
Ensign
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Nimmt man sich Filmcontent mit leichtem, jedoch für die Komprimierung nicht unwesentlichen Korn, reichen Bitraten von 2000-3000kbps für ein wirklich gutes Ergebnis für mich mit keinem Codec, auch mit AV1 nicht.
Getestet habe ich x265 Medium+Slow / SVT-AV1 P8 Tune 0 (default) + P4 Tune 0 mit Filmgrain 0/8/16 und x264 Medium + Veryslow bei 3 und 6 Mbit/s.
x265 Slow sieht für mich am Besten aus ist aber auch hinsichtlich der Geschwindigkeit am Langsamsten. SVT-AV1 mit P8 ist brutal schnell.
x265 Medium, AV1 P8 Default und auch x264 Veryslow gehen bei 3000kbps alle bei einer Szeneneinblendung von dunkel nach hell richtig krachen. Daraus entstehen die schlechten VMAF-Min Werte von bis zu 71.
Sieht man sich die VMAF Scores für die 3Mbit/s Encodes an, liegen die mit ~94 ja alle im absolut grünen Bereich. Beim Bildvergleich sieht man aber schon, dass teilweise sehr viele Details entfernt wurden.
Bilder 3Mbit/s
https://slow.pics/c/Xs61uiAl
Bilder 6Mbit/s
https://slow.pics/c/Wbr6yZTR
Getestet habe ich x265 Medium+Slow / SVT-AV1 P8 Tune 0 (default) + P4 Tune 0 mit Filmgrain 0/8/16 und x264 Medium + Veryslow bei 3 und 6 Mbit/s.
x265 Slow sieht für mich am Besten aus ist aber auch hinsichtlich der Geschwindigkeit am Langsamsten. SVT-AV1 mit P8 ist brutal schnell.
x265 Medium, AV1 P8 Default und auch x264 Veryslow gehen bei 3000kbps alle bei einer Szeneneinblendung von dunkel nach hell richtig krachen. Daraus entstehen die schlechten VMAF-Min Werte von bis zu 71.
Sieht man sich die VMAF Scores für die 3Mbit/s Encodes an, liegen die mit ~94 ja alle im absolut grünen Bereich. Beim Bildvergleich sieht man aber schon, dass teilweise sehr viele Details entfernt wurden.
Bilder 3Mbit/s
https://slow.pics/c/Xs61uiAl
Bilder 6Mbit/s
https://slow.pics/c/Wbr6yZTR
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Da 4TB inkl. zweifacher Backupstrategie aktuell noch "unbezahlbar" ist und im Laufe der Zeit immer mehr dazu kommt, bleibe ich mal sparsam.qiller schrieb:Mach das mit deinem zur Verfügung stehenden Speicherplatz aus :>
3 Mbit/s "mittlere Bitrate" landete ich bei ca. 1,44GB. Wäre mir 2- 2,5 GB auch zufrieden gewesen, aber das Bild ist trotzdem für den Laien sehr gut. Explorer sagt Datenrate 2195 und Gesamtbitrate 2419 (hatte ja 3000 angegeben).
Kann eine Höhere das Rauschen reduzieren o.O ?x264.exe schrieb:Nimmt man sich Filmcontent mit leichtem, jedoch für die Komprimierung nicht unwesentlichen Korn, reichen Bitraten von 2000-3000kbps für ein wirklich gutes Ergebnis für mich mit keinem Codec, auch mit AV1 nicht.
Das muss sowas wie P8 liegen (k. Ahnung was das ist)? Bei mir ist AV1 SVT mit ca 45 Minuten pro Film am langsamsten.x264.exe schrieb:x265 Slow sieht für mich am Besten aus ist aber auch hinsichtlich der Geschwindigkeit am Langsamsten. SVT-AV1 mit P8 ist brutal schnell.
Mein Fotografenauge sieht mehr Rauschen im 3Mbit/s Bild.x264.exe schrieb:Beim Bildvergleich sieht man aber schon, dass teilweise sehr viele Details entfernt wurden.
