Von Mini ITX X570 zu etwas größerem

consolero

Ensign
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Hallo Leute,

Ich benötige mal eure Erfahrung und euren Ratschlag.

Mein Netzteil ist leider eingegangen.
Zumindest ist das meine Vermutung - mein Pc schaltet sich einfach spontan ab bspw.
  • bei der Verwendung von Adobe Substanzen 3D Painter oder
  • Spielen wie Red Dead Rezeption 2,
    GPU Powerlimit ist auf 60% gesetzt und hat jetzt 6 Jahre problemlos funktioniert

Daher will ich diese Chance nutzen von meinem aktuellen ITX System auf ein größeres System zu wechseln:

Aktuell verbaute Teile:

  • CPU: AMD Ryzen 5 5800X3D,

  • CPU Kühler: Noctua NH-U12A CPU-Kühler,

  • Mainboard: Gigabyte X570 I Aorus Pro WiFi (F36 Bios),
  • RAM: G.Skill Trident Z Series, DDR4-3200 - 32 GB,

  • GPU: NVIDIA RTX 4090 Founders Edition,

  • PSU: 750W Corsair SF Series SF750 80 PLUS Platinum
    alles verbaut in einem Cooler Master NR200P


Weches Mainboard könnt ihr denn empfehlen für meinen 5800X3D?
Ich find aktuell keine X570 Boards mehr, werden diese nichtmehr gebaut? Ich bin für alle Vorschläge offen!

Ich bin mir bewusst dass ich ein neues Gehäuse und auch Netzteil kaufen muss, aber mir geht es primär mal um ein Mainboard für AM4.

Besten Dank für eure Unterstützung!
 
Was sagt denn die Windows Ereignisanzeige und hast du schon einmal nach den Temperaturen von CPU und GPU geschaut?
 
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Was spricht dagegen, die vorhandenen Teile einfach in einer größeres Gehäuse umzubauen und ggf. ein neues Netzteil, falls dies wirklich die Hauptursache ist?
 
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1.) Wie oben beschrieben, zuerst überprüfen ob es wirklich das Netzteil ist. Erst danach würde ich über Gehäuse, Mainboard etc nachdenken.

2.) Corsair gibt 7 Jahre Herstellergarantie, die Chance steht bei einem defekt sehr gut das dein Netzteil durch deren Support ausgetauscht wird.

3.) Der Taktgeber beim Formfaktor sollte ja die 4090er sein -> also im Idealfall ein Gehäuse das von unten nach oben gut Luft zirkulieren kann ohne dabei die CPU zu überhitzen. Populär sind aktuell Formate mit Lüfter direkt unter der Grafikkarte, Netzteil vorne, Wakü im Deckel/auf Seite. Das wär halt das was du schon mit deinem NR200 hast nur ne Spur größer. Also soetwas in der Richtung. Mainboard wenn in Ordnung weiter verwenden. Ganz ehrlich, ich würd einfach das Netzteil auffrischen und ein paar gute Lüfter ins Gehäuse packen. NR200 ist auch in 2026 noch immer Top. Beim Netzteil auf die 140mm Einbautiefe achten, dann geht auch ATX
 
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OldLight schrieb:
Was sagt denn die Windows Ereignisanzeige und hast du schon einmal nach den Temperaturen von CPU und GPU geschaut?
Das System verliert auf einen Schlag die Stromversorgung.
Ereignis-ID 41 & der Bugcheck-Code 0 weisen für mich auf einen plötzlichen Stromausfall hin, nicht auf einen Software-Absturz (Blue Screen).
Die vorübergehenden Spannungsspitzen der RTX 4090 lösen wahrscheinlich den Überspannungsschutz (OPP) oder den Überstromschutz (OCP) des Netzteils aus. Ich hatte das bisher noch nie und dieses Problem tritt erst sein knappen zwei Wochen auf. Am System wurde garnichts geändert bis auf ein paar Windows Updates die eben so daherkamen.
Auch alle Kabelverbindungen wurden überprüft, da hat es soweit ebenso nichts.
Die Temperaturen sind auch alle unauffällig, das hab ich mit HWInfo im Auge behalten.
Zwirbelkatz schrieb:
Bitte prüfen
https://www.computerbase.de/news/netzteile/corsair-tauscht-fehlerhafte-sfx-netzteile-aus.72390/

