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Welches RPG für einen Anfänger?

@Stormtrooper85: Venetica ist ein sehr schönes Spiel, aber eben auch mit Ecken und Kanten. Das kann den ein oder anderen Einsteiger etwas verschrecken.
 
The Witcher hat die auch. Wer Hochglanz will, ist mit vielen guten RPGs aber schlecht bedient ;)
 
Naja, The Wichter läuft zumindest technisch beeindruckend rund. Das ist bei Venetica (Texturflimmern, teils fehlendes AA etc.) trotz umfangreichen Patch nicht der Fall.
 
Venetica hab ich nicht, kann ich also nicht beurteilen. Ich sprach aber auch eher von Inhalten, denn von der technischen Umsetzung. The Witcher ist IMHO eher ein ungeschliffener (oder eher fehlerhafter) Diamant... Im Vergleich zu etwa der Elder Scrolls Reihe oder anderen "Hochglanz-Produktionen".
 
Da will ich dir auch gar nicht widersprechen, doch im direkten Vergleich kommt Venetica technisch und als auch inhaltlich noch etwas ungeschliffener daher. ;)
 
Falcon schrieb:
The Witcher ist IMHO eher ein ungeschliffener (oder eher fehlerhafter) Diamant... Im Vergleich zu etwa der Elder Scrolls Reihe.
Jetzt bin ich aber echt verwirrt. :)
Oblivion (DV) war nicht fehlerhaft? Au waia. :D
Spiel mal Oblivion (DV) in der Verkaufsversion, dann weist Du was ich meine.

Der Geisterjäger in der Platinum Version läuft jedenfalls bei MIR richtig rund.

Gruß
Guenni :schluck:
 
Spielerisch? Nein. Da war/ist es Perfekt.
Technisch war auch alles in Ordnung, spätestens nach dem ersten Patch.

Der einzige Kritikpunkt war die deutsche Synchro... Das hat aber mit dem Spielinhalt recht wenig zu tun... Und man kann es ja auch im Original spielen ;)
Die Synchro wurde aber auch bald gefixt...
 
Falcon schrieb:
Die Synchro wurde aber auch bald gefixt...
"LOL" Und von wem? Sicher nicht von Bethesda. :)
Und da ist der große Unterschied. Bioware hat beim Witcher selbst Hand angelegt und nicht die Comunity.

Gruß
Guenni :schluck:
 
Doch, Bethesda hat selbst korrigiert. Allerdings erst mehrere Wochen nach Release. Und es gab immer noch Aussetzer danach. Hat dennoch mit der eigentlichen Spielqualität überhaupt nichts zu tun.

Und The Witcher war/ist nicht von Bioware.
 
Also Oblivion kann ich nur bedingt empfehlen. Bugs und ne langweilige Geschichte sind nicht jedermanns Sache. Ich spiels zwar liebend gern, doch nur mit dutzenden an Mods. Die Polieren zwar die Grafik auf, die langweilige Story bleibt aber und die Bugs (trotz Patches, Fixes etc..). Dennoch bietet es eben die Vorteile einer offenen Welt.

The Witcher bin ich gerade dabei. Ist sehr zu empfehlen. Hab mich jetzt 3 Jahre um das Spiel rumgedrückt und bereue das wirklich. Das ganze Spiel ist einfach nur fesselnd. Sogar Dialoge und alle Quests waren bis jetzt 1a. Kauf es! Spiel es! Berichte!;)
 
