Was kann ich noch für meine Sicherheit tun?

KelinerFuchs

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Hallo Computerbase!

Ich habe mir in letzter Zeit, ein wenig Gedanken zum Thema Sicherheit gemacht und muss sagen, Ich weis nicht wo ich suchen muss und was ich machen muss, um die bestmögliche Sicherheit herauszuholen. Gibt es überhaupt die bestmögliche Sicherheit? Und auch wenn man alles beachtet hat?

Zu meinem System folgendes

  • Windows 10 Professional
  • Microsoft Office 2019
  • Mozilla Browser
  • iTunes
  • Das MS Standard Mail Programm
  • Thinkpad T480s
  • Win 10 interne Sicherheitssoftware wie Defender und alles was dazu gehört bzw denke ich es ist alles


Folgende Seiten besuche ich

NZZ, Welt, Zeit, Blick, 20min, Computerbase, Manufactum, YouTube, Netflix und diverse andere Kommerzielle Seiten..

Meine E-Mails sind in zwei Phasen aufgeteilt

Ganz Privat nutze ich die Bluewin email
Online Shops, Foren, Online Zeitung, nutze ich iCloude und dann die Bestätigung sofort auf meinem iPhone zu bekommen



So Dinge wie WhatsApp, Facebook, hatte ich noch nie und wenn Mobile Kommunikation dann den iMessenger oder SMS oder email


Sehr selten, dass ich über einen Link oder die Eingabe per Google mal was auf Instagram was suche..
Brauche ich mir überhaupt bei meinem nutzen, über das Thema Sicherheit sorgen machen und mir den Kopf zerbrechen?

Man hört immer ständig, dass User sich irgend wo ein Virus oder ähnliches geholt haben, aber wo treiben die sich dann?

reicht bei mir die Interne Win 10 Software um sicher zu surfen und mich zu schützen? Oder brauche ich unbedingt so Programme wie Kaspersky und co?


Ich wäre mega Dankbar für eure Tipps

PS: Ich glaube vor dem Staat kann ich mich nicht schützen? Habe mir mal die Snowden Doku auf Netflix angeschaut.. Was mich aber stört ist, dass Firmen meine Daten sammeln und das mag ich auch nicht so gerne wie jeder andere bestimmt auch
 

ghecko

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Ganz entziehen kann man sich dem nicht, solange man eine IP hat und sich damit im Internet bewegt.
Wenn du hinter die Barrikaden willst würde ich mich an deiner Stelle zu aller erst von Windows verabschieden.

https://www.qubes-os.org/

Und von deinem iPhone/iCloud ebenfalls.


Wenn es dir nur darum geht sicher zu Surfen, da reicht der Defender von Windows. Solange du keine dubiosen Seiten besuchst.
 
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NJay

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snaxilian

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Du beschwerst dich über Daten sammelnde Firmen aber nutzt dann Windows 10 und Office? Deine Frage ist btw ein wunderbares Beispiel für eine Meta-Frage denn wo vor genau willst du dich schützen?
  • Daten sammelnde Firmen?
  • Schnüffelei durch "den Staat"?
  • gezielte Hackerangriffe auf dich?
  • zufällige Infektion mit Schadschoftware?
  • Dem Verlust deines Laptops?
  • (physischen) Zugriff durch Dritte auf deinen Laptop?
  • Phishing gegen dich bzw. deine Accounts?

Jedes der genannten Beispiele erfordern andere Schutzmaßnahmen.

Auch wenn du dich nur auf einer Handvoll seriöser Webseiten herum treibst: Schon mal geschaut von wie vielen hunderten anderen Seiten dort Inhalt nachgeladen wird? Schriftarten von Google, Bilder von sonst woher, unzählige Werbungen von dutzenden oder hunderten Drittanbietern, Zähl-/Trackingpixel, irgendwelche Social-Media-Like-und-Teil-Buttons, Kommentarspalten per Disqus usw. usf.

Vereinfacht gesagt reicht eine kompromittierte Drittanbieterseite und du kannst dir einen Virus einfangen. Wie gesagt stark vereinfacht, etwas komplexer ist es dann doch.
 

