Welche Security Tools?!

Jepp, MacAfee war vor 10 Jahren ein sehr gutes Produkt. Ist aber lange, lange her...
Da gab es neben Symantec aber auch weniger Anbieter und die Malware-Gefahr lag ausschließlich bei Viren.
Darin ist MacAfee ja auch derzeit noch sehr gut.

Aber mit den geänderten Schädlingen (Keylogger usw) ist McAfee eben auf de Strecke geblieben.
Die sind quasi der Internet Explorer unter den Virenscannern :evillol:
Auch wenn der IE jetzt langsam wieder etwas aufzuholen scheint ;)
 
antivir war bei mir schon immer am meisten penetrant wenn es um echtzeitschutz geht und ich biin mit funktion und aktualität sehr zufrieden... das "nervige werbe-popup" is ja wohl einmal am tag zu verkraften, wenn man bedenkt, dass antivir kostenlos ist, sich täglich aktualisiert UND sich automatisch kostenlos verlängert, bevor es abläuft...

mag sein, dass es zum entfernen von schädlingen nicht die erste wahl ist, aber der guard macht das, was er soll und das auch sehr "aufmerksam"

bei schädlingsbefall ist sichern und neuinstallieren bei vielen nicht immer möglich, daher setzt man auch alles daran, die schädlinge entfernt zu kriegen (wenn möglich)

malwarebytes hat sich bewährt bei mir, sowie spybot s&d... hin und wieder gibt es auch removal tools abgestimmt auf den jeweiligen schädling...

die meisten fangen erst an, sich gedanken darüber zu machen, wenn sie sich bereits einen schädling eingefangen haben... am besten ist immernoch, vorsorglich regelmäßig zu scannen und auch mal tools wie hijackthis zu verwenden...
schließlich ist ein computer dumm... er kann nicht sagen "hey, ich hab da vllt nen virus, schau mal nach..."
und wenn der echtzeitschutz mal nichts erkennt, ist man immer auf der sicheren seite, wenn man selber regelmäßig "nachschaut"...
 
supastar schrieb:
Da gab es neben Symantec aber auch weniger Anbieter und die Malware-Gefahr lag ausschließlich bei Viren.
Darin ist MacAfee ja auch derzeit noch sehr gut.

Aber mit den geänderten Schädlingen (Keylogger usw) ist McAfee eben auf de Strecke geblieben.
Artemis, welches in den McAfee Produkten vorhanden ist, haut schon so einiges weg, ist aber natürlich auch nicht perfekt. Aber da McAfee jetzt zu Intel gehört wird sich wohl noch einiges mit dem Produkt an sich tun, da bin ich mir sicher. :)
 
@supastar;

Ich frage mich auch öfters, ob es vielleicht nicht besser ist, nur den "besten Virenscanner" zu verwenden.
Damit meine ich, keine Security-Suite einzusetzen, dieses ganze aufgeblähte Zeugs.

Viren, Würmer, Trojaner, Keylogger, Malware, Spyware, Adware, Rootkit, Bootkit, Anti-Banner, Anti-Pishing, Kindersicherung. Alles wird mit 1 Programm abgedeckt.

Man, den ganzen Käse sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. 50 Cent könnte glatt einen Hit daraus machen.

Klar, man kann auch viele Sachen deaktivieren. Nur dann braucht man auch keine Suite.

- Virenscanner + "Schutz" vom Router + Windows-Firewall.
- Spezielle kleine Tools für andere Schädlinge.
- Brain 2.0 + ein wenig Glaube und Hoffnung.

Da muss reichen. Wenn das nicht hilft, dann hilft auch keine Security-Suite.
 
moquai schrieb:
Viren, Würmer, Trojaner, Keylogger, Malware, Spyware, Adware, Rootkit, Bootkit, Anti-Banner, Anti-Pishing, Kindersicherung. Alles wird mit 1 Programm abgedeckt.

Man, den ganzen Käse sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. 50 Cent könnte glatt einen Hit daraus machen.

