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News Videospiele: Was macht einen Gamer aus und seid ihr einer?

Alphanerd schrieb:
Doch, irgendetwas mit 54% oder auch darunter (zb non binary abgezogen).

Wie kommst du auf diese Aussage?
Ich glaube, dass @MDM mit seiner Aussage nur betonen wollte, dass man mal wieder mit der Grafik nur dargestellt hat, dass mittlerweile nicht mehr nur männliche Nerds ohne Freundin das Hobby betreiben bzw. ja früher ein Gamer nicht die erste Wahl bei der Partnersuche war. ;)
 
Gamer & Gaming - also ganz allgemein gesprochen der unproduktive, aber nichts desto trotz befriedigende Zeitvertreib in virtuellen Welten mit "Hardware" jedweder Couleur (dazu zähle ich dann auch bspw Brettspiele).
 
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nciht schrieb:
[x] Jemand, der nur Gelegenheitsspiele am Smartphone spielt, ist kein Gamer.
[x] Ob jemand, der bloß am Smartphone spielt, ein Gamer ist, hängt von der Auswahl der Spiele ab.

Du setzt die beiden halt gleich (Wer das eine ankreuzt müsse logisch auch das andere ankreuzen). Dein Kommentar ergibt also nur sinn, wenn du alle Spiele auf dem Smartphone (auch die von dir genannten) als Gelegenheitsspiele ansiehst, oder du hast einfach die Antwortmöglichkeiten nicht richtig durchgelesen.

Die zweite Antwortmöglichkeit inkludiert ja die von dir genannten Spiele. Ich muss differenzieren, was jemand am Smartphone spielt. Mit der ersten Antwortmöglichkeit stimme ich jedoch nur zu dass jemand kein Gamer ist, wenn dieser NUR GELEGENHEITSSPIELE am Smartphone spielt.

Wenn du jetzt noch mal klargestellt hast, dass die von dir genannten Spiele keine Gelegenheitsspiele sind, ergibt dein Kommentar, egal wie oft man sich den durchliest, keinen Sinn.
Nein, ich setze sie nicht gleich; ich habe nicht von einer Äquivalenz, sondern bloß von einer Folgerung, gesprochen:
CDLABSRadonP... schrieb:
Wer hier ein Kreuzchen setzt...
...muss rein logisch auch hier...
...das Kreuzchen setzen.
Oben Kreuzchen setzen sorgt dafür, dass man auch unten eines setzen müsste, zu den Auswirkungen von unten setzen auf oben setzen habe ich nichts gesagt.
Untere These könnte man ja z.B. auch ankreuzen, wenn man Leute, die ausschließlich Spiel X spielen, welches kein Gelegenheitsspiel ist, trotzdem nicht als Gamer sieht. (eine mögliche These, nicht unbedingt meine)

Um meine These zu stützen habe ich dann klare Coregameklassiker genannt, die gut auf Smartphones laufen.
Ist jetzt alles klar?
 
Aus meiner Sicht, sind "Gamer" keine homogene Gruppe, weswegen ein Großteil der Fragen hier in die komplett falsche Richtung zielen. Aktuell ist die Umfrage hier vor allem aus der Linse "PC Master Race" formuliert, dabei geht aber vollkommen unter, dass den Zahlen nach das Hobby "Gaming" viel varianter ist als es hier rauskommen würde.

Dass Fortnite & Co. ein kulturelles Phänomen sind, ist ja hinreichend bekannt... Was vielen aber nicht bekannt sein dürfte, ist dass auch einige anderen Smartphone Games eine kompetitive E-Sport Szene haben und wenn man mal mit einem der Teilnehmer redet (was ich sehr empfehlen würde, ist eine durchaus interessante Diskussion!), dann sieht man recht schnell, dass die dort keinen Deut anders ist als am PC.

Genau wie am PC ist diese aber ne Nische und das en Gros der Leute ist auch innerhalb des Smartphones eine sehr inhomogene Gruppe in der man kaum von "dass ist ein Gamer" sprechen kann. Sieht man auch sehr gut, wenn man sich beim Nutzen der Öffentlichen mal genauer umschaut: von der 70 Jährigen Oma die Sudoku oder andere Puzzle Spiele spielt bis hin zum 12 Jährigen der Fortnite oder Roblox auf hat sieht man da alles zu jeder Tageszeit.