Ost-Ösi

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Eine wirkliche Sicherheit gibt es im Bereich der IT nicht. Wer Anderes behauptet ist entweder ahnungslos oder ein Träumer. Mit vertretbaren Aufwand bist du mit dem Defender bereits gut gerüstet (ist genauso gut/schlecht wie all die Anderen). Ich würde im Browser vielleicht das Eine oder Andere hinzufügen (wie z.B. Ghostery, uBlock Origin, etc).
 

schiz0

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Was mich aber stört ist, dass Firmen meine Daten sammeln

  • Windows 10 Professional
  • Microsoft Office 2019
  • Mozilla Browser
  • iTunes
  • Das MS Standard Mail Programm
  • Thinkpad T480s
  • Win 10 interne Sicherheitssoftware wie Defender und alles was dazu gehört bzw denke ich es ist alles

Dann würde ich keinen Rechner mit Windows und oder Produkten von MS (Itunes-Mac) verwenden.
Browser kann man anpassen (eventuell Richtung Tor).
Als Suchmaschine im Browser kein Google sondern z.B. duckduckgo

Und 100% sicher gibt es sowieso nicht.
 

Zuse1

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Zuerst ganz wichtig zu wissen ist, was Du genau mit Sicherheit meinst. So wie snaxilian es schon schrieb.

Windows 10 greift schon selber vieles an Daten ab. Es wurde sogar in einigen Bereichen das Betriebssystem Windows 10 aufgrund von Datenschutzproblemen verboten. Um die abzugreifenden Daten zu minimieren, kann man bestimtme Dienste deaktivieren. Manuell ist dies ein sehr hoher Aufwand und benötigt mehrere Stunden.

Deswegen gibt es Tools wie "O&O ShutUp10" die das automatisch erledigen, das Programm bekommst du z.B. hier: https://www.computerbase.de/downloads/systemtools/o-und-o-shutup10/

Wenn Dir Datenschutz und Deine Privatsphäre wichtig ist, kannst Du auch in Betracht ziehen, Deine IP zu "verstecken". Du kannst Deine gesamten Verbindungen z.B. mit einem VPN anonymisieren. Oder um Dein Surfverhalten zu anonymiseren kannst Du z.B. den Tor-Browser o.ä. verwenden.

Auch Plugins können ein bisschen deine Privatsphäre erhöhen. Z.B. in dem man Trackende Werbung blockiert, oder Spionage-Buttons wie die Like-Buttons von Facebook usw. Dafür kannst du z.B. Ghostery oder uBlock Origin verwenden. Diese sind recht gut und sicher.

Was auch etwas zur Sicherheit beiträgt, ist es Programme und deren Komponenten die Verbindung zum Internet zu blockieren. Das kannst Du natürlich nur machen, wenn für die Programme erst gar keine Internetverbindung benötigen damit sie auch funktionieren.
Beispiel: Du installierst das Programm "Microsoft Office 2019". Du benötigst für dieses Programm keine Internetverbindung. Du willst aber sicher gehen, das sie auch wirklich nichts aussendet oder empfängt. Dann kannst Du über die interne Microsoft Firewall die Internetverbindung blockieren. Es gibt sehr nützliche Tools wie den "Folder Firewall Blocker". Mit diesem Tools ist es möglich, die Verbindung für alle Dateien in einem Ordner mit nur einem Klick zu blockieren. In diesem Beispiel wählst Du einfach den Intallationsordner von Microsoft Office 2019 aus und der Folder Firewall Blockiert erledigt den Rest.

Wichtig sind natürlich auch sichere Passwörter für Deine Accounts und Dein System. Gut sind lange Passwörter bestehend aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen und Zahlen. Alle Wörter die in einem Wörterbuch vorkommen, sollten nicht gewählt werden. ("Wörterbuch-Attacke").

Wobei Du bei Windows 10 - oder generell Windows - keine große Sicherheit hast, auch wenn Du ein gutes Passwort wählst. Wenn Du die Daten auf dem Computer vor unbefugtem Zugriff sichern willst (vorallem aus physikalischer Sicht), solltest Du die Festplatte komplett verschlüsseln, z.B. mit dem Windows internen "BitLocker" oder mit einem anderen Programm wie VeraCrypt.

