Wehrdienst/Zivildienst Pflicht zurück?

Löschknecht schrieb:
das dies nie so stattgefunden haben können.
Warum nicht? Es gibt zig belegte Fälle solcher und ähnlicher Art in der Bundeswehr, warum sollte das unglaubwürdig sein. Der MAD hat sich nicht ohne Grund zig mal rechtfertigen müssen, wieso er solche Aktivitäten in der Truppe nicht erkannt und verfolgt hat.

Ich halte das angesichts der unzähligen Fakten für durchaus glaubwürdig.

2024 gab es 280 gemeldte Verdachtsfälle und 97 Entlassungen, 2023 205 gemeldete Fälle und 62 Entlassungen. Seit 2015 975 Verdachtsfälle. Mit Dunkelziffer dürfte das deutlich nach oben gehen und du kommst hier an und tust so, es wären solche Geschichten undenkbar. Vor allem in den 1990er Jahren, wo wir eine ähnliche Hochphase des Rechtsextremismus hatten wie heute.

Quelle: https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1106886
 
qiller schrieb:
Klar, ich hab vor 30 Jahren bei der Ansprache des Kompanieführers beim morgendlichen Apell natürlich ein verstecktes Aufnahmegerät in der Hosentasche gehabt
Das wäre schon zu meiner Dienstzeit vor mehr als vierzig Jahren von keinem akzeptiert und gedeckt worden!
 
Rote Rose schrieb:
Unsinn, die Wehrpflicht oder Zivildienst ist ein zurückgeben zur Gesellschaft von der man sonst nur nimmt.
Ergo: Du zahlst keine Steuern?

Also ich gebe dem Staat Steuern, sprich der Gesellschaft, sprich ich arbeite teilweise für meine Mitmenschen. Das mache ich größtenteils auch gerne.

Löschknecht schrieb:
Dann lass solche Räuberpistolen einfach wenn du diese nicht beweisen kannst.
Das ist von ihm ein persönliches Erlebnis. Wie und vor allem warum zum Henker soll er das beweisen?

Löschknecht schrieb:
Deine "Erlebnisse" sind einfach dermaßen unglaubwürdig, das dies nie so stattgefunden haben können.
Du hingegen behauptest einfach, dass er lügt.

Nun wurden schon über die Jahre immer mal wieder Fälle in der BW exposed. Und das sind nur die Fälle, die ans Licht kamen.

Die Dunkelziffer wird deutlich höher sein in Anbetracht dessen, dass man gerade bei dem Thema darauf achtet, dass so etwas nicht nach Außen dringt.
 
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Skaiy schrieb:
Also ich gebe dem Staat Steuern, sprich der Gesellschaft, sprich ich arbeite teilweise für meine Mitmenschen. Das mache ich größtenteils auch gerne.
Steuern helfen dir nicht bei Flut- und Naturkatastrophen. Steuern helfen dir im Verteidigungsfall nicht im Objektschutz oder in der Befestigung von Orten. Steuern helfen dir wenig bei der Versorgung von Verletzten, Steuern helfen dir wenig bei der Produktion von Munition und Waffen im V-Fall. Das braucht manpower und die bekommt man nur durch eine breite Ausbildung der Bevölkerung im Wehr- und Zivildienst.

bei einer richtigen Wehrpflicht kommen alle zusammen, der Milliardärssohn, der Sohn von Gastarbeitern. Über alle Schulsysteme hinweg, geben etwas der Gesellschaft zurück und erleben Zusammenhalt. Letztendlich sind alle Menschen gleich. Das wird doch erst beim Wehrdienst spürbar. Ich beneide da die Koreaner, da werden selbst die größten Stars und Sternchen zum Wehrdienst herangezogen.

Aktuell gibt es diese Berührungspunkte nicht mehr.
 
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Erkekjetter schrieb:
Warum nicht? Es gibt zig belegte Fälle solcher und ähnlicher Art in der Bundeswehr, warum sollte das unglaubwürdig sein. Der MAD hat sich nicht ohne Grund zig mal rechtfertigen müssen, wieso er solche Aktivitäten in der Truppe nicht erkannt und verfolgt hat.

Ich halte das angesichts der unzähligen Fakten für durchaus glaubwürdig.