Ich persönlich würde daher davon Abstand nehmen zu versuchen eine klare Definition von "Gamer" zu finden, da die Gruppen hier so stark unterschiedlich sind.

Schlimmer noch, dass die Identifikation als "Gamer" einen wunderbar zur Zielscheibe von PR/gezielter Werbung macht, die einem fast immer sub par Produkte zu deutlich höheren Preisen verkaufen möchte... Weil GAMING! = GUT!
 
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Als Jugendlicher hätte ich wahrscheinlich gesagt, ein Gamer ist nur jemand der am PC Egoshooter, Strategiespiele und ähnliches zockt, also mehr oder weniger die Hardcore-Aushängeschilder der Gaming-Branche damals. Das was im E-Sport verbreitet war. PC-Masterrace Bullshit eben (bisschen Cringe inzwischen).

Heute bin ich da deutlich offener. Bei Mobile-Gaming zwar immer noch eher kritisch, weil das von vielen eben nur als Gelegenheits-Abschalt-Medium genutzt wird und Mobile-Gaming auch nochmal katastrophaler durch kapitalisiert wird, weshalb ich das aus der Gamer-Kultur eher verdrängen möchte. Alles andere allerdings; PC, Konsole, Handheld - völlig egal. Art der Spiele - völlig egal. Hauptsache die Person hat Spaß und evtl. auch eine gewisse Portion Leidenschaft.

Und auch das ist ein gewisser Punkt. Leidenschaft und die "kritische Auseinandersetzung mit dem Medium" sowie die "Kenntnisse über Gaming-Geschichte, Entwickler, Publisher und die Entwicklung verschiedener Genres" in der Umfrage gehen eigentlich Hand in Hand.
Beliebtes Beispiel: Blizzard. Jeder kennt sie, so gut wie jeder Gamer hat schonmal mind. ein Blizzard-Spiel gespielt. Wenn man leidenschaftlicher WoW- oder Overwatch-Fan ist/war, ist es wohl kaum möglich das ganze Blizzard-Drama der letzten Jahre einfach zu ignorieren oder nicht mitbekommen zu haben. Hat man eine Leidenschaft für eine Sache, möchte man dafür sorgen, dass diese Sache weiter existiert und sich positiv weiter entwickelt. Daher kritisiert man auch nicht unbedingt aus Hass, sondern aus dem Wunsch nach Verbesserung.

Gamer-Kultur hat also schon auch mit dem ganzen drum herum zutun. Zumindest eine gute Portion.
Ich würde selbstidentifizierte Gamer aber auf keinen Fall ausgrenzen, wenn sie sich in dem Kontext noch sehr wenig informiert haben. Da wächst man rein und bekommt im Lauf der Jahre immer mehr mit.

Tatsächlich halte ich mich inzwischen gezielt aus elitären Kreisen und Communities fern. Der letzte Sargnagel war WoW-Classic. Da treiben sich wirklich unangenehme Gestalten rum. Langfristig schaden elitäre Leute einer Szene, weil sie Nachwuchs verprellen und internes Drama anstiften. Seid einfach offen und einladend für Interessierte, dann kann die Gamer-Kultur auch weiter leben.
 
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Alphanerd schrieb:
Da hat man doch bei manchen Spielen erst einmal grob die Mechaniken erfasst. Bis zum nächsten dlc. Bei paradox spielen zb.
dann ist das eher kein Spiel für mich ;-)

so die ideale Game-Länge für mich sind so 8-12h
wenn ich in 8-12h durchgespielt hab passt das..

ein Spiel wo ich 100h bis zum Ende investieren müsste --> is eher nix für mich, bzw. weiß ich dass ich es nie durchspielen werde

hängt natürlich auch davon ab von was für Game wir sprechen..

Spiele wo man immer wieder hinkommt, über jahre.. (Civilization, Ageof Empires, Project Cars, ...)
hab ich auch an die 70h pro Spiel

aber sowas wie z.b. RedMatter2 -> da sind die ca. 6-8h genau richtig für einmal durchspielen..
da wollte ich nicht dass sich das auf 30h hinauszieht..
 
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RGB in allen erdenklichen und nicht erdenklichen Hardwareteilen.


