Wehrdienst/Zivildienst Pflicht zurück?

@_killy_
Ich kann nichts zu russischen Kampfflugzeugen im deutschen Hoheitsgebiet finden. Hast Du da mal was greifbares?
[/QUOTE]

Gerne:
https://www.ndr.de/nachrichten/meck...rungsflugzeug-vor-Ruegen-ab,flugzeug1086.html


@_killy_
Die Annexion der Krim als Säbelrasseln zu bezeichnen ist schon ziemlich wild.
Wieso muss ich eigentlich eine Alternative zu etwas bringen um dieses Etwas nicht gut finden zu dürfen?
Solche Strohmänner zu bringen, weil man selbst keine Argumente für den eigenen Standpunkt hat, um den anderen seine Meinung zu verbieten, ist schon aberwitzig.
[/QUOTE]

Ich möchte dir nicht deine Meinung verbieten. Hier im Forum diskutieren wir Themen. Du hattest dich entsprechend groß empört und ich bin davon ausgegangen, dass du hier ein alternativen Vorschlag hast. Du hast jetzt klargestellt, dass du keine Alternative vorbringen kannst - gut.
 
Die Vergrößerung der konventionellen Truppe hat schon Sinn.

Wir haben gesehen, Russland ist bereit Millionen seiner Bürger in einen Abnutzungskrieg zu schicken und ihr Leben zu Opfern. Auch die russische Bevölkerung trägt das bisher mit.

Wenn die Ukraine fällt, und Russland macht nach einer Konsolidierungsphase den nächsten Zug Richtung Europa - und greift erst Polen und das Baltikum an - dann muss Europa bzw die Nato bereit sein dort zu verteidigen.

Und nun kommt die Truppenstärke ins Spiel - Deutschland ist keinesfalls bereit oder in der Lage, Verluste wie die Ukraine oder Russland zu ertragen. Es muss hochtechnisiert und mit hohem Ausbildungsstand und in ständiger Rotation gekämpft werden. Ein abkämpfen von Bataillionen wie es die Uktraine und Russland machen würde unsere Gesellschaft nicht lange hinnehmen.

Also braucht es viele ausgebildete Soldaten und vor allem Material.

Mich regt nur dieses Stammtischgeprolle auf. So wie die internetrambos ja auch bei jeder Schlägerei gewinnen würden und immer überall dazwischen gehen :D
 
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_killy_ schrieb:
Hast Du den Bericht auch gelesen oder nur die Überschrift? Ich kann hier zum Beispiel nichts von Kampfflugzeug finden zudem steht im Bericht "nährte sich" deutschen Luftraum. Das was Du behauptest hast gib der Bericht halt nicht her und zwar so gar nicht.

_killy_ schrieb:
Du hattest dich entsprechend groß empört
Möglicherweise solltest Du vielleicht auch nochmal meinen ersten Posts des Tages lesen... Ich bin mir bei den Antworten und wilden Unterstellungen nicht so ganz sicher ob Du da nicht einfach viel zu viel hineininterpretierst.
 
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FrankenDoM schrieb:
steht im Bericht "nährte sich" deutschen Luftraum
Ja, und nun? Bei den heutigen Waffen reicht doch schon eine Abschußmöglichkeit 2000km von der Grenze entfernt, ohne, dass Soldaten vor Ort sein müssen. Und wer sagt, dass bei einem heißen Flug alle Flieger so fliegen, dass sie vom Radar erfasst werden können? Wie wir alle gesehen haben, Russland arbeitet da mit allen Tricks und Kniffen. Falls Russland wieder weiter Richtung Europa gehen will, wird es dass vermutlich genauso 'tarnen' wie 2022 mit der Großübung 100km von der Grenze entfernt. Dann wird angegriffen und wir müssen dann Stunden später die Verteidigungsmittel in die Richtung bewegen. Es nützt nichts, erst dann mit der Ausbildung der Truppen zu beginnen. Dafür braucht man einfach eine gewissen Anzahl Soldaten, auch Reserve, die schnell in den Krieg kommen und eben kein Kanonenfutter werden.
 
