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Wehrdienst/Zivildienst Pflicht zurück?

@Vigilant Klar - dort wo Frauen entsprechend an der Macht waren, nehmen wir jetzt nur mal England als ein Beispiel:
  • Königin Elisabeth I. (1558–1603): Ihre Herrschaft war durch den Konflikt mit Spanien geprägt, der 1588 in der berühmten Niederlage der spanischen Armada gipfelte.
  • Königin Anne Stuart (1702–1714): Unter ihrer Regentschaft fand der Spanische Erbfolgekrieg statt, der in Nordamerika auch als "Queen Anne’s War" bekannt ist.
  • Königin Viktoria (1837–1901): Während ihrer langen Herrschaft war Großbritannien in zahlreiche Kriege und Aufstände verwickelt, darunter der Erste Chinesische Krieg (1840–1842), der Krieg in Afghanistan (1839–1842) sowie der Zweite Matabelekrieg (1896).
  • Königin Isabella (1326): Sie führte eine erfolgreiche Invasion Englands an, die zum Sturz ihres Ehemannes, König Eduard II., führte.
 
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Ah, richtig. Danke für das Geschichts-Update. Sieht allerdings ein wenig nach KI aus. Hoffe, du hast das ggf. auch geprüft.

Worauf ich eigentlich hinaus wollte, war, dass die großen Konflikte unserer Zeit, also ab 20. Jahrhundert, doch eher von größenwahnsinnigen und/oder ideologisch geprägten männlichen Vertretern angezettelt wurden und daher dann auch gut von Männern in Uniform ausgetragen werden können.

Was natürlich eher polemisch aufzufassen ist, weil natürlich auch alle nicht kämpfenden Teile der Gesellschaft leiden.

Grundsätzlich ist aber aus heutiger Sicht zu sagen, Frauen nicht verpflichten zu können, veraltet wirkt. Immerhin gibt es aber die Möglichkeit des freiwilligen Dienstes an der Waffe.
 
Vigilant schrieb:
Ah, richtig. Danke für das Geschichts-Update. Sieht allerdings ein wenig nach KI aus. Hoffe, du hast das ggf. auch geprüft.

Worauf ich eigentlich hinaus wollte, war, dass die großen Konflikte unserer Zeit, also ab 20. Jahrhundert, doch eher von größenwahnsinnigen und/oder ideologisch geprägten männlichen Vertretern angezettelt wurden und daher dann auch gut von Männern in Uniform ausgetragen werden können.

Was natürlich eher polemisch aufzufassen ist, weil natürlich auch alle nicht kämpfenden Teile der Gesellschaft leiden.

Grundsätzlich ist aber aus heutiger Sicht zu sagen, Frauen nicht verpflichten zu können, veraltet wirkt. Immerhin gibt es aber die Möglichkeit des freiwilligen Dienstes an der Waffe.
Die Zusammenfassung von @_killy_ ist geschichtliches Allgemeinwissen. So war es zumindest zu meiner Schulzeit in den 1980ern.

Wie gehen wir dann damit um, dass viele Frauen an der Heimatfront den Krieg unterstützen? Sei es als Arbeitskraft in der Kriegsproduktion, als Ersatz der Männer, die nun an der Front kämpfen. Oder als Sanitäterin oder im Heimatschutz in den Behörden, die den Krieg am laufen hielten, in der Wissenschaft usw.
Es ist geschichtlich eher sehr selten vorgekommen, dass die Frauen sich dagegen erhoben haben, weil sie den Unsinn der Männer nicht mitmachen wollten. Auch nicht im aufgeklärten 21. Jh.
Die Initiatoren und Anfüher der Friedensdemos der 1960er sind auch überwiegend männlich. Wie willst du das bewerten?

Deine Denkweise ist sehr plakativ und kennt anscheinend nur Schwarz und Weiß und kaum Nuancen von Grau.
 
Vigilant schrieb:
Ah, richtig. Danke für das Geschichts-Update. Sieht allerdings ein wenig nach KI aus. Hoffe, du hast das ggf. auch geprüft.

Yes - all checked!

