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News Was bedeutet das?: Seit heute ist das Laden von Notebooks über USB-C Pflicht

Nerdpatrol schrieb:
USB-C ist ja erstmal die Steckerbauform. Leider ist USB hinsichtlich Bezeichnungen genauso besch****n wie HDMI. Und das wirklich schlimme ist, dass wie bei HDMI USB-Kabel nicht zwangsweise eine eindeutige (und sinnvoll lesbare) Kennzeichnung am Stecker tragen. Wenn man irgendwo ein Kabel bekommt, kann man nur raten oder ausprobieren, was es kann. Das ist quasi das größte Problem an alledem.

Eigentlich nicht, du musst nur drauf achten, dass das USB Kabel Thunderbolt 4 oder 5 zertifiziert ist und dann kann es alles. Also viel Strom mit PD, Netzwerk, Datenübertragung, Display Port etcpp. Das sind dann aber gerne etwas dickere und starrere Kabel und das Thunderbolt Logo ist immer drauf.

Und sonst kauft man halt ein brauchbares Kabel von den üblichen Verdächtigen, Anker, Baseus, Belkin, Ugreen.
Das passt nomalerweise.
 
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modena.ch schrieb:
Eigentlich nicht, du musst nur drauf achten, dass das USB Kabel Thunderbolt 4 oder 5 zertifiziert ist
Leider kann man aber 90% der Kabel nichts ansehen, weil die gar keine Kennzeichnung irgendeiner Art haben.

Aber tatsächlich ist das mit Thunderbolt ein guter Hinweis, danke 🙂
 
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Die Thunderbolt Kabel haben immer den Thunderbolt Blitz drauf und auch gerne mal das USB 4.0 Logo.
 
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Darken00 schrieb:
Der Titel der Meldung ist falsch, denn nicht das Laden von Notebooks mit USB-C ist Pflicht, sondern die technische Möglichkeit dazu muss durch die Hersteller gewährleistet werden. Das ist schon ein gravierender Unterschied. Man stelle sich mal vor, man wäre als Nutzer dazu verpflichtet, mit USB-C zu laden. :D
Diese "Pflicht" ist automatisch gegeben, wenn kein DC-I o. ä. vorhanden.
Die "Meldung" ist "marketing-optimiert": so erklärt man den "Dummies", warum nur USB-C: es ist "Pflicht"! EU !

Vom Titel hatte ich erwartet, es käme nicht diese simple Aufzählung längst bekannter "oller Kamellen", sondern eine Aufklärung über die vielschichtigen Auswirkungen dieser "EU-induzierten Pflicht":
auf Nutzer (Komfortnachteile, Schadensrisiken, Zusatzkosten durch Akkuverschleiß, Wertverlust bei Verkauf usw.);
auf Hersteller (Aussicht auf hohe Umsatzsteigerungen -Laptops, Akkus, vorzeitig ersetzte Geräte- und auf das erklärte Ziel, den Gebraucht-Refurbish-Sektor in kurzer Zeit zu minimiren usw.);

über das raffinierte Täuschungsgehabe, dass "die Hersteller sich gesträubt hätten", während sie die treibende Kraft waren bei dem Ganzen, das mit der EU-Bürokratie endlich umgesetzt werden konnte;
auf so viele wichtige Fakten im Hintergrund ...
Aber zu all dem findet man nichts im gesamten Medienbereich - kollektiv vorgeschriebenes Schweigen?!

Und so geht es hier eben nur um das "Laden an sich"- das Unwichtigste bei dem Themenkomplex!
 
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100%Laie schrieb:
Zusatzkosten durch Akkuverschleiß

Gibt es nicht, da die Ladeelektronik weiterhin im Laptop/Handy verbaut ist. Aus welcher Spannungsquelle diese versorgt wird, spielt (Konstruktionsfehler ausgenommen) keine Rolle.
 
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100%Laie schrieb:
Aber zu all dem findet man nichts im gesamten Medienbereich - kollektiv vorgeschriebenes Schweigen?!
Wozu denn ganz genau? Du deutest leider nur vage etwas an. Was soll sich für den Kunden aufgrund des Wechsels der Buchse so gravierend zum Nachteil ändern?
 
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bensen schrieb:
Die ganzen chinesischen Smartphones sind nicht konform, da die über USB PD nicht mit maximaler Geschwindigkeit laden.

JMP $FCE2 schrieb:
Das sollte mit der EU-Regelung dann Geschichte sein, zumindest ohne Abwärtskompatibilität zu PD.

Es wird auch nicht gefordert, dass sich die Geräte mit USB-PD maximal schnell laden lassen, sondern nur dass sie sich auch mit schnellstmöglichen kompatiblen USB-PD Profil laden lassen.

