was verdienen profs, dr. und co?

ach ja die profs die nur 25 h in der woche arbeite... naja vllt. philosophie oder sowas.

bei mir war das so ..die profs habe ihren lehrauftrag + den forschungsauftrag. bei dem forschungsauftrag ham sie ihren ak der je nach fachgebiet locker mal 40 mann waren.

d.h nicht nur das die 2-3 vorlesungen am tag gehalten haben + natürlich verwaltung der studenten inkl. prüfungen, mussten sie ihren ak managen.
natürlich haben die jede menge "handlanger" wie doktoren,diplomanden ,doktoranden und höhre semester und die normalen wissenschaftlichen mitarbeiter nicht zu vergessen aber stress hatten die schon.
allerdings verdient so ein prof um die 15000€ im monat. + das geld was er durch die veröffentlichungen erzielt und die meisten hatten auch schon 1 oder 2 fachbücher geschrieben oder waren zumindest co autoren wo auch nochmal cash reinkam.

mein prof hat damals so ca.50-60 stunden die woche gearbeitet und in den 5 jahren wo ich studiert hab war der mann NIE im urlaub. (ein besessener halt ;) )

ich sags mal so... ein abteilungsleiter in der freien wirtschaft der ähnlich viele leute unter sich hat verdient auch nicht mehr und arbeitet vermutlich auch zeitmässig im gleichen bereich.
 
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Besser kann man es nicht ausdrücken. Aber "die Reichen" arbeiten ja immer zu wenig für ihr Geld ...
 
Zusätzlich gibts jede Menge Bürokratie im Bereich der Finanzen und Hochschulpolitik zu erledigen.
Das äußert sich zwar meistens in der Form von die fertiggestellten Papiere unterschreiben.
Aber meistens muss man sich von den Leuten ja doch noch anhören was anliegt.. das kostet alles wertvolle Zeit.
Mein Prof verdreht teilweise schon die Augen, wenn ich mit Sachen zum Unterschreiben zu ihr rein komme.

Wobei die 50-60h Woche übertrieben ist.. Das ist schon Recht viel.. aber moeps Prof scheint wohl nen richtiger Workaholic zu sein. Auf die 60 Stunden kommt ein Prof imho nur, wenn er nebenbei viel macht.



Klar sind 4x00€ brutto nicht wenig.
Aber wie immer gilt. In der freien Wirtschaft verdient man wesentlich mehr. Kein Professor macht den Job primär wegen des Geldes.. außer vllt im Bereich der brotlosen Kunst wie Geschichte und Soziologie.
 
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Also prinzipiell dürft ihr nicht vergessen, dass sich die Arbeitszeit eines Uni-Angestellten in Forschung, Lehre und Verwaltung gliedert.

Jeder Wissenschaftliche Mitarbeiter, Doktorand, Professor hat an meinem alten Arbeitsplatz eine Verwaltungsaufgabe erledigen müssen. Das kann die Betreuung von Kooperationsstudiengängen betreffen, genauso wie Personalverwaltung, Buchhaltung oder studentische Betreuung allgemein. Früher hat das die zentrale Verwaltung gemacht, aber dann kam wohl jemand auf die Idee, so könne man Geld sparen. In der Verwaltung bestimmt, nur nicht in den Lehrstühlen.
Die Lehre teilt sich wiederum auf in Lehrplanung, Vorbereitung des Gesamtkurses und der Einzelkurse, Nachbereitung der Einzelkurse, Betreuung der Studenten in Sprechstunden und Prüfungen. Bei schriftlichen Prüfungen wiederum Vorbereitung, Durchführung und Korrektur sowie Nachbesprechung. Das kann wahnsinnig zeitintensiv sein. Ich habe mal zwei Monate gebraucht, um die schriftlichen Arbeiten eines Kurses zu korrigieren. Erstens waren es viele Studenten, zweitens war die Notenfindung in Abhängigkeit der Leistungen zueinander nicht einfach. Und drittens habe ich jedem Studenten einzeln ausgeführt, was an der vorliegenden Lösung falsch und was richtig ist und was der ideale Weg gewesen wäre.
Bei mindestens drei Seminaren pro Semester und Vorlesungsklausuren in den Semesterferien könnt ihr euch ausrechnen, wie viel Freizeit ich in den Semesterferien hatte...
Ein Schwachpunkt ist hier natürlich, dass jeder Wissenschaftler relativ frei entscheiden kann, wie viel er in die Lehre an Zeit und Schweiss investiert. Ich hatte auch Kollegen, deren Seminare in den 70ern entworfen wurden, inklusive Material, Multiple Choice Klausuren, die dann nur von studentischen Hilfskräften korrigiert wurden. Da kommt man sich schon blöd vor, wenn man sich bemüht, aktuelle und moderne Seminare zu halten, während der andere im Urlaub ist.
Ja und wenn man nun noch ein wenig Zeit hat, dann sollte man noch wissenschaftliche Forschung betreiben. D.h. publizieren, Vorträge halten und sich vor allem um die Dissertation bzw. später die Habilitation kümmern. Denn sonst sitzt man nicht mehr lange an der Uni.

