News Was bedeutet das?: Seit heute ist das Laden von Notebooks über USB-C Pflicht

iGameKudan schrieb:
Ich sehe diese „Ein Stecker für alles“-Geschichte nachwievor kritisch…

Ranayna schrieb:
Wenn das Netzteil keine USB-PD Aushandlung unterstuetzt,
In der Praxis ist das bezüglich Sicherheit eigentlich überhaupt kein Problem.

Alle USB-C Ladegeräte fangen bei 5V an und bei entsprechenden Markern im Kabel (eMarker) und/oder Gerät geht die Spannung hoch.

Entweder via PD (feste Stufen), PD PPS (feinere Abstufungen) oder eben was proprietärem wie SuperVOOC

Der eMarker im Kabel enthält z.B. Maximalspannung, Maximalstrom, Kabellänge, Hersteller-Tag (plus eventuell mehr Zeug, grad nicht im Kopf).

Wenn ein Kabel keine eMarker-Info enthält (Billigkram) begrenzt das Ladegerät auf sichere USB-Defaults.
 
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Nebula123 schrieb:
Bei Aftermarket darf man teilweise froh sein, wenn es die (Schein-)Firma noch gibt, wenn das Produkt bei dir eintrifft.
Nicht jede Firma ist eine Eintagsfliege, Anker und Baseus gibt es in der jetzigen Form seit 15 Jahren, wie viele "Skandale" hast du seit dem erlebt?
 
Eine der Sachen die absolut richtig von der EU waren.

Der volkswirtschaftliche Vorteil ist enorm, denn es macht für 90 % aller Geräte überhaupt keinen Sinn irgendwas spezielles zu verwenden.

Die Richtlinie verlagert den Wettbewerb auf gute Ladegeräte, Kabel, d.h. ein tolles Ökosystem.

Und das klappt zum Beispiel bei Ladegeräten ganz gut.

Ich freue mich, dass man in Zukunft mit einigen wenigen guten Ladegeräten wird fast alles versorgen können.
 
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Desoxy schrieb:
Ich muss mal die OVP durchgucken, die ich noch so habe. Eventuell liegen da noch Netzteile drin, die ich bezahlt habe, aber bislang nicht benutzt habe und vielleicht auch nie benutzen werde.
Irgendwann muss ich mich um deren Entsorgung kümmern.

Ich habe nicht zich Netzteile herumfahren, wenn ich ein Gerät wieder verkaufe,
verkaufe ich OVP und somit auch das Netzteil mit. Weil auch dazu passend und original.
Entsorgen wenn offensichtlich dann unbenutzt, ist genauso falsch.

Man sollte auch mehr als bis zur Nasenspitze denken, denn so simpel ist es dann auch nicht.
Beispiel - ist mir selbst erst beim Smartphonekauf passiert:

Neues Smartphone mit mehr Ladepower, also 100W statt vorher 67W. Vorher war das passende 67W
Ladegerät dabei, beim neuen Smartphone nicht bzw. gar keins.

Davon ab, das ich wie erwähnt mMn keinen günstigeren Preis erhalten habe, weil das Netzteil nicht dabei war
(ist sicher wahrscheinlicher, als das der Hersteller die "Ersparnis" an den Kunden weitergibt), musste ich nochmal Geld ausgeben für das 120W Netzteil.

Für mich als Kunde in dem Fall, ist das unbefriedigend... mehr Geld, Aufwand und unnötiger Ressourcenverbrauch weil extra Bestellung die geliefert werden muss?

Lieber wäre mir die Wahl zu haben, also optional bei Bestellung einen Haken setzen und günstig
das passende Netzteil mitzubestellen.
 
Das kann man doch bei jeder Bestellung eines Gerätes machen. Aber wenn immer mehr Geräte so geladen werden, dann hast Du auch schon mit großer Wahrscheinlichkeit ein Ladegerät zu Hause. Die meisten haben daher schon Ladegeräte zu Hause und müssen nichts zusätzlich kaufen.
 
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Qu1goN schrieb:
Für mich als Kunde in dem Fall, ist das unbefriedigend... mehr Geld, Aufwand und unnötiger Ressourcenverbrauch weil extra Bestellung die geliefert werden muss?
In Zukunft wird jeder eines oder mehrere 100W+ USB-C Netzteile haben, gerne mit mehreren Ports, die von Notebook bis Display bis Rasierer alles abdecken.

