von MBR zu GPT

new_r82

Lieutenant
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Ich hab noch 2 Datenfestplatten im PC zu je 2 Terrabyte mit MBR. Macht es Sinn sie von MBR zu GPT zu konvertieren?
 
Warum nicht, machs ruhig, dein Windows Datenträger ist wohl auch GPT.
Geht ganz schnell z.B. mit " MiniTool Partition Wizard" ohne Datenverlust.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja, das "Mini Tool..." ist nicht wirklich gut - hat bei mir schon Festplatten gelöscht!
Wirklich gut ist hingegen "Acronis Disk Director 12.5" - nicht umsonst, löscht keine Daten und arbeitet sehr zuverlässig!
 
ella_one schrieb:
Na ja, das "Mini Tool..." ist nicht wirklich gut

Naja, hatte noch nie Probleme damit, mit Acronis Software hingegen schon,
aber das ist OT.
Ergänzung ()

m4c1990 schrieb:


"Diskpart.com (AOMEI)" würde ich mal nicht zu viel Vertrauen schenken, da hab ich schon Mist
gelesen. Die wollen ja auch nur ihre Software verkaufen.
 
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DiskPart ist ein Windows Eigenes Tool, da steht es gut beschrieben, so viele Schritte sind es aber auch nicht und die Konvertierung ist bei 2TB nicht nötig, aber hier wird danach gefragt 😄
 
m4c1990 schrieb:
DiskPart ist ein Windows Eigenes Tool,

Das weiß ich, also kannst dir ersparen zu versuchen meinen Beitrag ins lächerliche zu ziehen.
Ich bezog mich auf deine Verlinkung zu "Diskpart.com (AOMEI)" und dass man dieser Seite nicht zu
viel Vertrauen schenken soll wass die alles so schreiben.
 
Ich muss es ja nicht machen oder, hab doch keine Nachteile mit mbr oder? Bevor sehr wichtige Daten verloren gehen....
 
Ich würde immer MBR vorziehen wenn möglich - weil einfacher und möglicherwesie auch einfacher zu reparieren. Ansonsten:
1591200895883.png
 
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new_r82 schrieb:
Ich muss es ja nicht machen oder,
Nein
new_r82 schrieb:
hab doch keine Nachteile mit mbr oder?
Dies sind die Unterschiede der Partitionsstile

Master Boot Record (MBR)GUID Partition Table (GPT)
Primäre Partitionen4unbegrenzt (Windows: 128)
Maximale Partitionsgröße2 TByte18 ExaByte
Maximale Festplattengröße2 TByte18 ExaByte
StandardUngeschriebene RegelnExakt definiert durch EFI
SicherheitEin Datensektor ohne PrüfsummeDatensektoren mit Prüfsumme und Backup-Sektoren
VersionNicht vorhandenVersionsnummer in GPT abgelegt
PartitionsbezeichnungNicht vorhanden (je nach Dateisystem innerhalb Partition abgelegt)Eindeutige GUID und 36 Zeichen langer Partitionsname
 
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also der einzige Nachteil wäre die Sicherheit? Also Ausfälle? Partitioniert sind sie eh nicht...
 
new_r82 schrieb:
also der einzige Nachteil wäre die Sicherheit? Also Ausfälle?
Davor schützt nur eine aktuelle Datensicherung (Backup).

GUID Partition Table | Thomas-Krenn-Wiki
Folgende Vorteile ergeben sich durch die GPT:[1]
  • Bereitstellung eines Primären und eines Backup GUID Partition Table (GPT) Headers.[3] Durch diesen Mechanismus, als auch durch die unten genannten CRC-Checksummen, wird die Sicherheit der Partitions-Metadaten erhöht. Z.B. kann beim versehentlichen Löschen des GPT Headers zu Beginn des Devices noch auf den Backup GPT Header zurückgegriffen werden.
  • Einsatz von CRC32 Checksummen zur Gewährleistung der Integrität der GPT Header. Durch die Checksummen kann z.B. erkannt werden, wenn durch fehlerhafte Sektoren der Bereich des GPT Headers beschädigt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
new_r82 schrieb:
Macht es Sinn sie von MBR zu GPT zu konvertieren?
Nein, wozu? Außer wenn Du mehr Partitionen anlegen willst, aber bei 2TB ist es reichlich unsinnig diese noch großartig zu unterteilen, man kann auch mit Ordnern Ordnung halten und einem Ordner übrigens auch einen Laufwerksbuchstaben zuweisen. Ich würde es also lassen, wenn es keinen dringenden Grund gibt.

new_r82 schrieb:
also der einzige Nachteil wäre die Sicherheit? Also Ausfälle?
Änderungen an Partitionen bedeuten immer ein erhöhtes Risiko für die Daten und solltest Du es nicht sowieso schon machen, dann gewöhne Dir besser an immer, also zu jedem Zeitpunkt, mindestens ein ordentliches Backup aller Daten zu haben die Du nicht verlieren möchtest. Ein ordentliches Backup steht immer auf einem Datenträger der in einem anderen Gehäuse steckt wie der/die Datenträger mit den originalen Daten. Also z.B. in der Cloud, auf einem NAS oder eben auf USB Platten die nur dafür dienen und nur zum Erstellen, Prüfen und Aktualisieren des Backups angeschlossen werden, nur so lange angeschlossen bleiben wie dies dauert und danach z.B. bei Windows mit "Hardware sicher entfernen" abgemeldet und sicher aufbewahrt werden!
 
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