Welche Sprache als nächstes

Verunsichert jetzt aber bitte nicht den Fragesteller. Ich glaub er wollte wissen welche Sprachen es so gibt und was sie können.

Was man für ne Sprache nimmt ist ne rein persönliche Angelegenheit. Fette Projekte (was im Prinzip alles low level ist) gehen auch locker ohne OO. OO steht da mit seiner Komplexität und seinem Lernzwang eher im Weg.

Die Funktionen & Entwicklerplattformen sind durchaus unterschiedlich. Zum Beispiel: Qt -> geht nur OO (mehr Können benötigt), GTK -> Python, C. Einfachheit -> z.B. PHP. Wollmilchsau -> Phyton, Java und auch C. (als Beispiel).
 
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Daaron schrieb:
Du kannst prozedural genauso eine anständige Struktur im Code haben, wie du OO pure Spaghetteria verfassen kannst. Stell dir mal eine einzelne Methode einer Klasse vor, die allein 2000 Codezeilen umfasst... Genauso wäre es ziemlich gruselig, bei einem Objekt 10 Methoden zu chainen.

prozuderaler code nicht testbar.

man kann auch selten abschätzen wie groß ein projekt wird. vll wird es ja sowas wie wordpress, dass extrem häufig eingesetzt wird aber einfach dumm ist.. (kein oop)

und wenn man nicht richtig oop kann kommt sowas wie smarty bei raus.. wird auch sehr häufig eingesetzt und der code ist einfach schrecklich..

btw.. immer nocht statt viele sprachen eher vll eine desktop sprache (java/c#) und vll noch ne web script sprache wie php erlenen. und dann oop und design patterns.
 
kling1 schrieb:
prozuderaler code nicht testbar.
Ja. Der Linux Kernel wird einfach auf gut Glück in die Welt gerotzt, keine Spur von Testing...

Du kannst prozeduralen Code genauso gut oder schlecht testen, es sind eben nur andere Test-Ansätze.
 
kann sein.. hatte mit testting bisher nur in java und php zu tun.. war dann wohl gefährliches halbwissen
 
Verilog oder VHDL wäre orthogonal zu den Sachen mit denen du dich schon beschäftigt hast.
Ist halt Hardware und somit... nun ja... anders.
 
Meiner Erfahrung nach glauben viele, sie "können" die Programmiersprachen. Ich würd mich an deiner Stelle mal mit einer Sprache die du gelernt hast an ein Großprojekt setzen und in ein paar Jahren kommste wieder :P Ich glaube es macht mehr Sinn mal ein paar wenige Sprachen wirklich in die Tiefe zu lernen (und damit z.B. auch Pattern lernen) als möglichst breit aufgestellt zu sein. Ansonsten würd ich in die "Allzweckwaffen" C#/Java mal reinschauen.
 
ForenTroll schrieb:
Verilog oder VHDL wäre orthogonal zu den Sachen mit denen du dich schon beschäftigt hast.
Ist halt Hardware und somit... nun ja... anders.
Bringt aber nichts, ohne Studium kommt man vermutlich nicht in Berufe, in denen Hardware entwickelt wird. Und wenn man doch mal eine Umschulung oder sowas in der Richtung macht, lernt man da eh VHDL oder Verilog.
 
Der TE ist doch auf dem BK und das schließt man doch mit der Fachhochschulreife ab, oder? Somit wäre ein anschließendes Studium ja nicht so unrealistisch.
Zudem ging es auch um "privat noch eine Sprache erlernen". Und da kann man mit einem FPGA schon ganz witzige Bastelprojekte realisieren. Man muss ja nicht direkt ein ASIC draus fertigen lassen.
 
Wenn du damit mal Geld verdienen willst, such dir eine aus die dir gefällt und werde sehr gut darin.
Alles andere ist nichts wofür dich jemand bezahlen wird.

Ich kenne einen der verdient sein Geld indem er Programmier Teams berät was Code Effizienz angeht.
Selbst programmiert er fast nix, er lernt nur die ganzen Konzepte und gibt Seminare - ausschließlich in Java.

Java / C# - damit machst nix falsch. C und C++ sind eher für Akademiker interessant, die in Richtung Embedded Systems gehen oder Spiele entwickeln wollen. Ohne Studium bekommst kaum Jobs für C / C++ , da dort noch ein ganzer technischer und mathematischer Rattenschwanz daherkommt, also das wofür du die Programmiersprache überhaupt erst brauchst.

Und OO unwichtig? Bei Großprojekten ?!?!!! Dafür wurde es doch überhaupt erst erfunden, es macht die Wartung und Erweiterung so viel einfacher.
 
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Niemand hat gesagt, OO wäre unwichtig, aber es ist eben weder Allheilmittel noch der einzige Weg. Wie gesagt, das ultimative Großprojekt "Linux Kernel" läuft in einer Sprache, die keine native Objektorientierung bietet.
 
Und dies nur, weil absoluter speed im Vordergrund steht, da rechnen sich die Unbequemlichkeiten.
Für alles andere würde man sich das nicht antun. Wie gesagt, Kernel & Embedded Systems, Treiberentwicklung usw. setzt eh ein Studium voraus, daher würde ich mich nicht lange mit C/C++ quälen.

Außer du willst mal studieren, aber da hauen sie dir C eh um die Ohren wenn es richtige Informatik ist.
D.h. kein Medieninformatik oder Wirtschaftsinformatik. In letzteren lernst nur 50% des technischen kennen was Angewandte Informatiker durchziehen müssen. Bindeglieder zwischen BWL / Informatik und Medien / Informatik. Wie ich immer sage, alles was mehr als eine 0 oder 1 ausspuckt, spuckt zu viel :)

Anfänger sollten sich erst mal klar machen was sie überhaupt erreichen wollen bzw. später arbeiten möchten. Dann ergibt sich die Sprache von selbst.
 
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