Die Bw ist bei diesen Sachen sehr empfnldich. Außerdem schmückt er seine Story immer weiter aus, erst war es die Stube, dann der halbe Zug und dann ist der Chef ein Reichsbürger (die es vor 20 Jahren nicht mal gab)

Nun wurden schon über die Jahre immer mal wieder Fälle in der BW exposed. Und das sind nur die Fälle, die ans Licht kamen.
Es wird nicht jeder einzelne Fall "exposed".

Es ist extrem unglaubwürdig das ein ganzer Zug bestehend aus ca. 120 Rekruten, 4 Gruppenführern, 2 Zugführern, 2 Zugeschreiben und eine ganze Kompanie aus mind. 3 Zügen, mind 4 Offzieren und dann ein Bataillion das alles gedeckt haben soll.

Das ganze war einfach nur eine unnötige Aussmückung vom TE, die er weder mit dem genauen Zeitraum noch mit dem Standort belegen konnte.

Und wenn es war ist/war so hat er sich auch mitschuldig gemacht in dem er das nicht gemeldet hat.

Nochmal: Der TE spricht hier vom "halben Zug", das wären 60 Soldaten, dasi st unglaubwürdig.

bei einer richtigen Wehrpflicht kommen alle zusammen, der Milliardärssohn, der Sohn von Gastarbeitern. Über alle Schulsysteme hinweg, geben etwas der Gesellschaft zurück und erleben Zusammenhalt

Der Sohn der Gastarbeiter hat möglicherwiese nicht die Deutsche Staatsbürgerschaft wenn er sich entschieden, hat und ide andern lassen sich ausmustern. Noch mal das ist nicht die welt deiner PC Spiele.

Steuern helfen dir nicht bei Flut- und Naturkatastrophen. Steuern helfen dir im Verteidigungsfall nicht im Objektschutz oder in der Befestigung von Orten.

Natürlich helfen da Steuern, oder denkst du die Bw/THW bekommen das Geld nur so?
 
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Löschknecht schrieb:
Noch mal das ist nicht die welt deiner PC Spiele.
Was sollen immer diese Seitenhiebe? Für mich ist das ein Hobby.
Löschknecht schrieb:
Natürlich helfen da Steuern, oder denkst du die Bw/THW bekommen das Geld nur so?
Geld und Ausrüstung ist natürlich vorhanden, aber nicht in dem ausmaß, in dem es für den V-Fall oder einer großen Naturkatastrophe notwendig ist. Das wäre viel zu teuer, soetwas Zivil vorzuhalten.

Nochmal: im V-Fall muss nahezu jeder Ort befestigt werden.
 
Rote Rose schrieb:
Naturkatastrophen
Macht auch das THW. Soldaten kommen hier nur zum Einsatz weil sie eh da sind. Und würden auch bei einer Freiwilligen Armee so gehen. Dazu braucht es keine Wehrpflicht.
Rote Rose schrieb:
Munition und Waffen im
Hat noch nie ein Soldat produziert…
Rote Rose schrieb:
Darf die BW im Inland bei genau nur 3 Ausnahmen. Der V-Fall gehört nicht dazu. Das ist klar definiert Aufgabe der Polizei.
Rote Rose schrieb:
im V-Fall muss nahezu jeder Ort befestigt werden.
Völliger Quark. Strategisch völlig sinnfrei und weder finanziell noch logistisch umsetzbar.

Du redest eindeutig ohne Wissen zum Thema.
Ergänzung ()

Löschknecht schrieb:
Die Bw ist bei diesen Sachen sehr empfnldich.
Die Zahlen stehen mit Quelle oben. Wirkt für mich nicht sonderlich vorsichtig. Eigentlich sollte der MAD das verhindern bevor sie in der Truppe sind…
 
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Rote Rose schrieb:
Nochmal: im V-Fall muss nahezu jeder Ort befestigt werden.

In deinen Spielen vielleicht.. Wir leben nicht mehr 1945 wo Städte zur Festung erlärt werden "Damals" sah die sowjetische Doktrin eine große Schlacht bei Fulda vor und massive Angrife auf einzelne Städt. Warum sollte ich einen Ort von 20 k Einwohndern ohne jeden Wert "befestigen".

