Welcher eReader für ältere Person?

Also meine Mutter liest auf nem Kindle Fire HD (Tablet), Ebook-Reader hat sie ausprobiert (Kindle, Kindle Paperwhite),wird sie nicht warm damit. Vielleicht wegen dem grauen Star, sie fands aber auch vor 10 Jahren schon nicht gut. Ihre ältere Schwester war ganz vernarrt in ihren normalen Kindle (kein Paperwhite)

Also gerade bei älteren Leuten würde ich eher zu nem Tablet als nem reinen Ebook-Reader raten, vor allem wenn noch Webseiten dazukommen. Der leuchtende Bildschirm ist wahrscheinlich angenehmer als ein hintergrundbeleuchteter E-Ink.
Bei der Größe würde ich lieber zu 10" als zu 7" greifen, wieder wegen den Webseiten.
Bei Viellesern würde ich noch Kindle Unlimited (oder was ähnliches von anderen Anbietern) in den Raum werfen.
12,99 für bis zu 20 ebooks parallel von hunderttausenden (laut Google 1 Million) ist für mich unschlagbar. Meine Mutter (Rentnerin) liest wortwörtlich 3/4 des Tages. Das fängt morgens gegen 6 Uhr an und endet gegen 23/24 Uhr. Im ersten Unlimited-Jahr hat sie über 450 Büchern weg gelesen (mal kurze, mal lange).
Da ihre 2 Kindle über meinen Account laufen, nutzen wir insgesamt 5 Geräte problemlos damit.
Ab 3-4 Büchern pro Monat lohnt sich so ein Programm in meinen Augen immer.

Nachtrag: Als Alternativen zu Kindle Unlimited wirft Google Skoobe, Onleihe, Kobo Plus und Everand aus.
 
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Arboster schrieb:
Dann halt gedruckte Bücher wenn Technik überfordert.
Nicht Technik überfordert, aber zu viel davon und zu komplizierte.
Gedruckte Bücher haben halt die Nachteile der kleinen Schriftgröße, schwerer zu halten, kein eingebautes Licht usw.
 
derohneWolftanzt schrieb:
Also gerade bei älteren Leuten würde ich eher zu nem Tablet als nem reinen Ebook-Reader raten, vor allem wenn noch Webseiten dazukommen. Der leuchtende Bildschirm ist wahrscheinlich angenehmer als ein hintergrundbeleuchteter E-Ink.
Danke für den interessanten Input.
War jetzt eigentlich davon ausgegangen, dass eReader aufgrund eink-Technologie im Allgemeinen schon deutlich angnehmer fürs Lesen sind. Aber vll. ist das auch sehr individuell.
 
derohneWolftanzt schrieb:
Bei Viellesern würde ich noch Kindle Unlimited (oder was ähnliches von anderen Anbietern) in den Raum werfen.
Jep, gibt es auch bei Thalia:
hc_066.jpg

Ergänzung ()

nutzerbename schrieb:
Danke für den interessanten falschen Input.
War jetzt eigentlich davon ausgegangen, dass eReader aufgrund eink-Technologie im Allgemeinen schon deutlich angnehmer fürs Lesen sind. Aber vll. ist das auch sehr individuell.
Sind sie auch.
Lass dich nicht von Leuten beeinflussen die was von hintergundbeleuchteten e-Ink faseln, die haben keine Ahnung.
 
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Arboster schrieb:
Gibt es imho nicht.
meinte damit so was wie den Kindle Paperwhite. Keine Ahnung wie sich das exakt nennt.

Stimmt, weil ich den richtigen Namen nicht benutzt habe ist meine Aussage komplett falsch :confused_alt:
Ab und zu mitdenken würde dir sicher nicht schaden.
 
derohneWolftanzt schrieb:
meinte damit so was wie den Kindle Paperwhite. Keine Ahnung wie sich das exakt nennt.
Ein beleuchtetes e-Ink Display, was heutzutage jeder gute e-Reader hat.
 
Arboster schrieb:
Kapierst du es nicht? Welches Betriebsystem da läuft spielt keine Rolle, die Technik ist das Problem.
Von dem, was man im Netz so liest sind android-eReader - trotz derselben eink-Display-Technologie wie normale eReader - deutlich besser geeignet zum Online-Lesen von Webseiten.
Dass Internet-Surfen mit einem eink-Display nie an Tablet/Computer-Display herankommt ist mit klar.
 