Ergo: wer meint, Wissenschaftler an der Uni hätten grundsätzlich Freizeit ohne Ende und bekommen viel zu viel Geld, der hat schlichtweg keinen Plan von nix. Es gibt faule Hunde (vor allem die Säcke auf den Ratsstellen, da habe ich nicht eine motivierte Person gesehen), aber die gibt es überall und in allen Branchen.
 
Wie jetz mehr als 5K netto nicht brutto ?
Hätte eher an sowas wie 90k brutto im Jahr gedacht ?
 
oh mein prof war wirklichso lange am arbeiten...der war immer punkt 7 da und ist selten mal vor 6 wieder heim, meistens eher wieder um 7 donnerstags eher um 8 ....macht so ca. 11 stunden am tag reine arbeitszeit. bei 5 tagen die woche 55 h so ca.
und nicht das der am wochenende faul gewesen wäre... der kam montags oft genug strahlend an weil er wieder ne theorie entwickelt hatte die wir dann testen durften :lol:
oder auch mal mit ner neuen version einer gerätesoftware... oh mir war langweilig ich hab da mal was überarbeitet...jetzt könn mer was schneller ansteuern o.ä....

naja der mann lebt für seinen job. der steht auch total drauf,da kann man sagen das war nicht beruf sondern berufung bei ihm.
 
Airbag schrieb:
Hätte eher an sowas wie 90k brutto im Jahr gedacht ?

das wäre ja wirklich ein Hungerlohn! kommt natürlich immer aufs Alter drauf an, aber bei AT geh ich mal von über 40 aus.

nimm mal eher 130.000brutto an. ;) (da aber prämien etc. mit drin)
 
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Im Leben werden aus 130k Brutto niemals 100K übrigbleiben.
Zumind. in Deutschland nicht.
 
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ein wissenschaftlicher Mitarbeiter verdient glaube ca 1,5-1,7 brutto, als Dr. wird etwas aufgestockt in Richtung 2-2,1
 
als Dr. 2.100 Brutto ? was willst du uns damit sagen ?
 
@Fairy Utlra
Pro Woche ?
 
2.100 Brutto pro Woche sind für eine klassischen Uni-Doc absurd; monatlich sind es allerdings ein paar € mehr, wenn(!) man auch eine entsprechende Stelle hat.
Viele Leute mit "Dr." im Titel arbeiten als normale wissenschaftliche MA mit entsprechender Entlohnung (ca. BAT 2b).

Man darf außerdem nicht vergessen, was die Ausbildung bzw. Weiterbildung bis zum Titel kostet. Da hätten wir z.B. das Studium, die Reisekosten (welche man als promivierender wissenschaftlicher MA großteils selbst tragen muss, ob wohl sie unverzichtbar sind), das recht bescheidene Gehalt bis zu Promotion usw. Außerdem muss man räumlich sehr flexbel sein, wenn man nicht auf der Straße sitzten will. Mit 30 ein Häuschen bauen ist da nicht, weil man a) die Kohle nicht hat und b) nicht weiß, ob man nicht jobtechnisch demnächst nach Hintervorderwaldesbach ziehen muss.

Ich kenne einige Leute, die promovieren oder dies kürzlich bewältigt haben; das ist wahrlich kein Zuckerschlecken.

Ich denke, wer soviel Grips und Fleiß mitbringt, eine Promotion zu meistern, hat es auch verdient, danach ein brauchbares Gehalt zu bekommen.

Ums mal andersherum auszudrücken:
Wenn man zwei 16-jähige nimmt, der eine macht nach der 10. eine Ausbildung und verdient ab grob 20 seine eigene Kohle bis zu Rente, der andere macht Abi und eine klassische Uni-Laufbahn, dann ist der Uni-Mensch sichelich bis weit über das 35. Lebensjahr finanzielles Schlusslicht.

@h@mster: Musst du eigentlich jede Diskussion mit deinem völlig unfundierten Geschwätz bereichern?
 
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