Es werdne zivile Objekte militärischer Bedeutung geschützt also Bahnhöfe, Kraftwerke usw. Aber das läuft ohne "Befestigung".


Die Zahlen stehen mit Quelle oben. Wirkt für mich nicht sonderlich vorsichtig. Eigentlich sollte der MAD das verhindern bevor sie in der Truppe sind…
Es wandert nicht jeder Fall da rein. Manchmal muss der Soldat auch gehen ohen weitere Ermittlungen. Und bis vor wenigen Jahren konnte der MAD das gar nicht verhindern bevor man in der Truppe war. Der kommt erst ins Spiel wenn es um wirklcih vertrauliche Sicherheitstätigiketen geht. Da muss man dann Nachbaren/Freunde als Referenz nennen, alle Arbeitgeber usw. Und da wird der MAD auch tätig und befragt das Umfeld bishin zur Schule usw.

Heute ist man immerhin soweit das man bei jedem Soldaten der sich bewirbt wenigstens die einfachste Sicherheitsüberprüfung macht, da tauchen dann auch Sachen aus der Jugend auf usw.
Darf die BW im Inland bei genau nur 3 Ausnahmen. Der V-Fall gehört nicht dazu. Das ist klar definiert Aufgabe der Polizei.

Bürgerkrieg wäre sowas. Und im V-Fall macht das natürlich die Bw weil dafür die Polizei gar nicht die Mittel und Kräfte hat. Dafür leistet man sich ja die Heimatschutzkompanien.

Und ich habe selbst als Reservist schon beim G8 Gipfel als Wachsoldat mit unterstützt, das macht also bei weiten nicht nur die Polizei.

Schon heute können die Feldjäger quasi alles zum (temporär) zum militärischen Sichrheitsbereich erklären udn damit ist da die Polizei nciht mehr zuständig. (Abstutzstellen Eurofighter z .b.)
 
Rote Rose schrieb:
Steuern helfen dir nicht bei Flut- und Naturkatastrophen.
Wer zahlt denn die Kosten, die durch Flur- und Naturkatastrophen entstehen? Der Staat. Ergo: Unter anderem meine Steuern.

Oder staatliche Hilfeleistungen?

Zudem: Prävention wird ebenfalls durch Steuern bezahlt.

Rote Rose schrieb:
Steuern helfen dir im Verteidigungsfall nicht im Objektschutz oder in der Befestigung von Orten. Steuern helfen dir wenig bei der Versorgung von Verletzten, Steuern helfen dir wenig bei der Produktion von Munition und Waffen im V-Fall. Das braucht manpower und die bekommt man nur durch eine breite Ausbildung der Bevölkerung im Wehr- und Zivildienst.
Durch meine Steuern werden Waffen und Munition gekauft.

Verletzte sollen von Profis versorgt werden und nicht von Zivilisten. Genauso bei der Produktion von Waffen und Munition. Die werden von Rüstungsunternehmen mit Mitarbeitern hergestellt.

Das ist nicht die Aufgabe von Zivilisten.

Rote Rose schrieb:
geben etwas der Gesellschaft zurück
Fast alle Zivilisten geben der Gesellschaft etwas zurück.

Ich gebe 40 % meiner Steuern, sprich meiner Arbeit, der Gesellschaft.
 
Skaiy schrieb:
Ich gebe 40 % meiner Steuern, sprich meiner Arbeit, der Gesellschaft.
Ganz davon zu schweigen, dass deine Arbeit hilft, bestimmte Dinge für die Gesellschaft bereitzustellen, die diese eben nicht nur in Friedenszeiten braucht.
 
Hallo

Skaiy schrieb:
Verletzte sollen von Profis versorgt werden und nicht von Zivilisten. Genauso bei der Produktion von Waffen und Munition. Die werden von Rüstungsunternehmen mit Mitarbeitern hergestellt.

Das ist nicht die Aufgabe von Zivilisten.
Das stimmt in Friedenszeiten, in Kriegszeiten sieht das anders aus weil die Männer an die Front müssen.
In Kriegszeiten müssen sich Zivilisten (Frauen/Alte/Kinder) darum kümmern das der Rest irgendwie läuft.

