Welche Linux Distribution setzt ihr denn aktuell gerade ein !?

Mein Laptop (6710B in meiner Signatur), welches bis vor Kurzem (Mitte letzten Monat) mit Fedora 31 lief (von 18 bis 31 jede Version da genutzt, weil der Upgrade Process bisher immer einwandfrei funktionierte) habe ich (Mitte letzten Monat) mit Kali Linux neu installiert. Ich habe es vermutlich mit dem Atomic Repo (wegen "OpenVAS") irgendwie etwas zerschossen und daher beschlossen es neu zu machen. Zuerst wollte ich da arch testen (habe ich auch erfolgreich installiert), aber leider wurde da OpenVAS länger nicht aktualisiert, weswegen ich dann auf Kali gegangen bin. Eventuell ist aber inzwischen in Fedora OpenVAS nun offiziell drin, wenn ich es richtig gelesen habe, aber eben (Stand vor 2 Wochen) auch älter, aber immerhin etwas neuer als bei arch. Muss ich, wenn ich mal wieder Zeit finde, wieder angehen.

Auf meinem alten Desktop (M450 in der Signatur) habe ich da mal Testweise Mageia installiert. Gefällt mir aktuell sehr gut. Muss ich aber ebenfalls noch mal angehen, wenn ich mehr Zeit finde (die verbaute Festplatte ist am sterben und da es mehr oder minder nackt ist, lohnt auch kein Backup).

Ansonsten nutze ich wegen Paladins und meinem Beruf noch mehr Windows (Laptop 6730B, Desktop 390 DT und Desktop 3570 in meiner Signatur). Auf dem dritten Laptop (dem Sony Vaio VGN-P11Z in der Signatur) ist noch Fedora 30 installiert. Mangels Zeit hatte ich das aber länger nicht an.

Allgemein: Ich bevorzuge irgendwie RPM basierte Distributionen (Fedora, Mageia, CEntOS).
 
Salem30 schrieb:
Hab dann mal die Firewall deaktiviert und plötzlich war alles da
Deaktiviert habe ich die nicht, sondern eine Ausnahme bzw. Freigabe erstellt. Irgendwann kam auch das Netzwerk, aber dann war nur der Inhalt zu sehen, konnte aber nicht geöffnet werden. Das war mir zu viel Fummelei. Man hat ja auch noch andere Dinge im Alltag zu tun. 😆
 
Ich nutze mittlerweile Arch mit XFCE.
Angelernt durch etliche youtube-Videos und durch die reichhaltige Dokumentation des Arch-Wikis ist das für jeden machbar.
Meine Empfehlung für (zukünftige) Linux-Nutzer ist Arch.
Das Grundsystem ist schnell installiert und anstatt Distro-Hopping zu betreiben, Arch als Basis nehmen und dann darauf eher das Desktop-Environment (KDE, GNOME, Mate ....) bzw. Window-Manager (Tiling window manager .........) wechseln.
Dadurch lernt man in der Regel auch mehr, weil man mit dem Aufbau, den Befehlen und Begriffen einer speziellen Distro besser vertraut wird.
 
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rainbow6 schrieb:
Angelernt durch etliche youtube-Videos und durch die reichhaltige Dokumentation des Arch-Wikis ist das für jeden machbar.
Meine Empfehlung für (zukünftige) Linux-Nutzer ist Arch.

Sehe ich nicht so, bzw. nur bedingt.
Für jemanden, der sich für das Terminal sehr interessiert und die Zeit hat, sich mit der Installation zu beschäftigen, sowie mit der Fehlersuche, falls es ein Problem gibt (wozu man dann ein zweites Hilfsmittel zur Recherche braucht, z.B. einen anderen Computer), dem ist das vielleicht ein Spaß.
Wer allerdings Familie hat, um die es sich zu kümmern gilt, der will einfach nur einen funktionierenden Rechner, der läuft. So viel Zeit hat einfach nicht jeder. Ein zweijähriges Kind fragt nicht, ob der Rechner endlich Mal fertig ist und dem kann man es auch nicht erklären.
Für Anfänger ist es aus meiner Sicht einfacher, ein System zu nutzen, das einfach zu installieren ist und dann läuft. Für Anfänger ist es daher besser ein Linux, wo man nicht direkt ein Terminal braucht. Zumal frische Umsteiger erstmal andere Sorgen haben und das Terminal noch früh genug kennen lernen werden.
Arch an sich ist sicher nicht verkehrt. Hatte ich auch Mal, in Form von Manjaro. Ein reines Arch für Neulinge ohne große Computerkenntnisse finde ich allerdings schwierig.
 
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Als Testsystem Manjaro Linux. läuft gut.

Debian hab ich beim brachial Upgrade von Jessie (Deb8) auf Buster (Deb10) wohl geschrotter😂😜. War aber nur nen altes Bastelsys auf ner HDD also nicht schlimm.
 
Fedora Silverblue auf dem Desktop, IoT und Atomic sind für Auto und Server in Planung. Ich liebe einfach OSTree es ist unkaputtbar, es zwingt dich alles in Containern zu machen, wenn man dort dann etwas kaputt macht killt man einfach den Container. Und wenn man den Host geschoßen hat z.B. mit einem Update, macht man einfach einen Rollback.
 
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Obreien schrieb:
Debian hab ich beim brachial Upgrade von Jessie (Deb8) auf Buster (Deb10) wohl geschrotter😂😜.

So ein Upgrade wird auch nicht unterstützt...
Immer schön einen Schritt nach dem anderen. Du hättest erst auf stretch upgraden müssen.
 