Das ist wesentlich besser als heute und volkswirtschaftlich sinnvoller als propritäre 10 Billo-Dinger, wo man dann ein Problem hat wenn man das für den Rasierer im Urlaub liegen lässt.
Ergänzung ()

Davon ab, das ich wie erwähnt mMn keinen günstigeren Preis erhalten habe, weil das Netzteil nicht dabei war

Das ist Quatsch. Volkswirtschaftlich spiegelt sich das immer wieder.

Das es bei einer gesetzlichen Regelung erst über die Zeit und normalen Wettbewerb dazu kommt dass der Kuchen verteilt wird, ist völlig normal und liegt in der Natur der Sache.

Wenn die Zutaten vom Döner für alle 50 Cent sinken, dann nimmt sie erstmal jeder Dömmermann mit, bis einer anfängt auszuscheren und die Kunden zu sich zieht, mit einem günstigeren Produkt.

Ergänzung ()

Qu1goN schrieb:
Vorher war das passende 67W
Ladegerät dabei, beim neuen Smartphone nicht bzw. gar keins.
Ja, das hat der Hersteller dir natürlich "gratis" dazugegeben.. nicht.
 
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Qu1goN schrieb:
Für mich als Kunde in dem Fall, ist das unbefriedigend... mehr Geld, Aufwand und unnötiger Ressourcenverbrauch weil extra Bestellung die geliefert werden muss?
Kauf dir einmal 1-2 anständige Ladegeräte und hab 10 Jahre+ deine Ruhe. Eventuell hast du durch deine bisherigen Käufe bereits ein solches.
 
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Syrato schrieb:
Jetzt muss die "USB Foundation" nur noch Struktur und Ordnung in ihr WirrWarr bringen!
"nur noch"

:D Das ist doch DAS Thema, was die USB Foundation noch nie hinbekommen hat....


Topic: Ich finde es sinnvoll. Für kleinere Notebooks / Business Geräte reichen die gängigen 65-100W USB-C locker. Und um ein Gamer oder Workstation NB zu versorgen kann auf 240W oder halt propritäre Netzteil zurückgegriffen werden. Dass diese aber nun auch zumindest mit USB-C geladen werden können ist schonmal gut.

Bei meinem IdeaPad 5 ist das auch so. USB-C Laden geht, aber ist limitiert auf 75W (auch wenn das USB-C NT mehr könnte). Damit geht die dGPU zwar nur auf max 60W, aber immerhin läufts und ich kann laden. Bzw unterwegs nutzen. For volle Leistung muss ich den Lenovo Stecker nutzen. 90% der Zeit mache ichs aber mit USB-C da ich selten die ganze Leistung brauche.
 
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Wurde auch Zeit, leider unterstützen viele Multimedia Laptops weiterhin kein 140W Modus welcher für sportliche Hardware ausreicht. Zumindest das Framework sowie einige HP ZBook Modelle mit Grafikkarte unterstützen mittlerweile den 140W Modus, die Hardware läuft damit ohne Einschränkungen.
 
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RedPanda05 schrieb:
Kauf dir einmal 1-2 anständige Ladegeräte und hab 10 Jahre+ deine Ruhe. Eventuell hast du durch deine bisherigen Käufe bereits ein solches.
Das ist wohl auch nur Wunschdenken. Allein wegen der vielen verschiedenen Ladeprotokolle und sich ständig steigernden Leistungen ist das schon nicht möglich. Denk doch mal 10 Jahre zurück. Da hatten die meisten USB-Ladegeräte nur 5V. Wie soll man damit heutzutage irgendwas laden?

Ich habe mit USB-C nun heutzutage genauso ein Haufen Ladegeräte rumliegen wie früher mit Ladegeräten mit verschiedenen Anschlüssen.

Mit meinem Handyladegerät kann ich meinen Laptop nicht laden, mit meinem Laptopladegerät lässt sich mein Handy nur im Schritttempo laden,... dann brauchen diese aufgrund unterschiedlicher Stromstärken auch noch anders Dicke kabel... ein Stecker alleine tut es nicht und einehtliche Ladeprotokolle sind technisch Unsinn.
CadillacFan77 schrieb:
:D Das ist doch DAS Thema, was die USB Foundation noch nie hinbekommen hat....
Wird aufgrund des technischen Fortschritts auch nicht so kommen. Ich hatte nie ein Problem mit den unterschiedlichen Steckern, alles hatte seine Berechtigung. Bei sehr kleinen Bauteilen ist der Wegfall von Micro-USB hin zu dem deutlich dickeren und schwereren USB-C sogar ein Rückschritt.

