Welche Programmiersprache

HeiderKiller

Lieutenant
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Hallo,

ich möchte mich gerne in Sachen Programmiersprachen weiterbilden. Ich bin kein IT-Fachmann, habe aber Interesse am Programmieren.
Mir ist es wichtig, dass die erste Programmiersprache, mit der ich mich beschäftigen werde, relativ leicht zu erlernen ist. Dadurch erhoffe ich mir schnelle Erfolgserlebnisse, um mich dann im Anschluss an die umfangreicheren und sicherlich auch schwierigeren Programmiersprachen zu versuchen.

Beim Googeln bin ich auf zertifizierte Kurse gestoßen. Ich habe auch kein Problem eine Prüfungsleistung in dem Gebiet abzulegen, eher im Gegenteil. Bevor ich nun aber 128 Euro für c++ bezahle, möchte ich gerne eure Meinungen einholen. Bisher urde mir hier stets sehr gut weitergeholfen. Ich habe gehört, dass c++ schon eher für Fortgeschrittene ist.
 
HeiderKiller schrieb:
Mir ist es wichtig, dass die erste Programmiersprache, mit der ich mich beschäftigen werde, relativ leicht zu erlernen ist. Dadurch erhoffe ich mir schnelle Erfolgserlebnisse, um mich dann im Anschluss an die umfangreicheren und sicherlich auch schwierigeren Programmiersprachen zu versuchen.
In welche Richtung solls denn gehen?

Desktop-Apps?
WebApps?
Automatisierung?
 
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leicht zu lesen ist für mich leicht zu lernen. Python lässt sich gut lesen...
 
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Als Nicht-IT-Fachmann würde ich dir zu Python raten. Da habe zumindest ich mittlerweile den Eindruck, dass er auch für Leute interessant ist, die nicht vom Fach ist (damit kann man zB. Data Analyst werden, mit dem Raspberry unter Linux basteln etc. pp). Aber das hängt natürlich davon ab, was du damit machen willst ;-)
 
HeiderKiller schrieb:
Mir ist es wichtig, dass die erste Programmiersprache, mit der ich mich beschäftigen werde, relativ leicht zu erlernen ist.
Racket:
https://www.racket-lang.org/
Ist gut dokumentiert. Bringt eine überschaubare IDE mit.
Wird auch für Lehrzwecke eingesetzt und ist diesbezüglich erprobt.

Ein guter Einstieg ist How to Design Programs:
https://htdp.org/2019-02-24/

Um schnell reinzukommen, gibts auch ein Quick-Start-Guide:
https://docs.racket-lang.org/quick/index.html

Der offizielle Guide für die Programmiersprache Racket:
https://docs.racket-lang.org/guide/index.html

HeiderKiller schrieb:
um mich dann im Anschluss an die umfangreicheren und sicherlich auch schwierigeren Programmiersprachen zu versuchen.
Also von der Sprache her wirst Du mit Racket kaum an irgendwelche Grenzen stoßen. Mir fällt spontan keine Sprache ein, die mehr Konzepte/Konstrukte ermöglicht. Und falls es doch mal ein Konstrukt gibt, kann man es sich selbst mit Makros implementieren.
 
Du wirst vermutlich in jedem zweiten Post eine andere Sprache genannt bekommen und bist am Ende genauso unschlüssig wie vorher.

Wichtig wäre vorab zu wissen: Was möchtest du überhaupt machen? Welches Ergebnis soll am Ende stehen? (Ein kleines Software-Projekt als Leitlinie wäre hier ganz gut.)
Dann kommt hinzu: Programmieren heißt zum größten Teil, sich Wege zu überlegen, wie man ein bestimmtes Problem lösen kann (sprich: Algorithmen entwickeln). Hier kommst du nicht weiter, ohne die zuvor gestellte Frage zu beantworten.
Die konkrete Programmiersprache ist danach „nur“ noch das Werkzeug, mit dem du deinen Ansatz implementierst (und wird nach den entsprechenden Erfordernissen gewählt).
Das wäre m.E. der richtige Denkweg, die Sache anzugehen.

Gruß Jens
 
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Schließe mich der Empfehlung für Python an. Vor ein paar Tagen erst hat jemand über eine FOIA Anfrage das komplette Lehrmaterial der NSA zu dem Thema angefragt, bekommen und veröffentlicht :D https://www.zdnet.com/article/pytho...-you-can-take-nsas-free-course-for-beginners/

Welche Sprache es am Ende wird ist aber mMn eher zweitrangig. Wenn du einmal die Funktionsweise dahinter verstanden hast sprich wie Schleifen und Arrays funktionieren, wie man Ein- & Ausgaben hinbekommt, was Klassen sind, etc ist der Wechsel von einer auf die andere Sprache relativ gesehen einfach da man nicht das Rad neu erfinden muss sondern eher die Grammatik/Syntax der jeweiligen Sprache.