Klingt bei dir fast so, als wäre AV1 ein Fehler gewesen ^^ Ich spare mir halt ungemein viel Speicherplatz ggü. h26x!
Kleine Rückmeldung:
Ich lande jetzt bei 1,8GB bis 3,5GB, es gibt nur wenige ausnahmen die aus der Reihe springen. Bin sehr zufrieden. Qualität sehe ich als Laie fast keinen Unterschied zur Quelle. Gut komprimiert finde ich.
Habe das ganze mit dem Ton allgemein recht gut verstanden. Blöderweise habe ich die ersten 30 Filme in Stereo umgewandelt (EAC3 640kbit/s). Das war Standardmäßig so eingestellt. Es macht speicherplatztechnisch auch gar keinen Sinn auf Stereo zu gehen, weil der Film mit EAC3 640kbit/s Stereo gleich viel Speicherplatz hat als EAC3 640kbit/s 5.1. Ist nachvollziehbar, ist vermutlich so, als würde man ein paar Buchstaben aus 6 Exzel zellen in zwei zusammenfassen, die Buchstaben bleiben die gleiche nur die Aufteilung ändert sich.
Ist es möglich, in der fertigen MP4 Datei, nur die Audiospur auszutauschen ohne neu transcodieren zu müssen?
Meine Idee wäre, aus der MKV datei bspw. die Tonspur als EAC3 640kbit/s 5.1 rauszuziehen. Anschließend die EAC3 640kbit/s Stereo in der MP4 durch die EAC3 640kbit/s 5.1 zu ersetzen.
Ich lande jetzt bei 1,8GB bis 3,5GB, es gibt nur wenige ausnahmen die aus der Reihe springen. Bin sehr zufrieden. Qualität sehe ich als Laie fast keinen Unterschied zur Quelle. Gut komprimiert finde ich.
Habe das ganze mit dem Ton allgemein recht gut verstanden. Blöderweise habe ich die ersten 30 Filme in Stereo umgewandelt (EAC3 640kbit/s). Das war Standardmäßig so eingestellt. Es macht speicherplatztechnisch auch gar keinen Sinn auf Stereo zu gehen, weil der Film mit EAC3 640kbit/s Stereo gleich viel Speicherplatz hat als EAC3 640kbit/s 5.1. Ist nachvollziehbar, ist vermutlich so, als würde man ein paar Buchstaben aus 6 Exzel zellen in zwei zusammenfassen, die Buchstaben bleiben die gleiche nur die Aufteilung ändert sich.
Ist es möglich, in der fertigen MP4 Datei, nur die Audiospur auszutauschen ohne neu transcodieren zu müssen?
Meine Idee wäre, aus der MKV datei bspw. die Tonspur als EAC3 640kbit/s 5.1 rauszuziehen. Anschließend die EAC3 640kbit/s Stereo in der MP4 durch die EAC3 640kbit/s 5.1 zu ersetzen.
640kbit/s sind 640kbit/s - egal ob auf 2 oder 6 Kanäle aufgeteilt.Schabing schrieb:Blöderweise habe ich die ersten 30 Filme in Stereo umgewandelt (EAC3 640kbit/s). Das war Standardmäßig so eingestellt. Es macht speicherplatztechnisch auch gar keinen Sinn auf Stereo zu gehen, weil der Film mit EAC3 640kbit/s Stereo gleich viel Speicherplatz hat als EAC3 640kbit/s 5.1.
Ja. Wenn wir hier von Filmen reden, die im MKV-Container vorlagen, denk auch an die Subtitles. Ich würde da gar nicht auf MP4 wechseln, sondern bei MKV bleiben. Mit den MKVToolNix kannste auch problemlos Audiospuren tauschen oder andere Spuren hinzufügen/entfernen.Schabing schrieb:Ist es möglich, in der fertigen MP4 Datei, nur die Audiospur auszutauschen ohne neu transcodieren zu müssen?