Man denke nur, die EU hätte vor einigen Jahren beschlossen, dass Mini-USB oder USB-A zum Standard wird. Das hätte die Entwicklung von USB-C- mindestens ausgebremst.
 
neues-Mitglied schrieb:
Das ist wohl auch nur Wunschdenken. Allein wegen der vielen verschiedenen Ladeprotokolle und sich ständig steigernden Leistungen ist das schon nicht möglich. Denk doch mal 10 Jahre zurück. Da hatten die meisten USB-Ladegeräte nur 5V. Wie soll man damit heutzutage irgendwas laden?
Ist es? Ich habe hier noch ein usb c netzteil von meinem hp spectre x360 (2017), damit kann ich bis heute alles laden. Wo soll das Problem sein?
 
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Viele der aktuellen Smartphones könntest du damit nur im Schneckentempo laden wegen fehlender Ladeprotokolle/Spannungen. Klar geht das aber bringt halt keinen Fortschritt. Man kann Smartphones ja auch mit 5V laden. Eventuell ist dann der Stromverbrauch aber höher als der Ladestrom.
 
neues-Mitglied schrieb:
Allein wegen der vielen verschiedenen Ladeprotokolle

Damit hat das Netzteil nichts zu tun. Das liefert Konstantspannung mit einer bestimmten Strombelastbarkeit, die bei USB-C in mehreren Stufen spezifiziert ist.

Im Gerät selbst ist ein separater Ladecontroller, der die Netzteilspannung in das umwandelt, was der Akku braucht.
 
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JMP $FCE2 schrieb:
Damit hat das Netzteil nichts zu tun. Das liefert Konstantspannung mit einer bestimmten Strombelastbarkeit, die bei USB-C in mehreren Stufen spezifiziert ist.
Ganz so einfach ist es dann auch wieder nicht.

Zwar ist z.B. für Notebooks praktisch ausschließlich PD in Verwendung, bei Smartphones gibt es aber leider ein paar Abweichler (Xiaomi, Realme) die custom Protokolle implementieren. Da muss dann Kabel und Ladegerät passen.l und es deckt sich nicht mit z.B. den PD Gears.

Motorola macht es vorbildlich: 100 Watt via PD (plus eine custom PD Stufe für 125 Watt mit Trickserei, richtet aber keinen Schaden an)
 
neues-Mitglied schrieb:
Mit meinem Handyladegerät kann ich meinen Laptop nicht laden, mit meinem Laptopladegerät lässt sich mein Handy nur im Schritttempo laden,... dann brauchen diese aufgrund unterschiedlicher Stromstärken auch noch anders Dicke kabel... ein Stecker alleine tut es nicht und einehtliche Ladeprotokolle sind technisch Unsinn.
Hö, warum sollte das nicht gehen? Ich konnte einmal mein Arbeitslaptop (Elitebook 840 G8 damals) mit einem 15W Apple Ladegerät fürs iPhone 13 laden, bzw. als Akkuverlängerung nutzen (Laptop hat leicht mehr als 15W gebraucht bei Benutzung). Ging alles ohne Probleme.

Heute lade ich das gleiche Notebook (G8) und den Nachfolger (Elitebook 8 G1a), mein iPhone 17, mein altes Yoga 7 Pro und mein neues IdeaPad 5 Pro (das mit dem Zusatzstecker) und diverse andere Geräte bis zu der alten Pico 4 Brille, kleinen eZigaretten oder Akkumäuse über meine 4smarts Ladestation Lucid GaN DIY. Oder unterwegs mit dem HP 65W USB-C Netzteil, welches es als Option zum G8 gab. Mit immer den gleichen Kabeln (irgendwelche China Dinger mit Display / Wattanzeige). Ohne jegliche Probleme.
 
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neues-Mitglied schrieb:
Das ist wohl auch nur Wunschdenken. Allein wegen der vielen verschiedenen Ladeprotokolle und sich ständig steigernden Leistungen ist das schon nicht möglich. Denk doch mal 10 Jahre zurück. Da hatten die meisten USB-Ladegeräte nur 5V. Wie soll man damit heutzutage irgendwas laden?

