Video Codec´s (AV1. h2xx...) bei 1080p Filmen

Schabing schrieb:
wie lange es dauert eine Tonspur bei MKV auszutauschen?
Also ist das nur ein kurzes kopieren
So schnell halt dein Quell- und Ziellaufwerk arbeiten kann und deine CPU Single-Thread Leistung hat (Remuxen ist nicht multithreading fähig). Hängt natürlich auch von der Größe der involvierten Dateien ab. Im grunde werden die verschiedenen Spuren nur zusammenkopiert.

Schabing schrieb:
Was mich tierisch nervt, dass ich bereits 30 MP4 filme transcodiert habe und dass die MKV zum komprimierten codieren genauso wenn nicht länger dauert als MP4.
Mit denselben Encoding-Settings gibts da aber keinen Unterschied. Da solltest du nochmal prüfen, ob der Vergleich auf beiden Seiten dieselben Voraussetzungen hat, wenn das bei dir wirklich einen Unterschied macht.

Schabing schrieb:
Ich vermute das erste bedeutet, ich kann die komprimierte MP4 (AV1) in MKV (AV1) konvertieren.
Jup. Geht. Ich kenns unter Remux. In Handbrake heißt das glaub "Passthrough" oder "Copy". Man wählt dann halt nur MKV als Container aus und "kopiert" die Video- und Audiospuren aus der MP4-Datei. Kein Neuencodieren notwendig.

Schabing schrieb:
Anschließend die EAC3 Stereo aus der komprimierten MKV rauswerfen und aus der Original MKV die EAC3 5.1 in die komprimierte MKV wieder einfügen. Gleiches mit Subtitles?
So ist es. Wenn du eh auf MKV wechseln willst, schau dir unbedingt MKVToolNix an. Damit kannste eigentlich alles regeln, was mit MKV-Dateien zu tun hat.

Hier mal ein Beispiel mit 3 verschiedenen Dateien. 1x die MP4 mit nem H264 Videostream und Stereo AAC Audiospur, 1x die DTSMA Spur und 1x die Untertitelspur.

1759678175656.png


Unten hab ich jetzt die AAC-Audiospur abgehakt (weil ich z.B. DTSMA Spur haben will) und zusätzlich die Untertitelspur hinzugefügt. Bei den Untertiteln solltest du noch prüfen, ob das vollständige oder erwzungene (nur fremdsprachige Anteile werden untertitelt) Untertitel sind und das rechts bei den Eigenschaften entsprechend markieren, sowie die Untertitelsprache einstellen.

Ist eigentlich nicht so schwer.
 
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qiller schrieb:
So schnell halt dein Quell- und Ziellaufwerk arbeiten kann
Schade, so viele Kerne es heutzutage gibt...
  • Intel Core U7 155H
  • Verbatim Externer Slimline Bluray Writer USB 3.2-Kabel
qiller schrieb:
Mit denselben Encoding-Settings gibts da aber keinen Unterschied. Da solltest du nochmal prüfen, ob der Vergleich auf beiden Seiten dieselben Voraussetzungen hat, wenn das bei dir wirklich einen Unterschied macht.
Ich nutze ein Preset (Voreinstellung) und ändere einzig noch die Audiospur (die ist immer auf Default, klar ist immer anders). Also von der Quell MKV zur MP4. Demnach nehme ich die MP4 und mein Preset und mache die MKV daraus.

Anschließend kann ich mit der neuen komprimierten MKV Audiospuren/Subtitles aus der Original MKV reinkopieren.

Bzw. habe ich gerade oben gelesenm "Passthrouth" nutzen.

Bin mal am testen!
qiller schrieb:
werde ich mir gleich runterladen, schaue noch ob aus dem Store oder der Website. Der Preis mit 7,99€ ist echt Fair.

qiller schrieb:
Bei den Untertiteln solltest du noch prüfen, ob das vollständige oder erwzungene (nur fremdsprachige Anteile werden untertitelt) Untertitel sind
Hast du hier eine Empfehlung? Mir fehlt die Erfahrung, grundsätzlich reicht mir die Deutsche sprache und die fremdsprachigen Anteile (also dass fremde Sprache einen deutschen Untertitel haben). Ich schaue in keinen anderen Sprachen Film.
Ich frage, nicht dass ich dann mit mehr Erfahrung in einem Jahr merke es ist doch objektiv Sinnvoll es anders zu machen.

