Was ging dir auf den Keks? (1. Post beachten!)

@Bully49 Alles gut, ich komme 5 Tage aus mit 1 Päckchen. Alkohol trinke ich nicht. Rauchen ist leider mein einziges Laster.
 
Ikone schrieb:
Rauchen ist leider mein einziges Laster.

Wenn das Laster eh schon das letzte ist kannst Du das auch abschaffen.
Das klappt definitiv. Hatte das selbst durch in 2011 wo ich von jetzt auf gleich ohne alle Hilfsmittel es sein lasen habe. Also nix Pflaster, nix Kaugummi und den Krams. Medizinisch gab es auch keinen Ausloeser. Es war einfach nur ein "Klick" in meinem Kopf.
 
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Alles gut, ich mach das schon. Aber lieb das Du dich sorgst. Es ging bei mir eh immer hin und her. Aufhören / anfangen / Aufhören..... Ich bin zu schwach um dabei zu bleiben.
Kompliment das du es durchgezogen hast.
 
“Mit dem Rauchen aufhören ist ganz einfach, hab ich schon vierzehn mal gemacht!“

Mir geht auf den Keks, dass ich ein perfektes, romantisches Hotel zum Sterne schauen gefunden habe, es aber (mindestens) die nächsten 30 Tage bewölkt sein soll…
 
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BFF schrieb:
Es war einfach nur ein "Klick" in meinem Kopf.
Aber genau das braucht es halt...
Wenn man keinen richtigen Grund hat, aufzuhören, dann wird's halt schwer. Sei es die Geburt des Enkels, Schlaganfall oder eben dieser "Klick"(, den ich auch schon in meinem Leben hatte, wodurch sich vieles Grundsätzlich geändert hat).

Aber manchen Leuten ist auch nicht zu helfen. Für mich die perfekte Realsatire als im Dorf ein Urgestein (25 Jahre + Vereinsvorstand) an Lungenkrebs elendig verreckt ist und kurz nach der Beerdigung auf dem Friedhof gefühlt die halbe Mannschaft zitternd erstmal eine Kippe anmachen mussten. :rolleyes:
 
Naja, ein früherer Kollege schwor auf die Methode mit dem Ersatzlaster.
Man sucht sich schlicht ein Laster als Ersatz der weniger schädlich ist aber auch nen guten Dopaminkick bringt.
Er hat damals dann einfach nach Feierabend sich immer nen Joint gegönnt in guter Gesellschaft.
Dadurch ist der wirklich vom Kettenrauchen runtergekommen.
Später kann man das ja immer weiter herabstufen bis zu was komplett harmlosen oder sogar gesundheitsfördernd.
Was das für ein Ersatzlaster sein sollte muss leider jeder für sich selber herausfinden.
 
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Hier sieht man mal schön was im ÖPNV so alles falsch läuft. Personalmangel an allen Ecken und Enden und dann kommt sowas bei rum. Satte 7,5h zwischen Feierabend und Dienstbegin. Wo soll das enden? Im Straßengraben oder was? Ist schon toll wenn man die Verantwortung dann zum Großteil auf den Fahrer abwälzen kann. Weil er hätte ja nicht und könnte ja Bla Bla Bla. Wenn ich mich weigere hat das am Ende arbeitsrechtliche Konsequenzen, sprich: ich kann mir einen neuen Job suchen.

Solche Faxen und Fahrpläne die teilweise unmöglich einzuhalten sind weil die Verantwortlichen Sesselpupser der Meinung sind der Bus bewegt sich mit 46 Km/h durch die Dörfer in denen eigentlich komplett 30er-Zone ist. Dazu noch beschissen bezahlt. Hauptsache klatschen wenn es wieder einen Lockdown gibt. Systemrelevanz my Ass!

Morgen also wieder 3-4 Red Bull reinziehen :utenforcer:
 
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In den 3h muss ich mich hinlegen um am Mittag nicht noch irgendwo dagegen zu fahren. Dann wieder bis 20 Uhr. Am nächsten Tag schaut es zum Glück etwas besser aus, mich kotzt es dennoch an. Schichtwechsel, Arbeitszeiten mal länger mal kürzer. Mal am Wochenende frei, mal am Wochenende arbeiten. Kurzfristige Dienständerungen durch Krankheit etc... Das macht einen Krank. Ich suche momentan wirklich wieder einen einfachen Nine to Five Job im Büro um auch mal Freizeit haben zu können die ich mit meinen sozialen Kontakten genießen kann.