Und ganz wichtig: schütze Dich vor Viren, Trojanern und co. Nutze also ein gutes Antivirenprogramm und eine Firewall.
Auch online Multi-Antivirenscanner können sehr nützlich sein. Wenn Du was herunterlädst, prüfe es zunächst auf Viren, bevor Du es öffnest oder installierst. Z.B. kannst Du es auf https://www.virustotal.com/gui/ hochladen und es wird von mehreren Antivrenprogramm überprüft, was die Trefferquote natürlich deutlich erhöht.

Musste mich leider kurz fassen. Ich hoffe ich konnte Dir ein Stück weiter helfen. Viel Erfolg!
 
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revan.

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RalphS

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Ich hoffe das war Sarkasmus. Schon mal was von kompromittierten Websites gehört? Es ist grob fahrlässig, sich auf andere zu verlassen, wenn es um die eigene Sicherheit geht.

Überhaupt find ich die Antworten zum Thema irgendwie enttäuschend. Was, weil ich keine totale Sicherheit haben kann, soll ich’s erst gar nicht versuchen? Windows Bordmittel reichen? Sind wir hier bei WinFuture?


Zunächst mal ist Sicherheit ein Prozeß. Nur einen Teil davon macht der Pc, der Rest obliegt einem selber.

Grundsätzlich gilt: Je standardmäßiger, desto unsicherer. Alle Welt lästert über Microsoft, aber der Defender ist das Nonplusultra? Ich hoffe, das Dilemma ist sichtbar.

Standardpaßwörter vergeben? Ändern.
Überall das gleiche Paßwort? Ändern.
In die Thematik TCP/Ip einlesen. Das ist Grundlage für Netzwerksicherheit. Dann überlegen, wie man die Firewall konfigurieren kann. Idealerweise eine Test VM mit Snapshot einrichten, wenn’s schiefgeht kann man einfach zurücksetzen.
In die Thematik VPN einlesen und verstehen, was das macht und was es nicht macht.
Als Standarduser (nicht Admin) in Windows unterwegs sein. Insbesondere, wenn man ein ms Konto hat; das mit dem Adminkonto verbinden ist ein Nogo.

Externe Firewall trumpft Software FW, nützt nur nichts, wenn man sie nicht bedienen kann (s.o.). Virenscanner alles außer Defender, nicht weil er scheiße ist, sondern weil ihn alle einsetzen. (Aus demselben Grund wird auch gerne Nicht-Windows empfohlen.)

Wenn nicht grad Windows Home im Einsatz ist: auf einer Testmaschine die lokalen Gpo Einstellungen durchgehen (Achtung: Viele!). Die sind gut dokumentiert. Lesen, nochmal lesen und dann ggfs. konfigurieren. Nicht zuviel auf einmal, sonst geht das schief.

Von MS gibt es zum Download ADMX Templates für Office. Die sind für größere Umgebungen gedacht, funktionieren aber auch lokal. Informieren, wie die installiert werden müssen (wieder Testmaschine) und dann in den lokalen Gpo Einstellungen konfigurieren.


Aber das Wichtigste ist ein grundlegendes Verständnis, wie das OS funktioniert. Wenn ich nicht weiß, was es tut, dann kann ich auch nicht einschätzen, ob es ggfs ein Sicherheitsproblem geben kann und/oder was ich tun muß, um ein Plus an Sicherheit zu haben.

Der nächste Schritt wären Zertifikate. Aber vorher muß alles andere passen.

Beispiel:
Firewallregel, die DNS Zugriffe grundsätzlich verbietet und nur den Zugriff auf den Router, TCP/udp Port 53 erlaubt hilft gegen DNS spoofing.
Nur Text als Lese- und Schreibformat im Mailprogramm schützt vor potentiellen Viren da drin und auch vor deren Weitergabe. Und irgendeiner der Scriptblocker für den Browser hilft gegen ungewollt ausgeführte Inhalte.

Nichts entbindet jedoch den Kopf anzuschalten. Mail “Rechnung” oder “Mahnung” mit Anhang? Kann ungelesen gelöscht werden, egal wer Absender war. Links aus Mail folgen? Nur, wenn es einen guten Grund gibt, und aus unbekannten Mails gleich gar nicht. Geben Sie alle ihre TANs ein? Sollte klar sein, was da nicht zu tun ist.