Wobei ich später ja nur bspw. relativ fix eine Blu-Ray nehmen kann und nur die Tonspur oder Subtitle runterziehen kann und dann auf meine MKV mixen kann :-)
 
Schabing schrieb:
werde ich mir gleich runterladen, schaue noch ob aus dem Store oder der Website. Der Preis mit 7,99€ ist echt Fair.
MKVToolNix kannste hier kostenlos runterladen: https://mkvtoolnix.download/downloads.html#windows

Schabing schrieb:
Hast du hier eine Empfehlung?
Also ich würde mindestens die erzwungenen deutschen Untertitel mit reinnehmen, wenn vorhanden. Die vollständigen vlt. nur, wenn du doch mal z.B. die Originaltonspur schauen willst und Verständnis-/Übersetzungsprobleme bekommst. Untertitelspuren sind auch nicht groß und tun nicht weh.
 
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qiller schrieb:
MKVToolNix kannste hier kostenlos runterladen
danke für die Hilfe und das Verständnis, weiß ich zu schätzen.

Wie es scheint, kann Handbrake Video Passtrough nicht (ohne weiteres). Ich denke Remux zu nutzen (kenne ich bisher nicht) ist einfacher als dass ich einen Workaround in Handbrake verstehe.

Remux gibts wohl nur als mobile App, ist das unter Windows TsRemux? (wird aber nicht mehr weiterentwickelt)
 
Zuletzt bearbeitet:
'Remux' ist kein Programm, sondern so nennt man das Verfahren, wenn man Video- und Audiospuren nur "umkopiert" und nicht neu encodiert. Das heißt halt über all anders. In Staxrip nennt man das 'Remux', in Handbrake heißt das dann wahrscheinlich anders, aber ich bin mir sicher, dass einfaches Kopieren von Video-/Audiospuren in ein Containerformat auch Handbrake kann, man muss nur wissen wie^^. Das was du z.B. mit MKVToolNix machst, ist auch ein 'Remuxen' der Spuren.
 
qiller schrieb:
aber ich bin mir sicher, dass einfaches Kopieren von Video-/Audiospuren in ein Containerformat auch Handbrake kann.
befürchte nicht bzw. nur mit Umwegen. Habe mir Staxrip in Verrsion 2.50.3 geladen, komplexes Ding.

Links oben unter "Source", Rechtsklick --> Open --> Single File. Wähle die MP4 aus. Dann öffnet sich ein neues Fenster und er arbeitet ohne dass ich was einstellen konnte.

Anschließend habe ich rechts oben in Staxrip unter Target einen Link wo auch die Quelle ist, wo der Film als .mkv steht.
Im Explorer ist ein Ordner, da ist wohl alles ausser die Videodatei extrahiert (cover, eac3, vpy, txt, vpy, log).

Mir fehlt glaub noch der letzte Button...

Kann ich eine kleine Starthilfe bekommen?
 

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Fürs Remuxen der schon encodierten Dateien nach MKV würde ich wie gesagt MKVToolNix nehmen, da ist Staxrip bisschen Overkill (obwohls damit auch geht). MKVToolNix findest du übrigens auch bei Staxrip unter "Apps->Others->MKVToolNix GUI".

Wenn du große MKV Dateien nach kleinere AV1 MKVs encodieren willst, solltest du dir ein Template speichern. Dazu solltest du kein Projekt aktiv haben, also einfach Staxrip öffnen (ohne eine Videodatei zu laden) und dann alles passend einstellen. Hier mal ein Beispiel für AV1 mit SVTAv1 (Encoding per CPU), CRF-Quality Mode mit RF35 und Preset 6.

