Welche Distribution?

SFR

Cadet 4th Year
Registriert
Feb. 2014
Beiträge
127
Hi,
nachdem Windows 10 rausgekommen ist und nicht allzu sehr begeistert bin möchte ich jetzt von Windows zu Linux wechseln. Hm ich bin nun ehrlich gesagt mit der Vielfalt der ganzen Linux-Versionen überfordert. Habe Ubuntu, OpenSuse und Elementary OS bereits ausprobiert. Mir gefallen diese eig. auch schon ganz gut. Was ich jetzt eig. fragen wollte ist, welche denn in Zukunft am Besten unterstützt werden? Ist Ubuntu in der Zukunft Profitorientiert (gefällt mir eig am Besten)? Mein Notebook arbeitet mit Nvidia-Optimus-Technologie, wird es da in Zukunft echte Treiber für geben (keine Bumblebee)? Desweiteren würde ich gerne eine virtuelle Maschine auf meinem Notebook mit Windows laufen lassen, da ich vom Studium aus ab und an was programmieren muss (Mathe, Eclipse, Pro Engineer). Sollte ich dazu den Arbeitsspeicher von 4GB auf 8GB erhöhen (kostet 20€).
Schon mal Danke für eure Hilfe, habe die Themen auch schon gegoogelt aber Forumsantworten sind manchmal einfach besser um Alternativen zu finden. :)
Gruß

Lock
 
Alles ist Linux, d.h. die Zukunft ist für Alle gleich (mehr oder weniger).
Warum willst du eine profitorientierte Distro? Bist du Aktionär bei denen oder willst es werden?
Nach Lage der Dinge wird es keine Unterstützung ausser Bumblebee geben.

Ja, mehr RAM ist für eine größere Windows VM nützlich.
 
Also, was mit Ubuntu in Zukunft passiert frage ich mich auch, aber grundsätzlich ist davon auszugehen, dass es kostenlos bleibt und Canonical auf andere Weise sein Geld verdienen wird. Einen split wie bei Suse oder Redhat kann ich mir hier kaum vorstellen. Ubuntu erhält durch Canonical einen sehr guten Support. Auch der Support bei Debian (Ubuntu basiert auf Debian) ist hervorragend. Daneben macht es sich Debian zur Aufgabe, eine der stabilsten Distributionen zu sein. Das geht allerdings oft zu lasten der Unterstützung aktuellster Hardware.

Gerade für Anfänger ist Ubuntu eine gute Wahl. Neben Unity-Desktop gibt es mittlerweile direkt unterstützte Derivate mit anderen Desktops. Eine genau Empfehlung ist schwer auszusprechen. Dafür sind die Ansprüche der verschiedenen Distributionen zu unterschiedlich bis speziell. Ob andere Distros für dich langfristig eher in Frage kommen, wirst du langfristig selbst herausfinden müssen. Das kommt mit wachsender Erfahrung, aber wie schon gesagt, Ubuntu ist ein guter Start.
 
Habe ich vielleicht ein bisschen schlecht formuliert. Ich finde Ubuntu von der Aufmachung ganz hübsch möchte aber eig auch nichts profitorientiertes unterstützen. Wenn Windows dann in der VM läuft unterstützt dieses dann die Optimus-Technologie? Weil die Intel Grafik ist ein bisschen schwach... Ich suche einfach was, was ich einmal einrichte und dann erstmal ein paar Jahre ohne Änderungen benutzen kann.
 
Welche Distro für dich richtig ist, hängt wesentlich von den Gründen ab wegen denen du von Win10 weg möchtest.
Je unfreier eine Distro bzw. je mehr Fremdsoftware sie integriert, desto wahrscheinlicher ist es , dass es auch mal den einen oder anderen optimierten Treiber gibt, so meine bisherigen Beobachtungen.
Ich würde weder Ubuntu (was Canonical die letzten Jahre abgezogen hat, finde ich unmöglich), Suse (US-Law gebunden), noch RHEL-basierte Ditro (SE Linux) nehmen.
Debian mit KDE würde ich dir empfehlen.
 
Linux Mint ist noch recht einsteigerfreundlich und auch einfach zu bedienen. Hab ich erst neulich auf zwei Laptops installiert. Laut Distrowatch schon seit Monaten die meistgeladene Distribution.
 