hab mich nun auch mal rangesetzt an witcher.. ganz ehrlich.. ich finds zwar beeindruckend was die noch aus der alten engine rausgeholt haben - aber mittlerweile sind für meinen geschmack zuviele jahre verstrichen, als das ich das noch schön finden könnte. und atmosphäre will auch keine wirkliche aufkommen - direkt am anfang ein schönes beispiel dafür was ich meine: die burg wird ja gestürmt, kurzer schnitt, man sieht die leute schon den weg hochrennen, stehen gefühlt schon fast vor einem - klick - cutscene von gesprächen die gemächlicher wirkend in optik und akustik kaum sein könnten und sich in die länge ziehen wie n kaugummi - resultat: ursprüngliche "oh jetzt wirds dramatisch"-atmo komplett im mülleimer gelandet und nur schwer wiederfindbar. dazu die teils sehr verstörenden monologe und dialoge der npcs.
und solche momente haben sich jetzt nach ca. 2 std gefühlt 10 mal wiederholt. mit anderen worten, ich hab komplett die lust verloren und hebs mir wohl mal auf für n langweiligen winterabend.
an diesem punkt merkt man einfach die noch mangelnde erfahrung in punkto aufbau des gesamtbilds, also dem zusammenspiel der szenen. sicher taugt das unverbrauchte setting was und ich denke mir das sie bei teil 2 noch einiges mehr veranstalten können, was dank der alten engine des ersten teils noch nicht möglich war, aber teil 1 is einfach nix mehr für mich - dabei hab ich die anderen titel ala nwn1-2,kotor1-2 fast schon besessen-like durchgezockt, aber hier passt mir stimmungstechnisch irgendwas nich.

ach und zum thema einsteigerfreundlichkeit.. ähm,ja.. man wird zwar in der enhanced edition gut an die hand genommen aber es ist im innenleben immernoch recht komplex und ein bisschen unübersichtlich, allein schon was den skilltree angeht bzw. die bedeutungen der einzelnen punkte innerhalb des trees. von der alchemie fang ich erst gar nich an. auch die erklärungen dabei halfen irgendwie wenig, da wie gesagt das setting komplettes neuland is und ich gar nicht richtig einzuschätzen wusste, was nun für mich von bedeutung ist. das überarbeitete UI ist auch gewöhnungsbedürftig. und überhaupt habe ich den eindruck das die erklärungen innerhalb der enhanced edition eher für spieler gedacht waren, die das game samt dynamiken und synergien schon in und auswendig kennen. für mich als neuling wars jedenfalls teilweise schwer fuß zu fassen.

auch wenn ich hier vielleicht ein grundlegend tolles rpg verpasst haben sollte - all diese punkte machen das für mich, als jemanden der schon einiges an rpg stunden auf dem buckel hat bishin zurück zu baldurs gate, alles andere als einsteigerfreundlich.
da würd ich auch eher sowas wie dragon age oder den might n magic ableger empfehlen bei jemandem der rpgs sonst nur aus der ferne kennt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Keine Ahnung wie lange du schon gespielt hast aber die ersten Stunden hats mir auch überhaupt nicht zugesagt. Ab dem 2. Akt wirds erst richtig gut. Kann deine Argumente schon nachvollziehen. Die Grafik "reicht" mir persöhnlich und richtig eingefuchst hab ich mich ins Spiel auch nicht. Alchemie, Bücher etc. hab ich vernachlässigt.

Ansonsten ist Vampire Bloodlines noch ne Alternative.
 
noch nich so weit, komplett die lust verloren hab ich schon ziemlich weit am anfang denk ich - kurz nach der ankunft im dorf da mit den grünen hunden und so (an dem punkt als der gelehrte mir von den 5 feuerstellen erzählt hat wegen der bestie).

wahrscheinlich wird mir als nächstes jemand sagen, das ich bestimmt nur das tutorial gespielt hätte (ganz ehrlich, so ungefähr kams mir auch vor von der trantütigkeit der entwicklung), aber ich bin da in dem game annem punkt gewesen wo ich mich wie zurück versetzt gefühlt hab, als würd ich das erste mal neverwinter nights 1 vanilla zocken, nur dieses mal ohne diesen drang "ich will das jetzt aber wissen" - weil mir dafür die dialoge echt zu monoton und stimmungskillend kamen, sodass die neugier sich echt in grenzen hält
(ka, vllt cheate ich mir mal n charakter hoch, damit ich mal seh was so möglich is - vllt übermannt mich dann die lust nochmal richtig anzufangen - ich weiss es nich).

