h00bi
Fleet Admiral
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Und warum machen sie das wohl? Sie reduzieren damit ihre Bargeldbestände UND bekommen eine Gebühr dafür, weil die Bank die Automatengebühr spart. Abgesehen vom zusätzlichen Service für den Kunden.ThomasK_7 schrieb:Wer wie Rewe einen Bargeldservice bis 200€ ab 10 Euro Einkaufswert anbietet, der braucht natürlich auch dafür Bargeld.
horrend ist doch quatsch.FrankenDoM schrieb:KK Zahlung verursacht horrende Gebühren, die grad den kleinen Betrieben weh tun.
Die Zeit wo das richtig teuer war ist vorbei.
So ein sum-up Terminal kostet nicht die Welt und die Gebühren sind nicht wenig, aber überschaubar. Ob man auf 2% vom Umsatz als Rohertrag verzichten kann/will muss man selbst wissen.
https://sumup.de/kosten-zahlungen/
0 € MONATLICHE FIXKOSTEN
0,90% ZAHLUNGEN MIT DEBITKARTE
1,90% ZAHLUNGEN MIT KREDITKARTE
Debitkarten/EC: Vpay, Maestro, Mastercard Debit, Visa Debit. Kreditkarten: Mastercard Credit, Visa Credit, American Express, Union Pay, Discover/Diners
Wie man hier sieht sind die neuen Debit-Karten von vielen Banken auch ein Vorteil für den Händler.
Ich hab eine Giro und eine KK.
Als kontaktlose Zahlung aufkam (2008 oder so) habe ich angefangen überall wo möglich kontaktlos zu bezahlen, damals nur mit der der KK möglich. Anfangs nur im Ausland.
Als die Girocard dann 2018 oder so endlich kontaktlos bezahlen konnte, bin ich größtenteils auf die Girocard umgestiegen weil ich weiß dass es für den Händler weniger kostet (ja, uneigennützig).
Seit mein Handy kontaktlos bezahlen kann nutze ich teilweise wieder die hinterlegte KK, aber primär die Girocard.
Wenn ich zukünftig eine Visa Debit bekomme, werde ich trotz vorhandener Girocard wieder damit bezahlen. Ich mag die direkte Abbuchung, ich will keinen Kredit.
Ob ich eine echte KK weiterhin brauche weiß ich nicht. Zu 99,9% der Zeit vermutlich nicht.
Es gibt natürlich schon Leute, die das einfach nicht realisieren was die tatsächlichen Kosten bzw. Zeitaufwendungen fürs Bargeldhandling sind.simpsonsfan schrieb:Die Begründung, die fehlt ist, warum die Händler nur zähneknirschend Bargeldzahlungen akzeptieren würden, wenn sie selbst der Meinung sind, Bargeldzahlungen wären günstiger.
Ich bin mir aber recht sicher je kleiner der Laden, desto mehr Bargeld verschwindet auf dem Weg zur Bank.
Ein befreundeter Gastronom meinte kurzlich, jeder Gastronom der über die Coronahilfe jammert hat vorher Bargeld abgezweigt, welches für die Hilfe natürlich nicht berücksichtigt wird.
Davon abgesehen steht es jedem natürlich frei Kartenzahlung zu akzeptieren oder nicht.
Grundsätzlich erwarte ich 2022 aber, dass der Laden sichtbar darauf hinweist, dass er keine Kartenzahlung akzeptiert.
In Einkaufsläden ist das simpel, da lässt man die Sachen einfach an der Kasse stehen verabschiedet sich und geht.
In Restaurants oder beim Friseur, also überall wo man die Leistung schon erhalten hat und im Nachgang bezahlt, erwarte ich das sogar online (wenn man die Telefonnummer und Öffnungszeiten für ne Reservierung sucht), weil ich ja vorab wissen muss ob ich vorher noch zum Geldautomat muss oder nicht.
Nehmen wir mal das Beispiel Sum-Up und den Dönerladen hier um die Ecke (der einzige der Karte akzeptiert).0 € MONATLICHE FIXKOSTEN
0,90% ZAHLUNGEN MIT DEBITKARTE
1,90% ZAHLUNGEN MIT KREDITKARTE
Ich hole dort 4 Gerichte, sagen wir mal 7€ im Schnitt, macht 28€
Zahle ich mit KK, zahlt er 53 Cent Gebühren.
Kann er sich an so einer Bestellung keine 53 Cent leisten, macht er grundsätzlich was falsch.
Komm ich mit nem 100er schaut er mich blöd an und fragt obs nicht auch kleiner geht, weil ich ihm sein ganzes Wechselgeld aus der Kasse ziehe (ja, Barzahlung hat auch Nachteile).
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