Welches NAS System?

s1c

Cadet 1st Year
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März 2007
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Hallo,

ich möchte für zuhause eine NAS haben. Da sie wahrscheinlich dauer-an sein soll muss diese natürlich äußerst stromsparend sein und die Festplatten und sonstigen Quatsch automatisch abschalten wenn es nicht benötigt wird. Das wäre also die Hauptanforderung. Ausgeben möchte ich 150-200€ (ohne Festplatten). Jetzt wäre die Frage ob ich mir selbst einen ultra kleinen PC zusammenbastel oder aber ein fertiges NAS Gehäuse nehme. Ich möchte auch gerne ein Unix drauf haben und mich nicht mit irgendwelchen Webinterfaces rumprügeln müssen. Die Freigaben sollen im besten fall über minidlna oder einem smb Share laufen.

Angeschaut habe ich mir bereits folgende Modelle:

http://www.amazon.de/D-Link-DNS-320...1_2?s=computers&ie=UTF8&qid=1328079736&sr=1-2

und

http://www.amazon.de/Synology-DS212...1_1?s=computers&ie=UTF8&qid=1328079736&sr=1-1

Die Synology scheint mir ein bisschen performanter zu sein. Ich finde die D-Link aber auch nicht sonderlich schlecht und dort kann ich auch via Optware zu meinem Linux kommen.

Was denkt ihr? Wäre über einen Rat oder einem regen Austausch dankbar.
 
nimm lieber das QNAP die FW ist umfangreicher von den Einstellungsmöglichkeiten und im NW laufen sie extrem schnell
Der Support und die Verarbeitungsqualität sind super und ich hatte noch nie Probleme mit den Geräten

Meine Empfehlung -> QNAP TS-212
 
Hi,

bei dem Budget könnte es bzgl der Anforderungen recht eng werden.

Als Hersteller würde ich dir Qnap empfehlen oder eben Synology. Sind beide recht gut, wobei ich persönlich bisher nur mit Qnap Erfahrungen habe (dort aber sehr gute).

Vielleicht so etwas in diese Richtung?

VG,
Mad

Edit:

Die Empfehlung von derChemnitzer sieht auch gut aus. Wie viele Festplatten sollen es denn eigentlich sein?
 
Klassische NAS sind überflüssig geworden, seit dem es das hier gibt: http://geizhals.at/de/622865

Das ist das, was du wirklich brauchst. Und es ist die EINZIGE Möglichkeit einen vernünftigen Funktionsumfang und ansprechende Leistung mit deinem Budget zu bekommen.
 
Aus persönlicher Erfahrung würde ich dir das Synology empfehlen, ich habe den Vorgänger davon im Einsatz. Bis auf das Gehäuse und einen Knopf mehr ist es mit der 212j identisch. Du kannst auch beim Synology Optware und Python installieren. Du kannst ziemlich viel über SSH oder Telnet machen, musst es bei speziellen Sachen auch. Die Weboberfläche bei Synology erinnert sehr an ein Linux mit KDE. Wenn du aber ganz spezielle Wünsche hast, würdest du mit einem kleinen Selbstbau besser kommen, ob du den aber für 200€ realisiert bekommst ist fragwürdig. Dann eher einen HP Micro Server.

Die freigaben beim Synology laufen als SMB/CIFS, NFS, FTP, und einem speziellen Mac Dienst. Medien können über UPnP/DLNA freigegeben werden.

Wie meinst du das mit dem Unix genau und den Webinterfaces? Möchtest du alles per SSH/Telnet machen? Ein Webinterface ist sonst die einzige Möglichkeit, es fehlt beiden Geräten an VGA-Anschlüssen.
 
DunklerRabe schrieb:
Klassische NAS sind überflüssig geworden, seit dem es das hier gibt: http://geizhals.at/de/622865

Das ist das, was du wirklich brauchst. Und es ist die EINZIGE Möglichkeit einen vernünftigen Funktionsumfang und ansprechende Leistung mit deinem Budget zu bekommen.

Dafür hat man ne Menge Arbeit mit der Einrichtung.

Ich wäre auch für das Synology oder für ein Qnap.
 
Hallo,

ich hab mir kürzlich das Synology DS212+ gekauft und bin damit sehr zufrieden. Genial finde ich auch, dass gute kostenlose Apps fürs iPhone und Android angeboten werden, um bspw. Musik zu hören, Bilder anzuschauen oder Dateien runterzuladen. Daher würde ich Dir das DS212j empfehlen, dass lediglich kein USB 3.0 bietet und einen langsameren Prozessor hat, was zu langsameren Datenübertragungsraten führt.

Grim
 
DunklerRabe schrieb:
Klassische NAS sind überflüssig geworden, seit dem es das hier gibt: http://geizhals.at/de/622865

Das ist das, was du wirklich brauchst. Und es ist die EINZIGE Möglichkeit einen vernünftigen Funktionsumfang und ansprechende Leistung mit deinem Budget zu bekommen.

