Wie gesagt, die Bw ist/war ein Spiegelbild der Gesellschaft und da gibt/gab es dann eben auch sowas. Aber geduldet wird/wurde es nie.
qiller schrieb:
Der war doch selber ein verkappter "Reichsbürger". Das erste, was der von uns verlangte, war, dass wir entgegen der Dienstvorschrift die Grundstellung ändern sollten,
Dann meldet man das dem nächst höheren Vorgesetzen. Aber deine Märchenstunde wird immer besser. Erst ist der halbe Zug ein Nazi nun der Chef ein Reichsbürger.
Auch der Chef hat einen Vorgesetzen, es gibt vorgeschriebene Dienstaufsicht durch den Kommandeur usw.
Und man kann annyom eine Eingabe an den Wehrbeauftragten machen.
Wenn man das nicht meldet macht man sich genauso mit schuldig. Man kann auch den MAD vertraulich anrufen usw.
Die Bw ist sehr sensibel was das Thema Rechtsextremismus angeht. Keiner der was auf sich hält wird seine Karriere aufs Spiel setzen und das irgendwie dulden oder vertuschen. Einzelfälle gibt es wieder aber wohl kaum einen halben Zug.
In unserer Nachbarkompanie musste der Chef gehen weil im Zuge der "Wehrmachtsdevontailen bei der Bw" Aktion ein Bild von GFM Rommel in seinem Büro hing. Das Rommel im Widerstand war spielte da keine Rolle.
Befehle verweigern ist erlaubt, wenn man bei Befehlsausübung eine Straftat begehen würde. Alles blind befolgen soll und muss man als Soldat nicht.
Das ist nicht ganz richtig. Es gibt Befehle die erst mal verbindlich Sinn obwohl man da auch gegen etas verstößt, diese sind zu befolgen und man kann sich im Nachhinein beschweren.
Beispiel ist z.B. der Fahrlehrer der befiehlt schneller zu fahren. . Oder man befiehlt eine Ordnungswidrrigkeit
Das müsste man erst mal befolgen und sich im Nachinhein beschwern.
Das alles ist nicht ganz so einfach. Klar sind natürlich so Sachen wie Kriegsgefangene erschießen, Diebstahl usw.
Sonst eigentlich ganz einfach. Befehle müssen immer einen Dienstlichen Zweck haben, zumutbar sein und nicht gegen die Menschenwürde verstoßen.
Grob kann man sagen was kein dienstlicher Zweck ist muss ausgeführt werden mit anschließender Beschwerde.
Alles was gegen die Menschenwürde oder Gesetze verstößt muss in der Regel verweigert werden.
Ganz so einfach ist das immer nicht. I