Zusätzlich ist auch ein kostenloser Account bei github oder gitlab sicher nicht verkehrt. Da kannst du deinen Code ablegen und versionieren. Testest du eine neue Funktion und es klappt nicht ist der Rollback schön einfach.
 
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andy_m4 schrieb:
Warum?
Kein Schwein kennt und nutzt Racket: https://insights.stackoverflow.com/survey/2019

uburoi schrieb:
Du wirst vermutlich in jedem zweiten Post eine andere Sprache genannt bekommen und bist am Ende genauso unschlüssig wie vorher.

Wichtig wäre vorab zu wissen: Was möchtest du überhaupt machen? Welches Ergebnis soll am Ende stehen? (Ein kleines Software-Projekt als Leitlinie wäre hier ganz gut.)
Dann kommt hinzu: Programmieren heißt zum größten Teil, sich Wege zu überlegen, wie man ein bestimmtes Problem lösen kann (sprich: Algorithmen entwickeln). Hier kommst du nicht weiter, ohne die zuvor gestellte Frage zu beantworten.
Die konkrete Programmiersprache ist danach „nur“ noch das Werkzeug, mit dem du deinen Ansatz implementierst (und wird nach den entsprechenden Erfordernissen gewählt).
Das wäre m.E. der richtige Denkweg, die Sache anzugehen.

Gruß Jens
Ja, bitte, hört auf eure Lieblingsprogrammiersprachen hier reinzuposaunen...
 
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Je nach Anwendungsbereich würde ich auch zu Java (Serveranwendungen), C# (Windows Desktop), Swift (iOS) oder JavaScript / TypeScript (general purpose: Serveranwendungen, Browser, Mobile App, Desktop App) greifen. Python ist natürlich auch ein heißer Kandidat für alles mögliche.

C++ wird heutzutage fast nur noch für LowLevel Entwicklung benutzt und Anwendungen wo es auf jede Nanosekunde und jedes Byte im Speicher ankommt. Einfach zu beherrschen ist die Sprache auf jeden Fall nicht. Es gibt Unmengen an Fallstricken.

Für den Einstieg finde ich wichtig, dass die Sprache dir ordentliche Fehlermeldungen ausgibt. Da ist man mit C / C++ ganz schnell auf dem Holzweg, weil es meist einfach nur "Segmentation Fault" heißt, ohne Angabe des genauen Fehlers oder der Stelle im Code. Das ist bei den anderen genannten Sprachen deutlich besser, weil diese nicht nativ ausgeführt werden sondern in einer virtuellen Maschine laufen - und die virtuelle Maschine kann Zeile für Zeile überwacht werden und sagt dir ganz genau was du verbockt hast :D
Und natürlich sollte es haufenweise Tutorials und Hilfestellungen geben. Da macht man mit den großen Sprachen generell nichts falsch.
Schnell sichtbare Ergebnisse sind als Anfänger natürlich auch immer was schönes. Aber manchen Leuten reicht's auch schon wenn auf der Konsole die berechnete "42" ausgegeben wird.
 
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Komplett egal soweit es die weit verbreiteten Sprachen betrifft, nur mit C und C++ sollte man im Regelfall nicht beginnen als Selbstlerner.
 
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Im wesentlichen Decken sich die Vorschläge ganz gut. Sprachen mit meiner Meinung nach schnellen Erfolgserlebnissen und welche einem Arbeit abnehmen sind in der Tat Python, C# und Java.

C++ bietet andere interessante Vorteile, die für den Einstieg hier sicherlich kaum von Bedeutung sind. Man kann später auch in C++ geschriebene DLL einbinden in sein C#-Programm wenn man es wirklich braucht (wenn ich mich richtig erinnere).

Am wichtigsten für den Einstieg ist, dass man die grundlegenden Konzepte versteht. Die Sprache ist am Ende nur das Werkzeug.
 
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mache eine Ausbildung in der Richtung. Ich lerne Java.
Java ist für den Anfang einfacher zu erlernen, deswegen wird es am Anfang benutzt.
Empfehlen kann cih auch noch Visual basic.
Wenn du meinen tipp folgst, empfehle ich dir für:
Java = Intellij
Visual Basic = Visual Studio

zu installieren
 
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unter Win10 hat man wohl die schnellsten Ergebnisse mit C#.
Die IDE ist mit der community-Edition schnell und einfach eingerichtet und man kann den code bequem und nachvollziehbar debuggen (Was unter Python durchaus mal Probleme bereiten kann).

Gegen Python spricht meiner Meinung nach die Tatsache, dass Klammern und andere Strukturelemente komplett weg gelassen werden, das versaut einen für das restliche Leben - ist aber nur meine Meinung...
 
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NichtExpert schrieb:
Wenn du meinen tipp folgst, empfehle ich dir für:
Java = Intellij
Visual Basic = Visual Studio

zu installieren
Warum nicht VS Code?
Für Python ist PyCharm oft die IDE-Empfehlung btw.
 
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