Die QNAP sind jetzt genau so schnell und verbrauchen weniger Strom ;)
 
supastar schrieb:
Dafür hat man ne Menge Arbeit mit der Einrichtung.

Das würde ich so nicht mal sagen. Natürlich hat man "Arbeit", aber ob das gleiche eine "Menge" ist weiß ich nicht so richtig.
Außerdem möchte er sowieso ein Unix laufen lassen, das geht so oder so nicht ohne ein wenig Konfigurationsarbeit.

derChemnitzer schrieb:
Die QNAP sind jetzt genau so schnell und verbrauchen weniger Strom ;)

Glaub ich nicht :)
Oder ich sags mal so, ich glaub das zumindest nicht ohne weiteres! Vorallem in der Preisklasse sind NAS oft richtige Krücken.

Aber selbst wenns so ist, dann verlieren die NAS immer noch bei Funktionsumfang, Flexibilität und Preis/Leistung und können beim Rest im besten Fall gleichziehen.
Das reicht nicht für einen Gesamtsieg :D
 
Gut, wenn Unix drauf soll, ist es ne gute Wahl. Für den 24/7-Betrieb wäre ein herkömmliches NAS aber IMHO besser was die Stromkosten angeht.

Ich stimme dir zu, dass Fertig-NAS deutlich teurer sind, ist aber auch logisch, da der Hersteller ja ne gute Konfigurationsoberfläche entwickelt hat, die er dazu auch supporten muss.

Was da jetzt in Sachen P/L und Funktionsumfang besser ist, sollte jeder selbst entscheiden. Wenn man die Arbeitszeit der Konfiguration rechnen würde, wäre ein fertiges NAS meist schnell die günstigere Alternative.
 
Zuletzt bearbeitet:
DunklerRabe schrieb:
Klassische NAS sind überflüssig geworden, seit dem es das hier gibt: http://geizhals.at/de/622865
Schickes Teil... 2 HDDs rein, Debian drauf und gut ist. Aber wie kräftig ist der "AMD Athlon II Neo N36L" wenn es um Festplattenverschlüsselung geht?

Sonst würde ich auch die Qnap NAS empfehlen. Die hat ein Kumpel von mir im Einsatz (Beruflich und Privat) und ist davon sehr überzeugt. Obwohl ich persönlich die Variante von DunklerRabe bevorzuge, da kannst Du frei entscheiden was alles drauf soll etc. :D
 
@DunklerRabe
Dann informiere dich doch bitte in der QNAP und Synology Community über den Funktionsumfang, die Flexibilität....

Zum Beispiel haben die QNAP sog. QPKG Plugins, das sind Anwendungspakete. Dort kriegst du sonstwas, vom simplen Downloadmanager der auch noch One Click Hoster untersützt (pyload), Torrent Downloader bishin zum eigenen Emailserver samt kompletter Eigenkonfiguration etc.
Du kannst auch auf dem Webserber deine eigene Internetseite oder ein Intranet installieren, egal ob das NAS auf ARM basiert oder einem x86er Atom.

Was kannst du denn mit einem QNAP NAS nicht machen was du mit einem eigenen NAS kannst?
Preis / Leistung ist auf jedenfall auf Seiten der Fertig NAS.

@maxhof

Keine Ahnung was du für NAS meinst, aber diese Werte sind mehr als das dreifache im Idle was ein QNAP bsp verbraucht. Das QNAP gönnt sich bsp im Idle gerade mal 6W bei schlafenden Festplatten, der HP braucht da 20-21W. Wenn das Ding 24h am Tag läuft, holla.
Da kann man sich ja gleich ein Pico PSU samt AMD E-350 Board holen, und hat auch nur 10W im Idle (mit SSD als Betriebssystemplatte)
 
Zuletzt bearbeitet:
Joa, es gibt ja Alternativ die Qnap TS-410 wie weiter oben schon genannt wurde. Aber jetzt muss man für sich selbst entscheiden, 12W (Leerlauf) mit 800MHz gegen 22W (Ungefähr) mit 2x1.3GHz!

Ich denke mal, es kommt auf den Funktionsumfang und die benötigte Leistung an. Das ist z.B. auch ein Grund, warum ich noch nicht zugeschlagen habe.
 
rille schrieb:
Ein NAS mit Platz für 4 Platten kostet ab 270 EUR ;)

Dein HP ist zwar deutlich billiger, kann bei 4 Platten aber wohl nur RAID 0 :freak:
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt doch noch Software-RAID, ich hatte das Ding mal mit 4 Platten und openfiler mit RAID10 im Labor stehen. Was anderes machen die Fertig-NAS auch nicht.
 
RAID ist IMHO sowieso nicht wirklich sinnvoll, ein regelmässiges Backup ist viel wichtiger ;)

Und einfach den Takt zu vergleichen, ist auch etwas unsinnig, da es komplett andere CPU-Architekturen sind. Das Qnap TS-410 ist lt. den Amzonbewertungen auch nicht sonderbar schnell. Da muss man halt abwägen, ob einem die Performance oder eine Out-of-the-Box-Lösung wichtiger ist.
 
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