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Dann kannst du das Template unter "File->Save Project as Template" und nem passenden Namen, z.B. "MKV AV1 CRF35 P6" speichern. Das kannst du unter "Tools->Settings->Startup->Startup-Template" auch gleich als Standardtemplate einstellen, dann öffnet sich Staxrip immer gleich mit deinem AV1-Template (Standard ist sonst "Automatic Workflow", wo immer x265 benutzt wird).

Dann ziehst du deine MKV-Datei unter "Source" rein (du kannst auch auf "Source" klicken und noch verschiedene andere Optionen wählen), dann einfach "Current Template" wählen (wenn du dein AV1 Template als Starttemplate hinterlegt hast) und Staxrip extrahiert automatisch HDR-/Dolby Vision-Profile (falls vorhanden), Audio- und Untertitelspuren und führt ein Autocrop (automatisches Erkennen und Beschneiden von schwarzen Rändern) durch.

Das Autocrop dauert immer ein bisschen, weil der das komplette Video nach den schwarzen Rändern prüft. Es gibt durchaus auch Filme, die mittendrin das Seitenverhätnis z.B. von 21:9 zu 16:9 wechseln und dann würde man bei einem voreiligen Beschneiden natürlich Filminhalte verlieren. Daher wird das komplette Video überprüft.

Manche mögen deswegen das Autocrop nicht (ich schon, weil ich ein 21:9 Monitor hab und bei 21:9 Filmen ohne manuelles Stretching beim Abspielen links/rechts UND oben/unten schwarze Ränder hätte). Dann kann man das aber unter "Project->Options->Image->Crop->Auto Crop->Autocrop after Opening" auch deaktivieren. Wenn du generell kein Autocrop haben willst, solltest du die Einstellung auch direkt im Template mit abspeichern (wieder einfach nur Staxrip öffnen, Autocrop deaktivieren und wieder Template unter demselben Namen speichern).

Nicht wundern, Staxrip erzeugt nach dem Reinziehen einer Videodatei im selben Ordner wo sich die Videodatei befindet, einen temporären Unterordner, wo alles drin abgelegt wird. Wenn der Encode fertig ist, kann man den wieder löschen.

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Rechts unter "Container Options" kannst du dann Untertitelspuren festlegen. Links im Fenster, unterhalb von "VS Filter" kannst du den "Crop-Filter" (der fürs Beschneiden der Ränder zuständig ist) auch wieder deaktivieren (falls aktiv). Mit einem Klick auf "VS Filters" kann man jede Menge Filter hinzufügen, da würde ich aber erstmal die Finger von lassen. Unten hast du dann die Audiospuren und rechts daneben, was damit gemacht werden soll. Im meinem Beispiel werden die Audiospuren einfach "kopiert" (und nicht umgewandelt). Du kannst in eine Audiospur rechts reinklicken und z.B. eine andere Audiospur laden oder diese entfernen (z.B. wenn du nur die deutsche Tonspur behalten willst).

Rechts oben kannst du die Zieldatei/-pfad einstellen. Wenn du alles eingestellt hast, klickst du auf "Add job" und kannst mit einem Klick auf "Start" das Encodieren starten. Staxrip macht dann den Rest. Unter "Tools->Jobs" kannst du immer das Job-Fenster aufrufen und schauen, ob noch Jobs in der Warteschlange sind. Du kannst hier auch mehrere Aufträge hintereinander hinzufügen.

Du kannst sogar Staxrip zwei oder mehrmals starten und Jobs parallel laufen lassen. Ist z.B. sinnvoll, wenn die CPU nicht vollständig ausgelastet wird (passiert z.B. gern, wenn viele Filter aktiv sind). Wie gut dein Rechner damit und deinen Video-Encoding-Anforderungen klar kommt, musst du aber selber testen.

Edit: Achso, und wenn du eine Videodatei in seine Einzelteile (also Video-, Audio-, Untertitelspuren) zerlegen willst, findest du unter "File->Demux" entsprechende Tools dafür.
 
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qiller schrieb:
Fürs Remuxen der schon encodierten Dateien nach MKV würde ich wie gesagt MKVToolNix nehmen
Dann würde ich das auch machen!