Ich habe mit USB-C nun heutzutage genauso ein Haufen Ladegeräte rumliegen wie früher mit Ladegeräten mit verschiedenen Anschlüssen.

Mit meinem Handyladegerät kann ich meinen Laptop nicht laden, mit meinem Laptopladegerät lässt sich mein Handy nur im Schritttempo laden,... dann brauchen diese aufgrund unterschiedlicher Stromstärken auch noch anders Dicke kabel... ein Stecker alleine tut es nicht und einehtliche Ladeprotokolle sind technisch Unsinn.

Alles was bei mir mit USB-C Stecker rumfliegt nutzt das PD Ladeprotokoll, zum Teil noch erweitert mit PPS (Samsung, Nintendo) was die fixen Spannungsstufen erweitert. Davon abweichen eigentlich doch ausschliesslich einzelne, Chinesische Handyhersteller und selbst dort geht mit PD schon sehr viel.
Sieht man z.B. an Xiaomi die nutzten bei ihren am schnellsten ladenen Modellen mit 120W ein USB-A auf
USB-C Kabel, welche eigentlich nie für mehr als 60W gedacht waren. Aber ich kann die Xiaomi trotzdem mit 90W per PD laden. Daher ein sehr kleines Problem.

Somit ein gewisser Standard hat sich mit PD längst durchgesetzt und es gibt noch ein paar wenige Abweichler, die ihr eigenes Süppchen kochen. Und die ständig steigenden Leistungen ändern sich eben nicht mehr so schnell. Mehr als die 240W die PD3.1 liefern kann, wirst bei einem mobilen Gerät kaum brauchen und PD 3.1 gibts jetzt auch schon eine gewisse Zeit.

Und darum hat er ja auch geschrieben dass man anständige Ladegeräte kaufen soll, die normalerweise neben dem Standard auch noch sonst 1-2 Ladeprotokolle unterstützen. Dazu ist es noch schick wenn sie die ganzen Sicherheitsfeatures unterstützen. Gute Kabel sind eh selbstverständlich, ich würde nie ein zu klein dimensioniertes Kabel an ein potentes Ladegerät hängen. Es sei denn es werden nur sehr schwache Leistungen benutzt wie bei alten Apple USB-A auf Lightning Kabel. Aber die popeligen paar W kann auch das dünne Applekabel ab.

Ich hab in der Firma ein 67W Anker fix unterm Pult montiert, hier ein 90W Aukey und in meiner anderen Wohnung ein 120W Baseus. Damit lade ich alles was da ist, auch alte Geräte mit dem was möglich ist.
Sehe da kein Problem.

Ich habe meinem Patenkind irgendwann mal ein 100W Baseus und ein ordentliches USB-C Kabel geschenkt.
Er arbeitet viel mobil und hat ausschliesslich das Baseus für alles dabei, HP Notebook, Xiaomi Handy, BD Headset, Mouse, Apple Handy und Tablet für die App Entwicklung etcpp. Alles am Baseus z.B. im Zug.
Geht problemlos.
 
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Der Titel der Meldung ist falsch, denn nicht das Laden von Notebooks mit USB-C ist Pflicht, sondern die technische Möglichkeit dazu muss durch die Hersteller gewährleistet werden. Das ist schon ein gravierender Unterschied. Man stelle sich mal vor, man wäre als Nutzer dazu verpflichtet, mit USB-C zu laden. :D
 
neues-Mitglied schrieb:
Denk doch mal 10 Jahre zurück. Da hatten die meisten USB-Ladegeräte nur 5V. Wie soll man damit heutzutage irgendwas laden?
Schlechte Argumentation. Heutzutage sind USB-Ladegräte leistungsfähig genug für die meisten mobilen Geräte. Die Entwicklung hat die notwendige Leistungsfähigkeit erreicht.

neues-Mitglied schrieb:
Ich habe mit USB-C nun heutzutage genauso ein Haufen Ladegeräte rumliegen wie früher mit Ladegeräten mit verschiedenen Anschlüssen.
Das liegt aber an dir.

neues-Mitglied schrieb:
Mit meinem Handyladegerät kann ich meinen Laptop nicht laden, mit meinem Laptopladegerät lässt sich mein Handy nur im Schritttempo laden,... dann brauchen diese aufgrund unterschiedlicher Stromstärken auch noch anders Dicke kabel... ein Stecker alleine tut es nicht und einehtliche Ladeprotokolle sind technisch Unsinn.
Was machst du denn?
Ich habe hier ein 100 W-Ladegerät und ein Kabel, das ich problemlos für alle meine mobilen Geräte nutze.
 