So fängt das ja immer an wenn Russland irgendwo zündelt.

Grenzen austesten, diese immer weiter verschieben. Gegenreaktionen dann als Begründung für eigenes Eingreifen machen. Grüne Männchen die ja garkeine reguläre Soldaten sind und blabla.

Einfach fullscale angreifen, das geht gegen die Nato nicht.

Ich kann das schon riechen, die innerpolitischen Diskussionen:
"für ein paar Kilometer polnischer Grenze riskiere ich keinen Krieg..."
"dann sollte Estland vielleicht die Gebiete abgeben, bevor.."

Die Ukraine zeigt seit 4 Jahren wie übel das ausgehen kann wenn Russland sich stark genug fühlt.

Ich will auch keinen Krieg wegen ein paar Quadratkilometer Land. Aber was passiert wenn man anfängt mit Terroristen zu verhandeln wissen wir ja.
 
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@Samurai76
Hat halt aber alles nichts mit dem was ich heute geschrieben habe zu tun... 🤷‍♂️

Es sind nicht einmal 2000km von Berlin nach Moskau...
 
Corto schrieb:
was passiert wenn man anfängt mit Terroristen zu verhandeln wissen wir ja.
Es sterben selten knapp 100.000 Menschen dabei..... Verluste auf Seiten Russlands nicht mit eingerechnet.
 
@xexex Im nachinein, wenn man die "Terroristen" gewähren lässt und sie ihren Terrorstaat errichten durften oder Diktatoren ihren Einflussbereich, dann schon. Es sterben dann eben nicht 100.000 in einem Krieg, aber unter einer Terrorherrschaft.
Aber die Wehrdienstverweigerer (ich unterscheide in Wehrdienstverweigerer und Kriegsdienstverweigerer) werden dann bestimmt die Duckmäuschen in der Diktatur, in der Hoffnung möglichst unauffällig lange zu überleben.
 
FrankenDoM schrieb:
Hast Du den Bericht auch gelesen oder nur die Überschrift? Ich kann hier zum Beispiel nichts von Kampfflugzeug finden zudem steht im Bericht "nährte sich" deutschen Luftraum. Das was Du behauptest hast gib der Bericht halt nicht her und zwar so gar nicht.

Ich nehme einfach mal an - du bist ungedient und hast auch keine militärische Erfahrung. Deshalb lass mich dir gerne helfen und es dir erklären.

Deutschland sowie auch die anderen NATO Partner fangen natürlich russische Kampfflugzeuge vor den eigenen Luftraum ab. So ein Flugzeug ist nun mal schnell und man möchte es ja daran hindern - tief ins Landesinnere zu kommen. Ein versehentliches Anfliegen dieser Lufträume mit ausgeschalteten Transponder gibt es auch nicht. Das Flugzeug wurde vor Rügen abgefangen - Rügen gehört zu Deutschland seit über 36 Jahren.

Als Kampfflugzeuge zählt man auch unbewaffnete militärische Aufklärungsflugzeuge. Die Aufklärung ist das A und O für die Vorbereitung eines Kriegs/Angriff. Weiterhin können Aufklärungsflieger Fernwaffen dazu dienen, die Ziele genau ins Visier zu nehmen. Sei es durch Laser oder durch eigene Koordinaten, wenn bspw. Dienste wie GPS nicht zur Verfügung stehen/gestört sind.
 
@Stovi
kannst du richtig harter Macker mal aufhören hier deine alphahaftigkeit zu präsentieren? Super peinlich.
Meld dich doch in der internationalen Legion, das wäre doch ein klacks für dich. Dann kommt auch niemand und errichtet hier ein Terrorregime
 
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Stovi schrieb:
Es sterben dann eben nicht 100.000 in einem Krieg, aber unter einer Terrorherrschaft.
Selbst bei den Taliban sterben weniger Menschen, als in der "Befriedungsmission" von "uns" getötet wurden. Ich wäre da sehr vorsichtig mit dem Begriff "Terrorherrschaft", wie viele Menschenleben hat die USA in den letzten 20 Jahren ausgelöscht?

