Von Windows 11 auf Linux wechseln

Okok, bin überzeugt :D.


andy_m4 schrieb:
Ansonsten hilft natürlich auch immer in Blick in die Printer-Database:
"works Mostly" na super :D.

andy_m4 schrieb:
Man muss lediglich darauf achten, dass die IPP-Everywhere können.
Sind das die meisten oder mehr so 50% oder mehr so 20%?

Kuristina schrieb:
Ich hatte auch Dinge, wo ich mich erst richtig reinfuchsen musste, um zu lernen wie das geht. Normal. Aber auch kein Hindernis, wenn man es wirklich will.
Wer will sich schon ernsthaft ernsthaft da reinfuchsen, wie der Drucker zum Funktionieren gebracht wird? Man will den doch anschließen und dann fertig sein. Ich hab mich über die Jahre in diverse GNU/Linux*oide Subsysteme "reingefuchst", sei es Audio, Login-Manager, Gui, etc... kann mir keiner erzählen, dass es einer Mehrheit der Menschen Spaß macht, Probleme mit dem Betriebssystem zu korrigieren.
 
BeBur schrieb:
Wer will sich schon ernsthaft ernsthaft da reinfuchsen, wie der Drucker zum Funktionieren gebracht wird?
Ich meinte natürlich nicht den Drucker. Das war bei mir auch nur anschließen und fertig.

BeBur schrieb:
kann mir keiner erzählen, dass es einer Mehrheit der Menschen Spaß macht, Probleme mit dem Betriebssystem zu korrigieren.
Nein natürlich nicht. Wer auf Probleme stößt und keine Lust hat die zu lösen, der bleibt halt bei Windows. Der ist ja dann auch kein Gewinn für irgendwen. Ich sage nur, die einzige richtige Hürde, ist die eigene Bequemlichkeit. Was am Ende dazu führt, dass auch nur solche Leute dauerhaft bei Linux bleiben, die ein gewisses Mindset mitbringen*. Und das wiederum könnte auf andere elitär wirken, die dieses Mindset nicht haben.

* Und Leute die mit dem PC nur minimale Sachen machen und damit happy sind.
 
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Kuristina schrieb:
dass auch nur solche Leute dauerhaft bei Linux bleiben, die ein gewisses Mindset mitbringen.
Spaß am eigenen Produktivsystem herumzubasteln weil was nicht funktioniert wie es soll, oder was meinst du? Wie viele Jahrzehnte nutzt du denn schon Linux, vielleicht bin ich dir einfach ein paar Jahre voraus? ;-)
 
BeBur schrieb:
Sind das die meisten oder mehr so 50% oder mehr so 20%?
Es sind recht viele. Insbesondere im Bereich Netzwerkdrucker ists schon seit Jahren schwierig einen Ohne zu bekommen.
IPP-Everywhere bedeutet, das man auch von seinem Mobildevice (Smartphone, Tablet) drucken kann. Und Smartphones sind recht verbreitet, so das das für die Druckerhersteller ein wichtiges Verkaufsargument ist.

BeBur schrieb:
"works Mostly" na super
Ich kann Dir grad' nicht folgen.
 
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BeBur schrieb:
oder was meinst du?
Keine Angst vor Problemen, den Willen die lösen zu wollen, nicht gleich aufgeben, nicht bei jeder Kleinigkeit überfordert sein. Google bedienen können. ^^ Sowas halt. 😊

BeBur schrieb:
vielleicht bin ich dir einfach ein paar Jahre voraus?
Keine Ahnung. Ich bin seit 2 Jahren bei Linux, nutze Windows überhaupt nicht mehr, komme super klar, Spiele auch mit Linux, keine Probleme, keine Meckereien. Und du so?
 
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Kuristina schrieb:
Ich hab Linux 15 Jahre für meine PCs verwendet, letztens vor 2 Jahren ging mir das zu sehr auf die Nerven, dass es dort öfters zu Problemen kam als bei Windows. Klar ist das alles auch spannend, aber irgendwann nervt es, wenn man sich plötzlich nur noch per CLI einloggen kann, weil es Probleme mit dem Login-Manager gibt oder nicht mehr zuverlässig Sound abgespielt wird, weil Alsa/Pulseaudio/... nicht richtig funktioniert. Die ganzen weniger dramatischen Kleinigkeiten werden meines Erachtens nach oft erst gar nicht wahrgenommen, weil "ist ja Linux" und "ich hab ja das Mindset nicht bei jeder Kleinigkeit überfordert zu sein". Linux hat Hobby hat mir irgendwann aber nicht mehr getaugt. Ich weise an passenden Stellen eben darauf hin, dass es oft so eine dissonanz gibt zwischen: "Bei Linux funktioniert alles ganz toll" und gleichzeitig gesagt wird "Wenn du kein passendes Mindset mitbringst ist Linux einfach nichts für dich", bzw. warne ggf. auch, worauf sie sich womöglich einlassen, wenn sie zu Linux wechseln (Linux könnte notgedrungen zum Hobby werden).

andy_m4 schrieb:
Ich kann Dir grad' nicht folgen.
Hatte einen zufälligen Drucker angeklickt und "works mostly" als Feedback bekommen auf der Website.
 
