Was kostet der Atomstrom wirklich?

Foehammer schrieb:
... Dass EEs zZ alle AKWs ersetzen können ist schlicht gelogen, der fehlende Strom wird einfach zugekauft...

... von zZ spricht niemand. Der schnelle Ausstieg lässt noch 4 Jahre Zeit und der langsame 19 Jahre. Wobei nach 4 Jahren mit Sicherheit EE ausreichend sein wird für die Versorgung. Die 20% Atomstromanteil dürften einfach zu ersetzen sein. Alle anderen Behauptungen der Ausstiegsgegner sind schlicht erlogen. Und das 38000 Menschen in der KK arbeiten und das EE viel mehr neue Arbeitsplätze schafft, wurde jetzt oft genug durch gekaut.
 
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hmm die 100 guten fragen sind recht gut gemacht muss ich mir die tage mal genauer durchlesen
 
Sind war einige auch auf andren Kraftwerksanlagen zutreffend, aber zum großen Teil stimmt es rein auf AKWs.
 
klar keine energieform hat eine reine wester weder wind wasser sonne kohle oder kernfusion allerdings verbindet kernfusion viele davon zsuammen mit dem supergau szenario

der damm bruch eines grossen waserkraftwerkes ist ja auch ein gau der einige zehntausend töten kann aber eben kein supergau mit 100.000 jahren an folgen
 
Knuddelbearli schrieb:
... aber eben kein supergau mit 100.000 jahren an folgen

... so isses und in Relation: egal welchen Brennstoff wir benützen (Öl, Gas, Uran usw.): die Folgen sind unabsehbar. Deswegen müssen wir zu den regenerativen Energien (hätten wir auch schon vor 100 Jahren haben können wenn unsere Dirigenten mal ihr Hirn angeschmiessen hätten).
 
Naja solange die Finger auf dem Versorgungsnetz haben wird nach deren Regeln gespielt.
Es gibt Kommunen die sich das Versorgungsnetz zurückkaufen um eigen Erzeugnisse besser ein zu speisen.
Es gibt auch Kommunen die eigene Windkraft Parks betreiben und aus dem öffentlichem Netz ausgesperrt werden.
Sie können den gewonnen Strom nur selber nutzen aber nicht anderen zur Verfügung stellen weil Umspannwerke nicht gebaut werden.

Die grossen entscheiden wie der Strom in der Zukunft gewonnen wird.
Eine Verstaatlichung des Stromnetzes würde ich sehr begrüssen, denn egal was passiert der Bürger zahlt es doch so oder so am Ende.
Entweder den Gau, oder den Ausbau.
 
privatisierung i9n denne bereichen eh der grösste schwachsinn das stromnetz das fpr 100 milliarden gebaut wurde wurde für ein butterbrot privatisiert die nichts rein investieren man braucht sich ja nur ansehen wie desolat das us netz ist
 
dafür hohlt EEG aber rasant auf.
schau dir mal die Daten zur EEG Umlage an!
 
... ist doch vollkommen egal ob EEG aufholt. Selbst wenn es etwas mehr kosten sollte als KK wäre das kein Problem.

"Er ergibt sich daraus, dass für erneuerbare Energien im Rahmen der Stromsteuer
ein höherer Betrag gezahlt wurde, als dies das Leitbild der Energiebesteuerung (am Energiegehalt
und externen Kosten orientiert) verlangt."

... das ist auch mein Gedanke: sind Subventionen bei Ausbau von EEG dann überhaupt noch notwendig? Und vor allem geht es doch darum den Drohungen wie "Strom wird unbezahlbar" von Seiten der Atomlobby etwas entgegenhalten zu können.
 
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von den 100 Dingen fand ich das hier interessant:

Nr66.