--> in MKVToolNix geht das bestimmt simpler.

Habe es eben mal getestet. Film reingezogen, die AV1 Videospur markiert und "Multiplexen starten" gedrückt. Nach 2-3 Sekunden war die Datei von MP4 zu MKV umgewandelt. Was das schon alles? Wirkt zu einfach...
Habe die umgewandelte MKV in MKTToolNix nochmal reinkopiert, scheint auch alles vorhanden sein.
Wenn das so einfach ist, ist mir schon extrem geholfen.

Gibt es vorteile eine Quell MKV zu einer komprimierten zu codieren mit MKVToolNix anstatt mit Handbrake? Handbrake brauchte 1:15 Stunden und kam bei 6GB raus. Habe nur die Subtitles geändert.

qiller schrieb:
Wenn du große MKV Dateien nach kleinere AV1 MKVs encodieren willst, solltest du dir ein Template speichern.
So eine "Vorlage" habe ich in Handbrake. Staxrip überfordert mich etwas...
 
Schabing schrieb:
Nach 2-3 Sekunden war die Datei von MP4 zu MKV umgewandelt. Was das schon alles? Wirkt zu einfach...
Ist normal bei kleineren Dateien und heutigen NVMe SSDs, es wird ja mit MKVToolNix nichts encodiert, nur gemuxed. Das was richtig Zeit kostet ist ja des Encodieren.

Schabing schrieb:
Gibt es vorteile eine Quell MKV zu einer komprimierten zu codieren mit MKVToolNix anstatt mit Handbrake?
Wie gesagt, MKVToolNix encodiert nichts, daher dauert das auch nicht lange, eine MKV Datei zu erzeugen. Voraussetzung ist halt nur, dass die Codecs mit MKV kompatibel sind (was aber auf fast alle modernen Codecs zutrifft). Wenn du eine 60GB große MP4 Datei mit MKVToolNix nach MKV remuxed, ist die MKV Datei wieder 60GB groß.
 
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Schabing schrieb:
Gibt es vorteile eine Quell MKV zu einer komprimierten zu codieren mit MKVToolNix anstatt mit Handbrake?
Wie @qiller schreibt kannst du mit MKVToolNix MKV-Container (fast) nach belieben befüllen und Audio-/Video-/Sub-Spuren austauschen.
Es gibt auch ein paar Spielereien wie Schneiden der Videospur, Audioverzögerungen etc., aber das Tool ist nicht zum Komprimieren geeignet.

Du kannst bei Handbrake im ersten Reiter auswählen, ob du mp4 oder mkv-Container nutzen möchtest.
 
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Dann bleibe ich beim komprimieren bei Handbrake. Was ich festgestellt habe, dass mit den gleichen Settings ich mit mp4 bei 1,8-3,5GB rauskomme, mit mkv bei 6-10GB.
Die Screenshots zeigen eigentlich die Settings wie du sagst @VandeKamp
Alternativ kann ich in den Voreinstellungen unter "Hardware" AV1 QSV 4k auswählen und gleich drunter unter Format dann MKV.
Gäbe da noch weitere Alternativen, klappt a ber bisher nur mit mp4.

Warum das so ist, kann ich nicht nachvollziehen, ist bei 4 Test mkv´s bisher passiert. Vielleicht ist RF24 bei mp4 anders als bei mkv.

Alternativ kann ich weiter in mp4 codieren und mit MKVToolNix in mkv umwandeln.

Egal ob ich
 

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Schabing schrieb:
Was ich festgestellt habe, dass mit den gleichen Settings ich mit mp4 bei 1,8-3,5GB rauskomme, mit mkv bei 6-10GB.
Dann sind die Encoding-Settings nicht identisch. Achte vor allem, dass die Auflösung identisch ist, die FPS auf "Same as Source" stehen (steht bei dir im Screenshot z.B. fix auf 60FPS), derselbe Codec verwendet wird (also SVTAV1 10bit), derselbe RF Faktor und unten auch dasselbe Preset (glaub bei Handbrake ist es standardmäßig "6") ausgewählt ist. Und natürlich sollte auch die Soundspur identisch codiert sein. Da sollten höchstens ein paar Megabyte Unterschied bei rauskommen, wenn überhaupt.
 