Als Beispiel. OnePlus 15 kann mit bis zu 100 W laden, allerdings über proprietäres Supervooc mit 11 V und entsprechend 9,1 A. Da USB-PD maximal 5 A kann, ist das schnellste kompatible Profil mit einem USB Fast Charger (PPS) 11 V x 5 A = 55 W*, mit einem USB Charger (ohne PPS) müssten es 9 V x 5 A = 45 W sein (weil 12 V zu viel, wird die nächst niedrigere Spannungsstufe genommen, je nachdem was das Gerät unterstützt). Bei Verwendung eines 3 A Kabel entsprechend weniger, oder falls das Ladegerät schwächer ist. 65 W Ladegerät können oft nur maximal 4 A, damit kommt dann trotz PPS und vermeintlich ausreichend Leistung "nur" 44 W bei rum. Bei Verwendung eines "falschen" Kabel nur 33 W.

Bei Laptops ist halt wichtig, dass oft eine bestimmte mindest Spannung gefordert wird. Bspw 12 V, und dann läd ein 5 W Charger halt einfach gar nicht. Sollte aber auch irgendwo einleuchten.

*wird auch brav angegeben, siehe Screenshot.
 

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100%Laie schrieb:
auf Nutzer (Komfortnachteile, Schadensrisiken, Zusatzkosten durch Akkuverschleiß, Wertverlust bei Verkauf usw.);
auf Hersteller (Aussicht auf hohe Umsatzsteigerungen -Laptops, Akkus, vorzeitig ersetzte Geräte- und auf das erklärte Ziel, den Gebraucht-Refurbish-Sektor in kurzer Zeit zu minimiren usw.);

über das raffinierte Täuschungsgehabe, dass "die Hersteller sich gesträubt hätten", während sie die treibende Kraft waren bei dem Ganzen, das mit der EU-Bürokratie endlich umgesetzt werden konnte;
auf so viele wichtige Fakten im Hintergrund ...
Aber zu all dem findet man nichts im gesamten Medienbereich - kollektiv vorgeschriebenes Schweigen?!
Klingt sehr nach Verschwörungstheorie :freaky:
 
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Bei einem USB-C Notebook hätte ich jetzt ein Ladegerät mit einem proprietären Ladestandard für das Notebook und eins für mein Handy und noch ein Weiteres für das Handy der Freundin usw.. Also weniger Ladegeräte werden es durch die verschiedenen Ladeprotokolle bei mir leider nicht. Es geht zwar auch mit einem Ladegerät aber oft lädt man bei falschem Ladegerät eben nur mit maximal 15 Watt. Trotzdem ist es gut dass man Alles mit USB aufladen können muss, da man immerhin noch die 15 Watt Variante als Notlösung auf Reisen dabei hat.
 
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Ganjafield schrieb:
Also weniger Ladegeräte werden es durch die verschiedenen Ladeprotokolle bei mir leider nicht. Es geht zwar auch mit einem Ladegerät aber oft lädt man bei falschem Ladegerät eben nur mit maximal 15 Watt. Trotzdem ist es gut dass man Alles mit USB aufladen können muss, da man immerhin noch die 15 Watt Variante als Notlösung auf Reisen dabei hat.
Leider kann ich aus Erfahrung sagen, dass das leider auch nicht zwingend der Fall sein muss. Mein HP Probook entlädt sich mit einem "unpassenden" USB-C-Ladegerät, statt sich aufzuladen, es wird offensichtlich eine so kleine Leistung ausgehandelt, dass die einfach nicht zum Laden reicht. Auch mein Anker 250W-Desktop-Netzteil kommt nicht mit allen Geräten zurecht.

Solange es nicht einheitliche und voll umfänglich unterstützte Standards gibt, wird man wohl oder übel doch wieder für jedes Gerät, oder zumindest für bestimmte, ein dediziertes, eigenes USB-C-Ladegerät benötigen.
 
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DarkSoul schrieb:
wird man wohl oder übel doch wieder für jedes Gerät, oder zumindest für bestimmte, ein dediziertes, eigenes USB-C-Ladegerät benötigen.
Dann nimmt man das dickste, was nötig ist mit (in deinem Fall vom probook) und alles andere lädt halt schon irgendwie daran, notfalls mit 15 Watt. Was aber für Handy, Kopfhörer, etcpp ausreicht.
 
Ganjafield schrieb:
Bei einem USB-C Notebook hätte ich jetzt ein Ladegerät mit einem proprietären Ladestandard für das Notebook und eins für mein Handy und noch ein Weiteres für das Handy der Freundin usw.. Also weniger Ladegeräte werden es durch die verschiedenen Ladeprotokolle bei mir leider nicht.
Wenn du nicht gerade irgendwelche China Handys kaufst, reicht dir genau ein einziges Netzteil. Bei Notebooks ist mir jedenfalls bisher keines bekannt, was nicht den offiziellen USB-PD Standard nutzen würde.
 