Und son Rennfahrerstuhl
Auch mit RGB
 
Ich finde die Umfrage irgendwie sehr komisch... der Begriff "Gamer" oder "gaming" ist wie "Fußballer" oder "Fußball spielen", soll heißen da gibt es eine Spanne von ab und zu bisschen hier und da und über Semi-Pro und dann richtig professionell...
 
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Spielst Games bist ein Gamer.
Spielst keine Games bist kein Gamer.
Der Rest ist subjektiv, ich würd der Oma die 4h täglich Mahjong spielt den Gamer Tag nicht nehmen wollen. :D
 
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Ich, fast 49, bin ganz klar KEIN Gamer mehr.
Ist mir alles viel zu anstrengend geworden.

Gibt nur eine Hand voll Spiele ich in Zukunft spielen werde. Z.b. die neuen Tomb Raider Spiele. Da habe ich jeden Teil gespielt. Oder Uncharted und The Last of Us.
 
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Norebo schrieb:
Viele Leute in Deutschland spielen ja z.B. auch Fussball und würden sich als "Fussballer" sehen
Weiß ich nicht. Wenn du mir beim Date erzählst, du bist Fussballer und eine halbe Stunde später sagst du, du bist Dachdecker, dann bin ich erst mal irritiert. :) Und wenn du letzte Woche 5 Stunden Fussball und 6 Stunden PC gespielt hast, bist du dann Fussballer oder Gamer? Oder bist du einfach alles was du machst? Da kommen ja dann noch etliche Labels hinzu.

Also irgendwie muss man sich da auf paar Kriterien einigen, sonst wirds schwierig. Aus meiner Sicht.
 
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Gamer seit Ewig :-)
Gerade wieder nen Klassentreffen gehabt der Gesamtschule, nostalgie wie man damals die PC's zueinander geschleppt hat und mit 10mbit TBASE die verkabelt hat.

Eigentlich sollte sich jeder selbst identifizieren, ich hab zwar ab und zu ein paar Kreuze extra gesetzt, aber im Grunde kann sich jeder selbst als Gamer bezeichen, wenn er möchte. Meine Frau spielt einige Brain-Games aufm Smartphone, die käme aber nie auf den Gedanken sich als Gamer zu bezeichnen. Wahrscheinlich als Ausgleich zum Instagramm Brainless-scrolling.

Ich werde das Hobby niemals aufgeben, Leider (mit 43) haben sich die Spiele etwas ändern müssen, bewusst oder unbewusst, die Reflexe lassen nach -.-
Die Frustgrenze sinkt bei mir merklich. Wo man früher instant in 'nem Game war und das aus der Hosentasche heraus dominierte, ist es je nach Genre langsam Arbeit sich da reinzufuchsen und wieder Skill anzutraineren. Battlefield 6 hab ich 300 stunden hart gesuchtet alleine um mich mal wieder an einem MP Ego-Shooter zu probieren und war zum Schluss hin auch recht gut und meistens in den top5... dann 2 Wochen nicht gezockt bzw. anderes, und dann wieder hart aufs Fressbrett bekommen. Als hätte ich nie Battlefield6 gezockt -.- ärgerlich.

Ich brauche Gaming um mein Hirn fit und flexibel zu halten und als Balance gegen das Berufsleben. Es gibt im Grunde auch keine Vorliebe WAS ich spiele, es muss spass machen.

Meine Frau versteht zwar nicht warum ich als Projektleiter tagsüber (teilweise 12 stunden) vor 4 Bildschirmen sitze und dann je nach Zeitfenster auch noch Stunden Privat am PC verbringe. Aber für mich sind das 2 verschiedene Paar Schuhe und ganz unterschiedliche Tätigkeiten.

Mal meine Auswahl dieses Jahr:

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Ein echter Gamer von heute startet ein Spiel zum ersten Mal und kauft direkt den Battlepass.
 
Zähle ich als Gatekeeper wenn ich sage, dass leute die nur Gelegenheitsspiele auf dem Handy spielen keine Gamer sind? Und jemand der nur Fussball auf der Konsole zockt auch nicht? Bei Call of Duty fängt es für mich langsam an aufzuweichen. Ich denke meine Definition von Gamer würde noch so etwas wie Leidenschaft enthalten - ist aber schwierig zu definieren. Spannende Diskussion auf jeden Fall.
 
