slow1 schrieb:
er sollte lieber dem alkohol frönen, bevor er zu tabletten greift, selbst aspirin kann bei täglicher einnahme tödlich enden
solange er bei 5%bier und nicht zum schnaps übergeht, wäre das die beste möglichkeit
biete ihm doch mal ein bier an
die nächste sache, welche medikamente kriegt er verordnet.
den rest des stoffs würde ich vernichten.
vielleicht sollte man gegebenfalls ernsthaft über eine entmündung dieser person nachdenken
Das ist der GRÖßTE SCHWACHSINN den ich zu diesem Thema jemals gehört habe.
JUNGE der man ist Alk-Abhängig hier besteht ein gestörtes Suchtverhalten, bereits der GESCHMACK von Bier oder Alk kann einen Rückfall auslösen.
Die Toxische Dosis bei Aspirin ist in etwa bei 10-12g Wirkstoff und die normale Aspirin hat 500mg, also sollte dein Onkel schon relativ viel Aspirin einwerfen um hier an einer Überdosis zu sterben.....
Paracetamol ist weitaus gefährlicher und eine Überdosierung kann hier ernste Schäden haben.
Ob dein Onkel Süchtig ist oder nicht, das wirst du durch Fragen nicht klären können,ist er süchtig wird er es bestreiten, ist er es nicht dann sowieso.
Was DU brauchst ist eine Möglichkeit das Thema mit jemanden zu klären der in solchen Sachen weit mehr Sachverstand hat als jemand der einem trockenen Alkoholiker zu Bier raten tut (Hier sollte man einfach mal die Fresse halten wenn man sich nicht auskennt)
Einige Suchthilfen für Angehörige sind:
http://www.suchthilfe-werne.de/angehoerige.htm
http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell...ie/familienwegweiser/suchtberatung/start.html (Gibt es in jeder größeren Stadt)
Auch solltest du mit dem Arzt deines Onkels reden, dieser hat am ehesten die Möglichkeit etwas zu bewirken (Durch die Schweigepflicht solltest du auch relativ aussen vor stehen und nicht zum Streitpunkt werden) Blutwerte deines Onkels könnten auch auf eine mögliche Schädigung durch die Tabletten auskunft geben, dies kann aber nur der Arzt veranlassen.
Einweisen oder Endmündigen kann man hier mal GARNICHT, warum auch? Weil jemand Schmerzmittel nimmt die ein relativ geringes Suchtpotential haben und auch nur geringe bis keine berauschende Wirkung aufweisen? Sorry, aber da müßte man halb Deutschland endmündigen......
Wende dich an einen Arzt oder Psychologen und erkläre Ihm deine Ängste, vermeide SELBST die Konfrontation du würdest hier wenig erreichen und evtl. mehr Ärger verursachen als dir lieb ist. Du unterstellst deinem Onkel ja das er süchtig ist und das obwohl er ja den Alkohol so widersteht (So in der Art könnte es auf dich zurück fallen)
Hier noch etwas zum Thema Nierenschäden:
In verschiedenen Fallstudien wurde ein Zusammenhang zwischen dem Gebrauch von schmerzstillenden Medikamenten und einem erhöhten Risiko für Nierenschäden vermutet. Daten aus umfassenden Langzeitstudien fehlten bislang jedoch. Nun publizierte im Journal der American Medical Association ein Team von amerikanischen Forschern die Auswertung einer zwischen 1982 und 1995 mit öffentlichen Mitteln durchgeführten Untersuchung, die den Zusammenhang von Schmerzmittelgebrauch und Nierenfunktionsstörungen zum Gegenstand hatte. Im Verlauf dieser 14 Jahre wurden die Daten von rund 11.000 Männern erfasst, die über den gesamten Zeitraum schmerzstillende Medikamente in unterschiedlichster Dosierung zu sich genommen hatten.
Schmerzmittel schaden den Nieren nicht
Gemessen wurde der Kreatinin-Spiegel im Blut der – anfangs gesunden – Patienten, dessen Erhöhung auf eine Störung der Filterfunktion der Nieren hinweist; die Ergebnisse wurden in Relation zu anderen Gesundheitsdaten sowie zu den Angaben zum Schmerzmittelgebrauch ausgewertet. Die Forscher fanden keinen signifikanten Zusammenhang zwischen der Einnahme von gebräuchlichen Schmerzmitteln – genannt werden Aspirin, Paracetamol und Ibuprofen – und im Lauf der Jahre aufgetretenen Nierenschäden. Nur bei 460 Männern, das sind gut vier Prozent der untersuchten Patienten, wurde ein überdurchschnittlich erhöhter Kreatinin-Spiegel festgestellt.
Das relative Risiko einer Nierenerkrankung erwies sich in allen Gruppen als gleich hoch, ob schmerzstillende Medikamente nun in hoher Menge eingenommen wurden oder gar nicht. Der durchschnittliche Kreatinin-Spiegel war bei Männern, die keine Schmerzmittel einnahmen, gleich oft zu finden wie bei jenen, die im Untersuchungszeitraum bis zu 2.500 oder mehr Schmerztabletten geschluckt hatten.
Vor allem für chronische Nierenfunktionsstörungen können damit Schmerzmittel als Ursache praktisch ausgeschlossen werden, sagen die Experten.
Medikamente nur wenn sie notwendig sind
Das heißt aber nicht, dass die gebräuchlichen Schmerzmittel völlig risikolos sind. Relativ bedenkenlos werden schmerzstillende und entzündungshemmende Pillen im Alltag eingesetzt. Besonders Tabletten mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure gelten als gut wirksame und sichere Schmerzmittel, die gegen Kopfweh und Zahnschmerzen, Entzündungen und Fieber genommen werden. Erwiesen ist, dass sich durch ihre Einnahme generell die Blutungsneigung erhöht. Bei längerer Medikation, beispielsweise als – wissenschaftlich nicht eindeutig belegte – Vorbeugung gegen Herzinfarkt und Schlaganfall, erhöht sich unabhängig von der Dosierung das Risiko von Schleimhautschäden, Magengeschwüren sowie von Magen- und Darmblutungen.
Wie in der vorliegenden Studie betont wird, handelt es sich bei der untersuchten Gruppe um anfangs gesunde Personen. Bei Patienten mit Nierenproblemen kann sich der Gebrauch von schmerzstillenden Medikamenten negativ auswirken. Vor allem der regelmäßige Gebrauch von Schmerztabletten sollte daher unbedingt unter medizinischer Kontrolle erfolgen.