Übrigens verstehe ich den Zusammenhang aus möglicherweise (!!) defektem Netzteil und einer kompletten Umstellung der Hardware nicht. Abgesehen vom Faktor Hobby und basteln, versteht sich.


Wozu x570? Musst du mehrere schnelle SSDs einbinden?
Ich hatte genau damals teilgenommen bei diesem Austausch des Netzteils! :) Gekauft wurde das Netzteil im Februar 2020 und im Juni 2020 habe ich diesen Tausch vorgenommen durch Corsair da mein Netzteil betroffen war.

Ich bin es einfach mittlerweile satt ewig dieses Debugging zu betreiben. Jeder Abend wurde mittlerweile damit verbracht den Fehler zu finden. Daher der einfachste Weg, so mein Gedanke, einfach lift-and-shift. Die Teile die funktionieren (CPU, GPU, RAM, SSDs) ausbauen und mit neuem Mainboard und Netzteil wieder verbandeln :D
Meine freie Zeit ist leider sehr limitiert, da nehm ich solch eine Investition gerne in Kauf bevor ich noch mehr meiner wertvollen Zeit für die Fehlersuche verbrenne :D meine Zeit kostet ja auch was.
seyfhor schrieb:
https://www.computerbase.de/preisvergleich/?cat=mainboards&xf=317_X570~644_AM4 Ich würde mal sagen es sind eben Restbestände.
Nimm halt praktisch irgendein B550 Board um 100,- Euro.
Vielen Dank dafür!
steirerblut schrieb:
1.) Wie oben beschrieben, zuerst überprüfen ob es wirklich das Netzteil ist. Erst danach würde ich über Gehäuse, Mainboard etc nachdenken.

2.) Corsair gibt 7 Jahre Herstellergarantie, die Chance steht bei einem defekt sehr gut das dein Netzteil durch deren Support ausgetauscht wird.

3.) Der Taktgeber beim Formfaktor sollte ja die 4090er sein -> also im Idealfall ein Gehäuse das von unten nach oben gut Luft zirkulieren kann ohne dabei die CPU zu überhitzen. Populär sind aktuell Formate mit Lüfter direkt unter der Grafikkarte, Netzteil vorne, Wakü im Deckel/auf Seite. Das wär halt das was du schon mit deinem NR200 hast nur ne Spur größer. Also soetwas in der Richtung. Mainboard wenn in Ordnung weiter verwenden. Ganz ehrlich, ich würd einfach das Netzteil auffrischen und ein paar gute Lüfter ins Gehäuse packen. NR200 ist auch in 2026 noch immer Top. Beim Netzteil auf die 140mm Einbautiefe achten, dann geht auch ATX
1) Ich hab schon alles versucht die letzten zwei Wochen. Es gab hier auch vermehrt im Forum Berichte von plötzlichen Abstürzen und hab die einfach die Schritte durchgemacht die dort so aufgelistet und vorgeschlagen wurden.

2) Ich kram nochmal die Rechnung raus und bau das Netzteil aus und starte einen RMA Prozess. Das die 7 Jahre Garantie geben hatte ich garnicht auf dem Schirm! Vielen Dank!

3) Ja ich bin sehr zufrieden mit dem NR200. Es sind auch überall entsprechend Lüfter verbaut, sodass ich nie Temperaturprobleme bekommen habe in den letzten Jahren.