Hat jetzt mit dem Thema wenig zu tun, aber man sollte hier klar differenzieren. Zwangsmobilisierung um einen Fleck Erde zu verteidigen, weil sich das ein paar Politiker es so wünschen, ist für mich keine Grundlage für eine Wehrpflicht. Die Polen haben eine Freiwilligenmiliz, da könnten wir uns gerne was von abschauen.
 
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Wäre schon mal hilfreich, in der Diskussion wieder zwischen Grundwehrdienst und Berufssoldat/-armee zu differenzieren.
 
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Das eine ist aber nötig um das andere zu bekommen.

Von den Wehrpflichtigen bleibt einfach ein gewisser Teil hängen, der sonst nie die Soldatenlaufbahn eingeschlagen hätte.

In meinem Umfeld sind in den letzten Jahren ein paar Leute zur Bundeswehr gegangen. Ich sag mal vorsichtig, das sind nicht die besten Exemplare für den Job. Und genau da macht so ein "schnupperkurs" aka Grundwehrdienst einfach Sinn für die Truppe.

Auch im Sinne des "Staatsbürgers in Uniform" ist das gut. Sonst sammeln sich bei der Bundeswehr wieder großteils Leute die in Uniformen und Befehlsstrukturen irgendwas kompensieren wollen. Das ist nicht die deutsche Armee wie sie nach 45 gedacht ist.
 
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Corto schrieb:
Das eine ist aber nötig um das andere zu bekommen.
Nö! Beim Land was die meisten Kriege der Neuzeit auf dem Konto hat gibt es keine Wehrpflicht. Scheinbar bekommt man auch so genug Soldaten zusammen, obwohl dort häufiger Kriegseinsätze und das eigene Leben auf dem Spiel stehen.

Eine Wehrpflicht ist nur nötig wenn man es nicht schafft, den Beruf Soldat interessant genug zu gestalten, oder wenn die Politik es nicht schafft dem Volk einen gewissen Nationalstolz zu vermitteln.
 
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_killy_ schrieb:
Ich nehme einfach mal an - du bist ungedient und hast auch keine militärische Erfahrung. Deshalb lass mich dir gerne helfen und es dir erklären.
Auch Deine Erklärung führt dazu, dass das was Du behauptet hast einfach nicht stimmt. Selbst wenn ein Aufklärer ein Kampfflugzeug per Definition ist, dann war es maximal ein Versuch des Eindringens.
Dein Artikel stützt also weiterhin Deine Behauptungen nicht.
 
_killy_ schrieb:
Ich nehme einfach mal an - du bist ungedient und hast auch keine militärische Erfahrung. Deshalb lass mich dir gerne helfen und es dir erklären.

Deutschland sowie auch die anderen NATO Partner fangen natürlich russische Kampfflugzeuge vor den eigenen Luftraum ab. So ein Flugzeug ist nun mal schnell und man möchte es ja daran hindern - tief ins Landesinnere zu kommen. Ein versehentliches Anfliegen dieser Lufträume mit ausgeschalteten Transponder gibt es auch nicht. Das Flugzeug wurde vor Rügen abgefangen - Rügen gehört zu Deutschland seit über 36 Jahren.

Wobei das überschreiten von Lufträumen schon im Kalten Krieg quasi zum "Alltag" gehörte, und zwar auf beidne Seiten. Jeder testet wie weit er gehen kann. Natürlich kommt dann eine Alarmrotte und begleitet die dann zurück.
Nicht alles landet dann in den Medien
(das gleiche würde passieren wenn ein Eurofighte rauf einmal im Dänsichen Luftraum wäre z.B.)

Wie du richti gesagt hat, ist es egal ob Aufklärer oder sonst was es ght um die Luftraumverletzung.