Wenn du deine eigenen Videos meinst, die eh nur eine Video- und eine Audiospur haben, kannst du bei MP4 bleiben. Wenn du da die Audiospur auswechseln willst, musst du die Datei mit der anderen Audiospur remuxen. Wie das mit Handbrake geht, weiß ich aber nicht. Mit Staxrip kannste MP4/MKV-Dateien einfach demuxen und die Spuren in ein neues Projekt ziehen (solang die Spuren kompatibel mit dem gewünschten Containerformat sind).
- Liegen in MKV vor.qiller schrieb:Ja. Wenn wir hier von Filmen reden, die im MKV-Container vorlagen, denk auch an die Subtitles.
- Subtitles habe ich komplett raus, die brauche ich nicht. Einzig wenn in Filmen in einer Fremdsprache gesprochen wird, aber das kann man ggf. verschmerzen. Wenn, dann müsste ich die auch im nachhinein hinzufügen. Bei MP4 weiß ich aber gar nicht, ob die nicht fest ins Bild "eingebrannt" werden, das wäre sinnfrei.
Die MP4 sind mir schon viel wert, es macht viel Arbeit (pro Film 45 Minuten), dass ich keine MKVs brauche. 40GB ist einfach utopisch für das, dass 3GB MP4 identisch aussieht. --> ACHTUNG!!! für mich identisch :-D Heute zwei gleiche Shots verglichen, die Hautpartikel sahen nahezu identisch aus.....qiller schrieb:Ich würde da gar nicht auf MP4 wechseln, sondern bei MKV bleiben
Ich habe meine alte Sammlung auch komplett gelöscht, keine Lust auf ein durcheinander... avi mp4 mkv mpxyz123456789.....
Ich denke die Vorteile der MKV ist mehr als überschaubar... Aber ist ja auf meinen Fall sag ich mal bezogen. Ich muss nur die richtigen Settings für die Kompriemierung finden.
Danke, dann werde ich mal googeln wie das geht. In der Hoffnung dass das nicht zu viel Zeit frist, ärgerlich dass ich das nicht gleich verstanden habe!qiller schrieb:Wenn du da die Audiospur auswechseln willst, musst du die Datei mit der anderen Audiospur remuxen. Wie das mit Handbrake geht, weiß ich aber nicht.
Das würde ich mir ansehen, wenn es mit Handbrake nicht klappt.qiller schrieb:Mit Staxrip kannste MP4/MKV-Dateien einfach demuxen und die Spuren in ein neues Projekt ziehen (solang die Spuren kompatibel mit dem gewünschten Containerformat sind).
Danke!
Es gibt auch Filme, da wird sehr viel fremdsprachig gesprochen. Das würde ich mir nochmal überlegen.Schabing schrieb:Subtitles habe ich komplett raus, die brauche ich nicht.
Glaub, du verwechselst da was. Die Containerformate MP4 oder MKV sind NICHT für die Größe deiner Videodateien verantwortlich. Entscheidend dafür sind die letztendlichen Bitraten sämtlicher integrierter Spuren, also Video, Audio und (sehr unwesentlich) Untertitelspuren/Kapitel. Ich hab hier jede Menge kleiner 1-2GB große MKV-Dateien und auch sehr große 20+GB MP4 Dateien. MKV ist einfach besser und flexibler im Handling von unterschiedlichen Spuren. MP4 dafür das abspielkompatiblere Containerformat.Schabing schrieb:Die MP4 sind mir schon viel wert, es macht viel Arbeit (pro Film 45 Minuten), dass ich keine MKVs brauche. 40GB ist einfach utopisch für das, dass 3GB MP4 identisch aussieht. --> ACHTUNG!!! für mich identisch :-D Heute zwei gleiche Shots verglichen, die Hautpartikel sahen nahezu identisch aus.....
Tu ich! kann man die relativ einfach hinzufügen? Also bei MP4 z.B. mit Handbrake (als Beispiel nur) ohne den Film neu kodieren zu müssen? Ist ja eigentlich die gleiche Frage wie mit der Tonspur....qiller schrieb:Es gibt auch Filme, da wird sehr viel fremdsprachig gesprochen. Das würde ich mir nochmal überlegen.