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Ok, das kann ich mir eigentlich kaum vorstellen. MP4 und MKV sind ja nur Container die Medieninfos beinhalten und haben auf die Größe der Datei an sich eigentlich keinen Einfluss.

Was ich eigentlich meinte ist bei deinem bisherigen MP4-Preset einfach auf dem ersten Reiter das Format auf MKV zu ändern und ansonsten alles andere so zu belassen wie es war. Das sollte eigentlich möglich sein.

Du hast weiter oben geschrieben, dass du zunächst RF 27 genutzt hast (Screenshot MKV = 24) und inzwischen eine mittlere Bitrate mit 2-Pass Encoding. Bei letzterem ist die Ausgabegröße festgesetzt, die Datei kann damit nicht doppelt so groß sein wie vorher als MP4.

An irgendeiner Stelle müssen sich die Parameter unterscheiden oder die MKV beinhaltet mehr als die MP4 (zB zusätzliche Tonspuren).

Ich teste nachher gerne auch nochmal. Grundsätzlich spricht übrigens nichts dagegen bei MP4 zu bleiben und wenn nötig die Dateien in MKV umzuwandeln (zB wenn Untertiteln dazu kommen sollen). Das geht mit MKVToolNix ja in sekundenschnelle wie du gemerkt hast.
Es gibt kaum einen Codec den MP4 kann und MKV nicht (zumindest nicht für Consumer), umgekehrt ist es schwieriger. MP4 hat zB Schwierigkeiten mit mehreren PGS-Untertiteln wie sie bei Blu-rays zum Einsatz kommen.

Edit: Da war @qiller schneller. This.
 
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qiller schrieb:
Dann sind die Encoding-Settings nicht identisch. Achte vor allem, dass die Auflösung identisch ist, die FPS auf "Same as Source" stehen (steht bei dir im Screenshot z.B. fix auf 60FPS), derselbe Codec verwendet wird (also SVTAV1 10bit), derselbe RF Faktor und unten auch dasselbe Preset (glaub bei Handbrake ist es standardmäßig "6") ausgewählt ist. Und natürlich sollte auch die Soundspur identisch codiert sein. Da sollten höchstens ein paar Megabyte Unterschied bei rauskommen, wenn überhaupt.
die unterschiedlichen Eintellungen kommen daher, dass ich bisschen rumteste. Ich habe ein Preset gespeichert mit denen ich alle bisherigen mp4 codiert habe (nennt sich "Eigene 1". Wenn ich das auswähle und wie im Screenshoot einfach nur unter "Format" "MKV" auswähle, sollte doch eigentlich passen?!

VandeKamp schrieb:
Was ich eigentlich meinte ist bei deinem bisherigen MP4-Preset einfach auf dem ersten Reiter das Format auf MKV zu ändern und ansonsten alles andere so zu belassen wie es war. Das sollte eigentlich möglich sein.
Sehe ich genauso (gerade im Zitat weiter oben so gemeint), vielleicht habe ich einen Fehler gemacht. Ich teste es gleich nochmal.

VandeKamp schrieb:
Du hast weiter oben geschrieben, dass du zunächst RF 27 genutzt hast (Screenshot MKV = 24)
Ich habe, seit ich mit den mp4´s angefangen habe, ausschließlich (bis auf einen Film, da musste ich die Bitrate direkt eingeben) RF24 genutzt. Auf den Screenshots habe ich nur Alternativen getestet.

Ich will da euren Rat schon annehmen, ich will auf MKV gehen. Macht ja auch nur Sinn.

Allerdings schaffe ich es nicht, ein Cover zu erstellen. Mit MP3Tag klappt es nicht und mit MKVToolNix auch nicht. Habe mir ein Youtube Video angesehen und exakt nachgemacht, geht aber nicht. Das Cover ist wie im Screenshot zu sehen eingebettet.
 