Four2Seven schrieb:
Was spricht dagegen, die vorhandenen Teile einfach in einer größeres Gehäuse umzubauen und ggf. ein neues Netzteil, falls dies wirklich die Hauptursache ist?
Das ist eine gute Idee! Vielen dank für den Impuls! Ich muss mich mal auf die Suche nach Kollegen machen mit Gaming PCs :D
 
Also es deutet vieles schon auf das Netzteil hin und das würde ich dann entsprechend auch ändern. Du hast ja selbst gemerkt, dass die Auswahl an AM4-Brettern recht überschaubar ist. Es gibt sie noch - es sind dann aber eher die "einfacheren" Modelle.
 
Aus eigener Erfahrung (selbst bei mir und einigen anderen Rechnern verbaut) kann ich das

MSI MPG B550 Gaming Plus

empfehlen - solide Ausstattung und sprengt keinen Krater in die Kasse.
Ergänzung ()

consolero schrieb:
Ich find aktuell keine X570 Boards mehr, werden diese nichtmehr gebaut?
Die Auswahl ist minimal, aber noch nicht Null.
Geizhals AM4 X570

Ob man allerdings die Preise zahlen mag für die Restposten...
 
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Für den 5800X3D würde ich nicht unbedingt noch nach einem X570-Board suchen. Ein gutes B550-Board reicht dafür völlig aus, und gerade weil du sowieso aus dem ITX-Format raus willst, hast du damit deutlich mehr Auswahl.

Wichtig wäre eher, auf eine vernünftige Spannungsversorgung, die benötigten M.2-Slots und Anschlüsse zu achten. PCIe 4.0 reicht für die 4090 ebenfalls völlig aus.

Bevor du das SF750 aber endgültig abschreibst: Bei einer 4090 und einem 5800X3D würde ich einen Netzteildefekt tatsächlich erst mit einem anderen Netzteil gegenprüfen. Dass der Rechner unter GPU-/CPU-Last einfach ausgeht, kann auch eine Schutzabschaltung sein.

Wenn du beim AM4 bleiben möchtest, würde ich persönlich eher ein gutes B550 ATX-Board nehmen als jetzt noch extra ein seltenes X570 zu suchen.
 
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Hallo liebe alle,

vielen Dank für euren unbezahlbarne Input und Impulse!

Ich war nun kurz davor das Netzteil auszubauen und einzuschicken hab mir aber kurzerhand nochmal erlaubt zu versuchen BIOS und die Chipset Treiber alle upzudaten (ich hatte im Internet an anderer Stelle gelesen man solle in solchem Fall mal probieren das BIOS upzudaten. Fragt mich nicht warum aber ich hab gedacht schaden kann es nie und einen Versuch ist es wert, nach allem was ich schon probiert hatte).

Das ganze geschah in der Küche, auf der Arbeitsplatte.
Ich hab nach dem ganzen Prozedere (BIOS Update und Chipset Treiber) nochmal die selben Programme hochgefahren die zuvor reproduzierbar immer wieder zu Abstürzen geführt haben.

Siehe da, es kam zu keinem Problem mehr.

Ich, zurück im Büro, schließe voller Freude den PC wieder an und versuch es erneut - zack. Wieder wenig später der Crash.

Nur, was war anders?

In der Küche steckte der PC direkt in der Steckdose.
Im Büro hingegen an einer Steckdosenleiste zusammen mit dem Monitor und einer Schreibtischleuchte.
Ich - nun PC von der Steckdosenleiste abgesteckt - eigenes Verlängerungskabel rausgekramt und den PC an diesem in eine eigene Steckdose gesteckt. Nochmal von vorn.

Und siehe da, es kam zu keinem Absturz.

Ich vermute mal, es liegt an dieser Steckdosenleiste die einfach überfordert ist wenn kurzerhand viel strom abgerufen wird. Ich werd das ganze nun am Wochenende nochmal genauer beobachten und hoffe dem Problem auf die Schliche gekommen zu sein. Drückt mir die Daumen!
 
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