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Manjaro !

PC-mäßig bin ich seit Windows 3.1/DOS6.2 dabei. Nach ersten Erfahrungen
mit Suse Ende der 90er (primär als Firewall/Gateway) wurd's linuxmäßig bei mir ruhig.
In den letzten Jahren hatte ich dann mal Ubuntu ausprobiert und dann aber auch wieder sein lassen .

Wegen des EOL von Windows 7 bin ich jetzt aber seit 3 Monaten auf Manjaro (KDE) unterwegs,
weil es mir mit Windows 10 (datenschutzmäßig) langsam zu bunt wird . Und ich bin bisher überraschend
zufrieden und froh dass ich( durch Win7-EOL) zu meinem Glück (sag' ich jetzt mal so)
gezwungen wurde.

Nach diesen 3 Monaten Manjaro steht ziemlich fest , dass ich zukünftig mit meinem
Privatrechner primär auf Linux zu Hause sein werde.
 
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Groug schrieb:
So ein Upgrade wird auch nicht unterstützt...
Immer schön einen Schritt nach dem anderen. Du hättest erst auf stretch upgraden müssen.
Ja. Hatte es vorher gelesen das man es so machen sollte. Naja wie gesagt war ne Leiche auf ner HDD daher nicht schlimm.
 
Seit 2006 arch linux. Vorher eine Zeitlang slackware...
Früher hab ich immer FVWM genutzt, aber seit es existiert nur noch sway.
 
Derzeit Mageia 7.1 XFCE auf dem Thinkpad. Ich bereue es ein bisschen das ich nicht zuerst geschaut habe, wie lange die KDE Version läuft, da sie doch runder läuft als die XFCE Version. Bei der XFCE Version gibt es bei mir manchmal Probleme beim anmelden nach dem aufklappen. Die XFCE Version setzt hauptsächlich dabei auf LightDM. Mal schauen ob ich eine gute Lösung finde.
 
Seit 2006 mit Linux unterwegs, mit Ubuntu angefangen, verschiedene Linux Distributionen und Desktops ausprobiert, mal kürzer mal länger, am ende vor einigen Jahre beim Debian hängen geblieben und das ist mein Produktiv System bis heute auf einen ThinkPad Notebook. Auf dem "Multimedia" Notebook läuft Ubuntu Mate 20.04(auch ziemlich gut bis jetzt, Linux Mint war zu unstabill und hatte immer mehr Probleme bereitet). Windows wird seit Jahren nicht mehr als Produktiv System genutzt und seit längeren nicht mal zu Tests Zwecken Installiert. Windows freie Haushalt ;-).
 
Seit 14 Jahren (damals Ubuntu) auf Linux unterwegs. Aktuell nutze ich nur noch Manjaro mit KDE Plasma.
 
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Hallo

ich habe lange gebraucht um mich auf ein System zu entscheiden hatte Mint Cinnamon dann XFCE,
danach MX 19 , Solus und noch andere ,ich werde auf meinem alten Lapis auch noch einige probieren
aber für mich steht nun fest das ich auf meinem Haupt PC Manjaro KDE Plasma nutzen werde und schon Installiert habe , obwohl ich meinen Drucker Brother MFC-J480 DW immer noch nicht zum laufen gebracht habe
und wie immer habe ich mich mit meinen Entscheidungen schwer getan, weil ich mich nicht so recht entscheiden konnte
Manjaro KDE Plasma ist für MICH das BESTE System, aber das ist Ansichtssache
Bolli2
 
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Aktuell bei mir nur Raspbian Stretch auf meinem Pi - ich hoffe, ich komme in nächster Zeit mal dazu auf Buster upzudaten. Ich Plane aber ein Windows-Ersatz-Linux auf meinem Internet-PC. Interessant klingt für mich z.Zt. Zorin Linux. Bin aber noch unentschlossen.
Wichtige Frage: weiß jemand, ob es eine Distribution gibt mit der ältere bis alte Peripheriegeräte (z.B. alter HP-Scanner, älteter Canon-Drucker, für die es für Win 10 keine Treiber mehr gibt) noch laufen?
 
mux schrieb:
Wichtige Frage: weiß jemand, ob es eine Distribution gibt mit der ältere bis alte Peripheriegeräte (z.B. alter HP-Scanner, älteter Canon-Drucker, für die es für Win 10 keine Treiber mehr gibt) noch laufen?
Für den Scanner schau mal auf http://www.sane-project.org/sane-supported-devices.html ,
für den Drucker entweder bei Canon selbst oder eventuell auch das kommerzielle Turboprint.
Auch im Archwiki findet man Hinweise auf Druckertreiber.
Wobei die Treiber grundsätzlich distributionsunabhängig sind. Aber du eventeuell die Treiber aus den Sourcen selbst bauen mußt.
 
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Aktuell nutze ich OpenSUSE Leap, bin damit sehr zufrieden und es gibt wirklich ein tolles Forum auf Deutsch.

Freue mich besonders auf das kommende Major Update OpenSUSE Leap 15.2 welches auch ein aktuelleren Kernel beinhaltet und KDE 5.18 LTS.

Dualboot Windows/OpenSUSE
 
Suse Tumbleweed auf dem zweit-PC und Kubuntu 18.04 auf dem zweit-Laptop (wird aber wohl irgendwann einem Suse Leap 15.2 weichen).

Bin sehr zufrieden, mit beiden und mir ist es egal, ob .deb oder .rpm. Hauptsache zuverlässig.
 
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