Marmic(on)
Cadet 2nd Year
- Registriert
- Dez. 2025
- Beiträge
- 26
Ich steh zwar selbst gerade nicht vor einem Küchenkauf, aber im Umfeld kriege ich das in letzter Zeit öfter mit und wundere mich ehrlich gesagt ein bisschen, was da so aufgerufen wird. Mein Bruder hat sich 'ne recht einfache Eckküche einbauen lassen, so um die 3 Meter. Nichts Besonderes, eher Standard, funktional halt. Trotzdem waren am Ende knapp 7.000 € fällig und das war schon das günstigste, was er direkt bekommen hat.
Bei meiner Mutter war’s dann nochmal eine andere Hausnummer: ungefähr 22.000 € für eine 4m + 2m Küche mit versenktem Kühlschrank und Ofen im "Wandschrank". Sieht okay aus, klar, aber jetzt auch nichts, wo man sagt „Luxusküche“ oder so.
Und dann hört man von anderen auch schon mal 30.000 € oder 35.000 €, teilweise für ganz normale Einbauküchen in Neubauten oder bei Sanierungen. Da fragt man sich schon, in welcher Welt wir da leben. Ein paar Schränke aus Spanplatte, bisschen Arbeitsplatte, Standardgeräte und das kostet dann am Ende fast wie ein Neuwagen.
Richtig bitter wird’s dann, wenn man z. B. in eine Genossenschaftswohnung oder bei der SAGA einzieht und eben keine Küche drin ist. Dann stehst du vor der Entscheidung: jetzt 10–20k in eine Küche stecken, die man vielleicht nach ein paar Jahren wieder abbaut, weil man umzieht und dann erstmal schauen darf, wie man sie überhaupt wieder los wird.
Ich hab das Gefühl, Küchen sind inzwischen so ein Lifestyle-Produkt geworden, wo die Preise einfach komplett absurd sind. Oder täusche ich mich da und das war früher auch schon so?
Bei meiner Mutter war’s dann nochmal eine andere Hausnummer: ungefähr 22.000 € für eine 4m + 2m Küche mit versenktem Kühlschrank und Ofen im "Wandschrank". Sieht okay aus, klar, aber jetzt auch nichts, wo man sagt „Luxusküche“ oder so.
Und dann hört man von anderen auch schon mal 30.000 € oder 35.000 €, teilweise für ganz normale Einbauküchen in Neubauten oder bei Sanierungen. Da fragt man sich schon, in welcher Welt wir da leben. Ein paar Schränke aus Spanplatte, bisschen Arbeitsplatte, Standardgeräte und das kostet dann am Ende fast wie ein Neuwagen.
Richtig bitter wird’s dann, wenn man z. B. in eine Genossenschaftswohnung oder bei der SAGA einzieht und eben keine Küche drin ist. Dann stehst du vor der Entscheidung: jetzt 10–20k in eine Küche stecken, die man vielleicht nach ein paar Jahren wieder abbaut, weil man umzieht und dann erstmal schauen darf, wie man sie überhaupt wieder los wird.
Ich hab das Gefühl, Küchen sind inzwischen so ein Lifestyle-Produkt geworden, wo die Preise einfach komplett absurd sind. Oder täusche ich mich da und das war früher auch schon so?