Klar, wenn ich das Original von einer Disc ziehe, habe ich ja die Quelle mit maximaler Bitrate und ist deswegen so groß.qiller schrieb:Entscheidend dafür sind die letztendlichen Bitraten sämtlicher integrierter Spuren, also Video, Audio und (sehr unwesentlich) Untertitelspuren/Kapitel.
Aber jetzt wo du es sagst erinnere ich mich, als MKV gerade aufkam und man (früher!) noch Piraterie betrieb, gab es immer 1-3GB große MKV Dateien.
Ja gut, da wäre die Überlegung, ob man aus der MKV Quelldatei eine komprimierte MKV Datei erstellt. Ärgerlich da ich schon 30 fertige MP4s habe.... Aber besser jetzt als am Ende.
Ich verstehe das so, dass ich wenn ich Subtitles oder Audiospuren austauschen, löschen oder hinzufügen möchte, das ganze mir MP4 schwierig wird. Entweder der Arbeits-Einstellungsaufwand oder der Zeitaufwand.
Auf der anderen Seite würde das mit MKV "ganz einfach" gehen.
Das wäre eine Überlegung wert, wenn die MKV mit AV1 etc. eine gleiche größe erreichen können.
Mit MKV kein Problem, geht auch mit MKVToolNix. Bei MP4 ist das glaub schwieriger. Kann sein, dass die hard eincodiert werden müssen, was ich dann definitiv nicht machen würde, sondern MKV als Container nehmen würde.Schabing schrieb:Tu ich! kann man die relativ einfach hinzufügen?
Die Dateien unterscheiden sich nur minimal in der Größe. Du kannst auch deine schon encodierten MP4 Dateien in MKV remuxen, dabei den 5.1 EAC3 Soundtrack nehmen und zusätzlich noch die Subtitles hinzufügen. Also die Videospur neu encodieren musste nicht.Schabing schrieb:Das wäre eine Überlegung wert, wenn die MKV mit AV1 etc. eine gleiche größe erreichen können.
Das ist natürlich ein top Argument. Kannst du (über den Daumen gepeilt) abschätzen, wie lange es dauert eine Tonspur bei MKV auszutauschen?qiller schrieb:Mit MKV kein Problem, geht auch mit MKVToolNix. Bei MP4 ist das glaub schwieriger. Kann sein, dass die hard eincodiert werden müssen, was ich dann definitiv nicht machen würde, sondern MKV als Container nehmen würde.
Also ist das nur ein kurzes kopieren oder dauert das länger als 15min pro Film?
Mein Praxistest ist gerade fertig geworden. MP4 und MKV haben die laut Explorer gleiche Größe.qiller schrieb:Die Dateien unterscheiden sich nur minimal in der Größe.
Was mich tierisch nervt, dass ich bereits 30 MP4 filme transcodiert habe und dass die MKV zum komprimierten codieren genauso wenn nicht länger dauert als MP4. ca 45-50 Minuten beim Test gerade.
--> aber das ist ja nur eine Geduldsfrage
Das ist jetzt das spannende Thema.qiller schrieb:Du kannst auch deine schon encodierten MP4 Dateien in MKV remuxen, dabei den 5.1 EAC3 Soundtrack nehmen und zusätzlich noch die Subtitles hinzufügen. Also die Videospur neu encodieren musste nicht.
Ich vermute das erste bedeutet, ich kann die komprimierte MP4 (AV1) in MKV (AV1) konvertieren. Anschließend die EAC3 Stereo aus der komprimierten MKV rauswerfen und aus der Original MKV die EAC3 5.1 in die komprimierte MKV wieder einfügen. Gleiches mit Subtitles?
Boa das wäre eine große Zeitersparnis die MP4 in MKV umzuwandeln, ist nur die Frage ob ich das ohne einbußen schaffe und wie lange das dauert.
Wenn ich nichts falsch verstanden habe, würde ich wirklich deinem Rat folgen und auf MKV wechseln.
Mercy soweit.
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