LOL, ich denke das wäre eher was für Eminem oder Fanta4 :freaky:

Heuristik und Verhaltenserkennung ist natürlich für nen Rap-Song zu langweilig ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das geht schon klar. Denn Heuristik und Verhaltenserkennung sind ja in einem guten Virenscanner beinhaltet.
Eventuell eine andere Umschreibung dafür wählen, aber sonst passt das schon. :D
 
Intrusion Prevention und Intrusion Detection natürlich auch nicht zu vergessen ;)
Wobei das im Privatumfeld dann doch nicht benötigt wird :freaky:

Die verhaltensbasierene Erkennung fehlt aber AFAIK in allen kostenlosen Scannern...
 
Das muss so sein, denn man braucht doch auch noch Argumente, um Bezahlsoftware an den Mann zu bringen.
 
Was aber auch verständlich ist, wenn niemand dafür zahlen würde (vor allem keine Firmen, wobie die lieber netzwerkfähige, zentral administrierbare Lösungen einsetzen), gäbe es keine guten kostenlosen Scanner sondern nur Open-Source wie ClamAV, welcher in der Scanleistung doch deutlich hinterherhinkt...
 
Ohne JS wirst du im Inet heutzutage leider nicht viel Freude haben. Man könnte auch Flash deaktivieren, das schränkt aber auch ganz schön ein.
Eine alternative ist IMO das nutzen einer VM zum browsen, wenn möglich mit einem exotischen System aufgesetzt. Die zweitbeste Möglichkeit eine Whitelist für JS. Man könnte natürlich auch einfach beides kombinieren. Größter Nachteil neben den zusätzlichen Resourcen ist der Arbeitsaufwand, da so ein System niemals fertig wird und parallel zum normalen System gepflegt werden will.

P.S. Am Ende des Artikels sind übrigens auch die vorhergehenden Folgen verlinkt die IMHO nicht minder interessant sind.
 
Also ich kann zum Thema Javascript etc. das Firefox-Add-on "NoScript" empfehlen. Das aktivierte Plugin sperrt zunächst mal alle Scripts auf allen Seiten. Sobald etwas blockiert wurde, wird es unten rechts im Browser angezeigt. Im Menü sieht man von welchen (Dritt-) Domains Scripte blockiert werden. Nun kann kann einzelne (vertrauenwürdige) Domains temporär erlauben oder erlauben.

Funktioniert super bei mir - und fischt ne Menge unnützes Zeug weg!

Dazu benutze ich das Add-on "Cookie Monster", welches nach dem selben Prinzip funktioniert, nur halt für Cookies.
 
supastar schrieb:
Naja, McAffee ist sicher nicht für eine überdurchschnittlich gute Scanleistung bekannt.
Im c't-Test waren sie nicht umsonst der schlechteste Scanner (16 Fehlalarme, keine echte Verhaltenserkennung, nur 3 von 18 Schädlingen entfernt, schlechteste Rootkit-Erkennung).

Ich hab mir heute den Test mal durch gelesen, komme da am Schluss aber auf ein etwas anderes Ergebniss als du. ;)

Signaturbasierend ist McAfee mit einer der besten Scanner im Feld, nur G Data ist hier noch besser. McAfee erkannte knapp 99% der Zoo Viren und alle inaktiven Rootkits. Bei der "Verhaltenserkennung" erreichte McAfee 82 %, die 0 Day Erkennung war somit die beste im Test. Allerdings hat McAfee an sich keine richtige Verhaltenserkennung, sondern sendet suspekte Dateien online an einen McAfee Server der dann die Analyse übernimmt. Aber wie der Scanner letztendlich neue Malware erkennt kann dem Kunden egal sein, hauptsache sie wird erkannt. Fakt ist, dass McAfee hier am besten vor neuer Malware schützt und dazu noch den schnellsten Echtzeitschutz (Performance) im Test hatte, lediglich die Fehlalarme trüben hier das Bild etwas. Auf eine Schädlingsentfernung sollte man aber generell keinen Wert legen, den wenn das Kind erst mal in den Brunnen gefallen ist, sollte man das System ohne hin neu aufsetzen und nicht versuchen es zu bereinigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Tjorben:

Wen interessieren heutzutage noch signaturbasierende Schädlinge?
Vor allem bei gleichzeitig indiskutablen 19 Fehlalarmen (Zweitschlechtester: 7)

Und das schlimmste daran:
Das sie von McAfee komplett abraten, weil diese fälschlicherweise als Malware erkannte Programmen sich nicht von künftigen Scans ausschließen lassen, erwähnst du ebenfalls nicht.