Vigilant schrieb:
Worauf ich eigentlich hinaus wollte, war, dass die großen Konflikte unserer Zeit, also ab 20. Jahrhundert, doch eher von größenwahnsinnigen und/oder ideologisch geprägten männlichen Vertretern angezettelt wurden und daher dann auch gut von Männern in Uniform ausgetragen werden können.

Dann stell die Frage auch so konkret. Weiterhin Sind nur 100 Jahre in der Menschheitsgeschichte & Kriege ein doch eher kurzer Ausschnitt.

Vigilant schrieb:
Grundsätzlich ist aber aus heutiger Sicht zu sagen, Frauen nicht verpflichten zu können, veraltet wirkt. Immerhin gibt es aber die Möglichkeit des freiwilligen Dienstes an der Waffe.

An der Stelle haben wir ein völlig rückwärtsgewandtes Weltbild. Statt den Kampf der Frauen um Gleichberechtigung anzuerkennen und sie ebenfalls mit in die Wehrpflicht mit einzuschließen, kommt hier wieder der Ausschluss.
Die Frauen in Deutschland haben ja auch Jahre gekämpft dafür, dass sie nicht nur in dem Sanitätsdienst dienen dürfen, sondern auch in allen anderen Truppenteilen. Durch die Wehrpflicht nur für Männer - nehmen wir den Frauen diese Errungenschaften wieder weg.

Bei dieser Frage bin ich also ganz klar feministisch unterwegs - Frauen gehören ebenfalls bei der Wehrpflicht inkludiert!
 
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Stovi schrieb:
Deine Denkweise ist sehr plakativ und kennt anscheinend nur Schwarz und Weiß und kaum Nuancen von Grau.
Danke für das Spiegeln.

Wenn das so verstanden wird, muss ich wohl etwas mehr darauf achten, eben jenes schwarz-weiß auch nicht indirekt oder missverständlich zum Ausdruck zu bringen. Ich gelobe Besserung. Gerade in dieser Art Kontext wollen Worte gut überlegt sein.

Vielleicht sollte ich auch (wieder) mehr Fragen verwenden, denn nichts anderes sollte es eigentlich sein. Eine weitere Perspektive, die idealerweise keine Meinung enthält. Ein Gedanke quasi, ohne Festlegung oder Wertung.
 
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@Vigilant
Ich möchte das einfach nochmal deutlicher ausdrücken als nur durch ein Like:
Vorbildlicher Diskussionsstil von Dir! Reflektiert, differenziert, und unaufgeregt.

Zum Thema:
_killy_ schrieb:
Bei dieser Frage bin ich also ganz klar feministisch unterwegs - Frauen gehören ebenfalls bei der Wehrpflicht inkludiert!

Ich finde es interessant zu sehen wie selten geschlechtsunabhänginge Wehrpflicht weltweit noch ist.
In Norwegen z.B. besteht Wehrpflicht für alle Staatsbürger.
Zwar wird nicht der komplette Jahrgang zur militärischen Grundausbildung eingezogen, die Wehrpflicht gilt aber für alle. Ersatzweise kann sie auch als eine Form des Zivildienstes geleistet werden.

Was ich bemerkenswert finde, ist das in Norwegen auch geschlechtsunabhängige Dienstpflicht für nicht-Staatsbürger besteht, allerdings nicht im Militärdienst, sondern im "Sivilforsvaret" (wörtlich übersetzt: "Zivilverteidigung").
Zwar werden da pro Jahr zwar nur 1000 neue Leute eingezogen, aber wenn der Brief kommt, muss man einrücken.
 
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fram schrieb:
Vorbildlicher Diskussionsstil von Dir!
Danke. Gelingt nicht immer, aber hoffentlich meistens 😏. Manchmal muss es leider auch etwas härter sein, wenn mal wieder rote Linien überschritten wurden. Aber das solle dann die letzte Wahl sein.
 
Frauen sind rechtlich nicht verpflichtet, Kinder zu bekommen. Eine gesetzliche „Gebärpflicht“ existiert nicht.
Historisch gibtes hingegen in vielen Ländern eine Wehrpflicht für Männer, deren Nichtbefolgung teilweise mit dem Tod bestraft wurde.
Auch im Kriegsfall galten und jetzt sogar in Friedenszeiten gelten unterschiedliche Regelungen für Männer und Frauen, etwa in Bezug auf Ausreisebeschränkungen.
Bis auf die Wehrpflicht gibt es kein Gesetz, dass einen Menschen aufgrund des Geschlechts schlechter stellt.
Es kann nur eine allgemeine Dienstpflicht auch für Frauen geben.

