Was soll ich machen? Ist mein Onkel süchtig?

Wir haben einfach unterschiedliche Ansichten zu dem Thema, ich sehe den "Schutz" der Angehörigen an erster Stelle und du bist der Meinung das man den Betroffenen (Süchtigen) nicht kompromittieren soll. Da wir beide den Onkel und auch den Threadersteller nicht kennen kann jede der beiden Möglichkeiten GUT oder SCHLECHT sein. Im Grunde sagen wir ja das selbe, der Threadsteller soll etwas unternehmen, nur die Vorgehensweise ist halt unterschiedlich. Da steht die Chance einfach 50/50 das man den "richtigen" Weg geht.

Ich bin halt der Meinung das nachdem Mr. Bolivia hier im Forum fragt was er tun soll, es für Ihn evtl. leichter sein würde erst mal mit seiner Mutter zu reden und dann weitere Schritte zu unternehmen. Leider gibt es für meine Methode noch für deine (Sofort den Onkel anzusprechen) eine Garantie und daher besteht immer ein Restrisiko das man sich für die falsche Methode entschieden hat.

Aus meiner Erfahrung würde ich eher den Angehörigen raten auf sich zu schauen um nicht durch die Sucht eins anderen Probleme im familiären Umfeld zu bekommen.

Möglicherweise stellt sich das ganze ja auch als Fehlalarm heraus und der Onkel hat nur "Schmerzen", wobei bei ehemaligen Süchtigen teilweise die Schmerzwahrnehmung etwas getrübt ist und hier sicherlich ohne richtige Behandlung ein Suchtpotiential besteht. Egal was es jedoch ist, Schmerzmittel über längeren Zeitraum sind IMMER auch eine Belastung für den Körper und auf keinen Fall gesund, also auch wenn es "nur" Schmerzen sind sollte der Onkel mal ärztliche Hilfe aufsuchen um nicht die Schmerzen sondern die Ursache zu bekämpfen.

Wie auch immer du dich entschieden hast kannst du ja dann evtl. Mitteilen, gerne auch per Private Nachricht wenn du das Thema nicht öffentlich weiter ausbreiten willst, mich würde persönlich interessieren wie die Sache ausgegangen ist.

Auf alle Fälle wünsche ich die viel Glück und hoffe das sich die Sache zum Guten wendet und du egal was passiert die volle Unterstützung deiner Familie bekommst.
 
Hallo!

@MrBolivia

Ich habe mal im Fernsehen so etwas gesehen, da haben Ärtzte jemanden gegen Kopfschmerzen oder so eine Tablette gegeben. Der hat diese geschluckt und hatte keine Kopfschmerzen mehr.
Tatsächlich war in dieser Tablette nichts als so ein ungewöhnliches Stoff drinne (Wasser oder so war das)
Das heißt, sein gehirn glaubte das er ein starkes Medikament bekommen hatte und deswegen die schmerzen weg waren. Er hat also die schmerzen selbst gestoppt.
vielleicht könnte man das bei deinem Onkel genauso machen und ihn aus dem Teufelskreis heraus bekommen!!!:)
 
Placebo nennt man diese Tabletten. Es sind einfach Traubenzucker-Tabletten, oder ähnliches...moment, Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Placebo

ich glaub das war gut mit der Mutter zu reden, mit 16 ist das vielleicht wirklich etwas früh um das alleine zu bewältigen. Keiner von euch ist wirklich professioneller Drogenberater denke ich mal, von daher wär ich vorsichtig mit solchen Ratschlägen. Mutter/Arzt-> gut, würde ich meinen...
 
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