Grüße Tomi
 
Rote Rose schrieb:
bei einer richtigen Wehrpflicht kommen alle zusammen, der Milliardärssohn,
sorry hat sich erledigt, hab mich verlesen, du schriebst von Wehrpflicht ;)
 
Khaotik schrieb:
Aber nicht nur. Meinst du die ganzen Helfer vor Ort wie z.B. 2021 wurden vom Staat für die Hilfe bezahlt?
Das ist mir klar.

Zivilcourage ist ein wichtiges Gut, aber hat nichts mit der Bundeswehr zu tun, so wie es der Zitierte geschrieben hat.

Die These war ja, dass man nur nimmt und nicht gibt und das Geben in Form von Zwang zur Bundeswehr begleichen kann.

Das ist natürlich Quatsch. Mit Steuern gibt man sehr viel zurück und profitiert gleichzeitig davon.

In schlimmen Zeiten halten, zumindest lokal, die Menschen zusammen und helfen einander. Meiner Meinung nach. Dafür muss auch niemand vom Staat bezahlt werden.
 
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_killy_ schrieb:
Aktuell ist die Wehrpflicht für
Ich wurde damals nicht gefragt und habe das auch nicht hinterfragt, weil es für mich die Pflicht war das Land in dem ich und meine Familie leben zu verteidigen.

Finde es aber ungerecht dass nur Männer gemustert werden sollen und Frauen sich es aussuchen dürfen.

Wo bleibt da die Gleichberechtigung? Wenn dann sollen gefälligst alle, unabhängig vom Geschlecht, gemustert werden.

Wenn nur ein Mann dagegen klagt, dann wird das gekippt und das Grundgesetz muss dafür geändert werden und
 
ich möchte daran erinnern die diskussion wieder mehr richtung Wehrdienst zu richten. ;) offtopic hab ich aussortiert
 
Skaiy schrieb:
Durch meine Steuern werden Waffen und Munition gekauft.
Die die Streitkräfte dieses Landes in die Lage versetzen und verhindern sollen, dass ein Angreifer leichtes Spiel hat und es einfach einnehmen kann. So wie Du hoffentlich in der Lage bist, Dich zu wehren, wenn man Dich auf der Strasse angreift, muss auch das Land sein in dem Du lebst in der Lage sein sich jederzeit gegen einen Angriff zu wehren. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine ist zumindest in Europa klar geworden, dass man keiner Friedensordnung trauen darf.
 
areiland schrieb:
Die die Streitkräfte dieses Landes in die Lage versetzen und verhindern sollen, dass ein Angreifer leichtes Spiel hat und es einfach einnehmen kann.
Das ist ja kein Problem. Wenn es mit der Freiwilligkeit nicht funktionieren sollte, sollte man sich als Staat vielleicht fragen, warum das so ist.

Bis dato hätte absolut kein Angreifer ein leichtes Spiel Deutschland einzunehmen, weil der Bündnisfall eintreten würde.

areiland schrieb:
So wie Du hoffentlich in der Lage bist, Dich zu wehren, wenn man Dich auf der Strasse angreift, muss auch das Land sein in dem Du lebst in der Lage sein sich jederzeit gegen einen Angriff zu wehren.
Deutschland muss aber nicht alleine vollkommen wehrfähig sein. Deutschland ist in der NATO. Das wird hier irgendwie häufig ignoriert.

Ich halte es eh für sinnvoller eine europäische Armee aufzubauen, als das jedes NATO-Land sein eigenes Süppchen kocht und die Gefahr besteht, dass ein Land sich so extrem hochrüstet, dass es selbst wieder eine potentielle Gefahr darstellt.

Die Geschichte lässt grüßen. Der letzte Fall ist noch nicht lange her.

areiland schrieb:
Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine ist zumindest in Europa klar geworden, dass man keiner Friedensordnung trauen darf.
Kein Frieden hält ewig. Zumindest seit es Menschen gibt.

Nur ist die Ukraine kein gutes Beispiel, um eine Gefahr für Deutschland zu skizzieren. Weder ist die Ukraine in der EU, noch in der NATO.