Mein 83 jähriger Schwiegervater spielt jeden Abend auf seiner WiiU 1-2 Stunden Tetris. Als seine Frau noch lebte, haben sie Regelmäßig ein paar Runden Mario Kart gespielt. Er hat sämtliche Nintendo Konsolen und Handhelds zu Hause und auch einiges an originalen Spielen für die jeweiligen Konsolen, alles in OVP, weil er die Ordnung liebt. Er hat keine Ahnung davon, was er da zu Hause für kleine Schätze liegen hat. Und ja, es sind seine Konsolen. Die hat er damals in erster Linie sich gekauft, nicht seinen Kindern.

Ist er nun ein Gamer oder nicht?

Ich bezeichne mich selbst auch als Gamer und das obwohl ich in den letzten 3-4 Jahren nur ein paar wenige Spiele gezockt habe. Nicht weil ich keine Zeit hätte, aber der Großteil der Spiele spricht mich einfach nicht mehr an. Ich kann an einer Hand die Stunden zählen, die ich in der letzten Woche gespielt habe (naja, ich brauche dafür gar keine Hand. Es sind 0 Stunden). Ich habe eine PS5, Xbox Series X und einen PC zu Hause und kenne mich durchaus in der Gaming-Szene aus.

Bin ich jetzt ein Gamer oder nicht?
 
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Für mich ist ein Gamer der regelmäßig Zeit in ein Spiel (welches auch immer) investiert und auch außerhalb seiner Spielzeit den ein oder anderen Gedanken an das Spiel verschwendet.

Aber ich denke mal da Hauptkriterium ist Zeit. A

Zusätzlich sollte es wie bei jedem ausgelebtem Hobby so sein das man sich dazu hingezogen fühlt. Wenn die Wahl zwischen einem Filmabend oder ner Gaming session zu 90% auf der Couch beim Filmlandet ist das für mich irgendwie kein Gamer....weil er Wille es zu tun sollte schon da sein.
 
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AvenDexx schrieb:
Nicht weil ich keine Zeit hätte, aber der Großteil der Spiele spricht mich einfach nicht mehr an.
Das haben aber sehr viele Spieler die schon älter sind. Bei mir ist das extrem geworden seit diesem Jahr.
Früher habe ich auch geschaut was so erscheint in nächster Zeit, mittlerweile interessiert mich das überhaupt nicht mehr weil sowieso fast nur Schrott kommt. Wenn es kein Schrott ist, werde ich es auch bemerken ohne mich darüber vorher zu informieren.
 
RizzoSpacerat schrieb:
[...]Wenn die Wahl zwischen einem Filmabend oder ner Gaming session zu 90% auf der Couch beim Filmlandet ist das für mich irgendwie kein Gamer....weil er Wille es zu tun sollte schon da sein.
Also bei den Spielen in den letzten Jahren, habe ich mich regelmäßiger für den Film, als für ein Spiel entschieden. Bin ich jetzt kein Gamer mehr?
 
Sehr interessante Umfrage. Auch, um mal die eigene Situation zu durchdenken. Ich würde mich selbst noch immer als Gamer betrachten, jedoch nicht mehr in dem Maß wie es zur Schulzeit der Fall war. 😀 Damals hieß es täglich locker 3h zu zocken. Früher hauptsächlich auf Konsolen (bis mein erster PC zur Jugendweihe mich in eine neue fantastische Welt entführte 😉).

Heute ist es zu 80-90% PC, Rest Switch. Zudem ist man heute als Vollzeit Arbeiter + 2 facher Familienvater schlichtweg mehr eingebunden. Die Prioritäten liegen woanders aber laut meiner Steam Seite, erreiche ich im Schnitt noch immer 14-20h in 2 Wochen. Heißt, 1h pro Tag ist es schon. Hauptsächlich Abends wenn die Kinder im Bett sind zum herunterfahren. Ich freue mich aber jetzt schon drauf, wenn meine Jungs alt genug sind und mit dem alten Gaming Opa gemeinsam zocken.😀 Kurzum: Gamer ja, aber das Leben verändert sich halt. 😉
 
@AvenDexx es sind in den letzten Jahren unendlich viele Spiele raus gekommen, zu sagen, dass da nichts bei ist, spricht für mich eher dafür das du allgemein nicht mehr von Spielen angesprochen wirst, als das es an den Spielen liegt - anders ausgedrückt könnte man damit wol sagen, dass du vermutlicu nicht mehr so viel Gamer bist, wie das mal der Fall war.
 
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