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Hansdampf12345 schrieb:
Gibt es denn wirklich eine große Auswahl an Notebooks, die mehr als 240W brauchen?
Keine große, aber durchaus nahezu alle highend-Workstations bzw. desktop replacement Systeme. Mein XMG Neo 16 z.B. brauch unter Last mit der RTX 4090 mehr als 240W. Aber: Es wäre toll, wenn solch ein Gerät auch per USB-C mit 100W ladbar wäre, für den mobilen Einsatz mit deaktivierter dGPU. Aber ja, ein eher exotischer Anwendungsfall (aber u.a. meiner).
Incanus schrieb:
So praktisch das überall USB-C auch ist, das Chaos ist meiner Meinung nach eher größer geworden.
USB-C ist ja erstmal die Steckerbauform. Leider ist USB hinsichtlich Bezeichnungen genauso besch****n wie HDMI. Und das wirklich schlimme ist, dass wie bei HDMI USB-Kabel nicht zwangsweise eine eindeutige (und sinnvoll lesbare) Kennzeichnung am Stecker tragen. Wenn man irgendwo ein Kabel bekommt, kann man nur raten oder ausprobieren, was es kann. Das ist quasi das größte Problem an alledem.
seyfhor schrieb:
Aber ganz sicher finden auch die es super, wenn sie dann mal irgendwo ohne ihr Netzteil sind, dass sie mal per USB laden können.
Genau 🙂.
Weyoun schrieb:
Gibt es auch eine Mindestleistung, die neue Notebooks über USB beim Laden "schlucken" müssen?
Nein. Aber ein Gerät, das in Spitzenlast 240 Watt schlucken kann, muss das ja nicht immer tun. Sinnvoll zu dimensionieren, sodass Dauerbetrieb möglich wird, sollte für Hersteller aber selbstverständlich sein - sollte 😅.


iGameKudan schrieb:
Da wird sich dann schnell gewundert wieso das Handynetzteil den Laptop nicht oder nur sehr langsam lädt… Ist doch USB-C.
Naja, das ist bei den Netzteilen sehr simpel, aber bei den Kabeln leider Glaskugel-Leserei...
Und 2-3 Gehirnzellen muss man im Leben halt doch nutzen. Man kann eben auch nicht jedes Auto mit Benzin betanken - "ist doch ein Auto" 😉. Eben zu schauen, ob da 20W oder 65W draufsteht, ist wohl kaum ein Problem. Wichtig ist: Wenn optimale Funktion nicht garantiert ist, ist die Nutzung selbst für den Dümmsten sicher, und nichts geht in Flammen auf.
iGameKudan schrieb:
Insbesondere, wenn die angegebene Ladeleistung nur mit einem bestimmten Schnellladestandard erreicht wird und USB-PD entweder garnicht oder nur langsamer unterstützt wird. Oder nur bestimmte Spannungen unterstützt werden, die das Gerät aber wieder nicht will
Ja, aber leider sind Ladestandards wie PD technisch zwingend erforderlich. Ohne diese Protokolle könnte es sonst passieren, dass Ahnungslose (also mind. 80% der Nutzer) ihre Büros und Häuser abfackeln, weil sie 200W durch ein billo-Kabel mit max. 2 A Strombelastbarkeit durchjagen 😆
Habe lange Kraftwerksanlagen in Betrieb genommen. Man glaubt kaum, wie oft selbst in solchen Umgebungen Leute Kabel falsche Kabelquerschnitte verwenden.... 😬


Ich besitze seit Jahren exakt ein USB-C-Netzteil mit 65W für Handy, Tablet, Kopfhörer, Küchenwaage, wasweißich. Dazu ein je ein Adapterkabel USB-C auf [micro-USB, Lightning, .....] für Altgeräte. Funktioniert perfekt.


Zu den hohen Leistungen muss man anmerken, dass USB-C verpflichtend ist, aber dennoch z.B. Hohlstecker zusätzlich verbaut werden können, und das ist auch gut so. Ich persönlich werde auf keinen Fall Mobilgeräte regelmäßig mit 240W per USB C speisen. Dafür ist mir das Risiko von Fehlern durch Verschleiß zu groß. Ein Hohlstecker ist mechanisch viel stabiler und sicherer für solche Leistungen.
 
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