Ansonsten bemängeln Sie die anwenderunfreundliche Oberfläche und Bedienbarkeit.

Bei Zero-Day-Angriffen sind sie toll, bei Rootkits wieder Schlusslicht.
Und die wenigsten Anwender installieren nach einem Virenbefall tatsächlich neu.
Bei McAfee muss man aber wohl gezwungenermaßen :evillol:
 
Ich schließe mich mal hier an, weil bei mir wohl auch ein Wechsel ansteht. Ich nutze schon lange AVG Free von 7.0 an. Aber bin immer weniger zufrieden damit.

Der "Initial Optimization Scan" ab 9.0 um den Cache zu füllen, macht nur Ärger und diesen Bug, entschuldigung, dieses Feature finde ich nicht sonderlich gut. Außerdem ganz aktuell diese Meldung: http://www.heise.de/security/meldung/AVG-Update-legt-64-Bit-Rechner-lahm-1146771.html

Ich stehe eigentlich vor der Entscheidung Antivir oder Avast. Den Hype um MSE verstehe ich nicht ganz und bei heise steht als Nachteil Performanceverlust dabei, daher eher nicht.


Avira: + Erkennung, + Performance, - Fehlalarmquote, - in der Free-Version schlechte Updateverteilung, - Popups

Zu Avast habe ich mich jetzt noch nicht so im Detail informiert.

Gibt es irgendwelche handfesten Gründe zum einen oder zum anderen zu tendieren?
 
Alleine in diesem Thread sind 5 Seiten zum Thema. Im Sicherheitsforum wahrscheinlich über 100 Threads.

Es gibt zig Tests z.B. von av-tests, av-comparatives

Das kann doch nicht so schwer sein? Zumal dir die Antworten eh nicht weiterhelfen werden, denn 10 empfehlen dir Avira und 10 Avast ...
 
supastar schrieb:
Wen interessieren heutzutage noch signaturbasierende Schädlinge?
Wenn man bedenkt das die Signatur Erkennung immer noch die Methode ist, um einen Schädling auch wirklich zu 100% zu erkennen bzw. zuzuordnen, was mit Heuristiken, HIPS, Verhaltenserkennung u.s.w. nach wie vor nicht möglich ist. Derartike Features produzieren immer noch viele Fehlalarme und können nur vermuten das sich hinter einem Programm ein Schädling versteckt und genau deshalb interessiert eine vorrraus gehende signturbasierende Schädlingserkennung heutzutage noch jeden, denn eine Verhaltenserkennung u.s.w. ist nur eine unterstützende Maßnahme zur Signatur Erkennung und (noch) nicht umgekehrt.


Und das schlimmste daran:
Das sie von McAfee komplett abraten, weil diese fälschlicherweise als Malware erkannte Programmen sich nicht von künftigen Scans ausschließen lassen, erwähnst du ebenfalls nicht.
Ich erwähne dass nicht da es so dort nicht gesagt wurde. Zu McAfee wurde erwähnt " Wer häufig exotische aber vertrauenswürdige Software verwendet, dem wird komplett von McAfee abgeraten. Es wird hier aber nicht generell von McAfee abgeraten, sondern in einem bestimmten Zusammenhang, den du allerdings völlig außen vor lässt. ;)

Aber wie man dem Test entnehmen kann ist keines der getesteten Produkte perfekt und aus zu setzen gibt es an jedem etwas, von dem her soll jeder das Produkt verwenden was einem persönlich am besten zu sagt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zumal dir die Antworten eh nicht weiterhelfen werden, denn 10 empfehlen dir Avira und 10 Avast

Nunja, es würde mir schon helfen, da ja die User das Programm getestet haben und sagen warum sie es im Zweifelsfall empfehlen oder nicht.

Vielleicht kann ich eine speziellere Frage stellen: Avast hat in allen neueren Tests schlecht(er) abgeschnitten, bei av-tests sehr schlecht und bei av-comparatives bei der proaktiven Erkennung. Avira spielt überall im Spitzenfeld mit.

Ist Avast einfach schlechter geworden?
 
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