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@Arboster
Danke für deine Beiträge, werde ich mir gut überlegen, was ich jetzt kauf.
Hast du noch ne ganz konkrete Empfehlung für nen eReader?
 
nutzerbename schrieb:
Hast du noch ne ganz konkrete Empfehlung für nen eReader?
Nicht in deinem Preisrahmen.
Ich würde nie wieder unter 8 Zoll gehen, die Größe ist einfach genial und gut für die Augen.
Man bekommt halt bei gleicher Schriftgröße mehr Text auf die Seite = weniger blättern.
Oder man erhöht die Schriftgröße und hat die gleiche Menge Text = gut für die Augen.
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1060423014
 
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eINK ist so langsam, dass es beim Scrollen unleserlich wird. Beim Blättern werden die Seiten außerdem sichtbar geladen.

Ältere Personen werden höchstwahrscheinlich eine sehr große Schrift benötigen. Auf einem 6- oder 7-Zoll-Gerät wird es zur Qual, da man ständig blättern bzw. scrollen muss.

Die beste Wahl scheint daher ein mindestens 10 Zoll großes Android-Tablet zu sein.

Meine Verwandten nutzen durch mich 10- bis 13-Zoll-Android-Tablets mit mindestens doppelt so großer Schrift. Dazu gibt es eine Halterung, damit man auch im (Halb-)Liegen lesen kann, sowie einen Präsenter, damit man das Tablet nicht ständig anfassen muss, sondern in jeder Position blättern kann.

Einer schwört auf seine IMAGE Trackball Maus, die er von mir bekommen hat und täglich Nachrichten auf seinem 65 Zoll Fernseher liest. Angetrieben von meinem alten Notebook.
 
@Clanker
Top, du hast dir sichtlich Gedanken für deine Verwandten gemacht und sie profitieren täglich.
Clanker schrieb:
Die beste Wahl scheint daher ein mindestens 10 Zoll großes Android-Tablet zu sein.
nur zur Klarheit: Du meinst ein 10" android-eReader (also eink-Display)?
 
@nutzerbename
Nein, ich meine normale Android-Tablets mit IPS- oder OLED-Display.

Fast jeder hat mein altes 6-Zoll-Kindle-Paperwhite mal geliehen bekommen und ist dann zu einem normalen Android-Tablet gewechselt.
eINK hat zwar allen gefallen, aber die Performance und die Größe der Android-Tablets war ihnen wichtiger.

Ich empfehle jedoch dringend, zum Lesen die Modi wie "Weniger Blaulicht", "Nachtmodus", "Nachtlicht" oder "Augenschonmodus" oder wie auch immer sie von den Herstellern genannt werden.

Ich habe auch den Nachtmodus unter Windows dauerhaft aktiviert und die Intensität manuell erhöht. Was in der ersten Minute gelb aussieht, erscheint anschließend weiß. Andernfalls bekomme ich nach einer Weile Kopf- oder Augenschmerzen, da ich beruflich jeden Tag, fast den ganzen Tag irgendetwas lese.
 
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nutzerbename schrieb:
hast du schon mal versucht, mit Android-eReadern Webseiten zu lesen?
Ja, grausig. Das Problem ist nicht das OS, das Problem ist eInk. Die Displays eignen sich schlichtweg nicht für irgendetwas, dass sich auf dem Bildschirm bewegen soll. Darum blättert man Bücher auch uns scrollt sie nicht bei den Readern. Da würde man durchdrehen.
 
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Wie bekommst Du Bücher auf den Pocketbook?
Ich kenne mich da bei Pocketbook nicht aus.

10 Zoll wäre nett, wenn sie nicht an der Auflösung geknausert hätten...
Inkpad 226 DPI
Tolino Epos 3 300 DPI
 
Zuletzt bearbeitet:
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auf OLED kann man sehr gut lesen (Nachtmodus, Querformat) und alte oled smartphon gibts sehr günstig wenn man nicht sowieso schon eins hat. lineageos coolreader und ab gehts

EINK ist eben dem Buch näher und wird daher eher akzeptiert, ist auch kompatibler mit PC/calibre. auch hier reicht eig ein gebrauchtes gerät. frontlight sollte es haben. batterie kann man meist tauschen wenn die schwächselt

DPI ist sehr zweit rangig, tolle marketing angabe aber solang man die schriftgröße nicht unter 10 stellt, und kein chinesisch dargestellt wird (ein zeichen mit 36 strichen geht auf 75 dpi nicht, ABC schon), macht es wenig unterschied

seit frontlight machen die dpi eh kein sinn mehr, das frontlight hat so nen leichten milchglas effekt, alles was man dadurch sieht ist klein wenig verschwommen, einzelne pixel sind da kaum noch auszumachen
 
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