Öfter kommt das eher im Martimen Raum vor, da beobachten sich Russen und Deutsche schon mal gegenseitig.
 
xexex schrieb:
Nö! Beim Land was die meisten Kriege der Neuzeit auf dem Konto hat gibt es keine Wehrpflicht. Scheinbar bekommt man auch so genug Soldaten zusammen, obwohl dort häufiger Kriegseinsätze und das eigene Leben auf dem Spiel stehen.
Eine Wehrpflicht ist nur nötig wenn man es nicht schafft, den Beruf Soldat interessant genug zu gestalten, oder wenn die Politik es nicht schafft dem Volk einen gewissen Nationalstolz zu vermitteln.

Natürlich hast du Recht, man kann die USA nicht mit Deutschland in diesem Punkt vergleichen.

Aber wenn man das nicht kann und da bin ich mir relativ sicher - auch garnicht will - muss man eben andere Möglichkeiten nutzen.

Der Beruf des Soldats, mit all seinen widrigkeiten (Standort wechselt, Lebensgefahr etc), wird in einer Wohlstandsgesellschaft nicht attraktiv - soviel kann man dem einfachen Soldaten garnicht zahlen.

Also entweder die Propaganda und das öffentliche Ansehen nach oben - das kollidiert aber einfach mit unserer Geschichte.
Oder eine Unterschicht für die es trotzdem noch attraktiv ist sich zu verpflichten.

Beides haben und wollen wir nicht.
 
Corto schrieb:
Also entweder die Propaganda und das öffentliche Ansehen nach oben - das kollidiert aber einfach mit unserer Geschichte.
Wenn wir hier nicht ansetzen, wo unterscheidet sich das von einer Diktatur? Man darf nicht auf die Straße gehen und seinen Stolz ein Deutscher zu sein zur Schau stellen, aber den eigenen Arsch hinhalten soll man müssen?

Nicht falsch verstehen, ich weiß wie die aktuelle Situation um die Wehrpflicht in Deutschland aussieht, aber man muss betrachten mit welchen Argumenten die Befürworter sie wieder haben wollen. Die erste Frage die sich die Politik stellen sollte wäre die, wieso bekommen wir nicht genug Soldaten freiwillig zusammen?

Eine Wehrpflicht ist ein Zwang etwas verteidigen zu müssen, wofür man sonst scheinbar gar nicht einstehen würde, Länder wie Polen haben das Problem gar nicht erst.
 
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Du darfst natürlich stolz sein. Ist halt sinnlos stolz zu sein auf seine Herkunft, denn Herkunft ist keine Leistung.

Wieso sollte Stolz nötig sein um sein Land zu Verteidigen? Ich verteidige Dinge die ich bewahren will. Wegen der Freiheit die hier alle, auch Minderheiten haben. Die Freiheit zu lieben wen man will. Die Freiheit zu sagen was man will. Die Freiheit Befehle zu verweigern die man für ein Verbrechen hält.

Aber sicher nicht aufgrund von Stolz zufällig irgendwo geboren zu sein.

Wenn mein Land nicht diese Werte hätte, würde ich auch nicht dafür kämpfen.
 
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Corto schrieb:
Ist halt dumm stolz zu sein auf seine Herkunft, denn Herkunft ist keine Leistung.
Sich die Situation so über Jahrzehnte zu bewahren und ein Traumziel für viele Menschen aus der ganzen Welt zu sein aber schon, nur leider wissen viele gar nicht wie gut sie es in Deutschland eigentlich haben. Freiheit kannst du hingegen überall auf der Welt haben, wieso gehst du nicht nach Australien, dort hast du wirkliche Freiheit ohne tausende Paragrafe die diese regulieren wollen?

Mit deiner Argumentation müsstest du doch jeden Versuch der Franzosen in Deutschland einzumarschieren außerdem willkommen heißen, denn die Franzosen haben sich diese Werte auf die Fahnen geschrieben. Von einem Soldat wird aber erwartet für sein Land zu kämpfen und nicht für seine Wertvorstellungen, das solltest du an dieser Stelle nicht vergessen.
 
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