Wenn man von Windows weg will, hat man ja normalerweise einen handfesten Grund dafür. Und dann werf ich auch nicht gleich das Handtuch, bei etwas neuem, was man natürlich und logisch auch erstmal lernen muss. Ich sage auch immer, dass man Zeit mitbringen muss und es ein bisschen Willen erfordert. Bei einer neuen Sache aus meiner Sicht auch völlig normal. Da bin ich also ganz bei dir. 😊

Aber wenn ich den Wechsel wirklich will, dann setz ich mich hin und ziehe es durch. Und notfalls verzichte ich dann halt auch auf das eine Spiel, welches wegen Cheat-Schutz nicht so will oder auf MS Office und nutze Alternativen. Ist doch alles nicht so wild. Und wenn man dann mit Linux nicht so klar kommt, ist das auch kein Ding. Einfach wieder zurückwechseln und gut ist. Ich finde es nur immer müßig irgendwelche Scheingründe aufzuführen, wenn gleichzeitig andere mit den gleichen Dingen wunderbar klar kommen.

Ich weiß nicht, warum du diese Probleme hattest. Ob du am System rumgefummelt hast, obwohl alles lief oder es nur an Updates lag. Aber Pulseaudio bzw. pipewire hat auch bei mir mal nicht mehr funktioniert. Und dann hab ich halt gemacht, was man ganz allgemein bei Problemen so macht. Ich bin ich es angegangen und hab es gelöst. Als Nebeneffekt kann ich anderen bei dem gleichen Problem dann helfen. Ist doch was feines. Dass ich in der gleichen Zeit auch aus dem Fenster oder Videos bei TikTok hätte gucken können, klar. Aber das wäre für mich weitaus weniger wertvoll gewesen. ^^
 
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BeBur schrieb:
Hatte einen zufälligen Drucker angeklickt und "works mostly" als Feedback bekommen auf der Website.
Achso. Ok :-)
Ja. Das kann natürlich passieren. Also zumindest bei den Druckern die kein IPP-Everywhere können. Deshalb gibts ja dann diese Datenbank. Damit man gucken kann, ob der eigene Drucker tut. Idealerweise schon, bevor man sich den Drucker besorgt.
Aber das brauche ich Dir ja nicht zu erklären. :-)

BeBur schrieb:
vor 2 Jahren ging mir das zu sehr auf die Nerven, dass es dort öfters zu Problemen kam als bei Windows.
Ich finde es übrigens sehr gut, das Du hier zwischen den Linux-Jubilaren einen angenehmen Gegenpart bildest.
Wie Du schon richtig sagst, wird man (auch als Linux-User) schnell mal betriebsblind.
Und mir ist es sympathischer wenn jemand alle Systeme kennt und bewusst Windows einsetzt, als wenn jemand Linux einsetzt und alle Probleme (die jedes System ja hat) kleinredet und negiert.
 
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andy_m4 schrieb:
Idealerweise schon, bevor man sich den Drucker besorgt.
Eben, wenn man nur Windows betreiben will, braucht man halt nur auf die anderen Features zu schauen.
BeBur schrieb:
Linux hat Hobby hat mir irgendwann aber nicht mehr getaugt.
Ist doch vollkommen in Ordnung, wir haben ja in diesem unseren Lande (noch) die Freiheit auf unseren Rechnern das laufen zu lassen, was wir möchten.
Kuristina schrieb:
Aber wenn ich den Wechsel wirklich will, dann setz ich mich hin und ziehe es durch.
Ist halt immer die Frage, wie groß der "Leidensdruck" mit Windows ist.

Weil mir schon allein die Aktivierungska**e tierisch auf den Zwirn geht, benutze ich auf meinen realen Rechnern schon seit ein paar Stunden Linux. Windows 10 läuft zum launchen von Photoshop in VMs.
Android läuft auf einem Tablet zum Fernbedienen von Lego Modellen.
Und aus dem Nähkästchen:
Bei Ubuntu 23.10 wird bei Netzwerkbrücke das Applet für die Verbindung nicht angezeigt.
Windows 10 hängt bei den Updates bei "Dingenskichen 441" fest und beim Tablet läuft demnächst der Support für die Android Version aus.
Das ist die Übung:
Probleme gibt es eigentlich immer und jeder muss meiner Ansicht nach für sich entscheiden, mit welchen er leben kann.