Für mich heißt das aber ganz klar:
Ich würde die Wehrpflicht missachten und das Land verlassen.
Es wird keine allgemeine Dienstpflicht geben, da es politisch nicht gewollt ist (Frauen bzw. der Großteil der Wähler will das nicht).
 
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omaschabubu schrieb:
Vor allem ein Jahr im Sozialen würde vielen gut tuen. Auch den Einrichtungen selber.
Auch wenn der Post schon Monate alt ist, möchte ich doch meine Meinung kundtun.
Ich habe Zivildienst in einem Altenheim geleistet und bin anschließend trotz Abitur Krankenpfleger geworden. Ich mache den Job immer noch und auch gerne.

Allerdings kann es nicht Aufgabe unserer Jugend sein, für die Versäumnisse der Politik der letzten 40 Jahre gerade zu stehen. Es kann nicht ihre Aufgabe sein, billige Arbeitskräfte zu sein.

Begründung:
-die haben es eh schon schwer genug: die Corona Zeit war für die Kinder am härtesten.

-Rentenumlage: früher haben 5 Arbeiter für die Rente einer Person gearbeitet. Heute sind es 2,5. Bald werden es 2 sein. Die heutigen Kinder werden mehr als wir schon für ihre Rente privat zahlen müssen, wollen wir ihnen wirklich ein weiteres Jahr klauen? Wo die eh schon bis 70 und weiter werden arbeiten müssen.

-die umwerfungen ihres ganzes Berufslebens durch AI.

Wieviel wollen wir dieser Generation noch zumuten?

Was schreibt die Heute Show in ihrem WA Kanal?

Die Geburtenzahl in Deutschland sinkt auf den niedrigsten Stand seit 1946.
Typisch Generation Beta: drückt sich vor Wehrpflicht, 70 Jahren Arbeit und Altersarmut einfach durchs Nichtgeborenwerden.

Es kann meiner Meinung nach nur auf freiwilliger Basis erfolgen. Ein freiwilliges soziales Jahr gibt es ja heute schon, es scheint allerdings nicht attraktiv genug zu sein.
Wenn ich mehr Soldaten (innen) will muss ich es einfach attraktiver machen.

Achso: und sollte die Pflicht kommen muss es natürlich für alle Geschlechter gelten. Und das ist meine Meinung, obwohl ich eine Tochter habe, die es treffen würde.
OdinHades schrieb:
Bei der Armee der USA scheint das ausschließlich mit Freiwilligen gut zu funktionieren. Deren Armee soll ok sein, hab ich gehört.
Das liegt einfach daran, dass armen Leuten da oft keine Wahl bleibt. Du musst nur die Wirtschaft schlecht genug haben (für den "abgehängten" Teil der Bevölkerung), Studium unbezahlbar machen und keine vernünftige soziale Grundsicherung haben. Schon hast du genug "Freiwillige".
Madcat69 schrieb:
Bei der Frage "rauben wir den Jugendlichen jetzt ein Jahr" muss man aber auch berücksichtigen, dass ein heute 18jähriger gegenüber z.B. meinem Geburtsjahrgang - ich war W10er - statistisch rund zwei Jahre mehr Lebenserwartung hat. Daher ist das für mich schon mal kein valides Argument.
Doch. Die müssen ja auch mindestens 3 Jahre mehr arbeiten, siehe oben.
Skaiy schrieb:
Dann greife ich als Zivilist nicht zur Waffe, sondern fliehe. Ich bin Zivilist und kein Soldat.

Wenn ich Familie oder gar Kinder habe, bin ich der Erste, der das Land verlässt. Ich bleibe doch nicht mit meiner Familie in einem Land, welches ernsthaft angegriffen wird. Wenn ich meine Familie liebe, bleibe ich doch nicht hier.
Hmmm, viele ukrainische Väter haben ihre Familie in die Sicherheit geschickt und verteidigen ihr Land. Ich denke mal, die lieben ihre Familie auch.
 
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