Ubuntu, Unity ist meiner Meinung nach das "schönste" GUI, man kann da auch schön die Apps mit SUPER+Zahl starten und mit SUPER auch andere schöne Sachen anstellen.
 
In der VM wirst du keine 3D Anwendungen sinnvoll nutzen können. Für Office Dinge oder Programmieren ist es kein Problem, für CAD: vergiss es.
 
pix schrieb:
RHEL-basierte Ditro (SE Linux)
WTF?
Gott, diese hirnlose Propaganda gegen SELinux ist so ein Unsinn.
Ja, es wurde von der NSA designt und zunächst entwickelt und wird es genauso seit Ewigkeiten nicht mehr.
Jeder, der weiß, was SELinux ist und was es tut und wie es das tut und das Sicherheitskonzept wirklich versteht, würde so einen Blödsinn nicht verbreiten.
Eigentlich ist es traurig, dass SELinux so wenig verbreitet ist.

Lockheed777 schrieb:
Schreibfehler?
Falls du Maple meinst: Es gibt eine native Linux-Version und selbst die Windows-Version dürfte mit Wine angenehmer zu benutzen sein als in einer VM.

Eclipse ist nativ unter Linux verfügbar.

Sollte ich dazu den Arbeitsspeicher von 4GB auf 8GB erhöhen (kostet 20€).
Kann nicht schaden.

aber eig auch nichts profitorientiertes unterstützen
Sollen die Distributoren von Luft und Liebe leben?
Canonical (und viele andere Firmen, die Linux-Distributionen erstellen) ist schon seit der Gründung profitorientiert.
Das übliche Geschäftsmodell sind kostenpflichtige Support-Verträge (wobei Canonical noch so einige andere Standbeine hat).

Übliche Empfehlungen sind Ubuntu und seine Derivate - abhängig davon, welche Desktop-Umgebung dir am besten gefällt (meine Präferenz wäre KUbuntu, XUbuntu oder Ubuntu-Mate [in dieser Reihenfolge]), evtl. Fedora Workstation, falls du etwas problemresistenter bist ist Manjaro inzwischen sicher einen Blick wert.
Wenn du ins kalte Wasser springen willst, kannsts du auch direkt mit Arch anfangen ... ich würde es lassen und zunächst Grundzüge lernen.
Von Klein-Distros würde ich als Anfänger die Finger lassen, da Dokumentation und Community eher klein sind und eine längerfristige Verfügbarkeit nicht wirklich gewährleistet ist.
 
Caedus schrieb:
WTF?
Gott, diese hirnlose Propaganda gegen SELinux ist so ein Unsinn.
Ja, es wurde von der NSA designt und zunächst entwickelt und wird es genauso seit Ewigkeiten nicht mehr.
Jeder, der weiß, was SELinux ist und was es tut und wie es das tut und das Sicherheitskonzept wirklich versteht, würde so einen Blödsinn nicht verbreiten.
Eigentlich ist es traurig, dass SELinux so wenig verbreitet ist.

Das muss dann wohl daran liegen, dass es unter Linuxnutzern einfach zu viele hirnlose Blödmenschen gibt ... mein Lieber. :rolleyes:
Der Grund aus dem man SE Linux nicht gutheißt, ist zudem keine Frage seines Kozeptes. Da bringst du etwas gewaltig durcheinander.
Außerdem habe ich lange mit CentOS gearbeitet und somit auch SE Linux genutzt. Nur privat würde ICH (es waren für dich wahrscheinlich nicht genügend "ichs" in meinem Beitrag, um zu erkennen, dass es sich um meine persönliche Meinung handelt) es nicht verwenden.
Übrigens. Falls du noch die Notizen besitzt, als du das letzte Mal die Sourcen von SE Linux gelesen und seine Funktionen im System nachgeprüft hast, wäre ich sehr daran interessiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ubuntu Mobile, Partnerschaft mit Amazon (nicht schlimm - es ist nur ein Amazon-Button im Dash)
Wikipedia: "Zudem bietet es IT-Beratung, Schulungen, Zertifizierungen, Rechtsschutzversicherungen gegen Klagen um Geistiges Eigentum sowie Paketierungen von Programmen als Debian-Paket für Ubuntu an"
 
Zurück
Oben