Die Liste ist zwar lang, läßt sich aber auf ein simples “im Zweifel mißtrauen” einkürzen. 99% der Probleme sind auf Naivität zurückzuführen und weitere 99% darauf, daß man mit dem Adminkonto unterwegs war.


Und leider weitere 99% auf Ratschläge wie “ach laß gut sein” oder schlimmer noch “nimm Linux”, welches natürlich auch nur so sicher ist, wie man es versteht. Anderenfalls macht man dieselben Fehler wie unter Windows plus weitere, weil man Linux noch weniger kennt als Windows UND weil ja alle sagen, daß es so sicher sei. Was natürlich Humbug ist.
 

DogsOfWar

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die bestmögliche sicherheit vor viren & co bietet immernoch brain 2.0 bzw höher. dazu dann noch wöchentliche bzw besser tägliche backups deiner W10 partition und deiner wichtigsten daten sofern sich diese sooft ändern.

zum daten sammeln, egal ob man nun zustimmt oder nicht, sie tuns halt trotzdem, so oder so. hab bei google das dauerhafte speichern meiner audio dateien mitsammt voice match und google assi deaktiviert und als geräte assi firefox ausgewählt. das verhindert zumindest das der google assi ständig mithört und von selbst anspingt wenn ich filme usw kuck. standort könn ruhig alle wissen. so hab ich immern gutes alibi.. O.o
 
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snaxilian

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Der Oscar für den am wenigsten hilfreichen Kommentar geht in diesem Thread an: Ost-Ösi.

@RalphS Hat meine Gedanken wunderbar fortgeführt. Sicherheit ist ein Prozess und irgendwelche Tools und Einstellungen sind nur technische Helfer um ein erkanntes Problem oder eine Fragestellung zu lösen. Sicherheit ist nicht irgendwas zu nutzen oder nicht zu nutzen und um dann gedankenlos drauf los zu surfen um es stark vereinfacht auszudrücken.
Ebenso hat (IT-)Sicherheit viele Aspekte: Datenschutz, Datenintegrität, Datenverfügbarkeit sind die großen drei und dann ggf. noch Anonymität (v.a. ggü. wem?).

Was bisher noch nicht erwähnt wurde: Wo möglich nutze eine Zwei- bzw. Multi-Faktor-Authentifizierung. Auf heise bzw. in der letzten oder vorletzten c't waren mehrere Artikel dazu. Sehr sehr viele Dienste kann man so absichern. Sei es das eigene Windows, irgendwelche Social Media Plattformen, diverse Mailaccounts, Onlineshopping-Webseiten, Cloud-Lösungen etc.
Absicherung ist entweder per Hardware-Token (YubiKey, NitroKey, Google Titan, etc) oder als Software-Lösung (Microsoft oder Google Authenticator). Schützt effektiv vor jeder Art des Phishings aber man muss sich Gedanken machen, wie man seine Accounts vor Verlust des Tokens absichert. Entweder ein zweiter Backup-Token und/oder alle Backup-Codes sicher aufbewahren (Backup-Codes werden idR erzeugt bei der erstmaligen Einrichtung von 2FA/MFA bei einem Dienst).
 

purzelbär

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Deswegen gibt es Tools wie "O&O ShutUp10" die das automatisch erledigen, das Programm bekommst du z.B. hier: https://www.computerbase.de/downloads/systemtools/o-und-o-shutup10/
Dieses Tool hatte ich auch ziemlich lange unter Windows 10 verwendet und als ich dann Ende letzten Jahres das Upgrade auf Windows 10 1809 machen wollte, blieb das Setup immer bei einem bestimmten Punkt hängen und das Upgrade auf 1809 scheiterte und das mehrfach in all den Wochen in denen ich es probiert hatte. Ich spielte sogar Backups von Windows 10 1709 ein in der Hoffnuing das es dann klappen würde, aber auch da scheiterte die Installation von 1809 und letztendlich gelang mir das Upgrade indem ich ein Backup von Windows 7 einspielte das ich noch hatte und damals verwendete ich das O&O Tool noch nicht und war letztendlich froh, das es so doch noch geklappt hatte. Ich persönlich werde das Tool von O&O oder ähnliche solcher Tools auch von anderen Herstellern nicht mehr benutzen.
 

snaxilian

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Vermutlich war es eher eine der unzähligen Einstellungen und nicht das Tool an sich. Ich verwende es ebenso auf zwei Systemen und bisher jedes Upgrade ohne Probleme. Es setzt ja auch "nur" Einstellungen, die man auch manuell erledigen könnte und stellt einem dafür eine zentrale Oberfläche zur Verfügung. Entbindet einen nicht davon sich mit den Einstellungen zu beschäftigen, die man dort erledigen kann.
 

