WD4000AAJS Sehr heiss

Kouya1600

Banned
Registriert
Dez. 2008
Beiträge
1.557
Guten Abend,
ich habe mal eine bescheiden Frage und zwar bestitze ich eine Western Digital WD4000AAJS 400GB Sata II die ich damals von einem bekannten bekommen habe.
Seit einiger Zeit habe ich sie wieder im Betrieb jedoch ist mir aufgefallen das die im externen Gehäuse um die 53-57Grad C hat.
Ist das noch an der Grenze oder sogar schon tötlich für die HDD.
Ich besitze noch andere aber die sind zwischen 26(Alle Samsung HDDs) -38 (Hitachi 250gb und meine WD 250gb WD2500JS) Grad, finde den Unterschied schon echt heftig.
Wieso sind die Samung alle so kühl obwohl da mehr Technik drin ist?
Jetzt sagt nicht das ist ein Auslesefehler, wenn ich da mit der Hand rangehe merke ich den Unterschied deutlich!
 
WD gibt eine Betriebstemp von 0 - 60 °C an. Sind all deine anderen genannten HDDs auch in externen Gehäusen? Denn in externen Gehäusen werden HDDs deutlich wärmer als im PC Gehäusen, da es keinen Airflow oder Kühlung gibt.

Hier kommt wohl auch zu tragen, dass wegen der alten Technik mehr Platter als bei den anderen Modellen von dir verbaut sind. Deine Schlussfolgerung größere Festplatten enthalten mehr Technik ist eher falsch, bzw. trifft nur innerhalb einer Festplattengeneration zu. Und das "Mehr" an Technik beschränkt sich nur auf die Platteranzahl. So hat eine moderne 1TB HDD weniger Technik inside, als eine alte 400 GB HDD, dafür aber kleinere ;)

Die AAJS-Serie ging von 80-500 GB. Hier ist anzunehmen, dass die 500 GB Variante aus 3 Plattern bestand (konnte leider keine offizielle Quelle finden). Demnach bestand die erste Generation der 400 GB Variantes aus vermutlich 3 Plattern (je 166GB), von 500 GB auf 400 GB shortstroked. Die 200 - 320er wohl aus 2 Plattern und alles darunter nur aus einem Platter. Deine WD2500JS entspricht einer WD2500AAJS jedoch mit IDE statt S-ATA Interface, ansonsten ist sie abgesehen von dem fehlenden Platter baugleich mit deiner 400er.

Je mehr Platter du drinnen hast, desto höher ist die Belastung für das Lager und den Motor. Das erzeugt höhere Reibungswärme und eine größer Leistungsaufnahme des Motors. Laut Hersteller bis zu 9,4 Watt, was echt viel ist. Moderne Festplatten genehmigen sich meist nut 6 Watt im R/W-Modus.

Da ich meine verrenteten 750er AAKS noch genau kenne, weiß ich das auch die sehr warm wurden (~53°C im PC-Gehäuse, 43°C mit Lüfter). Die AAKS basiert auf der AAJS Serie und die 750 hatten auch in der ersten Serie 4 Platter drinnen.

Bei einer 4 Platter Platte sehe ich deine Temp als "normal". Du solltest überlegen, ob du auf Dauer nicht eine "kühlere" einbaust, als diesen Hitzkopf. Seit dem mir die Problematik mal so bewusst wurde kaufe ich keine 4 Platter-Varianten mehr, lieber warte ich ein bisschen oder kaufe eben nur kleinere HDDs. Seit der Einführung von PMR hat sich diese Platterproblematik jedoch etwas entspannt. Da die Speicherdichte verhältnismäßig stark angestiegen ist.

So das ist die eine Theorie, es könnte natürlich auch sein, dass du einen schleichenden Lagerschaden hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine (ältere) 7200rpm HDD in ein externes Gehäuse zu stecken resultiert eigentlich immer in hohen Temperaturen. Spätestens im Sommer wirds wohl über 60° gehen, das würde ich meinen HDDs nicht antun wollen.

Du könntest evtl. eine kühlere HDD aus deinem PC ins externe Gehäuse schrauben, und den WD4000AAJS Hitzkopf intern verbauen.
 
Hier steht die Angabe zur Betriebstemperatur.
Wenn man dann bedenkt, das diese Festplatte beim Einschalten Raumtemperatur hat und bei hoher Last auf die Festplatte die Temperatur wohl innerhalb kürzester Zeit auch ansteigt, solltest du intervenieren.
 
Die 400er ist im Externen gehäuse und läuft via usb 3 aber da ist die so gut wie immer im IDLE sehr selten greife ich mal dal zu, vielleicht 3 mal am tag oder so.
Dann wird die halt demnächst durch ne HD204 UI ersetzt, sind leise und bleiben relative sehr kalt.
Wie sieht das mit den aktuellen WD platten aus sind das auch noch so welche Hitzköpfe, sprich 2-3 TB ?
 
Alternate 1
Zurück
Oben