Und unter anderem genau deshalb hat Putin die Ukraine überfallen.

Man muss insgesamt als Bündnis verteidigungsfähig sein. Das ist mein Standpunkt.

Ich halte es aber nicht für sinnvoll immer mehr für die deutsche Kriegsfähigkeit auszugeben, während es an anderen Stellen hapert. Da sitzt das Geld auf einmal locker.
 
Skaiy schrieb:
Deutschland muss aber nicht alleine vollkommen wehrfähig sein. Deutschland ist in der NATO. Das wird hier irgendwie häufig ignoriert.
Und du traust der Standhaftigkeit der NATO "aktuell"? Bei dem auf und ab was die Hauptstreitmacht der NATO (USA) aktuell so vorlebt?

Russland muss nur mal etwas "mutig (oder gar schlau?)" sein und z.b. kurz in Estland einmarschieren. Glaubst du ernsthaft, so wie das bei den kürzlichen Luftraumverletzungen gelaufen ist, das hier §5 ausgerufen wird und die restliche NATO einen dritten Weltkrieg in Kauf nimmt? Ich glaube nicht. Aber das könnte das Ende der NATO einläuten.

NIchts desto trotz ist das ja das aktuelle Problem, warum so aufgerüstet werden muss, damit man im Fall der Fälle auch ohne die USA (welche nun mal die meisten Soldaten, die wichtigsten Waffen(-gattungen) in ausreichender Menge stellt für einen V-Fall) wehrfähig agieren kann.

Du sprichst von einer Europäischen Armee. Als einer der wichtigsten europäischen Ländern müsste(sollte) Deutschland aber auch seinen ordentlichen Teil dazu beitragen, sprich es muss trotzdem aufgerüstet werden, sowohl was Soldaten als auch Gerät betrifft.
 
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MrMorgan schrieb:
Und du traust der Standhaftigkeit der NATO "aktuell"?
Mit Trump? Sicher nicht. Der ist aber, trotz allem Unken, zunächst mal in 3 Jahren weg. Wird Russland in diesen 3 Jahren uns angreifen? Das ist 100% auszuschließen. Was danach kommt? Unterliegt einer gewissen Unsicherheit. Sollte man so etwas wie die Nato daher komplett abschreiben und alles in die eigene Hand nehmen? Wird in den 3 Jahren schlicht nicht umsetzbar sein. Also WENN man diesen Weg geht, kann man aus der NATO austreten und konsequent sein. Ob man aus eigenen Mitteln jedoch jemals auf das militärische Niveau allein kommt wie selbst einer geschwächten NATO? darauf würd ich mein Geld nicht setzen.
Das der EU derartige "Eier" wachsen, eine EU "NATO" zu gründen und somit eine EU Armee aufzubauen, schließe ich mit den Akteuren wie Orban etc. aktuell auch aus...

PS: Wenn Russland derart dumm wäre, im aktuellen Zustand in Estland einzumarschieren, würde ganz sicher mindestens der europäische Teil der NATO reagieren. Denn wenn Russland dann nicht die ultimative atomare Eskalation geht, was es auch selbst vernichten würde (die NATO hat auch ohne die USA atomare Fähigkeiten) würde dieser Einfall so schnell zurückgeschlagen, da könnt Putin im Kreml nicht mal "bljat" rufen.
 
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naja, ich wäre mir da nicht so sicher (Fall Estland). Aber wer weiß schon.

Sicher hast du recht, ich befürchte jetzt in den nächsten 5-10 Jahren auch keine "schlimmeren" Eskalationen. Wer weiß wie sich die amerikanische Politik in den nächsten 5-10 Jahren entwickelt.

Ich will die NATO sicher nicht abschreiben, aber nach all dem Terz was Trump in den letzten Monaten veranstaltet hat sollte man mit allem rechnen im Fall der Fälle ;)

Nun ja, Europa hätte theoretisch sicher die Möglichkeiten, die Mittel, Manpower etc. um eine entsprechende NATO-Armee ohne die USA zu stellen. Nicht heute und nicht morgen, aber in ein paar Jahren mit entsprechenden Mitteln ginge das durchaus. Ob die EU-Länder das in dem Umfang wollen steht auf einem anderen Papier.
 
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