anfangs lief ich in NWN1 auch ziemlich planlos durch die gegend, weil ich beim ersten mal nichtmal gerafft hab wo ich überhaupt hin muss und der einzige halt den ich hatte, war der bezug zum D&D system, was ich durch baldursgate & icewinddale n bisschen kannte.
aber selbst diesen notnagel an bezug hab ich nicht bei witcher, ergo lief ich nich nur orientierungslos, sondern auch ziemlich planlos durch die gegend ohne zu wissen, wo muss ich eigentlich hin, warum is der nich da wo er sein sollte obwohl die karte es anzeigt, oder welche sachen sich aufzuheben lohnen usw. dabei hab ich noch nichma von skillung, alchemie, zauber oder irgendwas angefangen, was mich genauso verwirrt wie der optische aufbau des skilltree. da werd ich schon wieder so raschelig, das ich hier alles in fließtext ohne absätze schreibe lol.
 
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Die emotional-moralischen Verzweigungen in den Quests gehen wirklich gerade an der Stelle nach dem Laternenquest los. Du kannst doch nicht viel mehr als ne Stunde gespielt haben? Irgendwas groß Skillen oder Craften solltest du bis zu der Stelle auch noch nicht können.
 
doch, ich hab wirklich über ne stunde dafür gebraucht - weil ich n ganz anderen gedanklichen ansatz hatte, als ich das game anschmiss. ich hab einfach nicht damit gerechnet, das mir sowas wie damals bei nwn nochmal passiert. da hab ich beim ersten mal spielen 3 anläufe gebraucht, bis ich mich in den maps zurecht gefunden hab und gemerkt hab wer wann wo wieso weshalb.
und hier hat sich das wie ne 1:1 kopie wiederholt, sodass ich schon gedacht hab ich sei mittlerweile zu vercasualifiziert oder einfach zu alt für sowas. aber das wirkte alles unübersichtlich und komplex, weil neues setting neue UI, neue grundaufbauten was charakteristika des gespielten betrifft usw.
also vom ersten schritt im spiel, bishin zu der stelle mit den feuerstellen hab ich bestimmt 2 std gesessen minimum.
das hat allein 10 minuten gedauert, bis ich gerafft hab, das dieser kleine abgeschlossene bereich mit der taverne nicht das komplette dorf is, sondern es hinter diesem Ei an eingezäuntem haus noch weitergeht.

PS: und ich bin echt nich aufn kopf gefallen und kenn alles mögliche an rpgs, von dsa und baldurs gate, bishin zu dem mainstream rotz von heute wie dragon age 2 oder dergleichen, die man mit verbundenen augen durchspielen kann ohne anzuecken. aber hier hab ich mich echt gefühlt wie n kompletter vollnoob. (so gings mir bei elder scrolls 3 im übrigen auch)
 
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hehe ich kenne das Gefühl, hab es allerdings damals bis ins 2te Kapitel geschafft und dort so langsam die Motivation verloren. Warum? Ich kanns net genau sagen.
Ich mein, ich bin es auch gewohnt mal länger mit einem Spiel beschäftigt zu sein und dementsprechend auch genug Gelassenheit im Gepäck (u.a. Oblivion, Gothic 3 usw. alles durchgespielt). Aber irgendwie kam beim Hexer nicht genug Motivation bei rum. Vielleicht überwinde ich mich mal es weiterzuspielen, aber hey, bei fallout 3 kam ich bisher auch nicht über Megaton hinaus :)

Das sind definitiv keine Kandidaten für einen Anfänger. Genauso ist die Gothic-Reihe und Risen als Einstieg nicht zu empfehlen, da man gerade am Anfang als totale Flachzange startet und viel zu schnell umkippt nach ein paar Fehlern.

Ich würde da allgemein eher Bioware Titel empfehlen wie Dragon Age Origins oder Mass Effect. Ersteres als klassisches Party-Rollenspiel mit Mittelaltersetting und zweiteres für den Scifi-Freund mit Shooter-Ambitionen.
Man muss sich im wesentlich vor Augen halten wie fängt das Spiel an und motiviert es?? Und da sind diese beiden sicherlich sehr gut.
 
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