Bei der vorherigen Firma gab's den Dienstplan ein Jahr lang Tageweise. Ich hatte zwischen 12 und 15 Uhr Feierabend und erst um 16 - 16:30 erst den Dienstplan für den nächsten Tag. Der Dienstplan konnte sich auch random am Tag ändern bzw verlängern. Einkaufen gehen nach Feierabend oder mal mit Freunden treffen? Bitte einen Termin bei der Firma beantragen (ohne Witz!)

Braucht sich keiner wundern dass den Job keiner mehr machen will.

Kleiner Nachtrag für alle die es nicht wussten: 7,5h sind sowas von nicht erlaubt. Normalerweise sind 11h zwischen Dienstende und nächstem Dienstbegin vorgeschrieben. Das ganze kann 3x pro Woche auf 9h reduziert werden. Natürlich ohne Ausgleich. Selbiges gilt auch für jeden LKW Fahrer. Im Linienbus gibt es zwar ein EG-Kontrollgerät was das alles aufzeichnet, allerdings ist im Linienverkehr keine Fahrerkarte notwendig. Da kann also gemauschelt werden bis der Arzt kommt.
 
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Na sowas kann man natürlich vergessen. Wie du richtig schreibst, kannst Termine komplett vergessen. Kenne ich in etwas leichterer Form. Im Außendienst kann ich auch nie genau sagen, ob ich pünktlich zuhause bin. Eben auch wegen ev. Planänderungen.
Aber so extrem wie bei dir würde ich nicht mitmachen, wenn ich nicht müßte. Das ist nicht wertschätzend und gesund. Egal, was am Ende am Konto landet. Und wie du richtig schreibst, hast auch Verantwortung.
 
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Ich hab Respekt vor jedem der solche Schichten und Arbeitszeiten hat. Im Krankenhaus oder der Pflege ist es ja nochmal härter. Diese Menschen tun mir einfach nur noch leid.

@lowrider20 zwischen 2000 und 2300 Netto. Je nach Stunden und ob es Feiertage gab.
 
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Meine Gattin ist in der Pflege und da halten sich Änderungen des Dienstplans stark im Rahmen. In unseren Krankenhäusern des Bundeslandes ist es auch nicht wirklich wild. Kein Personal, keine weiteren Betten frei. Da sind die komplett schmerzbefreit.
Ist mir schon klar, daß man damit nicht überbezahlt ist. Wie du richtig schriebst: alles für die Allgemeinheit. Bisserl klatschen reicht schon (erhielt meine Gattin auch damals). Ich hab nicht mal das bekommen.
 
Unser ganzes System ist einfach nur noch FUBAR.

Ich kann jetzt nur von meiner Region sprechen. Die meisten Fahrer sind nicht deutscher Herkunft und deren Aufenthaltstitel sind an einen Job gebunden, also lassen die auch so einiges mit sich machen. Diese Menschen arbeiten teilweise über 300h im Monat (frag mich bitte nicht wie... keine Ahnung), hausen in ner kleinen Butze und schicken das meiste Geld ins Heimatland zur Familie. In der vorherigen Firma gab's einen der unter der Woche hinten im Linienbus auf einer Luftmatratze geschlafen hat. "Heimfahren lohnt sich nicht" hat er gesagt... 20 Minuten Arbeitsweg. WTF! Das ist in meinen Augen moderne Lohnsklaverei.

Das ist auch einer der Gründe warum man immer weniger deutschstämmige und junge diesen Beruf ausüben sieht.

Ich könnte unter Umständen noch zur Stadt wechseln. Da ist das Gehalt etwas höher aber in dem Laden geht's zu wie bei der Armee. Urlaub wird einem zugeteilt und wenn man den wann anders nehmen möchte muss man sich einen Kollegen suchen der tauschen möchte. Absolutes NoGo für mich.