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bensen schrieb:
An sich ein gutes Idee, aber wie so oft "too little, too late".
Das ganze hätte viel eher verabschiedet werden müssen und nicht erst wenn eh "alle" Produkte es eh schon unterstützen.
Desweiteren hätte man das noch viel weiter fassen sollen und noch viel mehr Geräte inkludieren sollen. Es gibt so viele Kleingeräte die mit Netzteil und einen von drölfhundert Hohlstecker daher kommt.
Warum hätte man das Ganze viel eher verabschieden müssen?
Welche Geräteklassen hätten deiner Meinung nach noch inkludiert werden sollen? Zusammen mit der Regelung, die Ende 24 in Kraft getreten ist, sind es ja schon so einige Geräteklassen, die einen USB-C-Anschluss zum Laden haben müssen.
 
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xexex schrieb:
Nicht jede Firma ist eine Eintagsfliege, Anker und Baseus gibt es in der jetzigen Form seit 15 Jahren, wie viele "Skandale" hast du seit dem erlebt?
mit denen nicht, Anker habe ich selbst hier rumliegen. Ich spielte eher auf die Produkte auf einschlägigen chinesischen Portalen an.
 
Ganjafield schrieb:
Bei einem USB-C Notebook hätte ich jetzt ein Ladegerät mit einem proprietären Ladestandard für das Notebook und eins für mein Handy und noch ein Weiteres für das Handy der Freundin usw.. Also weniger Ladegeräte werden es durch die verschiedenen Ladeprotokolle bei mir leider nicht

Nee das Notebook Ladegerät läd normal mit PD und die meisten Handys tun das auch, es sei denn man hat ein Oppo, Realme oder Xiaomi, wobei die Xiaomi mit PD auch sehr gut zurecht kommen.
 
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Fika schrieb:
Es wird auch nicht gefordert, dass sich die Geräte mit USB-PD maximal schnell laden lassen, sondern nur dass sie sich auch mit schnellstmöglichen kompatiblen USB-PD Profil laden lassen.
Das steht da so nicht. Primäres Protokoll ist PD. Weitere Protokolle sind erlaubt, so sie das PD charging nicht behindern.

Leider zu schwammig formuliert,.so dass sie richtige Durchsetzung schwierig ist.
 
modena.ch schrieb:
die meisten Handys tun das auch, es sei denn man hat ein Oppo, Realme oder Xiaomi...
und Honor. Also ein Ladegerät von allen Smartphone Marken die momentan schnell laden können. Das ist ein beachtlicher Anteil an Geräten auf dem europäischen Markt. Wäre vielleicht sinnvoll wenn die Ladegeräte auch zwangsweise Ladeprotokolle für Laptops unterstützen müssen. Macht die Ladegeräte zwar etwas teurer aber dafür universell einsetzbar.
 
Nee das sehe ich wieder nicht.
Wieso sollte ein Notebookhersteller in seinem Netzteil andere Ladeprotokolle integrieren, wenn nur einzelne Hersteller sich nicht an den Standard halten können und ihren eigenen Quark fabrizieren?

Davon ab, wie schon geschrieben, gute Ladegeräte unterstützen auch neben PD anderen Ladeprotokolle.
Eben wie die Huawei Protokolle oder auch die Apple und Samsung eigenen Protokolle oder Qualcomms Quickcharge, da muss man halt kucken was man braucht. Und wie gesagt, z.B. die Xiaomi die normalerweise mit 120W über eigene Protokolle laden, können auch 90W mit PD. Daher halb so wild.
 
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Desoxy schrieb:
Warum hätte man das Ganze viel eher verabschieden müssen?
Weil es Power Delivery schon viel viel eher gab und Hersteller weiter PD nicht in Notebooks integriert haben.
Wir haben über Jahre weiterhin propietäre Netzteile mitschleppen müssen. Selbst bei simplen 45 W Notebooks.
Desoxy schrieb:
Welche Geräteklassen hätten deiner Meinung nach noch inkludiert werden sollen? Zusammen mit der Regelung, die Ende 24 in Kraft getreten ist, sind es ja schon so einige Geräteklassen, die einen USB-C-Anschluss zum Laden haben müssen.
Einige, aber in meinen Augen gibt e keinen Grund es nicht auf alle auszuweiten. Es mag Ausnahmen mit Spezialanforderungen geben. Aber es gibt noch so viele Kleingeräte mit Micro USB oder einem USB-C der nur mit A->C Kabel funktioniert, wie diverse Beleuchtungen. Es sind nicht mal alle Eingabegeräte aufgeführt, warum auf Maus und Tastatur begrenzen?
Dann jede Menge Geräte die mit externen Netzteil und Hohlstecker kommen. Bei mir zum Beispiel set-top box, CCTV receiver, Luftfilter, Akkuladegerät,
 
modena.ch schrieb:
Daher halb so wild.
Zumal beim Smartphone die hohen Ladeleistung eh nur recht kurz gehalten werden, bevor die maximal möglichen Ladeleistungen drastisch abnehmen. Also wirklich nicht so schlimm wie manche meinen.

Ob man bspw ein OnePlus 15 von 0-80% mit SuperVOOC in 25 Minuten oder mit 55 W PPS in 30 Minuten lädt. Wie schlimm sind die 5 Minuten. 0-100% dauert laut Test mit beiden 50 Minuten.
 
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