2007 und 2009 standen zeitweise sieben von 17 Reaktoren reparaturbedingt still. Und im Sommer sind Atomkraftwerke auch nicht zu gebrauchen: Da müssen sie wegen zu warmer Flüsse regelmäßig ihre Leistung drosseln.

und Nr.99

Die Erneuerbaren Energien sind der größte Jobmotor im Land. Mehr als 300.000 zukunftssichere, nachhaltige Arbeitsplätze haben sie binnen weniger Jahre geschaffen, davon gut 50.000 allein in den vergangenen beiden Jahren – und das trotz der Wirtschaftskrise. Die Atomindustrie insgesamt beschäftigt gerade einmal 35.000 Menschen.

Prognosen rechnen mit 200.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen bis 2020 in der Erneuerbaren-Energien-Branche, sofern Ökostrom im Stromnetz weiterhin Vorrang genießt.

Längere Laufzeiten für Atomkraftwerke oder gar eine Abkehr vom Atomausstieg gefährden dagegen die Energiewende und damit Hunderttausende von Jobs.
 
... allerdings fängt die Atomlobby jetzt an aus allen Rohren zu feuern (leider ist die SPD auch dabei). D. h. an allen Ecken und Enden kommen Horrorszenarien wie Strom wird unbezahlbar, im Süden werden die Bänder von Mercedes Benz still stehen, es kommt zu häufigen Stromausfällen usw..
 
@nicoc: Meine Ansichten sind das auch. Und nicht nur die SPD ist sehr schwankend was Atomstrom angeht, auch die FDP fängt langsam immer mehr unterschiedliche Aussagen dazu zutreffen.

@daflitz: Jepp das stimmt und Arbeitsplätze entstehen Regional und bringt Komunen mehr Geld Kommunen: Ökostrom kann nicht nur die Umwelt retten, sondern auch die Finanzen |3sat/nano
Auch was solche Projekte angeht wie das sich ganze Region selber mit Strom versorgen schon ohne öffentlichen Netz mehr, sind alle sehr viel versprechend. Gibt auch in der Nordsee an einer deutschen Insel da so ein Test schon der extrem viel versprechend aussieht. Diese Insel versorgt sich derzeit selbst mit Strom nur durch ein Dieselgeneration, jetzt soll dieser Weg kommen und dafür eine Photovoltaik und Windkraft Kombination mit Akkuspeicherung. Bis jetzt hat alles geklappt auch wenn es nur ein Nachbar war wo die Rechner in Echtzeit mit Stromabnahme Daten von der Insel gefüttert worden sind. Hat dieses Projekt alles überstanden auch mal schlechte Tage und das Projekt ging 365 in Echtzeit eben.
 
Einen Ausstieg aus der Atomenergie wird es so schnell niemals geben. Dafür werden die Bürger Deutschlands schon sorgen. Meinungen werden auch ganz schnell wieder umschwenken. Denn sobald es einem selber an das liebe Geld geht hört der Spaß auf. Und die meisten möchten nicht mal eben 20-30% Mehrkosten im Jahr für Strom rausblasen nur um den Atomstrom loszuwerden.

Erneuerbare Energien sind momentan absolut keine alternative zu Atomstrom. Denn was Nicoc bei seinen Ausführungen (wir hätten lediglich 20% Atomstrom, es sind im Übrigen sogar nur 11,5% im Primärmix) vergesen hat ist, dass von diesen lächerlichen 11,5% ca. 50% der Grundlast gedeckt wird. Und das kann eben durch Windkraftwerke (oder Solar/Wasser) niemals ersetzt werden. Denn wenn kein Wind, dann auch kein Strom. Dürfte jedem klar sein. Unser jetziger Mix aus verschiedenen Enerigiegewinnungsarten ist richtig so wie er ist. Ein Wegfall der Atomenergie könnte nur durch neue Kohle- und Gaskraftwerke abgefangen werden. Kohlekraftwerke will auch keiner, also bleiben nur Gaskraftwerke. Und hier würden wir uns wie mit dem Öl extrem von ausländischen zulieferern Abhängig machen. Wir sehen an den Spritpreisen was das bedeuten kann.