Genug rant für heute. Allen noch einen schönen Abend :)
 
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Glaub mir: es ist mittlerweile überall so. Mehr oder weniger. Leider. Es gibt zuviele Managementebenen, welche irgendwie mitgetragen werden müssen.
Und das mit der Stadt vergiss gleich, wenns da so abläuft. Ruh dich aus bis morgen früh. Ich weiß auch noch nicht, wie sich den morgigen Tag mein Vertretungs-Disponent vorgestellt hat. Das geht sich alles irgendwie zeitlich nicht aus. Aber ich schleich mich einfach heim, wenns zu spät werden sollte.
 
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Echt traurig wie wichtige Bereiche in Deutschland den Bach runter gehen. In Bezug auf den ÖPNV kann ich für mich sagen das es als Kunde nicht nutzbar ist. Auch wenn der Bus vor meiner Haus und nur wenige Meter vor meiner Arbeitsstätte hält und ich ein Jobticket habe, fahre ich mit dem Auto und bezahle jeden Tag Parkgebühren.

Zuletzt hatte ich nach meiner Schulteroperation das Vergnügen auf Busse angewiesen zu sein, Fahrplan ist scheinbar nicht einmal eine Empfehlung 10 Minuten zu früh oder zu spät ist eher normal als die Ausnahme, ob er kommt eine Glückssache.

Deine Beschreibung eines Teils der Fahrer kann ich bestätigen, kein Wunder bei den Arbeitsbedingungen. Oft fahren sie so das ich nicht sicher bin das sie jemals in der Fahrschule gewesen sind, die Regeln beachten sie jeweils mehr aus ausgedehnt.

Was für mich auffällig ist, es gibt zurecht Regeln zum Arbeitsschutz, aber wenn man im "Dienst der Öffentlichkeit" ist werden diese oft arg gedehnt.

In einer unserer Wohngruppen (Jugendhilfe) standen Gespräche mit dem Landesjugendamt an, dort wurden eine neue Einteilung der Arbeitszeiten angemahnt (die über 10 Jahre funktionierende, reguläre Regelung gefiel der Dame nicht). Der Geschäftsführer unserer Einrichtung erwiderte das die gewünschte neue Regelung gegen das Arbeitsschutzgesetz verstößt wies sie mit den Worten ab: "Das ist mir egal ich bin nicht die Rechtsabteilung."

Mein Keks: Es scheint nur noch 2 Extreme zu geben, entweder man jubelt etwas in den Himmel oder man macht es nieder.
 
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Hatecore schrieb:
Oft fahren sie so das ich nicht sicher bin das sie jemals in der Fahrschule gewesen sind, die Regeln beachten sie jeweils mehr aus ausgedehnt.

Das hat wohl auch damit zu tun dass einige nicht bezahlt werden wenn sich die Tachonadel nicht bewegt. Jede Verspätung geht dann letztlich auf den Geldbeutel des Fahrers, weil er arbeitet ohne bezahlt zu werden.
Dann gibt es so dämliche Regeln wie z.B die 1/6 Regel, die besagt dass man pro 1h Fahrzeit danach 1/6 davon dann Pause haben muss. Also 1h fahren - 10 Minuten Pause, 1,5h fahren - 15 Minuten Pause usw. Diese Pause ist aber nur Theoretisch! Wenn Sie im Fahrplan so vorgesehen ist aber nicht eingehalten werden kann, hat der Fahrer Pech.

Auch setzen einen die Computer im Bus teilweise unter Druck. Ich bekomme in der einen Stadt bzw. dem einen Landkreis den ich befahre die Verspätung sekundengenau angezeigt. Wenn man mit 50 durch den Ort fährt und die Verspätung tickt trotzdem pro Sekunde um eine rauf, hat man auch seine Freude.

Und letztlich hast du dann auch die Fahrgäste die natürlich auch ein Interesse daran haben Pünktlich an ihrem Ziel anzukommen. Da wird dann auch mal auf die Regeln gepfiffen. Die meisten Fahrgäste sagen tatsächlich nichts aber ab und an hast du welche dabei die dir die Hölle heiß machen wegen 2 Minuten Verspätung obwohl du nichts dafür kannst.
 
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Relak schrieb:
Hier sieht man mal schön was im ÖPNV so alles falsch läuft. :utenforcer:
Kenn ich.
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Nicht mal am gleichen Tag im Nahverkehr.
Immerhin ein Kurzzug mit nur einem Wagen, da fällt dann niemand mehr um vor Müdigkeit.
 
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