Gruß
R.G.
 
rgbs schrieb:
Ist halt immer die Frage, wie groß der "Leidensdruck" mit Windows ist.
Ja. Ich gehe mal davon aus, dass der Leidensdruck groß genug ist, wenn man den Wunsch verspürt, von Windows weg zu kommen. War bei mir auch so.

andy_m4 schrieb:
wenn jemand alle Systeme kennt und bewusst Windows einsetzt
Ja, stimmt. Ist bei mir genauso, nur umgekehrt. Ich hatte Windows ja deutlich länger als Linux und nach den Erfahrungen dort, hab ich mich ganz bewusst für Linux entschieden.
 
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Kuristina schrieb:
Ich gehe mal davon aus, dass der Leidensdruck groß genug ist, wenn man den Wunsch verspürt, von Windows weg zu kommen.
Das sehe ich etwas anders, aber Menschen sind nun mal verschieden.
Ich kann da jetzt nur von mir reden, aber beim Anfang mit Linux, bei mir in VMs mit win 7 als Host, hatte ich schon zu "knabbern", obwohl ich berufsbedingt schon einige Kurse in Unix absolviert hatte.
Mir war halt klar, nachdem ich Win 10 mal in einer VM installiert hatte:
So etwas kommt mir nicht auf reale Rechner, ich lass mich doch nicht mit einem Ring durch die Nase von MS durch die Manege ziehen.

Gruß
R.G.
 
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Ich bin letztes Jahr auf Linux gewechselt, weil mein Windows 7 System dann doch langsam auseinander gefallen ist und ich partout nicht Windows 10 haben wollte. Das hat auch alles wunderbar funktioniert und ich habe nach wie vor keine Beschwerden.

Auf der anderen Seite hab ich den Rechner meines Mannes dann doch bewusst auf Windows 10 gesetzt, einfach, weil es bei ihm mehr Sinn gemacht hat aufgrund von Software und seinem Nutzerverhalten. Aber was nicht ist kann ja noch werden und er hat schon öfter angemerkt, dass für ihn vielleicht auch bald der Punkt kommt, wo er es mal mit Linux versuchen will. Richtig glücklick ist er mit Windows 10 nämlich auch nicht.
 
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BeBur schrieb:
"works Mostly" na super :D.
works mostly (until it dont) ist doch eine wirklich gute und ehrliche Beschreibung der Situation (unabhängig vom OS). 😅
 
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BeBur schrieb:
quasi jeder weiß, wie man Windows bedient,
Schwank am Rande:
Mein Kleiner (11 Jahre alt) hat diese Woche seinen Gaming-PC bekommen. Da er unbedingt Fortnite zocken will, und Epic böse ist, musste ich ihm ein Windows installieren.

Gestern hat er mich gefragt, wie man das Windows runterfährt. Unter Linux (KDE, Enlightenment) weiß er es.
 
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MountWalker schrieb:
Es gibt ein Totschlagargument dafür, sich irgendwo eine Windows- oder Mac-Umgebung zu erhalten
Selbst wenn das Argument valide wäre – falls man wirklich alle Jubeljahre mal ein Windows braucht, zieht man sich halt schnell das ISO von Microsoft und installiert es in ner VM. Die muss man dann auch nicht sauber runter fahren.😁
 
@sedot oh wow, das ist ja mega cool, war mir gar nicht bekannt.

Aus dem repo:

Reproduzierbarer Build​


Wir sind stets bemüht, den Build des offiziellen Binaries der AusweisApp nachvollziehbar zu gestalten.Daher haben wir unter anderem eine README in dem Unterordner ./libs hinterlegt, die den Aufbauder Buildumgebung und den Build der externen Bibliotheken beschreibt.Anhand dieser Anleitung können Sie nachvollziehen, wie unser internes Buildsystem aufgebaut ist undwelche Compiler bzw. Compiler-Versionen wir verwenden.


Im Unterordner ./resources/jenkins/ ist es möglich, unsere Konfiguration des CI-Servers einzusehen.Die Konfiguration besteht aus mehreren Dockerfiles und JobDSL-Dateien.


Anhand dieser Skripte ist es möglich, den Build der AusweisApp zu reproduzieren.Ein Unterschied zum offiziellen Binary sollte lediglich in eventuellen Pfaden,einem Datum bzw. Zeitstempel und Signaturen bestehen.
Sehr löblich!
 
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@sedot
Bitte beachten Sie, dass für die folgenden App-Varianten leider kein Support angeboten werden kann.
Kurzgefasst, IT-Pros können auf Windows verzichten, für Nicht-IT-Pros bleibt mein Argument ein Totschlag.

@Donnerkind

Ja, etwas ähnliches habe ich eigentlich auch gesagt, nur nicht so offensichtlich. :p
MountWalker schrieb:
..., sich irgendwo eine Windows- oder Mac-Umgebung zu erhalten:
...
 
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