KelinerFuchs

Cadet 3rd Year
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Was mich aber stört ist, dass Firmen meine Daten sammeln und das mag ich auch nicht so gerne wie jeder andere bestimmt auch
Ich hätte diese Passage besser rauslassen sollen



Danke für die vielen Antworten!
ich muss mir das erst mal alles in aller ruhe durchlesen..


Mir ging es hauptsächlich um meine Sicherheit und wie ich mich vor diversen Viren, Maleware & co schützen kann
Ergänzung ()

Du beschwerst dich über Daten sammelnde Firmen aber nutzt dann Windows 10 und Office? Deine Frage ist btw ein wunderbares Beispiel für eine Meta-Frage denn wo vor genau willst du dich schützen?
  • Daten sammelnde Firmen?
  • Schnüffelei durch "den Staat"?
  • gezielte Hackerangriffe auf dich?
  • zufällige Infektion mit Schadschoftware?
  • Dem Verlust deines Laptops?
  • (physischen) Zugriff durch Dritte auf deinen Laptop?
  • Phishing gegen dich bzw. deine Accounts?

Jedes der genannten Beispiele erfordern andere Schutzmaßnahmen.

Auch wenn du dich nur auf einer Handvoll seriöser Webseiten herum treibst: Schon mal geschaut von wie vielen hunderten anderen Seiten dort Inhalt nachgeladen wird? Schriftarten von Google, Bilder von sonst woher, unzählige Werbungen von dutzenden oder hunderten Drittanbietern, Zähl-/Trackingpixel, irgendwelche Social-Media-Like-und-Teil-Buttons, Kommentarspalten per Disqus usw. usf.

Vereinfacht gesagt reicht eine kompromittierte Drittanbieterseite und du kannst dir einen Virus einfangen. Wie gesagt stark vereinfacht, etwas komplexer ist es dann doch.

Danke
Wie kann ich mich genau gegen so etwas schützen, ohne vorher IT Studiert zu haben? Im Grunde genommen interessiert mich das Thema PC nicht

Ich will damit nur meine alltägliche Dinge erledigen und das wars
 

andy_m4

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Wie kann ich mich genau gegen so etwas schützen, ohne vorher IT Studiert zu haben? Im Grunde genommen interessiert mich das Thema PC nicht

Ich will damit nur meine alltägliche Dinge erledigen und das wars
PC nur benutzen aber trotzdem sicher sein ist ein bisschen so wie das viel zitierte "Wasch mich aber mach mich nicht nass". Es geht einfach beim derzeiten Stand der Technik nicht. Und obs jemals was wird, ist fraglich. Denn der Computer ist nun mal ein sehr flexibles Werkzeug. Sehr flexibel heißt, das man damit viel machen kann aber halt auch viel Unfug. Man könnte die Funktionalität einschränken um die Sicherheit zu erhöhen, verliert damit aber natürlich automatisch Flexibilität.

Trotzdem kann man natürlich Einiges für die Sicherheit tun ohne "IT studiert zu haben" wie Du so schön sagst.
Maßnahmen die hier schon genannt wurden wie gesundes Misstrauen, Software aktuell halten, nicht jeden Sch**** installieren, gute Passwörter wählen und Ähnliches kann man ja auch ohne großartige Computerkenntnisse umsetzen.

Was nicht geht (auch wenn diverse Sicherheitsprodukte das suggerieren), ist Sicherheit auf Knopfdruck. Sozusagen irgendein Programm installieren und das passt stellvertretend für Dich auf das nix Schlimmes passiert, funktioniert nicht. Du wirst Dich immer mit dem Thema auseinandersetzen müssen, wenn Du gewisse Sicherheit haben willst.