Erneuerbaren Energien gehört definitiv die Zukunft. Das ist Fakt. Die Zukunft heisst aber momentan in 20 oder 30 Jahren und nicht morgen. Und solange brauchen wir auch noch Atomenergie. Zwar mit fallender Tendenz aber eine Abschaffung von heute auf morgen ist nicht möglich, wie von vielen hier propagiert wird.
 
... die höchste gemessene Last lag bei 82 Gigawatt (Spitzenlast). Produziert werden irgendwas mit 140 Gigawatt täglich. Die Grundlast könnten also GUD, Wasserkraft- oder Kohlekraftwerke übernehmen. Beim Gas sind wir zum großen Teil schon immer abhängig gewesen. Macht also keinen Unterschied. Je schneller wir beim Ausstieg sind umso unabhängiger werden wir (Uran). Und wie gesagt, was das Geld bzw. höhere Strompreise angeht feuert die Lobby mit diesem Argument um genau das zu erreichen was sie schon immer tut: die Entwicklung von EE zu blockieren. Das Strom teurer wird muss dabei noch nicht mal stimmen: hauptsache EE ist gestoppt. Und die Zukunft hat vor 100000 Jahren begonnen. Gibt also keinen Grund zu warten.
 
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Wer glaubt eigentlich der Strompreis würde durch AKWs gleich teuer bleiben? Der steigt, egal ob mit Atom oder mit EE.
 
Eben Strompreise steigen auch so warum? Weil durch Stromeinsparung mit der Absatz (Umsatz) nicht mehr stimmt. Warum ist der mit so wichtig, weil es um Aktien geht, warum dort weil Aktienanalysten dies verlangen.

Windkraft biete auch eine Grundlast schon (da ja Wind immer irgendwo weht und sehr oft in gesamt Deutschland gleichzeitig) Grundlast beträgt 5.000MW (Stand Ende 2010).
habe leider keine Daten zu PV wie viel da die Grundlast ist schätze mal so 1.000MW könnte da auch schon hin kommen fast, da ja immer am Tag PV funktioniert.

Zu Windkraft noch hier mal eine schöne Seite.
Sahrad Wind /Paasatwinde Wind weht ja immer ;) auch wenn es durch bestimmte Klima nicht überall gleichstark weht (also dadurch in bestimmten Region mal Windstill ist). das heisst aber nicht das eine gesamtes Bundesland oder Land an sich kein Wind hat dann.

Hier Kommentar 2 mal lesen

Monitor 21.10.2010: Die Lüge vom teuren Ökostrom - Warum die Stromrechnung wirklich so hoch ist
 
bei Wind/PV kannst du eben nicht vorhersehen wann wie viel Produziert wird.
Das ist das Problem!
und daher muss man sehr viel Geld in die Ausregelung der Produktionsmenge Stecken!
Jeh mehr Wind/PV desto größer wird das Problem.
(Das sind Kosten, die du nie bei Grennpeace finden wirst, dennoch sind sie da.)

nicoc schrieb:
... die höchste gemessene Last lag bei 82 Gigawatt (Spitzenlast). Produziert werden irgendwas mit 140 Gigawatt täglich.

Die Installierte Leistung hat nichts, aber auch gar nichts mit der Produzierten Menge zu tun!


btw: 140GWt (t?) wäre etwas wenig ;)
 
... installierte Leistung? (http://de.wikipedia.org/wiki/Installierte_Leistung): 155,5 GW. In Deutschland werden täglich 140 Gigawatt produziert, gebraucht werden aber maximal 82 Gigawatt. Der Bauer produziert 140 Liter Milch, gebraucht werden nur 82 Liter. Den Rest schüttet er weg oder verkauft ihn woanders. Ergo: KK könnte schon jetzt abgestellt werden. Grundlast übernehmen Wasserkraft oder/ und Kohle.
 
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