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Habs fix mal selber getestet und Handbrake runtergeladen. Also da kommen fast identische Dateien raus, wie erwartet. Settings siehe Anhang.

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Encodingzeit MKV: 52s
Encodingzeit MP4: 51s
 

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qiller schrieb:
Habs fix mal selber getestet und Handbrake runtergeladen. Also da kommen fast identische Dateien raus, wie erwartet. Settings siehe Anhang.
Ich habe nun meine Voreinstellung "Eigene 1" verwendet, mit der ich alle mp4´s bisher codiert habe, habe nur "wie besprochen oben" unter "Format" statt mp4 dann mkv ausgewähl.

Eine zweite Änderung gab es. Ich fügte noch 4 erzwungene Subtitles dazu. Ich kam bei 10GB raus. Ob das an den 4 Subtitles liegen kann?
 

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Dann ändert Handbrake im Hintergrund noch irgendwelche Settings bei dir. Das was man in der GUI sieht, ist ja nur ein Bruchteil der eigentlichen Möglichkeiten der Encoder. Bei mir kamen fast identisch große Dateien raus (siehe oben). Also ka, was Handbrake bei dir treibt.
 
Schabing schrieb:
Ich fügte noch 4 erzwungene Subtitles dazu. Ich kam bei 10GB raus. Ob das an den 4 Subtitles liegen kann?
Textbasierte Untertitel (SRT/SUBRIP) sind nur wenige KB groß. VOBSUB oder PGS sind grafisch und da sind Completes so 8-40MB groß. Für manche Encoder wie x264 oder x265 kann man die Encoding-Settings ganz einfach mit dem Program Mediainfo auslesen (dazu am Besten Ansicht auf Text stellen) aber das geht beim ach so tollen AV1 nicht. Auflösung, Bitrate und Größe der Tonspuren kannst du aber trotzdem überprüfen, vielleicht war eine Einstellung falsch und Handbrake hat von 1080p auf 2160p hochskaliert.

Früher wurde von MP4 auch AC3 oder EAC3 gar nicht offiziell unterstützt. Weiß gar nicht ob das mittlerweile anders ist aber wäre möglich dass das zu Abspielproblemen bei manchen Wiedergabegeräten führt.
 
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qiller schrieb:
Dann ändert Handbrake im Hintergrund noch irgendwelche Settings bei dir. Das was man in der GUI sieht, ist ja nur ein Bruchteil der eigentlichen Möglichkeiten der Encoder.
Ich habe mal von 0 angefangen. Screenshots anbei. Es läuft jetzt durch, ich gebe dann Bescheid.

  • Mich irritiert die Größe von 1920x816, die Quelle ist 1080p. Das mag vielleicht der Rand sein, aber bei den mp4´s ist es 1080p.
  • Bei Filter kenne ich mich nicht aus, was Decomb ist, das habe ich default gelassen.
  • Auflösungslimit ist 1080p und kein hochstkalieren zugelassen+
  • ggf. war AV1 (SVT) das HDR10 das Problem. UND wie von @qiller erwähnt kein HDR10 und same as source. jetzt Konstante Bildfrequenz (wie bei den mp4´s)
 

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Schabing schrieb:
Mich irritiert die Größe von 1920x816, die Quelle ist 1080p. Das mag vielleicht der Rand sein, aber bei den mp4´s ist es 1080p.
Daran sieht man ja schon, dass die Settings nicht gleich sind. Im zweiten Screenshot sieht man links unten eine Beschnittvorgabe von 132 Pixel oben und unten (1080-132-132=816). Sieht so aus, als ob Handbrake auch ne Art Autocrop hat, wie Staxrip. Wie gesagt, wenn man die Videos mal nicht auf einem 16:9 Bildschirm abspielt, ist dieser Wegschnitt der schwarzen Ränder ne super Sache. An der Größe des Videos ändern diese Beschnitte aber kaum was (eben weil da einfach nur ne schwarze Fläche angezeigt wird).
 
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