Es steht Dir dabei natürlich frei zu entscheiden, wie weit und wie tief Du in die Thematik einsteigen willst.
 

purzelbär

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Vermutlich war es eher eine der unzähligen Einstellungen und nicht das Tool an sich. Ich verwende es ebenso auf zwei Systemen und bisher jedes Upgrade ohne Probleme. Es setzt ja auch "nur" Einstellungen, die man auch manuell erledigen könnte und stellt einem dafür eine zentrale Oberfläche zur Verfügung. Entbindet einen nicht davon sich mit den Einstellungen zu beschäftigen, die man dort erledigen kann.
Ich verwendete es mit den empfohlenen Standardeinstellungen und selbst das rückgängig machen der Einstellungen danach das löschen des Tools half bei mir nichts. Ausserdem hatte ich ungewollt die Option aktiviert gehabt am Windows Insider Programm teilzunehmen unter Windows Update. Ob es letztendlich an den 2 Sachen lag oder nicht, weiß ich nicht aber komischerweise ging das Upgrade auf 1809 nachdem ich ein Backup eingespielt hatte auf dem das O&O nicht drauf war auch wenn es ein Windows 7 Backup war. Mit den vorherigen Versionen 1803, 1709, 1703 usw hatte ich das Problem nicht, weiß aber auch nicht mehr, wann ich das O&O Tool zum ersten Mal verwendete.
 

Scrush

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Danke
Wie kann ich mich genau gegen so etwas schützen, ohne vorher IT Studiert zu haben? Im Grunde genommen interessiert mich das Thema PC nicht

Ich will damit nur meine alltägliche Dinge erledigen und das wars
die leute bezahlen die sowas können :D

wovor hast du schiss?

du schaltest den rechner an und suchst in Google was.

hier haben schon 3 leute deine daten.

dein Provider, MS und Google...

ich glaub du machst dir viel zu viele gedanken^^

gegen phsishing schützt man sich in dem man eben aufpasst.

müll Websites nur mit wegwerfemails oder schrottmailkonten nutzen.
 

Zuse1

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Die Aussage "ich glaub du machst dir viel zu viele gedanken^^" kann ich nicht bestätigen. Wir haben unseren Verstand bekommen, um ihn zu nutzen. Also nutzt Euren Verstand, damit er wächst, und nicht abstumpft.

Es gibt immerhin genug Suchmaschinen, die für Datenschutz werben. Alles ist besser als Google (aus Datenschutzrechtlicher Sicht). Hier mal ein paar Beispiele:
https://startpage.com
https://duckduckgo.com/
https://metager.de/

In Kombination mit einem VPN oder ähnliches ist man schon auf der sicheren Seite. Eine 100% Garantie für Sicherheit gibt es nicht. Aber man kann einen Großteil schützen!

Aber das ist nun auch wurscht, da es dem Threadersteller um "Viren, Maleware & co" geht.

Also wichtig für ihn ist:
  • Ein gutes Antivirenprogramm,
  • Jede Datei nach dem Herunterladen prüfen (meine Empfehlung: Online-Multi-Scanner, wie in meinem ersten Beitrag erwähnt. Wem das zu aufwendig ist, der kann ein Antivirenprogramm die Arbeit erledigen lassen, ist aber nicht ganz so genau/sicher),
  • USB-Sticks und ähnliche Speichermedien zuerst mit einem Antivirenprogramm prüfen lassen,
  • Ungewöhnliche oder unglaubwürdige E-Mails kritisch hinterfragen. Bei Zweifel, den Absender fragen/anrufen ob er ihm das auch tatsächlich geschickt hat und nicht irgendein Bot o.ä.. E-Mail Anhänge auch auf Viren prüfen (z.B. am besten mit einem Online-Multi-Scanner oder halt mit einem Antivirenprogramm).
  • Sollte jemand physikalischen Zugriff auf Deinem Computer haben (z.B. Arbeitskollegen, Freunde oder Familie) dann ist es auch sinnvoll die komplette Festplatte zu verschlüsseln. Dies verhindert einen Zugriff auf deinen Computer und das einschleusen von Viren und co.
 
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